Samstag, 21. Juli 2018

Ponovno se sastati oder до побачення

Morgen, am Sonntag, den 22. Juli 2018 verabschieden wir in der Halbzehnuhrmesse Kaplan Ivan Babjak, der 3 Jahre in Stockerau als Kaplan zugeteilt war und jetzt wieder in seine Diözese Zadar in Kroatien zurückkehrt. Er wird wieder auf einer Insel Pfarrer sein, aber diesmal im Ort Ugljan auf der Insel Ugljan. Warum wir im Titel Auf Wiedersehn auf kroatisch und ukrainisch sagen, liegt daran, dass Ivan aus der Ukraine stammt, nicht weit weg von Czernovitz.

Fußwallfahrt der Katholischen Frauenbewegung

Elisabeth Weber, Pfarrleiterin der Katholischen Frauenbewegung kfb erinnert uns an die traditionelle Wallfahrt der kfb am 15. August von Sierndorf nach Oberhautzenthal.

Wir werden wieder um 13.30 Uhr von der Peter-Brabenetz-Kapelle in Sierndorf in die Wallfahrtskirche Oberhautzenthal marschieren. Wer nicht bei Fußmarsch dabei sein kann, ist herzlich um 15 Uhr zur Andacht in der Kirche eingeladen.

Als Prediger wird Pfarrer Mag. Andreas Guganeder zu uns sprechen. Außerdem werden wir uns beim bisherigen Pfarrer von Sierndorf Anton Höfer bedanken und ihm für die Pension alles Gute wünschen.

Freitag, 13. Juli 2018

Karl Ritter von Stockerau

Können Sie sich noch daran erinnern? Am Freitag, den 21. August 2015 fand in unserer Pfarrkirche eine Aufführung des Soundrituals vom Stockerauer Musiker Karl Ritter statt. Wir hatten damals davon berichtet.

Und warum kommen wir heute darauf zurück? Weil heute die Stockerauer Premiere des Filmes "Guitar Driver" im Apollo Kino Stockerau im vollbesetzten Saal 5 stattfand. Der Regisseur Walter Größbauer war  anwesend und leitete die Vorführung dieses in den USA ausgezeichneten Filmes ein.

Ein wunderbarer Film über einen bedeutenden, aber bescheidenen Stockerauer (und in weiten Teilen auch über seine Frau Hermine), der mit seiner Musik, seinen Tönen, aber auch mit vielen Geschichten aus seinem Werdegang und auch klaren (kritischen) Statements zum politischen Dauerthema Flüchtlinge zu Gitarre und Wort kam. Ein Mann mit großen musikalischen Ideen. Walter Größbauer illustrierte die beeindruckenden Klänge mit ebenso beeindruckenden Bilder - fast zur Gänze aus unserer Heimatstadt und der näheren Umgebung. Auch das Konzert vom 21.8.2015 in der Pfarrkirche kommt ausführlich im Film zu Klang und Bild.

Es lohnt sich unbedingt, diesen Film anzusehen und einen  begeisterten Stockerauer mit seiner Frau kennen zu lernen. Allein seine eMail-Adresse ist schon für ihn charakteristisch: freigeist(at)karlritter.at

Link zum Trailer und Link zur Webseite von Karl Ritter,

Die zwei Bilder stammen von dieser Seite.

Samstag, 7. Juli 2018

Südsudan in Trümmern

Flagge des Südsudan
Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman hat uns diesen Beitrag geschickt. Gleich nach der Unabhängikleit des eher "christlichen" Südsudan vom islamischen Sudan gründeten die Schwestern ihres Ordens eine Niederlassung im neuen Staat Südsudan. Als dann die Bürgerkriege in diesem Land begannen, musste auch diese Ordensniederlassung ihr erstes Todesopfer beklagen, die Ärztin Schwester Veronika. Die Schwestern zogen sich dann aus dem gefährlichen Staat zurück über die Grenze nach Uganda , um wenigsten bei den
Flüchtenden zu helfen. Lesen Sie, was Schwester Christa Petra schreibt:

Am 9.7. jährt sich der Unabhängigkeitstag des Südsudan. Was mit so viel Begeisterung begonnen wurde, ist jetzt ein Trümmerhaufen, ein Kampfplatz unterschiedlichster Interessen aufgrund der Rohstoffe in diesem Land.

