Dienstag, 18. September 2018

Ungrad für P2

 Ein eigenartiger Titel, aber es geht um die Karikaturistin Dagmar Ungrad. In der vorletzten Ausgabe der Wochenzeitschrift NÖN erschien einerseits ein Interview mit Dagmar Ungrad. Andererseits gab es einen Artikel von Redakteurin Michaela Höbarth zum bald erscheinenden Kalender mit oben genanntem Titel.

In wenigen Wochen können Sie den Bildkalender im A3-Format mit 13 Karikaturen der Künstlerin und einem Selbstportrait wohlfeil erstehen. Auch zum Beispiel ein nettes Weihnachtsgeschenk, aber auf jeden Fall ein Beitrag zur Renovierung unseres P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Freuen Sie sich auf den Kalender. Wir halten Sie auf dem laufenden.
Die Zeitungsartikel können Sie lesen, wen Sie darauf klicken.

Eine Einladung für Sie

Sigi Braunsteiner, Pfarrgemeinderätin in der Pfarre Stockerau, engagiert sich unter vielem anderen auch für die Alpha- Glaubenskurse, bei uns Treffpunkt Glaube genannt. Sie schreibt:

Ich möchte Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Durchgang Treffpunkt Glaube - Alpha einladen, der am Mittwoch 26. September 2018 um 19 Uhr startet und dann auch die nächsten 8 Mittwoch-Abende weitergeht, jeweils von 19 bis 21 Uhr.
Die Abende starten mit einem gemeinsamen Essen in Kleingruppen, dann folgt ein Impuls ca. 30 Minuten über zentrale Themen unseres Glaubens wie: Jesus, warum starb er, der Hl. Geist, wie beten...... und dann folgt ein Austausch in den Kleingruppen.
Ich habe die Abende jedes Mal als große Bereicherung für meinen Glauben und als Kraftquelle und Freude für mein Leben erlebt und so würde ich mich freuen, Sie bei diesen Abenden im Pfarrzentrum zu treffen!

Junge Kirche

Einmal pro Monat trifft sich die Junge Kirche bei der Sonntagabendmesse um 18:30  im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Marion Satra war dabei und hat einige stimmungsvolle Fotos geschickt. Man muss nicht unbedingt an Jahren jung sein, um dabei zu sein.

Hier gibt es mehr Fotos.

Gelobt ist gelobt

Diesmal geht es nicht um Lob, sondern um ein Gelöbnis. Die 305. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn fand wieder am 16. September statt. Marion Satra und viele andere waren dabei. Marion hat uns mit ihrem neuen Smartphone viele schöne Bilder geschickt.

Hier finden Sie die Einladung dazu und hier gibt es einige Fotos.

Samstag, 15. September 2018

Eine Missionsandacht in St. Koloman

Arnold Jansen
Unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman laden Sie ein:
J. Freinadametz

Missionsandacht
An der Harfe: Gerda Müller

15 Jahre Heiligsprechung von Arnold Janssen, Daniele Comboni, J. Freinademetz

Mittwoch 3.Oktober 2018
17:00 bis 18:00 Uhr, Kloster St. Koloman

Freitag, 14. September 2018

14. September: Fest Kreuzerhöhung? Welche Bedeutung will das Fest Kreuzerhöhung für unser Leben haben ...

Um das Fest Kreuzerhöhung besser verstehen zu lernen, hilft es die Schriftstellen des Tags genau zu betrachten:
1. Lesung:

Lesung aus dem Buch Numeri 4. Kapitel
In jenen Tagen
4brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
5es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
6Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
7Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
8Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
9Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.
 
Evangelium:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 3. Kapitel
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:
13Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Quelle (Schott)

Hinführung / Predigt von Pfarrer Tom Kruczynski:

Donnerstag, 13. September 2018

Mission mit neuem Schwung

Seit 2 Jahren ist Pater Karl Wallner aus dem Stift Heiligenkreuz Direktor von Missio Österreich. Vieles wurde in dieser Zeit verändert, vieles ist neu. Nicht geändert hat sich das Ziel dieser weltweiten Organisation der katholischen Kirche. Aber auch die Aufgaben von Missio Österreich wurden neu formuliert und "fokussiert" - wie man gerne sagt.

Die 5 Aufgaben wurden so formuliert:

  • Wir stärken die wachsende Weltkirche. 
  • Wir retten die Ärmsten vor Ort. 
  • Wir helfen Kindern in die Zukunft. 
  • Wir sorgen für die Priester von morgen. 
  • Wir wirken selbst missionarisch
Mehr dazu finden Sie hier auf der neuen Webseite,

Und am 21. Oktober ist dann auch wieder der Sonntag der Weltmission.

Zum Bild:
„Der Sonntag der Weltmission entzünde in jedem den Wunsch, das Evangelium zu verkünden.“
Papst Franziskus

305 Jahre Wallfahren

Hoffentlich nicht so..
 Am Sonntag, den 16. September, gehen wir Stockerauerinnen und Stockerauer zum 305. Mal zur Dreifaltigkeits-Wallfahrts-Kirche in Karnabrunn. Um 6 Uhr früh treffen sich die Pilgerinnen und Pilger in der Stadtpfarrkirche Stockerau und dann geht's von der Kirche durch die Manhartstrasse und Dr. Fuchsgasse bis zum Senningbach und weiter nach Leitzersdorf (1. Station), Wollmannsberg, Haselbach (2. Station) nach Niederhollabrunn, wo Pause gemacht wird und nach der Pause die 3. Station gestaltet wird. Der Wirt in Niederhollabrunn hat leider zugesperrt, aber es wird wahrscheinlich eine Möglichkeit geben, sich etwas zu kaufen.

