Freitag, 20. Oktober 2017

Caritas on the road


Karl Hochfelsner von unserer Pfarrcaritas schreibt uns: "Heute gab es wieder einen Transport der Pfarrcaritas nach Ungarn - Maglod. Danke an alle, die dazu einen Beitrag geleistet haben". Und Fotos haben wir auch bekommen.



Montag, 16. Oktober 2017

Ihre Spende für den Soma-Markt

Karl Hochfelsner hat uns 2 Fotos von der Sammlung für den Soma-Markt in Stockerau geschicktb. Der Soma bietet Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs für alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger an, denen es nicht so gut geht.
Die Sammlung durch unsere Pfarrcaritas erfolgte anlässlich des Erntedankfestes am 15. Oktober.
Danke allen Spenderinnen und Spendern.

Erntedankfest

Diesen Sonntag haben wir das Erntedankfest gefeiert. Die prachtvollen Erntekrone wurde beim Einzug von unseren Bäuerinnen und Bauern nach vorne getragen.

Nach dem Gottesdienst ging es rüber ins Pfarrzentrum, wo bei guten Gesprächen und Kaffee und Kuchen das Erntedankfest ausklang.







Die Predigt zum heutigen Evangelium über eine königliche Hochzeit können Sie ->hier nachschlagen.


Weitere Fotos finden sich in diesem -> Fotoalbum.

Über eine königliche Hochzeit



Predigt 28. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,1-14),
von Pfarrer Markus Beranek




Ein kostenloses Essen. Ein mehrtägiges Fest. Ein paar Tage, wo der Kampf ums tägliche Überleben unterbrochen ist. All das schwingt mit, wenn die Diener auf die Straße hinausgehen, um alle, die sie treffen zur königlichen Hochzeit einzuladen.

Für die Zeitgenossen Jesu war es eine völlig absurde Vorstellung, eine Hochzeitseinladung zu ignorieren, wie es im ersten Teil des Gleichnisses erzählt wird. Aber auch in dieser Geschichte schwingt wieder der Schmerz Jesu mit der erlebt. Seine Botschaft des anbrechenden Gottesreiches war und ist für ihn mit diesem Hochzeitsfest vergleichbar. Der Gott, den Jesus verkündet, der will uns die Lebensfreude eines solchen Festes schenken.

Der erste Teil des Gleichnisses erzählt davon, wie Menschen Gott im Alltag ausweichen. Zum Beispiel, indem sie unendlich beschäftigt sind: mit ihrer Arbeit, mit vielen Gedanken, mit dem Reden über die Mitmenschen. Oder indem sie beständig das Gefühl haben benachteiligt zu sein, neidvoll auf die anderen schauen, sich ständig am falschen Platz fühlen. Die Hochzeitsgäste die auf ihren Acker oder in ihr Geschäft gehen oder gar über die Diener herfallen, stehen für sie. Jesus spielt damit auf all die frommen Menschen seines Volkes an, deren Frömmigkeit sie nicht näher zu Gott führt.

Im zweiten Teil des Gleichnisses gehen die Diener des Königs hinaus auf die Straße und laden dort die Leute ein. Jesus kommen dabei ganz viele Gesichter von Menschen, die sonst als Außenseiter gegolten haben: Levi oder Zachäus, die Zöllner, denen er begegnet ist, die syrophönizische Frau, der er zuerst so eine scharfe Abfuhr erteilt hat. Jesus weiß: dort, wo Menschen in ihrem Leben verwundet sind, dort ist oft die Sehnsucht besonders groß. Die Wunde, die innere Verletzung kann zu einer Tür werden, wo Menschen die Nähe und Zuwendung Gottes ganz besonders wahrnehmen.

Das Bild des Hochzeitsmahles muss für unser Leben nicht bedeuten, dass alle Schwierigkeiten beseitigt sind, dass es keine Leid, keine Sorgen, keine Krankheit, keine Einsamkeit mehr gäbe. Das Bild des Hochzeitsmahles in diesem Gleichnis erinnert uns daran, dass Gott uns in jedem Moment unseres Lebens begegnen kann: in der Freude und im Leid, in der Gesundheit und in der Krankheit, in der Gemeinschaft und in der Einsamkeit.

Dann kommt noch der Mann, der kein Hochzeitsgewand anhat. Vermutlich bekamen Hochzeitsgäste mit der Einladung ein eigenes Festgewand geschenkt. Mein Eindruck ist, dass dieser Mann einfach in einer Haltung der Gleichgültigkeit lebt. Und wenn mir ein anderer Mensch im Grunde egal ist, dann wird bei der Begegnung nichts rauskommen – mit Gott ist es dann nicht anders.