Die Menschen dort sollen von der Stockerauer Koloman-Pfarre nicht vergessen sein, wenn wir auch wenig tun können. Sr. Beni ist in Uganda und hilft im Settlement, wo vor allem Südsudanesen Zuflucht gefunden haben. Das ist wie
ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Zeichen, Hoffnung und Mut nicht zu verlieren. Wir selbst können darauf achten, wie wir über andere, besonders über Flüchtlinge und Migranten sprechen, uns für einen humanitären Umgang mit Hilfesuchenden einsetzen. Wenn einige dabei mitmachen, setzen wir schon kleine, aber wichtige Schritte – auch in unserem Europa.

Sr. Christa Petra SSpS


Sie können alle Artikel in diesem Blog über den Südsudan hier lesen.

Pfarrmedien - ein unerwartet mächtiges Ding

Nach 5 Jahren wurde wieder eine Umfrage in allen Pfarren der Erzdiözese Wien bezüglich der Pfarrmedien (Print und Web) durch das Medienhaus der Erzdiözese gemacht. Daraus ein paar interessante Daten (ergänzt um Daten aus unserem Pfarrverband):

30 Prozent der Pfarren (2013: 26 %) haben bei der Umfrage mitgemacht, das ergibt schon ein gutes Bild. Die Pfarren sind gut verteilt über die drei Vikariate: Nord hat 30 % der Teilnehmer, Süd 31 %, Stadt Wien 39 %.

Die rund 640 Pfarren in der Erzdiözese Wien geben über 1.000 Medien heraus: etwa 600 Pfarrblätter, 580 Websites und über 230 Auftritte in sozialen Netzwerken. Je 94 % der Pfarren haben Pfarrzeitung und Schaukasten, 91 % Website und 37 % Auftritte in sozialen Medien. 84 % der Pfarren arbeiten bei ihren Medien mit anderen Pfarren zusammen (z.B. im Entwicklungsraum oder Pfarrverband - wie bei uns).

Pfarrzeitung
Im Durchschnitt werden 4,9 Ausgaben pro Jahr (bei uns 4) mit durchschnittlich 11,2 Seiten (bei uns ab September 24) und einer durchschnittlichen Auflage von 2.604 Exemplaren (bei uns 10.000) verteilt.. Besonders schön ist, dass die Pfarrzeitungen eine Auflage von 440.000 Stück pro Ausgabe erreichen und damit mehr als die größte Tageszeitung in diesem Gebiet!
Glaubensthemen gewinnen an Bedeutung (28 statt 23 %), der dominierende Anteil "Pfarrleben" gibt leicht nach (61 statt 64%). Die neue Pfarrverbandszeitung unseres Pfarrverbandes wird ca. 40-50% Glaubensthemen haben.

Pfarr-Website
76 % der Pfarren mit Website betreiben eine eigenproduzierte, 23 % nützen die Micropage Premium des Medienhauses der Erzdiözese (wie wir in Stockerau, die anderen Pfarren des Pfarrverbandes haben eigenproduzierte Seiten, eine gemeinsame Webseite ist das nächste Projekt im Pfarrverband nach der Pfarrzeitung). Auch im Web gewinnen Glaubensthemen an Boden (25 statt 17 %), auf Kosten des beherrschenden Pfarrlebens (66 statt 72 %).
Die monatlichen Zugriffe auf alle Pfarr-Websites betragen (hochgerechnet) 673.000 Menschen. Auf das Stockerauer PfarrBlog und die Webseite gibt es pro Monat etwa 5000 Zugriffe. 