In der Wallfahrtskirche
Dann geht's hinaus aus Niederhollabrunn und der nächste Ort ist schon Karnabrunn, wo in der Wallfahrtskirche am Berg etwa um 11 Uhr die Hl. Messe gefeiert wird.
Anschließend ist die Toriser-Hütte zur Stärkung geöffnet. Eine kleinere Gruppe macht sich dann wieder zu Fuß auf den Heimweg nach Stockerau. Die meisten werden aber abgeholt.

Alles zusammen ist eine Richtung ca. 20 km.
Die Wallfahrt wurde von unseren Vorfahren gelobt, wenn die Pest vorübergeht. Und in all den 305 Jahren seither soll sie jedes jahr stattgefunden haben.


Predigt: Effata! Öffne Dich!

Predigt von Tom Kruczynski am 23. Sonntag im Jahreskreis B:
Wenn Gott einem Menschen nahe kommt, dann wird der Mensch weit.“ 

An diese Worte Pater Antonio Sagardoys, die ich vor vielen Jahren im Seminar gehört habe, kann ich mich immer noch gut erinnern. Die Nähe Gottes, im besonderem die Begegnung mit ihm, heilt den Menschen und das bedeutet auch, dass er sich öffnet. Dort, wo Enge herrschte, wird Weite möglich.
Am Beispiel eines Mannes, „der taub war und stammelte“ (neue Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift), zeigt uns Jesus, dass durch die Begegnung mit ihm Kommunikation und damit Gemeinschaft untereinander wieder möglich wird. Situationen, in denen ich regelmäßig die Ohren verschließe oder nicht zu sprechen vermag, sind mir vertraut. „Öffne Dich“, sagt Jesus auch zu mir, „mach Dich auf! Damit mein Geist in Dir wirksam werden kann“.
Ob Sie dem Anruf Gottes sich zu öffnen auch folgen werden, hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie sehr Sie mitvollziehen können, dass wir als Menschen aufeinander hin geschaffen sind. Jesus hat Menschen um sich gesammelt, Menschen, die wie die Apostel auch nicht immer offen füreinander waren, und zeigt uns damit, wie sehr er sich Gemeinschaft unter uns wünscht. Dazu will er unsere freie Zustimmung.
Vielleicht ist auch Ihnen gerade eingefallen, dass sich Jesus immer wieder zurückgezogen hat, um sich zu sammeln. Aber auch dieses Zurückziehen Jesu war kein In-Sich-Selbst-Zurückziehen, sondern eine besondere Öffnung hin zu Gott, zu der wichtigsten Beziehung aus der heraus er sein Leben gestaltet hat.
Somit erinnert uns das heutige Evangelium an die wichtige und heilsame Öffnung hin zu unseren Mitmenschen und die ebenso wichtige Öffnung hin auf Gott im Gebet. Beides zusammen ist ein Schritt auf die Verwirklichung unserer Vision hin: Vom Geist Gottes bewegt gemeinsam das Leben gestalten.

Sonntag, 9. September 2018

Plakate, Plakate...

Allen Fans der virtuellen Welt können wir wieder 3 Plakate von Veranstaltungen ins Haus liefern, die in nächster Zeitin Stockerau und in Wien  stattfinden. Klicken Sie auf die Plakate und man kann sie schon lesen...

Das erste wirbt für den Alpha-Kurs für die Jugend, ein neuer Typ von Glaubenskurs, der für Erwachsene schon einige Male stattgefunden hat.


Das zweite wirbt für Ihr Kommen bei der Einführung unseres neuen Pfarrers Tom Kruczynski, der alle 5 Pfarren des Pfarrverbandes "Am Jakobsweg-Weinviertel" leitet, und den Abschiedgottesdienst von "Altpfarrer" Markus Beranek.


Und das dritte Plakat verspricht einen hohen Kunstgenuss, allein wenn Sie an einen der Mitsingenden beim Wiener Lehrer a capella-Chor denken - Pastoralassistent Manfred Plattner, dessen wunderschönen Bariton Sie immer wieder in unserer Kirche hören können, aber beim Konzert nicht heraushören werden...


Der erste Familiengottesdienst mit unserem neuen Pfarrer

Am 9. September fand um 9:30 die erste Familienmesse mit unserem neuen Pfarrer Tom Kruczynski statt. Nach einer kurzen Vorstellung erfüllte langer Willkommensapplaus die Kirche. Musikalisch wurde der Gottesdienst schwungvoll - sehr schwungvoll sogar - von unserem Familienmessenchor samt kleinem Orchester gestaltet. Unverzichtbar ist Franz Christian als perfekter Tonmeister am neuen Yamaha-Mischpult wieder dabei.

Christina Mölzer sprach die Lesung und Diakon Ossi Wolf das Evangelium.Die Predigt gestalteten Geri und Sigi  Braunsteiner und Pfarrer Tom rund um das Evangelium von "Taubstummen". Auch Zeugnisse des eigenen "Geheilt werdens" wurden von Karl Hochfelsner und Sigi Braunsteiner vorgetragen. Tom wagte sich bei der Predigt weit in den Kirchraum hinein vor.

Am Ende konnten Einzelne, Paare und Familien wieder den beliebten Paarsegen bekommen.

Als Besonderheit war bei der Messe auch ein Team im Auftrag der Erzdiözese dabei, das Ausschnitte des Gottesdienstes und Interviews mit einzelnen Personen machte, die dann in einen Film für das nächste Treffen der Diözesanversammlung des Entwicklungsprozesses APG 2.1. vorkommen werden. Die Pfarre Stockerau als Muster für eine gute Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen sein wird.

Alle Bilder zum Gottesdienst finden Sie hier.