Wir können die Begegnung mit Gott nicht erzwingen. Wir können uns nur innerlich bereiten, offen halten und auch die dunklen Seiten aus der Begegnung mit Gott nicht aussparen. Mitunter können gerade die Wunden des Lebens dann zum Eintrittstor in den Hochzeitssaal werden.

Volles Haus beim Kolomani Heurigen





Am Vorabend des Erntedankfestes gibt es in Stockerau traditionell den Pfarrheurigen, der seit dem 1000-Jahr Kolomansjubiläum Kolomani Heuriger heißt. Das Team rund um Hedi Großschopf hat sich wieder  ins Zeug geworfen. Ein volles Pfarrzentrum war dann ein sehr schöner Erfolg.






Der Heurige ist immer schon ein besonderer Ort der Begegnung, an dem wir auch viele Gäste begrüßen dürfen, die einfach mal bei der Pfarre vorbeischauen, "Pfarre trifft Stadt" sozusagen.






Hedi hat uns folgende Impressionen zugesendet. Mehr finden Sie im folgenden ->Fotoalbum.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Unsere Legio diskutiert

Die Legio Stockerau lädt jedes Monat zu einem Glaubensgespräch ein. Diesmal am 18. Oktober geht es um Leben nach dem Tod. Die etwas provokante Frage lautet:


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Nicht vergessen!


Samstag, den 14. Oktober ist ab 17 Uhr im P2 (Pfarrzentrum) Pfarrheuriger, auch Kolomani-Heuriger genannt, da am 13. Oktober das Fest des Hl. Koloman gefeiert wird.

Wer den Hl. Koloman mitfeiern möchte, der sollte sich am 13. Oktober um 18 Uhr beim Hollundererbaum einfinden, auf dem er vor 1005 Jahren aufgeknüpft wurde (Eingang durch den Klostergarten bis nach hinten zur Klostermauer).

Und am Sonntag feiern wir den Erntedanksonntag. Unsere fleissigen Helferinnen haben wieder eine schöne Erntekrone geflochten. Die wird bei der Halbzehnuhrmesse feierlich hineingetragen und beim Altar aufgebaut.

Bild: Hl. Koloman von Gerhard Schuster

1000Kirchen suchen und finden

Heute startet die neue App der Erzdiözese Wien, die Ihnen mit Drücken und Wischen die Gottesdienste in den Nähe Ihres Standortes zeigt. Auch Stockerau ist natürlich mit den vielen Gottesdiensten in unserer Pfarrkirche, in der Arche, im städtischen Pflegeheim und im Kloster St. Koloman vertreten.

Hier ist der Pressetext des Pressedienstes der Erzdiözese Wien:

„1000Kirchen“-App: alle Gottesdienste in Ihrer Nähe finden

Die Erzdiözese Wien startet mit der „1000Kirchen“-App einen kostenlosen mobilen Service, der die nächsten katholischen Gottesdienste rund um den Standort des Users anzeigt. Kardinal Schönborn: „Die Menschen werden mobiler. Die Kirche auch.“

WIEN, 12.10.2017 (PEW). Mehr als 1000 Kirchen und Kapellen gibt es auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien, das neben der Stadt Wien auch das östliche Niederösterreich umfasst. Das Angebot an Gottesdiensten ist dementsprechend groß. Die „1000Kirchen“-App soll helfen, den Überblick zu bewahren und alle bevorstehenden Gottesdienste in der Umgebung des Users auf Knopfdruck zu finden. Zu jedem dabei aufscheinenden Gottesdienst-Standort gibt es weiterführende Informationen. Und man kann sich auch gleich den Weg dorthin anzeigen lassen.

Smartchurch

„Die Menschen werden immer mobiler. Die Kirche auch", so der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn zur neuen App seiner Diözese: "Die 1000Kirchen App ist wirklich Smartchurch für Smartphones: Ein hochaktuelles Service – für die Freude der Begegnung mit Jesus Christus in der Heiligen Messe."

Carl Rauch, Leiter des Medienhauses der Erzdiözese Wien: "Immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil. Im letzten Jahr haben 430.000 Nutzer über mobile Dienste auf die Website der Erzdiözese zugegriffen, auch um Gottesdienste zu suchen". Mit der neuen App wird diese Gottesdienstsuche noch schneller verfügbar, mobil besser bedienbar und mit GPS-Navigation verknüpft. "Es ist uns ein großes Anliegen, dass alle Menschen überall und jederzeit zur nächsten Messe finden können", so Rauch.