Soziale Netzwerke
Die Verwendung von Social Media steigt rasant. 34 % der Pfarren (2013: 27 %) haben einen Facebook-Auftritt. 43 % verwenden in ihrer Kommunikation Dienste wie WhatsApp.

Fast auf den Phillippinen

Unsere Pastoralassistentin Nina Högler ist derzeit auf einer "Sommerschule" und schreibt uns von dort samt 2 Fotos. Diese Summerschool ist nicht, wie man vermuten könnte, auf den Philippinen, sondern im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten (St. Hippolit hat St.Pölten den Namen gegeben).

Nina: Ein Teil unseres Pfarrverband-Teams ist derzeit auf der Bukal- Summerschool mit dem Team vom philippinischen Pastoralinstitut BUKAL NG  TIPAN und lässt sich zum Thema "die eigene Vision entdecken und einer  gemeinsamen Verheißung  folgen" inspirieren.


Bei den einzelnen Diskussionen kann es zwar heiß her gehen, aber auch ganz entspannt sein ;-)

Ein Text aus dem Veranstaltungsfolder: Wo es leidenschaftliches Engagement gibt, findet sich Wachstum und Sinnstiftung. Wer sich engagiert, möchte wissen: Warum? Wofür? Auch für das pfarrliche Leben muss klar sein, wofür ich mich einsetzen will.  Wie kann ich meine persönliche Vision entdecken und den Plan Gottes für mich kennenlernen? Welcher Verheißung folgen wir gemeinsam?

Sonntag, 1. Juli 2018

Weisser Rauch steigt auf

Pfarrvikar Tom Kruczynski
2017 in der Pfarre Liesing
 Des Spekulierens ist ein Ende.

Es ist die Entscheidung gefallen, dass Tom Kruczynski als Pfarrer (kirchenrechtlich exakt: als Pfarrmoderator) der 5 Pfarren des Pfarrverbandes unserem jetzigen Pfarrer Markus Beranek nachfolgen wird. Unser jetziger Pfarrer Markus Beranek übernimmt am 1. September 2018 die Leitung des Pastoralamtes der Erzdiözesen Wien.

Tom 2011 als
Pfarrpraktikant
in Stockerau
Markus Beranek:  "Ich freue mich sehr über diese Entscheidung, da Tom die Situation der Pfarre Stockerau und des Dekanates ja bereits aus seinem Praktikums- und Diakonatsjahr in Stockerau (Herbst 2011 – Sommer 2013) kennt. Tom war anschließend Kurat (= Kaplan)  in der Dompfarre Wiener Neustadt bei dem uns auch recht gut bekannten Domprobst Karl Pichelbauer. Die Dompfarre besteht  schon seit langer Zeit aus mehreren Teilgemeinden.
Tom war die letzten beiden Jahre Pfarrvikar im PfarrverbandKaRoLiebe“, der die Pfarren Kalksburg, Rodaun und Liesing umfasst. Er bringt damit auch eine Reihe an Erfahrungen im Blick auf den Pfarrverband mit. Ich schätze seine klare Art des Denkens, seine geistliche Verwurzelung und seine Freude, Zukunft von Kirche zu gestalten. Wir sind in den letzten Jahren immer in Verbindung und im Austausch geblieben und ich bin auch deshalb sehr zuversichtlich, dass Tom all die Dinge, die bei uns begonnen haben aufgreifen und behutsam und mutig weiterführen wird. Ich bitte Euch um Euer Gebet für ihn und um viel Wohlwollen und freue mich gewaltig, dass ich meine Aufgabe mit 1. September an ihn übergeben kann".