Montag, 3. September 2018

Fake News - noch einmal

Wir haben schon auf den Vortrag in Hausleiten hingewiesen, aber leider mit dem falschen Datum (das leider auch unentdeckt in der neuen Pfarrverbandszeitung schlummert). Richtig ist, dass der Vortrag zu Fake News und Dirty Campaigning am Donnerstag, den 20. September um 19 Uhr im Pfarrheim Hausleiten stattfindet.
Wie schon berichtet, gibt es auch in Oberrohrbach eine 2. Chance am 3. Oktober auch um 19 Uhr im Pfarrzentrum Oberrohrbach.

Abenteuer Afrika

Christine Fenböck.
Christine Fenböck, Gründerin und Präsidentin der „Helping Hands Family“,  kümmert sich um verwaiste Kinder und verlassene und erkrankte Mütter in Uganda.

Am Donnerstag, den 20. September um 17:00 ist sie in Stockerau und hält im P2 - Pfarrzentrum Stockerau einen Vortrag „Abenteuer Afrika“ .

Sonntag, 2. September 2018

Unterstützung für den Papst

Unser Papst Franziskus ist vielfach sehr beliebt, hat aber auch eine Menge mächtiger Gegner - auch mitten in der Kirche und im Klerus. Ein österreichischer und ein tschechischer katholischer Theologe haben schon vor einiger Zeit eine Aktion "pro-Pope" gestartet, die jetzt mit der Überreichung der Unterschriften und etlichen Büchern und e-Books an den Papst zu Ende geht. Die Bücher kann man auch schon bestellen - auch ohne Papst zu sein...

Hier geht es zur Webseite der Aktion und hier ist ein Zitat von dieser Seite:

Hochgeschätzter Papst Franziskus!

Ihre pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert. Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für Ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind.
Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren. Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch. Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben. Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen, und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

Die 74.350 Unterzeichnenden

Hier geht es zu einem Artikel zum selben Thema oder auch hier.

Kindersegen

Der Schluss der Geschichte
Am Nachmittag des Stockerauer Stadtfestes gibt es schon viele Jahre die beliebte Kindersegnung. Heuer hat es immer wieder geregnet, daher fand diese Zeremonie nicht im Garten des Belvedere-Schlössl sondern im Saal des P2 statt.
Marion Satra hat uns einige Fotios geschickt. Der Text der Biblischen Geschichte wurde den Kindern von Line Feder vorgelesen.

Hier ist der Link zu den Fotos.

Stadtfest-Gottesdienst

Seit vielen Jahren ist es eine schöne Tradition, am Stockerauer Stadtfest - dem Erdäpfelfest - einen ökumenischen Gottesdienst zu feierm. Seit vielen Jahren war der Gottesdienst immer im Freien am Rennerplatz, heute aber wegen des Stadtfest-inkompatiblen Wetters musste er in die katholischen Pfarrkirche verlegt werden.
Es war doch ein besonderer Gottesdienst, denn nach 8 Jahren nahmen die Pfarrer der beiden Konfessionen voneinander Abschied - mit doch spürbarer Wehmut.

Die Dialog-Predigt beschäftige sich mit dem Abschied, aber auch mit dem heutigen Evangelium von den 10 Aussätzigen, die Jesus heilt. Aber nur einer - der Fremde - bedankt sich dafür bei Jesus.
Beide Pfarrer - einer davon war ja offiziell heute nur mehr "Aushilfspriester" 😄 - gedachten anlässlich dieses Textes, was alles - auch gemeinsam mit der muslimischen Gemeinde - in Stockerau von den kirchlichen Organisationen für unsere Flüchtlinge gemacht wurde. Und die Kritik an der heutigen "Kälte" im Umgang mit den Menschen, die bei uns vor Krieg und Not Zuflucht gesucht haben, war auch zu hören. Nach der Predigt betete die ganze Gemeinde ein "modernes" Glaubensbekenntnis. Den schönen Text finden Sie weiter unten zum Nachlesen.

Vor dem Gottesdienst wird man ja seit einiger Zeit von lieben und fröhlichen Menschen begrüßt und mit dem neuesten Verlautbarungszettel ausgestattet - siehe Bild rechts.

Der Familienmessenchor - alle Damen in Dirndln - sang schöne Lieder und es war fast schon ein erster Abschiedsgottesdienst von Markus Beranek - der richtige ist erst am 30. September bei der Halbzehnuhrmesse.

BEKENNTNIS zu Frieden und Gerechtigkeit 

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist, und der die Welt allen Menschen geschenkt hat.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren, an die Stärke der Waffen, die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus, der gekommen ist, uns zu heilen, und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.
Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind, dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen, die berufen ist, im Dienste der Menschheit zu stehen.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss, dass der Tod das Ende ist, dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will, die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet, und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, wo Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen Händen, an den Frieden auf Erden.
Amen.

Freitag, 31. August 2018

Frauen fahren Wall

Mit dem Thema "Als Christin wirken" laden die Frauen der Dekanate Stockerau und Korneuburg zu einer Wallfahrt nach Maria Schutz und Maria Moos ein. Datum ist der 24. September und alles weitere steht am Plakat.

Fake News - nicht mit mir!

Fake-News sind in allen Diskussionen ein heißes Thema. Das sind Meldungen, die irgendwer absichtlich erfunden hat, um uns Leser, Hörerin oder Seherin zu manipulieren. Das katholische Bildungswerk hat einen Vortrag von Verena Resch dazu im Programm, den Sie zum Beispiel am 20. September im Pfarrheim Hausleiten, aber auch am 3. Oktober im Pfarrzentrum Oberrohrbach,  jeweils um 19:00, besuchen können.

Hier ist das Plakat von Oberrohrbach.


Donnerstag, 30. August 2018

Wind of Change im Sonntag

Klingt irgendwie grammatikalisch falsch. Gemeint ist dass die Auswirkungen der Veränderungen in unserem Pfarrverband auch die Zeitung "Der Sonntag" der Erzdiözese Wien prägen.