Pfarren liefern Daten

In Kooperation mit der Agentur Fluxguide hat das Webteam der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien in den letzten Monaten die App für iOs und Android entwickelt, sie ist kostenlos im AppStore und im Google PlayStore erhältlich. "Dabei greifen wir auf die Daten der Pfarren im System des Webportals der Erzdiözese Wien zu", erklärt Andreas Kastenmeier, Bereichsleiter Online & Social Media des diözesanen Medienhauses. „Unser Dank gilt den Verantwortlichen in unseren Pfarren, die die Gottesdienstzeiten eintragen und laufend aktualisieren“.

Direktlinks zur 1000Kirchen App:



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ein Fan von Papst Franziskus?

Für alle Fans von Papst Franziskus gibt es jetzt das In-T-Shirt vom SuperPope zu kaufen. 19€ und Sie sind dabei.

Hier gehts zum Online Shop (nur englisch oder italienisch).

Wir bekommen keine Provision (-:

Dienstag, 10. Oktober 2017

Nix für schwache Nerven

Am (und nicht vom) Nationalfeiertag kann man sich abseilen. Und zwar von unserem Kirchturm. Er ist 88 m hoch und so etwa auf 50-60 m hängen die Glocken und von dort kann man sich mit Hilfe der Experten des Stockerauer Gebirgsvereines abseilen. Wer dabei sein will - als aktive Abseilerin, als aktiver Abseiler oder nur als Kiebitz, der sollte sich das Plakat genauer ansehen.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Ein Weinstock erblüht

In der heutigen Familienmesse stand im Mittelpunkt der Kirche ein alter Weinstock, da sowohl die Lesung aus dem Alten Testament als auch das Evangelium von Weinstock und Weingarten handelte. In sehr eindrucksvoller Symbolik wurde der alte Weinstock von den Kindern mit Blättern und Weintrauben zu einem erntereifen Weinstock entwickelt. Dazu passte auch die Predigt von Pfarrer Markus Beranek, die Sie hier nachlesen können. Unser Familienmessenchor - diesmal war das Orchester um eine Querflöte erweitert - gestaltete den Gottesdienst musikalisch.


Über Weinberge und Weinstöcke

Predigt 27. Sonntag im Jahreskreis von Pfarrer Markus Beranek

Auch das heutige Gleichnis erzählt Jesus in Auseinandersetzung mit der religiösen Autorität seines Volkes. Er greift das alte biblische Bild des Weinberges auf, das uns schon in der Lesung aus dem Jesajabuch begegnet ist. Der Weinberg ist ein Bild für das Volk Israel oder auch für die Kirche. Dann geht es mit einer völlig absurden Geschichte weiter. Die Pächter des Weinberges verweigern es, ihre Pacht zu zahlen und sie scheuen sogar vor Mord und Totschlag nicht zurück. Der Schmerz Jesu schwingt in dieser Erzählung mit, weil er deutlich spürt, wie er gerade bei der religiösen Autorität seines eigenen Volkes auf heftigen Widerstand stößt - so massiv, dass sie ihn letztlich ans Kreuz bringen werden. Die anderen Winzer, die am Ende des Gleichnisses genannt werden, sind schon ein Ausblick auf das, was sich nach Ostern ereignen wird: dass Menschen aus allen Völkern sich der Botschaft Jesu anschließen.
Der Evangelist Matthäus überliefert uns dieses Gleichnis, weil er deutlich spürt, dass es auch für die Kirche nichts an Aktualität verloren hat. In der Gemeinde des Matthäus und auch heute in der Kirche und vielleicht da und dort auch in uns selbst gibt es die Haltung „Lieber Gott, lass mich doch in Ruhe. Ich tue meine religiösen Pflichten. Ich gehe in die Kirche. Ich zahle meinen Kirchenbeitrag. Beschütze mich, aber bitte mische dich nicht weiter in mein Leben ein.“ Das ist ein Lebensgefühl, wie wenn man mit der angezogenen Handbremse mit dem Auto fährt. Alles was geschieht, ist eine Bedrohung. Im Gleichnis könnten doch die Pächter mit dem Sohn des Gutsbesitzers ein Fest feiern, sich freuen, dass der Juniorchef persönlich vorbei kommt. Hier aber kommt die Lebenshaltung von Menschen zum Ausdruck, die immer in der Abwehr leben, niemand an sich heranlassen, der nicht ihre Überzeugung teilt. Jedes Ereignis, dass nicht ihren engen Vorstellungen entspricht wird zu einer Gefahr. Wer so lebt, verschließt sich dem Fluss des Lebens, wird eng und ängstlich und erlebt alles als Angriff und Bedrohung.
Jesus verkörpert genau die umgekehrt Haltung. Er konnte unbeschwert Menschen begegnen, die ganz anders waren als er. Er hat sich vor ungeplanten Ereignissen nicht gefürchtet. Er hat darauf vertraut, dass auch in den dunklen und ungewissen Wendungen des Lebens ein Licht am Ende des Tunnels zeigt.
„Fürchte dich nicht, sondern lebe“, ruft er uns auch heute zu.

