Montag, 21. August 2017

Nachricht aus Assisi

Auf der Pfarrreise nach Assisi ist heute am späteren Nachmittag kreativer Nachmittag, Gelegenheit also, um einen kurzen Bericht für die Daheimgebliebenen zu geben.



Nach der Anreise am Samstag - um fünf Uhr ging es los - sind die 30 Teilnehmer endlich um 20:30 Uhr in der Villa Santa Tecla angekommen. Es gab noch Abendessen in diesem schönen Ambiente. Die von uns, die schon vor 4 Jahren mit der Pfarre hier waren, fühlten sich gleich wieder wie zu Hause. Es ist ein Haus der Diözese Assisi, ein paar Kilometer ausserhalb von Assisi wunderschön erhöht im Grün gelegen.
Auf den Spuren von Franziskus und Klara, so lautet das Motto (mit Franziskus ist Franz von Assisi und nicht der gegenwärtige Papst gemeint). So ging es am Sonntag nach Morgenlob und Frühstück nach Assisi und nach einen kurzen Rundgang feierten wir in der Kirche San Stephano den Sonntagsgottesdienst. Diesen gemeinsam mit einer Jugendgruppe aus Rheinland Pfalz feiern zu können, die Zelebrant Markus Beranek spontan mit einband, machte das Vereinende, das in Assisi überall zu spüren ist, besonders gut erlebbar.

Nach der Messfeier ging es in die Kathedrale San Francesco und danach gab es eine schöne Rundwanderung  durch einen neuen Themenpark. Und am Abend gab es für besonders Interessierte noch einen Vortrag über die Giotto Fresken aus der Oberkirche von San Francesco.

Heute Montag gab's Besichtigungen zum Thema Berufung. Es ging nach Santa Clara mit dem Kreuz von San Damiano, das sich dort befindet, und auch hinunter nach San Damiano selbst. An diesem Ort hat Franz seine Berufung erfahren, an diesem Ort hat die Heilige Klara gelebt und ist dort auch gestorben.


Damit schließt sich der Kreis, am Nachmittag findet der Kreativworkshop statt  ...





Schon wieder ein neues Blatt

Heute wurde der Druck des neuen Pfarrblattes, Ausgabe September 2017, freigegeben und ab Freitag nachmittag können es die tüchtigen Austrägerinnen und Austräger bereits in der Sakristei abholen.
Das Thema des Blattes ist "500 Jahre Reformation" und dazu gibt es einige Beiträge, auch natürlich von Pfarrer Christian Brost und unserer Karikaturistin Dagmar Ungrad.

Online Leserinnen und Leser sind früher dran und finden hier alle Infos zum online Lesen des neuen Blattes.

Es haben wieder viele mitgewirkt: Alle, die uns Termine und Berichte aus ihren Bereichen geschickt haben, wie nur als Beispiele Frauenbewegung, Bildungstreff, Mütterrunde, Arche und Jugend. Es wirken mit: Dagmar Ungrad, unserer Karikaturistin, Sr. Hermi, Renate Pribyl und Christian Brost, die sich interviewen ließen, Juliane und Peter, die uns einen Blick in ihren katholevangelischen Ehealltag erlauben, Pfarrer Markus Beranek, Pfarrgemeinderätin Erika Trabauer und Johannes Lenius, die ihre Kolumnen beitragen, Manfred Plattner und Pfarrer Markus Beranek, die den makellosen Kalender beisteuern, unsere Freundinnen aus dem Pfarrverband, die ihre Beiträge zusenden, Marion Satra, die die mühevolle, weil genau betrachtete, Chronik von Begräbnissen, Taufen und Hochzeiten beiträgt, unsere genauen Reviewer Erika Trabauer, Franz Bauer, Dr. Fritz Freudensprung, Günther Preisinger, die für wenig verbleibende Fehler sorgen, das freundliche Team der Druckerei Bösmüller, Hans Kleedorfer, der die schweren Schachteln mit 7000 Exemplaren von der Druckerei in die Sakristei schleppt und dort für die über 100 Austrägerinnen und Austräger bereitlegt, natürlich  die Austrägerinnen und Austräger, ohne die das Blatt nicht zu Ihnen kommen würde, hinter der Bühne Pfarrsekretärin Hedi Grosschopf, die den finanziellen Teil und die Inserate managed und zuletzt die Redaktion mit Wolfgang Flandorfer (Herbert Mathe war bei dieser Ausgabe auf Urlaub), die das alles zusammenhält. Und alle, die wir jetzt vergessen haben.