Unser in wenigen Tagen "Altpfarrer" Markus Beranek wird am Titelbild
groß herausgestellt und seinem Lebensweg und seinen Ideen  ist auch eine ganze Doppelseite der Zeitung gewidmet.

Sie finden einige Gratisexemplare der Zeitung auf unserem Schriftenstand im Eingangsbereich der Kirche - auf der rechten Seite des Standes. Auf der linken Seite können Sie sich die neue Pfarrverbandszeitung abholen, wenn sie Ihnen noch nicht zugestellt worden ist - und Sie sehr
neugierig sind.

Sonntag, 26. August 2018

Ehre, wem Ehre gebührt

Pfarrer Markus Beranek ehrte heute in der Halbzehnuhrmesse Helene Bratusa und Frau Kellner für die Betreung des Seniorenclubs der Pfarre mit zwei wunderschönen Blumensträussen und ehrenden Worten. Der Seniorenclub hat jetzt seinen Betrieb eingestellt und wurde über viele, viele Jahre von den beiden und auch anderen Helferinnen betreut. Wer in den letzten Jahren zufällig am Mittwoch Nachmittag in den alten Pfarrsaal schaute, war immer wieder erstaunt über die kreativen und lieben Tischdekorationen für den Senioren-Nachmittag.

Wir haben ein paar Bilder von der Ehrung in unser Fotoalbum gestellt.

Predigt vom 21. Sonntag

Markus Beranek hat uns seine Predigt vom heutigen Sonntag, dem 26. August, geschickt. Langsam wird es mit dem "Wind of Change" ernst - es war seine letzte Sonntagspredigt als Pfarrer von Stockerau. Aber der wahre Abschied ist erst am 30. September bei der Halbzehnuhrmesse.

Predigt 21. Sonntag im Jahreskreis

Die biblischen Texte dieses Sonntags reden von zwei Entscheidungssituationen. Einmal ist es Ende der Wüstenwanderung des Volkes Israel, dass Josua am Ende seines Lebens die Menschen einlädt, sich für diesen Gott zu entscheiden, der sie aus dem unfreien Leben in Ägypten herausgeführt hat. Im Evangelium ist es Jesus, der seine Jünger in einer Krisensituation, wo er bei vielen Menschen auf Unverständnis stößt,  ermutigt, klare Position zu beziehen.

Manchmal stehen auch in unserem Leben große Entscheidungen an: welche Ausbildung wir machen, ob wir ein Stellenangebot annehmen – dass ich mich für die Leitung des Pastoralamtes beworben habe. Aber der Alltag unseres Lebens spielt sich viel banaler ab. Gehe ich ins Kino, setze ich mich vor den Fernseher, wie antworte ich auf diese oder jene Bemerkung?
Ich erlebe, dass viel Ausrichtung des Lebens daran liegt, diese kleinen Entscheidungen des Alltags bewusst zu treffen. Bewusst meint für mich, achtsam zu sein. Es geht um keinen Perfektionismus. Wenn ich eine Entscheidung fälle und sie falsch ist, kann ich ja immer noch etwas fürs nächste Mal lernen. Aber wenn ich in meinem Leben nicht einfach nur Dinge geschehen lasse, andere über mich bestimmen lasse sondern bewusste Entscheidungen treffe, dann werde ich erleben, dass ich selber Steuermann meines Lebens bin. Wenn ich diese Entscheidungen im Blick auf Gott treffe, werde ich darin erfahren, dass ich auch in komplexen und vielschichtigen Lebenssituationen zu guten Entscheidungen finden kann, die in mir eine innere Klarheit und eine Spur des Trostes und des Friedens hinterlassen. Das heißt auch manchmal neue Situationen ausprobieren, das heißt auch aus Fehlern zu lernen, das heißt auch demütig um die eigenen Grenzen zu wissen. Mich für eine Zeit der Erholung und der Ruhe zu entscheiden kann ja auch ein Dienst an den Menschen sein, weil ich dann wieder freier und offener für meine Familie oder Arbeitskollegen da bin.

Für mich sind Gebet und Gottesdienst ganz wichtige Orte dieser täglichen Entscheidungsfindung. Zeiten, wo ich versuche, meine Frage für den Tag und die Woche im Blick auf Gott zu klären und ich merke sehr oft, wie ich hier zu sehr deutlichen Einsichten komme.
Die biblischen Texte dieses Sonntags können uns auch dazu inspirieren, die ganz banalen und die ganz großen Entscheidungen unseres Leben im Blick auf Gott zu treffen, auf diese Weise in der Freiheit und der inneren Lebendigkeit zu wachsen und zu erfahren, dass Gott uns jeden Tag ein Stück mehr in das Land des Lebens führt.

Hier geht es zu den Lesungen des Sonntages.

Freitag, 24. August 2018

Auch die Rasenmäher treffen sich

Und zwar im P2.
Ein schöner Schnappschuss von einem Rasenmähertreffen am Platz vor dem P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Drei Veranstaltungshinweise

Vielleicht ist für Sie was dabei?
  • Am 8. und 9. September ist in Wien im Stephansdom die "Maria Namen Feier"
  • Am 15.9. gibt es eine Schienenwallfahrt nach Gloggnitz 
  • Und am 16. 9. lädt das "Radlland" zum Rad'ln in die Kirche ein.
Klicken Sie auf ein Plakat und Sie können alles lesen.



Ein Kindergottesdienst im Sommer

Antonia Heinz hat bei einem Kindergottesdienst (am 19. August) im Pfarrgarten ein paar Fotos gemacht.

Hier gehts zum Album.