Samstag, 7. Oktober 2017

Zehn Jahre Ehrenamt

Mit seiner Frau Anni
Ossi Wolf, mit vollen Titeln Oberstudienrat Mag. Johann Wolf, feiert heute, Samstag 7. Oktober 2017, den zehnten Jahrestag seiner Weihe zum ständigen und ehrenamtlichen Diakon. Damals, 2007,  noch aktiv als von seinen Schülerinnen und Schülern geliebter Lehrer an der Handelsakademie Korneuburg hat er seither unzählige Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse geleitet, viele davon ehemaliger Schüler und Schülerinnen und deren Kinder und auch Enkel.  Pfarrer, Kapläne und Diakone sind in den 10 Jahren gekommen und gegangen - er ist ruhender Pol und Kontinuität in unserer Pfarre.

Die Redaktion wünscht ihm zu diesem "Feiertag" alles Gute und noch viele Jahre im Amt des ehrenamtlichen und ständigen Diakons. Danke, Ossi, für 10 Jahre Dienst in unserer Pfarre.
Die Karikatur von Dagmar Ungrad
im Pfarrblatt anläßlich seines
60. Geburtstages

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Pfarrcafé - Einteilung 2017/2018

Für alle Insiderinnen und Insider des Stockerauer Pfarrcafès gibt es hier im PfarrWeb die aktuelle Liste, wer an welchem Sonntag eingeteilt ist, zum Ansehen oder Herunterladen als PDF.

Das Stockerauer Pfarrcafé, ein Ort der Begegnung nach den zwei Sonntag-Vormittag- Messen, gibt es seit über 30 Jahren von September bis Juni.. Jeden Sonntag gestaltet diesen Vormittag eine andere Gruppe der Pfarre, bringt oft köstliche, selbstgebackene Mehlspeisen mit und schenkt Kaffee und anderes Flüssiges aus.

Foto: Bildarchiv Göstl.

Eine Einladung nur an junge Menschen

Unser Pfarrvikar Tomasz Iwandowski lädt zur Jugendrunde ein: "Am kommenden Sonntag (8. Oktober, 19-20 Uhr) ist im Jugendraum des P2 die nächste Jugendstunde, die für alle offen ist! Herzliche Einladung dazu!"




Das Bild stammt aus einer alten Karikatur vom Wechsel der Kapläne im Herbst 2012 (Kaplan Manfred Müller verließ uns damals und Tomasz kam).

Erntedank

Die Pfarre lädt zum Erntedankfest am Sonntag, den 15. Oktober bei der Halbzehnuhrmesse ein. Dabei wird auch die jedes Jahr schönere Erntekrone gesegnet. Hier ist das Plakat, das unser ausgezeichnetes Plakateteam gestaltet hat.


Begegnungen

Am letzten Sonntag, dem 1. Oktober, war wieder Begegnungscafé im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Lisa Pfeiler hat uns ein ausführliches Fotoalbum zukommen lassen, das Sie hier ansehen können.

Das nächste Begegnungscafé ist am 15. 10. im evangelischen Gemeindezentrum.Das nächste Begegnungscafé im P2 ist am Sonntag, den 29. Oktober 2017 von 15-17 Uhr.  Alle Termine finden Sie hier.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Ob Sri Lanka oder Cebu - ein Hinweis fehlt

Alles, was unser Arbeitskreis Weltkirche macht, ist mit Geld verbunden. Vielleicht haben Sie aus den letzten beiden Artikeln für sich beschlossen, mitzuhelfen. Darum gibt es auch ein Spendenkonto. Ihre Spende kann auch von der Steuer abgesetzt werden. Sie finden das alles in unserem PfarrWeb.
Ein Zitat daraus:

"Falls Sie mehr über den Arbeitskreis erfahren möchten, wenden Sie sich per eMail an Walter Pusch. Wenn Sie gerne unterstützen wollen, dann gibt es ein Konto bei das Bank Austria mit dem IBAN AT03 1200 0007 9271 0600. Fragen Sie Walter Pusch, wenn Sie ihre Spende von der Steuer absetzen wollen."