Für Facebook-Freunde: https://www.facebook.com/tom.kruczynski.1
2013 - Abschied nach
Wiener Neustadt.
Pi lockt bereits.
Tom ist Jahrgang 1974 (44 Jahre alt) und wurde am 15. Juni 2013 von Kardinal Schönborn in Wien zum Priester geweiht. Trotz seines überaus polnisch klingenden und schwer zu schreibenden Familien-Namens ist Tom waschechter Ottakringer.
Wenn Sie nachlesen wollen, was Tom in unserer Pfarre alles gemacht hat, dann hilft dieser Link zu allen Artikeln, in denen er vorkommt. Und auch eine Karikatur von unserer Chef-Karikaturistin
Dagmar Ungrad war ihm gewidmet. Ahnten wir damals schon etwas?

Noch zu den Abschieds- und Willkommensfeiern:

Den Abschied von Kaplan Ivan Babjak werden wir in Stockerau am 22. Juli um 9.30 Uhr feiern, mit 1. September folgt ihm als Kaplan für den ganze Pfarrverband Anton Istuk nach, der ja schon als Praktikant und Diakon die letzten beiden Jahre in Stockerau verbracht hat.

Die Einführung des neuen Pfarrers Tom Kruczynski erfolgt bei der 9:30 Messe am Sonntag, den 22. September 2018.

Den Abschied von Pfarrer Markus Beranek feiern wir in der Pfarrkirche Stockerau am Sonntag, 30. September um 9.30 Uhr, der Termin der Amtseinführung des neuen Pfarrers wird in den nächsten Tagen fixiert.

Samstag, 30. Juni 2018

Jetzt beginnt sie...

Die Ferien haben begonnen und Sie haben jetzt mehr Zeit unser PfarrBlog zu lesen und zu "verfolgen" - und vielleicht sogar zu kommentieren?. Daher gibt es bei uns keine Sommerpause.

Redaktion und Pfarrteam wünschen Ihnen einen erholsamen Urlaub und allen Schülerinnen und Schülern spannende Ferien. Und nicht auf den lieben Gott vergessen...

Vielleicht unsere Stockerauer Festspiele geniessen? Oder einen Sonnenuntergang? Auch das blaue Meer wird so manche(n) reizen...



Fotos: W. Flandorfer

Ein Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Peter und Paul freuten sich
über Blumen und Kerzen und
dürfen endlich einmal an ihrem
Fest nebeneinander stehen.
Jedes Jahr lädt die Pfarre am Ende des Arbeitsjahres zum
Mitarbeiterfest ein. Die halbe Pfarrkirche war am Fest Peter und Paul (29.6.) mit Menschen gefüllt, die in irgend einer Weise hauptamtlich und ehrenamtlich etwas für die Pfarre tun. Und es waren wahrscheinlich nur die Hälfte dieser Menschen zum Fest gekommen.

Der Abend, am Fest von Peter und Paul, begann mit einer Dank-Messe und einer Predigt von Pfarrer Markus Beranek, die schon ein wenig nach Abschied klang. Durchaus bemerkenswert war, dass auf der Hitliste der Aktivitäten ganz oben nicht die P2-Renovierung oder auch die Gründung des Pfarrverbandes war - also "kommerzielle" oder "organisatorische" Dinge - sondern z.B. der Erfolg der Alpha-Glaubens-Kurse oder des Bibelkurses 2018, also Themen des Lebens im Glauben.
Auch ging Pfarrer Markus Beranek auf das Evangelium ein, wo Petrus von Jesus gefragt wird:
"Liebst du mich?". Die Antwort "Ja ich habe dich lieb" sei die wahre Karriere in unserer Kirche, nicht das Erreichen eines neuen Amtes.

Gestaltet wurde die Messe von unserer Schola (geleitet von Johannes Lenius) und von Beate Kokits an der Orgel, wo besonders der Vesperhymnus "Sanctorum meritis" von Claudio Monteverdi ein musikalischer Genuß und Höhepunkt war.

Am Ende der Messe dankte Markus allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rief, dann besonders einige ehemalige Chormitglieder der Rhyth.Mix heraus, um ihnen für 20 Jahre Musik zu danken.