Dienstag, 21. August 2018

Eine Zeitung erblickt das Licht der Welt

Heute ist die erste Ausgabe der neuen Pfarrverbandszeitung in Druck gegangen und ab nächster Woche wird sie verteilt werden. 10.000 Exemplare werden in den 22 Ortschaften des Pfarrverbandes Am Jakobsweg-Weinviertel, in dem über 14.000 Katholikinnen und Katholiken wohnen,  an alle Haushalte verteilt.

Die Zeitung kommt mit 24 Seiten, in neuem Design mit neuen Inhalten und mehr zum Lesen zu Ihnen. Sie wird vier Mal pro Jahr erscheinen und das im September, Dezember, März und Juni. Und sie wird von einem Redaktionsteam aus allen 5 Pfarren gemacht.

Wir freuen uns, wenn sie Ihnen gefällt. Aber wir freuen uns auch über Rückmeldung, wie sich die Zeitung weiterentwickeln soll. Zum Beispiel könnte Sie Ihre Meinung als Kommentar zu diesem Artikel schreiben...

Online Leserinnen und Leser sind schneller dran, drum können Sie diese Zeitung auch schon heute im Internet (als PDF) lesen. Idealerweise mit einem Programm, das die Zeitung zweiseitig mit dem Deckblatt als Einzelseite präsentiert (z.B. Adobe Reader mit Zweiseitenanzeige und einem Haker bei Deckblatt im Zweiseitenmodus)

Wir wünschen viele Verngügen beim Lesen.

Hier gehts zum Pfarrverbandszeitungsarchiv, wo Sie auch diese Ausgabe - noch etwas einsam -  finden.

Sonntag, 19. August 2018

Predigt vom Sonntag, 19. August

Die Predigt von Pfarrer Markus Beranek am 20. Sonntag im Jahreskreis - schon mit viel Abschiedsgedanken in die neue Aufgabe.

Predigt 20. Sonntag im Jahreskreis
In der Lesung aus dem Buch der Sprichwörter wird die Weisheit mit einer vornehmen Frau identifiziert, die sich ausgewählte Gäste zu einem vorzüglichen Festessen eingeladen hat. Der Braten ist fertig, der Wein steht bereit und die Stadtburg ist ein äußerst ansprechender Ort für ein Festessen.
Wie das so ist: ein gepflegtes Essen dient ja nicht nur der Nahrungsaufnahme, es nährt zugleich unseres Seele. In einer angenehmen Tischgemeinschaft erleben wir, dass unsere Beziehungen und Freundschaften gestärkt werden, können wir entspannen und ein angeregtes Tischgespräch macht den Horizont unseres Denkens weiter.
Die biblische Weisheitsliteratur lässt sich von der Weisheit und Lebenserfahrung der Menschen unterschiedlichster Kulturen inspirieren. Gleichzeitig ist sie davon überzeugt, dass der Glaube an den Gott Israels einen vorzüglichen Zugang auf der Suche nach Lebensweisheit und einem weiten Herz bietet. Die biblischen Weisheitstexte reden von der Kunst des guten Lebens und sie wollen Hilfestellungen bieten, um glücklich zu werden.
Auch dieses Bild der Frau Weisheit in der Lesung aus dem Buch der Sprichwörter erzählt davon, dass Menschen in der Gemeinschaft der Glaubenden jene Lebensweisheit entdecken, die ihre Seele nährt, die ihrem Leben Geschmack gibt. Das ist, wie wenn ich ein gutes Buch lese, das mich durch Tage und Wochen hindurch beschäftigt, das mir Dinge aufschließet und das mir hilft, mein eigenes Leben besser zu verstehen.
Unter dem Vorzeichen dieser sinnlichen Suche nach Lebensweisheit, nach Zufriedenheit, nach dem, was die Seele nährt redet Jesus davon, dass wir sein Fleisch und Blut essen und trinken müssen. Das sind ja ganz starke Bilder, die wieder einmal typisch für das Johannesevangelium sind. Die Verheißung, die darin steckt, knüpft genau an diese Weisheitsliteratur an: wenn du ins Jesus eintauchst, wenn du Jesus verinnerlichst, wenn du Jesus in dich aufnimmst und dir sein Lebensgefühl, sein Denken, seines Herzensweite immer mehr aneignest, dann wird das deine Seele nähren und dein Herz weiter machen. Du wirst erleben, dass du in den Herausforderungen deines Lebens und auch auf den trockenen Pfaden Nahrung und Kraft für dein Leben findest.
Ich erlebe das jeden Tag, gerade jetzt in dieser Übergangssituation wo ich am Abschiednehmen bin und wo die neue Aufgabe durch einzelne Besprechungen und Mails schon immer näher rückt. Das bringt ein ganzes Gemisch von Gefühlen mit sich: viele praktische Dinge, die zu denken sind, ein Stück Abschiedsschmerz, die Frage und auch Sorge, wie wird das?, wie werde ich den vielfältigen Ansprüchen gerecht?. Das persönliche Beten und die Eucharistiefeier helfen mir, in all dem immer wieder den Focus zu finden. Ich tue es, weil ich glaube, dass dieser Jesus mich ruft. Ich kann nur eines nach dem anderen tun, kann nur jeden Tag neu entscheiden, was jetzt Priorität hat, kann mich nur drum bemühen von einer Begegnung zur nächsten, von einer Aufgabe zur anderen zugehen. Das ist aufregend, phasenweise viel, das ist mit Anspannung verbunden und gleichzeitig erlebe ich, dass es die Seele nährt, das ich dabei Freude und Dankbarkeit empfinde, dass diese Rückbindung an Jesus mich hilft, mich nicht in irgendwelchen Details zu verlieren.
Jesu Fleisch essen und sein Blut trinken – das sind starke Bilder dafür, dass unser Glaube uns wirkliche Nahrung und Stärkung auf unserer Suche nach einem guten, erfüllten und glücklichen Leben sein kann.