Danke diesen Vielen...

Dienstag, 15. August 2017

Ein 150. Geburtstag

Der Jubilar
So alt ist heuer die Kapelle am Michelberg. Zu diesem Jubiläum gab es eine Festmesse am Gipfel dieses 408 m hohen Berges mit einer prachtvollen Rundumsicht. Die Messe wurde innerhalb der Grundmauern der ehemaligen, 35 m langen  Kurzzeit-Wallfahrtskirche gefeiert, die ein paar Jahre nach ihrer Erbauung wieder abgerissen werden musste. Vor einigen Jahren wurden diese Grundmauern im Rahmen eines archeologischen Projektes ausgegraben und zur Besichtigung hergerichtet. 1867 errichtete  die Gemeinde Haselbach die Kapelle, die heute noch gerne besucht wird und am Pilgerweg Weinviertel liegt.

Pfarrer Markus Beranek assistiert von Diakon Anton Istuk hielt eine vom Sonnenlicht überstrahlte Messe. Die Jagdhornbläsergruppe blies festliche Weisen und am Ende sprach auch der Bürgermeister von Niederhollabrunn Jürgen Duffek (Haselbach gehört zu dieser politischen Gemeiende, ist aber eine eigene Pfarre im Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel). Natürlich wurden auch die traditionellen Kräutersträußchen gesegnet und verteilt.

Hier gibt es viele Fotos.


Kräutersackerl

Die Legende erzählt, dass beim Begräbnis der Mutter Jesu - Maria - alle Aposteln und Jünger zum Begräbnis kamen, aber Jesus selbst seine Mutter dann in den Himmel mitgenommen hat. Und als die Trauergäste in das leere Grab starrten, da befanden sich wohlriechende Blumen und Kräuter drinnen und verströmten ihren wunderbaren Duft.

Daran wird gedacht, wenn am 15. August Kräuersackerl verkauft und verteilt werden. Bei uns in der Pfarre macht diese Wunderwerke der Kleinkunst Anni Führer und sie und Freundinnen verkaufen sie nach den Sonntagsmessen. Der Erlös gehört der P2-Renovierungskassa.

Einen großen Dank dafür an Anni!

Hier gibt es Fotos dazu.

Sonntag, 13. August 2017

Predigt am heutigen Sonntag

Predigt am 19. Sonntag
Pfarrer Markus Beranek

Religion beschäftigt die Öffentlichkeit. Derzeit passiert das oft in einer Auseinandersetzung mit dem islamischen Fundamentalismus. Menschen üben Gewalt aus und meinen sich dabei, auf Gott berufen zu können. Für uns von der Aufklärung geprägte Europäer ist das ein völlig absurdes Denken. Mir ist es  in diesem Zusammenhang wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine engstirnige, unreife Form von Religiosität handelt, die es in allen Religionen gibt, auch im Christentum. In den Religionskriegen nach der Reformation etwa oder in den Kreuzzügen oder in manchen christlichen Fundamentalismus, der Gewalt auch heute als Werkzeug und Auftrag Gottes versteht. Mir kommt es so wichtig vor, dass wir uns diesen Zerrformen der Religion mit einem selbstkritischen Blick näheren, damit wir nicht in ein oberflächliches schwarz-weiß Denken verfallen, sondern damit unser kritischer Blick uns vor allem auch hilft, unseren eigenen Glauben von falschen Vorstellungen zu läutern.

            Mit dem Propheten Elia in der Lesung aus dem ersten Königsbuch und dem Apostel Petrus sind uns heute zwei Beispiele begegnet. Beide Männer haben ein feines Gespür für Gott, beide haben einen leidenschaftlichen Glauben. Von beiden hören wir heute, wie ihr Glaube einem Wachstums- und Entwicklungsprozess unterliegt. Nach dem Wettstreit mit den Baalspriestern am Berg Karmel lässt der Prophet Elia einige hundert Baalspriester abschlachten. Natürlich – er ist ein Kind seiner Zeit. Aber dann muss er vor der Königin fliehen und wünscht sich in der Wüste völlig ausgebrannt den Tod. Nach der Stärkung durch den Engel Gottes begegnet er dann am Berg Horeb/ Sinai Gott. Zuerst hören wir all die Naturphänomene, die als Ausdruck der Gottesoffenbarung gedeutet wurden: Sturm, Erdbeben, Feuer. Das sind auch die Zeichen die das gewaltige und gewalttätige Gottesbild des Elia ausmachen.