Dann ging es in den Pfarrgarten zum gemütlichen Teil des Abends, an dem natürlich auch über die diversen Gerüchte diskutiert wurde, wer denn der neue Pfarrer werden könnte. Bewerbungen gibt es schon...

Ein paar Fotos gibt es hier.

20 Jahre Rhyth.Mix

Im Rahmen des Dankgottesdienstes anläßlich des Mitarbeiterfestes am 29. Juni 2018 dankte Pfarrer Markus Beranek besonders dem Chor Rhyth.Mix für 20 Jahre Musikmachen und Gottesdienste musikalisch gestalten.  2017 beendete der Chor seine Tätigkeit. Markus Beranek überreichte Manfred ein Buch und eine Kiste besten Pfarrweines. Lesen Sie dazu den Beitrag, den Chorleiter Manfred Bohn, im Juni 2018 - Pfarrblatt geschrieben hatte:

Einige ehemalige Chormitglieder
Eine Generation Kirchenmusik – die Anfänge sind aus einer von Ingrid Jandl geleiteten Messgestaltungs-Gruppe hervorgegangen, aus 1997 stammen die ersten Probenaufzeichnungen eines eigenständigen Chores.
Wir durften zahlreiche Sonntagsmessen mitgestalten, insbesondere Festmessen zu besonderen Anlässen, Feuerwehrmessen in Stockerau und Zögersdorf, Firmungsmessen,
Hochzeiten, Taufen, vorweihnachtliche Singabende im Pfarrzentrum, bis hin zur Langen Nacht der Kirchen.
Besondere Höhepunkte waren sicher eine live übertragene Radiomesse 2001, die Sendungsfeier für die Pastoralassistenten im Stephansdom 2011, Kirchenkonzerte gemeinsam mit Partner-Chören aus Spillern und Wien Favoriten, die Messe von Manfred Porsch, die wir gemeinsam mit dem Komponisten aufführen konnten. 
Zeitweise waren wir bis zu 20 Sängerinnen und Sänger, im Jahr 2017 waren dann nicht mehr genug Stimmen für eine Chorgruppe beisammen, Zeit für die Staffelübergabe an die Nächsten.
Die technischen Anschaffungen aus dieser Zeit, Verstärkeranlagen, Mikrofone, Notenständer, etc. überlassen wir gerne den Ensembles, die sich nunmehr für die musikalischen Beiträge zur Gottesdienstgestaltung einbringen.
Danke allen, die viele Jahre - teilweise von Anbeginn - mitgewirkt haben, danke allen, die uns gerne zugehört und gerne mitgesungen haben – weiterhin viel Freude mit der Musik.
Manfred Bohn


Eine Orgel-Johannis-Nacht

Orgelmusik zur Sonnenwende gab es am Samstag, den 23. Juni in der Pfarrkirche Stockerau. Genau am Vorabend zum Johannisfest (Geburt Johannes des Täufers) stellte Johannes Lenius ein Programm für ein "Orgel-Nacht-Konzert zusammen. Es erklangen Kompositionen zum Thema "Sommer" (Herzlich tut mich erfreuen die schöne Sommerzeit) und "Nacht" (Wachet auf ruft uns die Stimme). Und - speziell zur Johannisnacht passend - alle Werke stammten von Komponisten mit dem Vornamen Johannes: Speth, Haapasalo, Zundel, Brahms, Michel, etc. Auch von Lenius war eine Choralbearbeitung dabei, und fehlen durfte auch nicht Johann-S. Bach.
Die Bedingungen für das Konzert waren leider nicht die besten. Vor der Kirche wurde Shakespeare auf der Festspielbühne geprobt, nebenan im Pfarrsaal war ein Kärntnerlied-Konzert. So waren beim Orgelkonzert immerhin 12 Zuhörerinnen und Zuhörer, aber es gab nach dem Konzert noch nette Plaudereien bei Johannisbeersaft. Damit hatte die Johannisnacht sowohl musikalische als auch kulinarische Noten.