Dazu die Lesungen von diesem Sonntag.

Fußwallfahren in Hausleiten

Hausleiten gehört ja zum Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel, zu dem auch die Pfarre Stockerau gehört. Auch in Hausleiten gibt es schon zum 16. Mal eine Fußwallfahrt nach Mariazell, von der wir einen originellen Bericht bekommen haben, den Gerda Ollatsberger verfasst hat.

16. Fußwallfahrt Hausleiten – Do, 5.7. – So, 8.7.2018

  Thema:
                    Mariazel      loslassen             
                                        leiden
                                        lachen
                                        loben

3:30 Uhr, der Wecker läutete!!! So früh???
Na es war der 5. Juli!!!, der Beginn der 16. Fußwallfahrt nach Mariazell!
Um 4:15 Uhr war‘s soweit, das Gepäck samt Torte im Auto verstaut (jaaaaaa, heuer kam auch eine Geburtstagstorte mit, aber davon erzähle ich dann später ) und los ging‘s nach Schmida, wo wir noch meine Schwester samt Gepäck und Geburtstagstortendeko einluden und weiter zum Treffpunkt nach Hausleiten zur Fam. Eder düsten.

Nach einer flotten Begrüßungsrunde starteten wir die heurige Wallfahrt mit dem traditionellen Morgenlob kurz nach 4:30 Uhr.
Unsere erste Tagesetappe führte uns, die aufgehende Sonne im Rücken, vorbei an duftenden Getreide- und sattgrünen Kukuruzfeldern nach Tulln zur Donaulände, wo wir bei dampfendem Kaffee und frischen Topfengolatschen und Nusskipferln unsere erste Pause einlegten.
Weiter ging es danach flotten Schrittes nach Judenau, wo wir unter dem schattigen Blätterdach des Baumes vor dem Schloss unser Mittagslob abhielten.
Unser Tagesziel, eine Schule in St. Christophen, erreichten wir um ca. 17:00 Uhr nach insgesamt 39,8 zurückgelegten Kilometern.
Schnell ein gemütliches Schlafplätzchen eingerichtet und den Staub des Tages runtergeduscht – nach dem gemeinsamen Abendlob  wartete schon ein leckeres Abendessen im  GH Schmölz auf uns.
Und danach? Da hatte die mittlerweile von Hermi dekorierte und mit Wunderkerzen und Sternspritzern gespickte Geburtstagstorte ihren fulminanten Auftritt!
Auf insgesamt 235 anwesende Geburtstagsjahre (die Runden und Halbrunden von 2018) stießen wir mit einem Gläschen Sekt an. 70 Lenze zählte unser ältestes Geburtstagskind!  ̶  Mein Wunsch an dieser Stelle? So fit wie Veronika wäre ich mit 70 bitte auch noch gerne!

Tag 2: Frühstück um 5:30 Uhr
Es gab heuer Frühstück mit Bedienung, das hatten wir in St. Christophen noch NIE! Na ja, das hatte dann auch gleich relevante Auswirkungen auf unser Zeitmanagement. Punkt 6:00 Uhr lauschten wir den Glockenklängen der nahe liegenden Kirche beim Frühstückskaffee. DAS hatten wir auch noch nie! Normalerweise standen wir um diese Zeit schon bei dieser Kirche und warteten auf den letzten Glockenschlag um unser Morgenlob zu beginnen.
Nach dem leicht verspäteten Start machten wir uns bei bewölktem Himmel auf in einen weiteren Wallfahrtstag durch eine traumhaft schöne Voralpenlandschaft. Eine 80%ige Regenwahrscheinlichkeit war für diesen Tag angesagt, noch war´s aber trocken.
So blieb es dann natürlich nicht, am Vormittag griffen die 80% erfolgreich durch und wir setzten unseren Weg bei zeitweise recht ausgiebigem Regen fort, was unserer guten Laune aber keinerlei Abbruch tat. Phasenweise kam noch recht kräftiger Wind hinzu … in mir machte sich eine gewisse Erwartungshaltung breit – ob meine windgebeutelte und aufgeblähte Pellerine wohl als Segel brauchbar wäre und ich ein Stück des Weges fliegend zurücklegen könnte?
Im Anbetracht der üppigen Strauch- und Baumvegetation in der Umgebung war es letztendlich vermutlich eh besser, dass es dann doch nicht dazu kam.
Um 16:30 Uhr erwartete uns an diesem Tag nochmal eine besondere Herausforderung – der anspruchsvolle Aufstieg vom Steinbruch in Hainfeld auf die Ebenwaldhütte. 3½ Stunden später war auch diese Etappe geschafft und wir schleppten unsere müden Knochen samt Gepäck (für das letzte Stück bis zur Hütte existierte für unseren Begleitbus keine befahrbare Straße mehr) in unser Quartier. 40,4 zurückgelegte Kilometer waren es an diesem Tag, 9¾ Stunden reine Gehzeit – das Gefühl angekommen zu sein war echt schön!