Aber  - und das ist das Spannende an der Bibel – das funktioniert nicht mehr. Der wahre Gott ist anders. Er entspricht nicht unseren Vorstellungen, er entzieht sich der menschlichen Versuchung zur Macht, er begegnet uns anders, als wir es bisher gewohnt waren. Elia begegnet Gott im sanften, leisen Säuseln des Windes.

Diese Spur durchzieht die Bibel – ein Gott, der uns im Kleinen, Zarten, Zerbrechlichen begegnet, in den Wunden unseres Lebens, in unseren Schattenseiten, in den Armen, in den Menschen am Rand.

Wir könnten die Geschichte des Elia am Berg Horeb auch als eine Bekehrungsgeschichte lesen. Aus einem glühendem, lauten Gotteskämpfer, aus einem wirklich Gläubigen der in unserer Sprache zugleich ein Fundamentalist ist, wird ein Mensch, der in seinem Schatten, im Zarten und Unscheinbaren Gott begegnet.

Gott ist nicht die Projektion unserer Wünsche, Gott unterliegt nicht dem einfachen schwarz – weiß Denken. Gott ist nicht dort, wo wir uns moralisch über die anderen erheben. Gott ist dort, wo wir uns hinterfragen, wo wir umdenken und aus unseren bisherigen Gewohnheiten ausbrechen – oder mit einem anderen Bild: wo wir wie Petrus in aller Unsicherheit auf dem Wasser des Wagnisses des Glaubens gehen.

Das Säuseln hören

Die heutige Lesung des Sonntages berichtet vom Propheten Elias (auch Elija (➤Wikipedia), er lebte im 9. Jahrhundert vor Christus, siehe Erstes Buch der Könige, Kapitel 19 aus dem Alten Testament), der, nachdem er eine Demonstration göttlicher Gewalt inszeniert (siehe Bild) und eine Demonstration menschlicher Gewalt durch die Abschlachtung der 400 falschen Propheten des Götzen Baal zeigt, persönlich erleben muss, dass sein Gott doch kein Gott der Macht- und Gewaltdemonstration ist. Er flüchte in die Wüste und kommt auf den Gottesberg Horeb, auch als Berg Sinai bekannt. Dort ruft ihn Gott:

Der Herr antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben.Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

Elias erlebt, wie Pfarrer Markus Beranek in seiner Predigt auch in Bezug auf die Gewalt der Islamisten oder anderer religiöser Fundamentalisten sagte, dass diese Vorstellung von Gott als "Dreinschlager" und Vernichter der Feinde nur eine Projektion eigener Wünsche und Vorstellungen von Menschen ist und Gott in Wirklichkeit in unglaublicher Sanftheit, als sanftes, leises Säuseln,  als Gott der Liebe auf uns Menschen zukommt.

Das passt ganz gut auch auf Worte der Gewalt und des "Dreinschlagens", die man von mächtigen Präsidenten aber auch von ohnmächtigen Postern im Internet heute hört. Vielleicht sollten wir alle unsere Ohren aufsperren, um das sanfte, leise Säuseln überhaupt zu hören.

Und am Dienstag dem 15. August, dem Feiertag der Aufnahme Marias in den Himmel, gibt es dann als alten Brauch Sackerl mit Lavendel, die durch Ihre Spende helfen, das P2 Projekt schuldenfreier, und durch ihren Wohlgeruch Ihren Kleiderkasten mottenfreier zu machen.

Bild: WikiCommons. Elias bittet Gott, Feuer auf sein Brandopfer herunterkommen zu lassen, um zu zeigen, dass nur er den richtigen Gott anbetet.

Donnerstag, 10. August 2017

Pfarrgartenpflege

Der Garten hinter dem Pfarrhof wurde nach dem Umbau des Pfarrzentrums, wo er als Zufahrt benützt wurde, wieder auf Vordermann gebracht. Jetzt muss auch die riesige Rasenfläche gepflegt werden.
Karl Hochfelsner hat uns ein Foto der fleißigen Hobbygärtner geschickt. Franz Haslinger (sitzend) und Erwin Buxbaum mit dem neuen Rasentraktor.



Anmerkung: Wie man in der "Urversion" gleich zwei falsche Vornamen schreiben konnte, ist rätselhaft. Wir entschuldigen uns für dieses Mißgeschick.