Übrigens am 22. Oktober ist wieder Sonntag der Weltkirche. Pater Karl Wallner aus Heiligenkreuz ist ja jetzt Direktor von Missio Österreich und es würde irgend etwas nicht stimmen, wenn er nicht auf allen Internetkanälen, darunter natürlich auch Youtube werben würde. Man lernt daraus zum Beispiel, dass jeder Österreicher, jede Österreicherin derzeit pro Jahr76 cent spendet. Schauen Sie sich das an.

Neues von den Philippinen

Unser Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt weltweit einige Projekte. Schon viele Jahre unterstützen wir Bruder Bela Lanyi vom Orden der Steyler Mission (SVD). Früher an seinem Standort in Sibirien, jetzt für seine Arbeit auf der philippinischen Insel Cebu. Er hat uns auch einen langen Bericht samt der Abrechnung für das Jahr 2016 geschickt. Wir glauben, dass solche Berichte und Abrechnungen einen realen Blick auf die Arbeit und die Themen geben können. Darum kürzen wir nicht und korrigieren wir auch die Rechtschreibung nicht (Bruder Bela ist Ungar).

Liebe Pfarrgemeinde Stockerau!

Lage der Insel Cebu
Ich möchte mich nochmals herzlich für die Unterstützung bedanken, die Eure Pfarre dieses Jahr uns gewährt hat. Wir haben 1.000,00 EURO (ein Tausend EURO) im Februar 2017 erhalten. Ich glaube, dass Missionsprokur Sankt Gabriel die Pfarre und den Fachausschuß darüber informiert hat, dass wir den Betrag erhalten haben. Mit dem erhaltenen Betrag können wir ein weiteres Jahr wirken. Hiermit berichte ich über die Verwendung der Unterstützung, die die Pfarre Stockerau uns voriges Jahr (2016) gewährte.
Obwohl ich seit Juni 1, 2017 nicht mehr Präfekt im Brüderausbildungshaus der Steyler Missionare in Cebu City, Philippinen bin, ich setze auch jetzt jene Arbeit im staatlichen Kinderheim "Community Scouts" fort, die ich vor fast 10 Jahren mit künftigen Steyler Missionsbrüdern begonnen habe. Soziale Arbeit ist ein wichtiger Teil der Ausbildung junger Steyler Missionsbrüder....

Neues aus Sri Lanka

Bildungshaus Buluthota
Der Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt seit vielen Jahren Projekte in Sri Lanka. die unter anderen Maria Groll, vielen noch als Professorin im Stockerauer Gymnasium bekannt, betreut. Walter Pusch jun., der Leiter der Arbeitsgruppe hat uns folgenden Bericht und Bilder dazu von Maria Groll geschickt.

Mit einer Solidaritätseinsatzgruppe bei Teepflückern und Kautschukzapfern in Sri Lanka 
August 2017

 „Little Star"ist ein Bildungsprogramm für Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres sozialen und traditionellen Standes immer noch am Rand der Gesellschaft stehen.
Die meisten der indisch-tamilischen Plantagenbewohner sind Hindu, und Nachfahren der vor ca.150 Jahren aus Südindien stammenden rechtlosen Teepflücker und Kautschukzapfer, eine ausgegrenzte
Minderheit.
Auch heuer wird die kleine Einsatzgruppe aus Österreich von unseren Freunden, den Kindern, ihren Lehrerinnen und Eltern
Schülerstatistik 2017
Hemingford Estate, Begrüßung
freudig erwartet. Man kennt einander schon! Es ist ein Fest für viele Plantagenbewohner in diesem entlegenen Bergland von Ratnapura.
In sieben einfachen kleinen Mehrzweckhallen, die in den Jahren zuvor mit Solidaritätseinsatzgruppen errichtet wurden, wird gelernt, gesungen und getanzt, gespielt, gefeiert und gelacht. In diesem Schuljahr, das im Dezember zu Ende geht, sind es 175 Vorschulkinder,14 Lehrerinnen, Katechistinnen und alle dazugehörigen Familien, für die "Little Star" sein Licht strahlen
lässt! Die Gäste aus Österreich, Gabi, Michi und Theresa, können sich in den praktischen Unterricht "einklinken", die ersten Schreib- und Rechenleistungen, Gedächtnis- und Konzentrationsspiele, traditionelle Tanzdarbietungen bewundern, und guten Ceylon Tee in bescheidenen line-homes, den einfachen Hütten der Plantagenbewohner, genießen.
Galaboda Estate, Begrüßung
Mit unserem „Little Star“ Children fund wird auch die pädagogische und pastorale Arbeit der KatechistInnen und Lehrerinnen in diesen Dörfern unterstützt. Sie sind nicht nur die wichtigsten Ansprechpersonen in der Dorfgemeinschaft, sie sind  zuständig für die pastoralen Dienste und ebenso
Seminar in Buluhota
wichtig für den Förderunterricht, damit auch Plantagenkinder das Lernziel erreichen!
Mit der finanziellen Unterstützung aus Österreich wird im August d. J.  der  zehnte Trainingskurs in Tamilischer Sprache für 35 Katechistinnen und Vorschullehrerinnen abgehalten. Auch dabei können sich Gabi, Michi und Theresa sehr gut einbringen.
Unser Projektpartner, Bischof  Cletus von Ratnapura und sein Team aus dem Pastoralzentrum schätzen diese einmalige Fortbildungsmöglichkeit für die tamilischen jungen Frauen so sehr und schicken auch auf diesem Weg ein aufrichtiges
Galaboda Estate, Kinderchor
Dankeschön an die Missionsgruppe der Pfarre Stockerau!
Hier sind die
Dörfer auf der
Insel Sri Lanka
Die Vorträge zu pastoralen, pädagogischen, und psychologischen Themen, das Angebot von praktischen und musischen  Gestaltungsformen, das  Austauschen von Erfahrungen, das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten, das Erleben einer Gemeinschaft über Grenzen hinweg bilden ein Rüstzeug, das motiviert, Kraft gibt und Begegnungen schafft, die auf beiden Seiten betroffen machen und wunderbar bereichern!