Tag 3: „Morgenstund‘  hat Gold im Mund!“ und so ließen wir uns um 5:30 Uhr schon unser Frühstück gut schmecken.
Mit wollig vollem Magen schulterten wir danach wieder unser Gepäck und machten uns damit zum Begleitbus auf. Bergab ging‘s damit viel flotter als am Vorabend bergauf und es fühlte sich auch viel leichter an! - Am Abend sollte ich dann feststellen, dass dieses Gefühl echt war – mein Duschgel und das Haarshampoo hatte ich auf der Ebenwaldhütte zurückgelassen.
Das schwere Gepäck wieder im Begleitbus verstaut, ging´s weiter in Richtung Unterberg.
In Unterberg trafen wir dann auch wieder Carli, der uns kurz vorher beim Gehöft „Zum Stadl“,  zwecks einem Shoppingausflug nach Lilienfeld mit Sepp unserem Fahrer des Begleitbusses, verlassen hatte.
Man sieht, bei der Wallfahrt ist für jeden etwas dabei – wenn gewünscht sogar ein Einkaufsbummel. Aber um jetzt nicht irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen: Es ist mittlerweile Tradition, dass auf dem Weg nach Mariazell jedes Jahr 1 Paar Wanderschuhe das Zeitliche segnet.
Heuer hat es Carli erwischt – ich bin schon gespannt, wer sich nächstes Jahr neue Treter kaufen darf.
Unser weiterer Weg führte uns über St. Ägyd nach insgesamt 38,5 km aufs Gscheid zum GH Gruber.
Lagerbezug, ‘ne flotte Dusche (danke an dieser Stelle an Elisabeth für das Duschgel!) und auf ging‘s zum Abendessen. Das Abendlob gestalteten wir in gemütlicher Runde im Lager, wo wir danach auch noch nett den Abend ausklingen ließen.

Tag 4 - Sonntag, der 8.7.18: Wir gingen es entspannt an, bis Mariazell waren es nur mehr 20,5 km.
Unbeschreibliche Naturimpressionen entlang der Walster - auf diesem Weg entstand dann auch wieder unter Elisabeths geschickten Fingern der wunderschöne Walster Blumenkranz für unser Wallfahrerkreuz. Knapp 8 km nach dem Start  kam dann schon das sehnlichst erwartete zweite Frühstück bei der Wuchtlwirtin. Ob Kaiserwuchtl mit Schokosauce und Eierlikör oder ganz normal mit Vanillesauce, die Dinger waren ein Gedicht! Mindestens 1/2  kg schwerer setzten wir dann unseren Weg fort. Der Weg entlang des Nordufers des Hubertussees ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken. Diesem See mit seiner spiegelglatten Oberfläche wohnt ein ganz besonderer Zauber inne, nur das Zwitschern der Vögel und die Gespräche der Wallfahrer waren zu hören, sogar ein Blick auf einen Graureiher war uns vergönnt. Zeit auch für einen Besuch der wunderschönen Bruder Klaus Kirche am Ufer des Hubertussees -  innehalten, ein Gebet, ein Kerzerl anzünden …..

Beim Übergang der Seeschleuse nochmal ein kurzer Blick zurück auf den Hubertussee, gleich darauf entschwindet er unseren Blicken und wir richten unsere Konzentration wieder nach vor, unseren Weg über den Habertheuersattel  zur Sebastiani Holzknechthütte, unseren letzten Rastplatz.
Von der Sebastianihütte war‘s dann nicht mehr weit, noch einmal erwischte uns ein kurzer Regenguss, bei unserem Einzug um 13:30 Uhr in Mariazell wurden wir aber schon wieder bei sonnigem Wetter von vielen Angehörigen ganz herzlich empfangen.
Um 14:00 Uhr feierten wir gemeinsam mit unserem Pfarrer Andreas beim Gnadenaltar in der Basilika eine Messe.
Den Abschluss fand die Wallfahrt um 16:30 Uhr mit einer Andacht im Karner.
Anstrengend, aber echt schön war es wieder!

Danke an das gesamte Organisationsteam, ohne euch gäbe es diese Wallfahrt nicht!
Danke an Carli, dass du uns noch immer sagst  wo‘s lang geht, obwohl du schon gerne das Zepter weitergeben würdest.
Danke an Sepp unseren Fahrer des Begleitbusses, es ist einfach toll, wenn man das schwere Gepäck am Abend aus dem Bus holen kann und es in der Früh auch wieder dorthin verfrachten kann.
Danke an Christian, unser verantwortungsvolles Schlusslicht und seinen Helfer Poldi: So gut aufgepasst hat schon lange keiner mehr auf mich!
Danke euch ALLEN für 4 wunderschöne Tage, wir seh‘n uns im nächsten Jahr wieder!
Nicht vergessen: 17. Fußwallfahrt nach Mariazell 4.-7.7.2019

Gerda Ollatsberger

Samstag, 18. August 2018

Leider geschlossen

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie kommen bei einer Kirche vorbei und möchten auf einen einen Sprung hineingehen. Leider ist das Tor verschlossen oder ein abweisendes Gitter hindert Sie daran, sich niederzusetzen und ein kleines Gebet zu sprechen oder auch nur den schönen Innenraum anzusehen und die Kühle der Kirche zu genießen..
In Stockerau ist Ihnen das noch nicht passiert, denn von 7 Uhr früh bis 19 Uhr abends ist die Kirche offen. Aber auch in unserer Nähe, sogar im Pfarrverband kann Ihnen das leicht passieren. Kardinal Schönborn hat immer wieder dafür plädiert, die Kirchen unter Tags offen zu halten.
Das soll jetzt durch eine Initiative der Erzdiözese Wien besser werden. Unter dem Hashtag #BinHier gibt es in Facebook, Twitter und Instagram Gruppen, die Offene Türen fördern sollen.

Hier gibt es mehr zu dieser Initiative zu lesen.

Der "wind of change" kommt näher

Im Pfarrverband KaRoLiBe (Kalksburg, Rodaun, Liesing, Bergkirche) wurde am Marienfeiertag, am 15. August, das Patrozinium einer der Pfarren gefeiert.  "Die Heilige Messe wurde vom Pfarrvikar Tom Kruczynski, der sich bei dieser Gelegenheit von der KaRoLieBe-Gemeinde offiziell verabschiedet hat, und von auf der Webseite des Pfarrverbandes. Tom beginnt ja am 1. September bei uns im Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel als Leiter des Pfarrverbandes und Pfarrer aller 5 Pfarren.
Hier bekommt Tom den Abschiedssegen.
Kaplan Cyril Nwakamma zelebriert", heißt es

Auf dieser Webseite gibt es einige Bilder vom Gottesdienst und von Tom in voller Aktion - zum Eingewöhnen für uns Weinviertler. Wir freuen uns schon auf unseren neuen Stockerauer Pfarrer.