Eine Wallfahrt auch für Kranke

Die Legio Mariens veranstaltet am Freitag, dem 1. September 2017 eine Wallfahrt nach Maria Dreieichen, bei der nach einer Krankenmesse auch eine Krankensegnung stattfindet. Alles Weitere finden Sie am Plakat.


Maria Himmelfahrt

Der 15. August ist nicht nur eine freier Tag, sondern auch ein Feiertag. Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel - so heißt es eigentlich - geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte. Dieses Fest legte er auf den 15. August.
Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.

Die Gottesdienste sind in der Pfarrkirche wie an Sonntagen. Aber zwei Besonderheiten gibt es in unserer Umgebung auch an diesem Tag. 

Einerseits der 150. Geburtstag der Kirche am Michelberg. Alles Nähere dazu gibt es hier.

Andererseits das Kirchweihfest in Oberhautzental - mit einem umfangreichen Programm vom Fackelzug bis zur Dekanatsfrauenwallfahrt. Die Festmesse ist am 15. August um 9:30. Und die Freiwillige Feuerwehr lädt zum gemütlichen Beisammensein ein.





Herbstprogramm des Bildungstreff ist da, Hurra.

Die Katholische Frauenbewegung der Pfarre Stockerau erstellt jedes Jahr im Herbst und Frühjahr ein schmackhaftes Programm aus abendlichen Kursen zu den Themen Gesundheit, Umwelt, Kochen, Glaube, Persönlichkeitsbildung. Die Veranstaltungsreihe nennt sich Bildungstreff - kurz BT und beginnt am 16. September mit einer Herbstlichen Kräuterwanderung. Das Bild links (Foto. H. Hufnagl) zeigt eine der afghanischen Frauen, die uns am 16. Oktober wie im Frühling schon etwas aus der afghanischen Küche zeigen werden.

Helene Hufnagl, die den Bildungstreff leitet und das Programm organisiert, hat uns  das Herbstprogramm 2017 geschickt.

Hier ist das gesamte Programm zum Schnuppern, das Sie natürlich im PfarrWeb hier finden. Dort gibt es auch den Programmfolder zum Herunterladen (er liegt aber auch im altmodischen Papier in der Kirche beim Schriftenstand auf)  und alle nötigen Informationen zur Anmeldung. . Natürlich können Sie sich auch hier gleich online anmelden.

HERBSTLICHE KRÄUTERWANDERUNG
Wir treffen uns beim Autohaus Reijnders in Leitzersdorf
Samstag, 16.Sept. 2017 um 15.00 Uhr
Ref.: Gerda Zipfelmayer
Kosten: € 15,00 inkl. Material und Unterlagen

Die OMNIPATHIE – Vortrag
löst energetischen Blockaden und Traumen und schafft Entspannung auf körperlichen und seelischen Ebenen
Dienstag, 19.Sept. 2017 um 19.00 Uhr
Ref.: Ute Pfersman und Karin Lenitz
Kosten: € 12,00

BACKEN MIT MARIA - kochen
Salzstangerl, Semmeln, Kornstangerl – knusprig & frisch Montag, 25.Sept. 2017 um 18.00 Uhr ODER Mittwoch, 27.Sept. 2017 um 18.00 Uhr Ref.: Maria Paul, Seminarbäuerin Kosten: € 29,00 inkl. Material, Unterlagen und jede Menge Weckerl

HÜLSENFRÜCHTE - kochen
Vielfältige Rezepte mit Bohnen, Erbsen, Linsen – die Eiweißbomben Mittwoch; 04.Okt. 2017 um 18.00 Uhr ODER Donnerstag, 05.Okt. 2017 um 18.00 Uhr Ref.: Maria Paul, Seminarbäuerin Kosten: € 29,00 inkl. Material und Unterlagen

MIT SCHWUNG UND ELAN IN DIE KALTE JAHRESZEIT
Zum Mitmachen QiGong und diverse Entspannungsmethoden Dienstag, 10.Okt. 2017 um 19.00 Uhr Ref.: Dr.med. Barbara Vorlaufer Kosten: 10,00

AFGHANISCHE KÜCHE - kochen
Unsere afghanische Frauen aus Stockerau kochen wieder für uns
Montag, 16.Okt. 2017 um 19.00 Uhr
Kosten: € 11,00 plus Material