Maria Groll

Die Einsatzgruppe 2017 war  Gabriele Groll, Michaela Hellmann und Theresa Zinnerer.

Bilder: Maria Groll.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Caritas heißt Liebe

Jedes Jahr zum Erntedankfest, gibt es die Erntedanksammlung, die auch bedürftigen Menschen in unserer Stadt Stockerau an der Freude einer guten Ernte teilhaben lassen möchte. Die gespendeten Waren kommen wie im letzten Jahr wieder unserem SOMA-Markt zugute.

Das Plakat hilft weiter, wie man da mitmachen kann.


Christlich geht anders

Die Initiative Christlich geht anders lädt zu einem Flashmob am Freitag, 6. Oktober, 9:30 beim Riesentor des Stephansdoms in Wien ein.

Mit Redebeiträgen von:

  • Elisabeth Mayer (Katholische Aktion Österreich, Präsidentin KA Salzburg.)
  • Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher)
  • Emmerich Tálos (Sozialstaatsexperte, Univ.Prof. i.R.)
  • Veronika Pernsteiner (Vorsitzende kfb - Kath. Frauenbewegung Österreichs)
  • Abtpräses Christian Haidinger (Vorsitzender d. männlichen Ordensgemeinschaften)

Wir sind mitten im Intensivwahlkampf. Populistische Vereinfachungen und Scheinlösungen dominieren zunehmend die politische Debatte. Wo aber sind die solidarischen Antworten auf die soziale Frage von heute – in einem christlichen und humanistischen Sinn?

Die Initiative „Christlich geht anders“ ist überparteilich und ökumenisch. Sie möchte Mut und Hoffnung machen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die gleiche Würde aller Menschen und soziale Gerechtigkeit sind zentrale Anliegen. Mit diesem Flashmob möchten wir ein deutliches Zeichen setzen – auch in diesem Wahlkampf. Wir laden Dich/Sie sehr herzlich ein, sich dafür Zeit zu nehmen.
Reden wir über solidarische Antworten auf die soziale Frage von heute:

  • Wie entwickeln wir unseren Sozialstaat weiter?
  • Wie gestalten wir dafür unser Steuersystem gerechter?
  • Was tun wir, damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich wird?

www.christlichgehtanders.at 
info@christlichgehtanders.at 
https://www.facebook.com/christlichgehtanders/ 
#christlichgehtanders


Montag, 2. Oktober 2017

Ein lauter Ruf nach Hilfe

Wir veröffentlichen gerne einen Hilfeaufruf, der einem jungen Justizwachebeamten der Justizanstalt Korneuburg und stolzem Vater bald zweier Kinder das Leben retten kann. Es werden dazu Stammzellenspenderinnen oder Stammzellenspender im Alter von 18-45 Jahre gesucht. Im Plakat weiter unten finden Sie alle nötigen Infos. Wer noch mehr wissen möchte, geht auf die Seite www.help-christoph.at.

Ein erster Test, ob Sie geeignet sind, erfolgt am 14. Oktober 2017 (einem Samstag) im Pfarrkultursaal Absdorf von 13:30 - 16:30 oder  am 17. November 2017 (einem Freitag) von 11-13 Uhr in der Justizanstalt Korneuburg. Bitte einen Ausweis mitnehmen.