Predigt Maria Himmelfahrt

Die Predigt von Pfarrer Markus Beranek am Fest der Aufnahme von Maria in den Himmel (15. August).

Die Offenbarung des Johannes ist ein Buch der Ermutigung für Christen, in der schwierigen Situation von Verfolgung. In diesem Zusammenhang haben wir in der Lesung aus dem 12. Kapitel der Offenbarung von einer Frau gehört, die mit der Sonne bekleidet ist und den Mond unter ihren Füßen hat und einen Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Diese Frau ist wohl zunächst ein Bild für die Kirche. Der Drache, der ihr gegenübersteht, könnte etwa den römischen Kaiser symbolisieren – all die Mächte, die die Kirche verfolgen und unterdrücken.
Wenn ich diese Bilder heute lese, dann deute ich für mich den Drachen als ein Symbol für alles, was im Leben Angst macht und bedrohlich ist. Angst macht uns klein, Angst macht Menschen manipulierbar, wo die Angst in der Kirche regiert macht sie Menschen engstirnig und nimmt ihnen die Freude am Leben.
Die starken Bilder erzählen aber, dass die Frau diesen bedrohlichen Mächten nicht ausgeliefert bleibt, ganz im Gegenteil im Moment höchster Gefahr bringt sie sogar ihren Sohn zur Welt und ermöglicht neues Leben. Die spätere Tradition hat diese Frau mit Maria identifiziert. Das ist das Spannende an den alten biblischen Texten, dass aus unterschiedlichen Perspektiven angeleuchtet immer wieder neu zu funkeln und zu glänzen beginnen.
Im Licht des heutigen Festes sagt uns dann das alte Bild von der Frau und vom Drachen etwa: dass Maria sich ein Leben lang nie der Angst ausgeliefert hat, sondern, dass ihr Herz in allen Herausforderungen und Nöten in Gott geborgen geblieben ist.
Wir feiern am heutigen Fest also die Zuversicht, dass die dunklen Mächte der Angst, des Todes, der Engstirnigkeit nicht über uns Macht gewinnen müssen, sondern dass Gott nicht müde wird, uns weiten Raum zu schaffen.

Und hier die Lesung aus dem Buch der Offenbarung (11,19a.12,1-6a.10ab.), auf die die Predigt eingeht.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar:
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.
Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.
Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.
Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.
Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.

Mittwoch, 15. August 2018

Nächtliches für die Jugend

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 20:15 eine Jugendvigil (Vigil meint Nachtwache) im Stift Heiligenkreuz. Unter www.jugendvigil.at gibt es alles Wissenswerte.

Nach der Gebetsstunde gibt es eine Agape und auch die Möglichkeit in der Jugendherberge zu übernachten.

Einmal ein anderes Abenteuer?

Erdäpfelfest und Kirche

Am ersten Wochenende des September feiert Stockerau nicht das Ende der Urlaubssaison oder Ferien, sondern das Erdäpfelfest, da die Erdäpfel im Umland Stockeraus die besten Österreichs, wenn nicht Europas oder gar der Welt, vielleicht sogar des Universums sein sollen.

Im Rahmen des Erdäpfelfestes gibt es am Samstag und Sonntag nachmittag die Möglichkeit den Kirchturm zu besteigen, aber auch Kirchenführungen. Am Sonntag ist am scharfen Eck/Rennerplatz ein ökumenischer Gottesdienst gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde.

Und am Sonntag, den 2.9. ist um 16 Uhr im P2 - Pfarrzentrum Stockerau wieder die beliebte Kindersegnung.

Wallfahrten im Herbst

Der Herbst ist eine Zeit der Wallfahrten. Gleich zwei Einladungen haben uns erricht, die wir gerne an dieser Stelle weitergeben wollen.

  • Am 1. und 8. September - Wallfahrtstage in Oberleis
  • Am 14. September eine Wallfahrt der Legio Mariens nach Maria Dreieichen mit einer Krankensegnung
Bitte klicken Sie auf die Plakate, um sie gut lesen zu können.




Nahe dem Himmel

Am 15. August, dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, lud die Pfarre Haselbach zu einem Festgottesdienst am Michelberg ein.
Der Altar stand dort, wo in der Barockzeit die nur 40 Jahre bestehende neue und große Kirche den Altarraum hatte. Pfarrer Markus Beranek feierte mit der Gemeinde und vielen Gästen den Gottesdienst. Wir sangen rhythmische Lieder, die von 2 Haselbacherinnen mit Gitarre und Altblockflöte begleitet wurden.
In seiner Predigt schlug Pfarrer Markus Beranek vor, die Geschichte von der Frau und dem Drachen aus der Offenbarung des Johannes als Bild zu nehmen, aus dem wir lernen müssen - und die ganze Kirche lernen muss - ohne Angst vor der Zukunft zu leben, weil wir alle des Schutz des Himmels gewiss sein können.

Nach der Messe gab es die Weihe der Gewürzkräuter-Büscherl, die einer Geschichte zu verdanken sind: Alle Apostel kamen zum Begräbnis von der Mutter Gottes Maria. Als sie das Grab besuchen wollten, war es leer und es strömte ihnen ein wunderbarer Duft entgegen. Maria war mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden.

Es wurden auch neue Brochüren angeboten, die die Haselbacher Kirche und die Kapelle am Michelberg beschreiben.

In unserem Fotoalbum finden Sie einige Bilder.