JUGENDKOCHKURS - kochen
Schnelle und einfache Gerichte für junge Leute, die noch keine Erfahrung in der Küche haben, aber das ewige Junkfood satt haben
Mittwoch, 25.Okt. 2017 um 18.00 Uhr
Ref.: Michaela Neruda
Kosten: € 10,00

SCHNAPP DIR DIE KAROTTE - Vortrag
Schnapp dir dein Glück, nimm dein Leben in die Hand und du gewinnst
Donnerstag, 09.Nov.2017 um 19.00 Uhr
Ref.: Maria Auer, dipl. Lebensberaterin
Kosten: € 12,00

HEIMISCHE FISCHE – kochen
Regionale Fische – kochen und genießen mit gutem Gewissen
Mittwoch, 15.Nov. 2017 um 19.00 Uhr
Ref.: Gerhard Neruda

KÖSTLICHE WEIHNACHTSBÄCKEREI - backen
Adventzeit ist die Zeit voller Düfte nach Zimt und Vanille.
Montag, 20.Nov. 2017 um 18.00 Uhr
ODER Dienstag 21.Nov. um 18.00 Uhr
Ref.: Gerda Zipfelmayer

Mittwoch, 2. August 2017

Die Kapelle am Michelberg feiert Geburtstag

Die Pfarre Haselbach, die zum Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel gehört, lädt auch Sie zum 150. Geburtstag der Michelbergkapelle ein. Dazu gibt es am Feiertag Maria Himmelfahrt, dem 15. August, um 11:15 eine Festmesse, aber auch eine eigene Festschrift. 


Donnerstag, 27. Juli 2017

Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger

Morgen Freitag, werden die Glocken zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr etwas länger läuten. Warum?
In Ostafrika sind durch ausbleibende Regenfälle 20 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Und die Caritas möchte helfen. Deshalb läuten die Glocken 5 Minuten lang.

Sie werden um Spenden gebeten, denn die Caritas möchte bis Ende August 100.000 Menschen vom Hunger retten, das geht mit 1 Million €  - 10 € für ein Monat. Wieweit ist sie von dem Ziel noch entfernt, möchten Sie wissen: Hier finden Sie diese Zahlen.

Und hier können Sie ihre persönliche Spende geben. Und Ihre Spende können Sie, wenn Sie es wünschen, gleich unter obigem Link von der Steuer absetzen. Je nachdem, wieviel Steuer Sie zahlen, zahlt dann die Gemeinschaft der Steuerzahler (der Staat) mit.


Mittwoch, 26. Juli 2017

Luther und die Juden

Anlässlich 500 Jahre Reformation gibt es auch in Stockerau interessante Veranstaltungen. Zum Beispiel eine Führung durch die Lutherkirche und durch die Ausstellung "Luther und die Juden".
Alles Nähere gibt es auf dem Plakat.


Montag, 24. Juli 2017

Es geht um die Liebe

Unsere Legio Mariens lädt wieder zum Glaubensgespräch am 10. August um 19:30 ins P2, das Pfarrzentrum Stockerau ein.


Sonntag, 23. Juli 2017

Hunger in Afrika

Sie haben sicher in den Medien gelesen, dass die Bundesregierung aus unseren bereits bezahlten Steuern einige Millionen für die Katastrophenhilfe gegen die Hungerkatastrophe in Afrika beisteuert.
20 Millionen Menschen - fast drei Mal Österreich - drohen wegen der außerordentlichen Dürre zu verhungern.

Mehr dazu finden Sie im Web unserer Caritas.

Dort können Sie auch Ihre ganz persönliche Spende online geben.

Passt zur Jedermann-Premiere

Der evangelische Schweinfurter (Deutschland) Pfarrer Heiko Kuschel hat in seinem Blog einen Beitrag "Ich bete an die Macht des Mammons" publiziert, der sehr an den Salzburger Jedermann erinnert. Eine Berliner Künstlertruppe hat (illegal) einen Geldautomaten in der Berliner U-Bahn mit zwei Kerzenleuchtern, einem leuchtenden Kreuz und einem Betschemel davor umgestaltet.
Martin Luther, der seine Thesen vor genau 500 Jahren anschlug, hat dazu gesagt: "Woran du nun, sage ich, dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott."
Die Künstler haben dazu auch ein Video "In God we trust"gedreht, das man auf Vimeo ansehen kann.

Übrigens: Unser September-Pfarrblatt wird 500 Jahre Reformation zum Generalthema haben.