Noch ein Hinweis aus der Webseite www.stammzellspende.cc:
Beim Erstgespräch wird eine Ersttypisierung per Wangenabstrich gemacht. Folgende Voraussetzungen gibt es:
  • Vollständige Gesundheit,
  • Weder Über– noch Untergewicht: Frauen: 55 — 100 kg, Männer 60 — 110 kg
  • Alter: 18 — 45 Jahre



Sonntag, 1. Oktober 2017

Orgelmesse samt Trompete

C. Sulz
Johannes Lenius, Organisator unserer Orgelmessen in Stockerau, hatte für die Orgelmesse am 1. Oktober die Brüder Clemens (Orgel) und Raimund (Trompete) Sulz aus Großweikersdorf engagiert. Und sie spielten zum Einzug, zur Kommunion und zum Auszug gemeinsam Werke von Henry Purcell, Giulio Caccini und John Stanley mit großem Trompetenton und feierlichem Orgelklang. Nach der Lesung und zur Gabenbereitung spielte Clemens Sulz allein auf der Orgel Werke von Johann S. Bach und Theodore Dubois.

R. Sulz
mit seinem Trompetenlehrer.
Entgegen "normaler" Sonntagsabendmessen war diese Sonntagabendmesse recht gut besucht und die Musikliebhaberinnen und -liebhaber kamen auf ihre Rechnung. Den Inhalt der herausfordernden Predigt finden Sie hier.

Clemens Sulz können Sie hier auf Youtube beim Orgelspielen zuhören. Und Cachinis Ave Maria können Sie hier in einer Version hören, die der Interpretation der Brüder Sulz sehr nahe kommt.

Nur damit Sie wissen, was Sie versäumt haben, wenn Sie nicht in dieser schönen Orgelmesse waren.


Bilder: Ausschnitt aus Youtube Video (C. Sulz),
Musikschule Eggenburg (R. Sulz)

Predigt 26. Sonntag – 1.10.2017

Die Sonntagspredigt von Pfarrer Markus Beranek.
Die Situation in Jerusalem nach dem Einzug Jesu ist ziemlich angespannt. Diese Spannung prägt das Gleichnis. Denn seine Gesprächspartner identifiziert Jesus mit dem älteren Sohn. Das sind die Hohenpriester und die Ältesten. Die Führungsebene innerhalb des Judentums. Oder in der Gemeinde des Matthäus die, die schon lange da sind – oder heute, die Gottesdienstbesucher, die immer schon da waren. Jesus hat nichts gegen sie. Was ihn aus tiefster Seele stört ist aber die bei einigen von ihnen verbreitete Haltung von sich selber überzeugt zu sein und auf andere abwertend hinunterzuschauen.
Jesus sieht ein ziemliches Potential bei denen, die er mit dem zweiten Sohn identifiziert: bei den Zöllnern und Dirnen. Den Außenseitern der damaligen Gesellschaft. Er rechtfertigt nicht ihren Lebensstil – er weiß nur darum, dass diese Menschen vielmehr um ihre Zerbrechlichkeit und ihre wunden Seiten wissen und deshalb ganz andere Antennen haben, Gottes Zuwendung und Barmherzigkeit aufzunehmen.
Viele von uns, die regelmäßig zum Gottesdienst kommen, sind selbstverständlich mit dem Glauben aufgewachsen, jeden Sonntag in die Kirche gegangen. Das ist auch ein Geschenk. Aber unsere Versuchung könnte die des älteren Sohnes sein: zu meinen, dass uns eh alles bekannt und vertraut ist, dass wir eh zu wissen meinen wie Gott ist, dass wir uns eh schon abgefunden haben, dass unsere Glaube die anderen nicht interessiert, dass vor lauter Selbstverständlichkeit die Sehnsucht verschüttet ist. Mitunter erleben sogenannte „Fernstehende“ - im übertragenen Sinn die Zöllner und Dirnen von heute - Gott viel überraschender, weil ihre Sehnsucht wacher und lebendiger ist, weil die Sehnsucht oft gerade in den Brüchen und Abbrüchen des Lebens mit voller Wucht spürbar wird.
Jesus selbst jedenfalls ist nicht bei Worten geblieben. Er hat aus tiefstem Herzen zu Gott ja gesagt und ist seinen Weg bis in den Abgrund des Todes gegangen, wie wir es in der Lesung aus dem Philipperbrief gehört haben. Weil ihm die Abgründe und Dunkelheiten des Lebens vertraut sind können Menschen ihm mitunter gerade in den Umwegen und Brüchen begegnen und dann mit großer Dankbarkeit aus tiefstem Herzen den Willen des Vaters tun.