Montag, 25. Juni 2018

Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Wussten Sie, dass dieser Tage in Stockerau der neue Film von Regisseur Wim Wenders über Papst Franziskus im Kino läuft? Der Titel des Films ziert auch unseren Beitrag als Titel. Es zahlt sich aus, diesen Film zu sehen, in dem Wenders Szenen aus Besuchen des Papstes bei Regierungen, in Gefängnissen, Slums, bei Flüchtlingen, bei den Oberhäuptern anderer Religionen, usw.  mit dem Auftritt des Papstes direkt im Film mischt. Hört sich vielleicht langwierig an, aber die 1 1/4 Stunden vergehen wie im Flug.
Und was der Papst sagt, ist bemerkenswert und vielfach überraschend, klar und deutlich. Man wünscht sich beim Verlassen des Kinos durchaus, dass auch unsere ganze Regierung eine Vorführung besucht.
Und man kann sich leicht vorstellen, dass dieser Mann bei manchen katholischen Insidern nicht ganz so beliebt ist, aber bei Menschen, die mit Kirche und unserem Glauben nicht mehr viel anfangen können, gehört und geschätzt wird.
Dass "katholisch" vom griechischen καθολικός katholikós ‚allumfassend‘ kommt, wird im Film sehr deutlich. Vieles, das wir in unserer Angst vor dem und den Fremden und der Veränderung mit realen oder gedanklichen Zäunen absperren wollen, sieht man vielleicht nach diesem Film in einem anderen Licht. Armut, eine ungerechte Verteilung der Güter, die Zerstörung unserer Mutter Erde sind Schlüsselthemen.

Assisi und der Sohn der Stadt Franz ist einer der Angelpunkte des Filmes. Franziskus sagte Jesus vom Kreuz „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“ Und er meinte auch damals nicht nur die Kirche, sondern die ganze Welt.

Ein Video aus der ARD-Mediathek über den Film und mit Ausschnitten aus dem Film finden Sie hier.

Link zum Apollo Kino in Stockerau, wo der Film täglich bis 5. Juli läuft (Zeiten hier).

Sonntag, 24. Juni 2018

Unsere Kirche in anderen Ländern

Im mittelamerikanischen Staat Nicaragua gibt es schon längere Zeit Unruhen, die sich gegen die immer autoritärere Vorgangsweise des Präsidenten, Sandinisten und ehemaligen Revolutionäres Daniel Ortega richten. Die katholische Kirche im Land bemüht sich sehr um Vermittlung in diesem Konflikt, der schon viele Tote gefordert hat.

Hier die Übersetzung eines in Facebook publizierten Textes:

Nicaragua ist das Land, wo die Priester machen, was die Polizei machen sollte. Auf sein Volk aufpassen. Danke Katholische Kirche!


Menschen - Leben - Paten

Karim Bloms vom Verein menschen.leben hat die Pfarre um Werbung für folgendes Anliegen gebeten:

Der Verein menschen.leben sucht ab sofort freiwillige/ehrenamtliche Paten für Jugendliche in Stockerau. Bei diesem Projekt geht es nicht um irgendwelche Geld-Sachspenden oder Verpflichtungen sondern darum, gemeinsam mit dem Jugendlichen ein wenig Zeit zu verbringen. Sie können zum Beispiel gemeinsame Ausflüge machen, Spiele spielen, Sport betreiben, Kochen, Lernen oder einfach nur Reden.

Voraussetzungen: Kinder/Jugendfreundlicher Umgang Regelmäßigkeit

Wir laden Sie herzlich zum „Tag der offenen Tür“ ein. Für Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Wann: Do, 28.Juni 2018, 17:00 Uhr
Wo: Czedikstraße 23, 2000 Stockerau

Um Voranmeldung wird gebeten unter: bloms@menschen-leben.at