Von den Gefahren des vorschnellen Urteils

Der heutige Sonntagsgottesdienst hatte einen Evangeliumtext, der viel Anlass zum Nachdenken bot:

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.

Pastoralassistent Geri Braunsteiner teilte seine Gedanken mit den Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesuchern in seiner Predigt.
In der Welt der social media ist es besonders beliebt, sofort einen Meinung über alles und jedes zu haben, zu wissen, was richtig und was falsch ist und das "Falsche" ohne Grenzen zu "vernichten". Wahrscheinlich war es auch vor den social media so, aber man konnte es halt nicht so in aller Beschaulichkeit in seiner Echokammer nachlesen. Das Evangelium führt uns in diesem Gleichnis vor Augen, dass es sicherlich besser ist, auf das schnelle Urteil zu verzichten, und noch etwas Geduld zu haben und zu schauen, ob nicht auch das vermeintlich Schlechte eigentlich am Ende etwas Gutes ist.

Gelernt haben wir aus der Predigt auch was anderes. Das Unkraut der Bibel war wahrscheinlich der Lolch, auch Weidelgras genannt. Wikipedia weiß darüber alles.

Bild: Geri Braunsteiner von G. Braunsteiner.

Wir sind da! Wir hören zu!

Kennen Sie die Gesprächsinsel in Wien im Schottenstift bei der Freyung? Dort kann man ohne Anmeldung hingehen und mit Menschen über etwas sprechen, das man anderswo nicht sagen möchte oder im vertrauten Umfeld sich zu sagen nicht traut.

Ab 20. September gibt es das auch in Stockerau im P2, unserem Pfarrzentrum. Engagierte, religiös verankerte Menschen haben die Initiative zu diesem neuen Angebot ergriffen. Der Text der Brochüre dazu lautet so:


Manchmal braucht jeder Mensch jemanden zum Reden, Zuhören oder auch, um gemeinsam zu schweigen ... wir sind da!

Jeden Mittwoch (ab 20.9.) von 18:00 – 20:00 Uhr
im P2, dem Pfarrzentrum Stockerau

  • Das Gespräch ist anonym, absolut vertraulich und kostenfrei.
  • Das Angebot ist offen für alle – unabhängig von Alter, Nationalität, Herkunft, religiöser Einstellung... keine Anmeldung notwendig.
  • Ihre Gesprächspartner sind religiös verankerte Menschen.
Das Pfarrzentrum liegt direkt neben unserer Stadtpfarrkirche.


Dienstag, 18. Juli 2017

Autos für die Mission

Jedes Jahr am Christophorus-Sonntag, dem 23. Juli sammelt die MIVA, eine österreichische Organisation, die Verkehrsmittel für die Arbeit der Missionarinnen und Missionare organisiert,  für ihre Arbeit. Früher war der schlagkräftige Slogan: Ein Groschen für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer. Kann man das heute auf 0,1 Cent... umwandeln? Ein bisserl mehr darf es sein?

Hier erfahren Sie mehr über diesen Sonntag.

Augustinus-Festtage

Das Stift Klosterneuburg feiert das Fest ihres Ordenspatrons, des Hl. Augustinus gleich an zwei Tagen - Sonntag, 27. August und Montag, 28. August. Kirchenmusikbegeisterte Lehrerinnen und Lehrer oder Pensionistinnen und Pensionisten können sich zum Beispiel am Montag beim Ponifikalamt um 10 Uhr an der Schubert-Messe in B-Dur ergötzen. Klicken Sie aufs Bild, dann ist es auch für schon schwächelnde Augen lesbar.


Sommervorsatz

Unser Plakateteam ruft im Schaukasten zu sommerlichen Vorsätzen auf. Im aktuellen Plakat geht es um Toleranz. Besonders in den sozialen Medien fällt auf, dass die Toleranzschwelle vieler Posterinnen und Poster bei der Beurteilung anderer nur wenige Millimeter hoch ist. Dazu passt das Zitat von Barbara Coudenhove-Kalergi ausgezeichnet.


Montag, 10. Juli 2017

Papst Franziskus im TED

Manche unser Leserinnen und Leser werden die TED-Videos kennen: Videos von Veranstaltungen, in denen einzelne Menschen in maximal 18 Minuten ihr Thema vorstellen - viele faszinierende Menschen. Einer davon war im April 2017 Papst Franziskus, der in der TED-Konferenz in Vancouver - Kanada- in 18 Minuten seine bewegenden Ideen ausbreitete. Er durfte es per Videokonferenz machen. Er spricht Italienisch, im Video weiter unten ist schon Deutsch als Untertitelsprache eingestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich. Starke und zärtliche Worte.