Ein gepflegtes Wegkreuz

Wallfahrer Karl Hochfelsner hat uns ein Foto vom Wallfahrerkreuz an der Donau geschickt, das nicht nur für die Maiandacht am 1. Mai vorbildlich gepflegt wird, sondern auch so im Lauf des Jahres immer wieder auf Vordermann gebracht wird. Danke ihm dafür.

Waren Sie schon dort? Mit dem Fahrrad erreichbar liegt es direkt an der Donauroute am nördlichen Donauaufer. Wenn Sie oben am Treppelweg radeln, finden Sie es ca. 20 Minuten nach dem Kraftwerk donauaufwärts (Richtung Tulln), wenn Sie vom Treppelweg hinunter nordwärts blicken. Sicherheitshalber sollten Sie allerdings auch nach Westen schauen.

Donnerstag, 28. September 2017

Noch einmal Begegnungscafé

Wir haben schon berichtet. Aber jetzt erinnern wir konkret an das Begegnungscafé am nächsten Sonntag, den 1. Oktober, das diesmal im P2 - Pfarrzentrum Stockerau (direkt neben der Stadtpfarrkirche) stattfindet. Alle, die sich grundsätzliche Sorgen um die Flüchtlingswelle machen, können dort konkrete Menschen, die geflüchtet sind und bei uns in Stockerau Zuflucht und Ruhe gefunden haben, kennenlernen.

Also, Sonntag, 1.Oktober im P2 von 15-17 Uhr. Es gibt Kaffee und Mehlspeisen - und Begegnungen.

Mittwoch, 27. September 2017

Hier treffen sich kleine Kinder und Babies

Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel sind herzlich mit ihren lieben Sprösslingen, einmal wöchentlich am Mittwoch zwischen 9:00 - 11:00 zur Eltern-Kind-Gruppe eingeladen. Begonnen wird immer mit einem kleinen Begrüßungskreis mit Liedern, Kniereitern... .

Bei einer gemeinsamen Jause für Jung und Alt werden oft Themen, die dem Alltag entsprechen, ausgetauscht. Nebenbei haben Ihre kleinen Lieblinge die Möglichkeit zu spielen, sich kennen zu lernen und die ersten sozialen Kontakte mit Kindern gleichen Alters zu knüpfen.

Kommen Sie einfach vorbei! Wohin? Ins P2, das neu renovierte Pfarrzentrum am Kirchenplatz 3 neben der Stadtpfarrkirche.

Dienstag, 26. September 2017

Trauern Sie?

Am 5. Oktober oder am 7. Dezember 2017 (jeweils ein Donnerstag) gibt es einen Abend der Erinnerung. Wenn Sie um einen Verstorbenen trauern, dann wäre das vielleicht etwas für Sie.


Mini - Mini - Mini

Unser Mini-Team Michaela, Anton und Nadine laden zur Mini-Stunde - so heißen die Ministrantinnen und Ministranten heute  (wahrscheinlich von den Artikelschreibern erfunden, da man da nicht gendern muss (-: ) .
Es gibt dort trotz Mini ein Maxivergügen.


Es geht schon los - nur Muth

Die Firmvorbereitung für die Firmtermine im Mai 2018 beginnt bereits wieder mit der Anmeldung zur Firmvorbereitung. Wir haben bereits darüber hier berichtet.

Bitte beachten Sie, dass sich der Infozettel etwas geändert hat - ein anderer Termin bei einem Elternabend.

Hier sind alle Informationen zur Firmung.

Dank für 40 Jahre

 
Es ist ja nicht mehr ganz selbstverständlich, dass Vereine und Organisationen ihre Geburtstage mit einer Dankmesse an den lieben Gott beginnen. Beim Stockerauer Seniorenbund, der heute am 26. September 2017 seinen 40. Geburtstag feierte, war es sogar ein außergewöhnlich gut besuchter Gottesdienst, dem Pfarrer Markus Beranek vorstand. Dienst an der Stadt war das Thema der Predigt, nachdem Obmann Fritz Buschmann die Kirchenbesucherinnen und -besucher begrüßt hatte. Ein Großer Gott wir loben dich aus vielen Seniorenkehlen beschloss den feierlichen Gottesdienst.

Anschließend ging die Feier mit einigen Ansprachen und der Landeshymne weiter. Vor dieser Hymne, die unser Land Niederösterreich bejubelte,  jubelte auch das Herz unseres Herrn Pfarrers, weil Fritz Buschmann ihm als Spende für die P2-Renovierung einen Scheck über 500.- € überreichte.

Hier gibt es ein paar Fotos.