Drei Zitate daraus:

  • "Keiner von uns ist eine Insel, ein autonomes und unabhängiges "Ich", getrennt vom anderen. Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos alle zusammenstehen".
  • "Nur indem wir Menschen wahre Brüderlichkeit vermitteln, echte Solidarität, werden wir die "Kultur der Verschwendung" überwinden können. Was nicht nur Nahrung und Güter betrifft, sondern vor allem die Menschen, die von unserem techno-ökonomischen System beiseite geschoben werden, das, ohne es überhaupt zu merken, Produkte statt Menschen ins Zentrum stellt".
  • "Die dritte Botschaft, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, handelt von einer Revolution: der Revolution der Zärtlichkeit". 


Hier gehts zu der TED-Homepage. Es gibt auch eine Transkription seiner Worte auf Deutsch.
Und hier ist das Video.


Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Feriensonntag

Ab heute ist eine Woche lang Pfarrvikar Tomasz Iwandowski "Ferien-Alleinherrscher" über vier Pfarren des Pfarrverbandes. In seiner "Sommerpredigt" - wie er sie dank ihrer Kürze und Würze nannte - ging er vor allem auf das Evangelium ein, in dem Jesus als Mensch und Gott zuerst seinem Vater ein Dankgebet spricht.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Dann bat er die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher, aufzuzeigen, wenn sie gar keine Last zu tragen haben. Erwartungsgemäß zeigte niemand auf. Tomasz schlug dann vor, unsere Last zu Jesus zu tragen, wie es im Evangelium weiter heißt:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.


Vermutlich trägt jetzt auch ein Mensch eine große Last, weil er links und rechts vom Kirchenportal mit silberner Spray-Farbe seine persönliche Frustration in einer boshaften Sachbeschädigung ausgetobt hat. Vom Symbol der Anarchisten (dem A im Kreis), dem Wort "Gehirnwäsche" und "Jude" samt dem Judenstern, der rechtsdrehenden Spirale (auch uraltes Symbol der Schöpfung) und einem Zitat aus einem Film "Argo" vom Jahr 2012 wurde alles auf die vor wenigen Jahren restaurierte Kirchturmwand gesprayt.






Mittwoch, 5. Juli 2017

Lass die Puppen erzählen - eine Vorankündigung



Eine Vorankündigung. Von Freitag 15.9. nachmittags bis Sonntag 17.9. gibt es einen Werkkurs zur Herstellung biblischer Erzählfiguren im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Klicken Sie aufs Bild, um mehr zu erfahren.

Wenn Sie Fragen haben, dann geht es am besten über eMail.

Orgeln - wie zur Zeit Maria Theresias


Vor der Festspielaufführung von Lumpazivagabundus können Sie sich am Freitag, den 14. Juli 2017 um 19 Uhr von Organist Johannes Lenius in die Orgelzeit Kaiserin Maria Theresias zurückversetzen lassen.

Sie dürfen aber auch zuhören, wenn Sie nicht die lohnende Nestroy - Aufführung besuchen.

Klicken Sie aufs Bild, wenn Sie mehr wissen wollen.

Mitarbeiterfest und Priesterjubiläum

Am Donnerstag, den 29. Juni 2017 fand das Mitarbeiterfest der Pfarre statt. Nach einem Dankgottesdienst wurde fest gefeiert. Und es gab noch einen zweiten Anlass zum Feiern: Am Peter- und Paulstag des Jahres 1997 wurde unser Pfarrer Markus Beranek zum Priester geweiht. Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum und herzlichen Dank allen, die in der Pfarre so fleißig mitarbeiten, wie zum Beispiel die Austrägerinnen und Austräger unseres Stockerauer Pfarrblattes. Eine Auswahl dieser Fleißigen finden Sie auf einem der Fotos. Es sind ja über 100.

Hier gibt es einige Fotos, die uns liebenswürdigerweise Marion Satra geschickt hat.



Montag, 3. Juli 2017

Noch einmal Bergmesse...

Hi!gh Five heißt das Motto einer Jugendmesse am Michelberg. Termin bitte vormerken...



Monatliche Bergmesse

 Jeden Monat gibt es eine Hl. Messe in der Kapelle am Michelberg. Marion Satra war am Freitag, den 30.6. um 17 Uhr dabei und hat uns ein paar Bilder mitgebracht. Pfarrvikar Tomasz Iwandowski hielt den Gottesdienst.

Hier gehts zum Fotoalbum.

Sonntag, 25. Juni 2017

40 Jahre, das muss gefeiert werden

Heute, Sonntag 25.6., feierte Stockerau das Jubiläum 40 Jahre Fußwallfahrt nach Mariazell. Hier die Rede, die Wallfahrtsleiter Gerhard Schuster hielt:

Danke an Pfarrer Ludwig Czombal, der 1977 die Idee geboren hatte eine Fußwallfahrt nach Mariazell einzurichten. Danke für die Verwirklichung der Idee 1978 an Karl Linsbichler, Helmut Eder und 11 weiteren Stockerauern, die die Expedition gewagt haben und den Weg angetreten haben.

In den 40. Jahren wurde dieser Weg leicht verändert jedoch immer bereichert. z.B
  • Seit der 2.Wallfahrt stand er immer unter einen Motto,
  • Es wird jedes Jahr eine wunderschöne Kerze angefertigt, die auch lange Zeit noch in der Kirche vorm Marienaltar bewundert werden kann.
  • Ab 1984 haben sich Personen bereit erklärt, Tagesgestaltungen mit persönlichen Worten zu untermauern.
  • 1x am Tag wird der Rosenkranz gebetet.
  • Seit 1987 wurde als Zeichen (Symbol) der Wallfahrt ein Kreuz vorangetragen.
  • 2002 wurde im Zuge der 25. Wallfahrt der Weg mit dem Wallfahrerkreuz an der Donau bereichert.
  • In den letzten Jahren erfolgte immer mehr die tolle musikalische Untermauerung der Tagesgestaltungen und der wirklich persönlichen Abendmessen im Freien, Gaststätten oder Kapellen.
  • Es gab immer wieder Wallfahrtsbüchlein, Wallfahrerboten und Fotobücher, gestaltet von Pilgern.
  • Unser Weg nach Mariazell ist gewachsen und zur größten katholischen Gemeinschaft hier in Stockerau geworden, wir sind Familie geworden, dank unserem Wallfahrts Direktor im Ruhestand, unserm Karl, der jahrelang seit 1984 diese organisiert hatte. 2014 hat er sie meinen Händen anvertraut und ich wache darüber, dass diese Wallfahrt auch dieses Flair beibehält.
Was macht unsere Wallfahrt so besonders?

Sie ist ständig bereichert worden und dennoch hat sie ihre Einfachheit erhalten.
Die Gastfreundschaft bei den Pausenstationen und den Quartiergebern sucht sicher seinesgleichen.

Schließen möchte ich mit den Worten unseres Freundes Uwe, der in Deutschland lebt und extra für diese fünf Tage zu uns nach Stockerau kommt. Er hat bei seiner 1. Wallfahrt den Spruch geäußert:

„Es glauben mir meine Freunde nie, was ich hier erlebt habe!"

Und Marion Satra, die einen Teil der Fotos gemacht hat, kommentierte so:

Familie Berger, Familie Tomaso und das Mesnerpaar aus Michelbach waren 
zu gegen. Und viele, viele Alt-Neu- und hoffentlich Zukunftswallfahrer haben diesen besonderen Gottesdienst mitgefeiert. Unser erster Quartiergeber "der Bergerbauer" hat es sich nicht nehmen lassen, sein selbst gebranntes "Tröpferl" mitzubringen,
um auch hier nach der Messe die Wallfahrer damit zu verköstigen. Unsere
jüngste Teilnehmerin Miriam, sie ging im Vorjahr mit, folgte auch wie viele
Wallfahrer der Einladung, ein Weihrauchkörnchen mit ihren Anliegen
darzubringen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Generationswechsel

Vorher
An der Donau steht in der Stockerauer Au das Wallfahrerkreuz, das zum Jubiläum der 25. Fußwallfahrt nach Mariazell von den Stockerauern errichtet wurde. Seit damals pflegten die Familien Hochfelsner, Hengelmüller und Öchsel-Maukner regelmäßig das Kreuz und seine Umgebung. Diese Aufgaben hat nun dankenswerter Weise die Familie Friedreich übernommen. Sie wurden zum Beweis gleich bei der "Bekämpfung" des fast mannshohen Grases und Unkrauts beobachtet.
Nachher

Sonntag, 18. Juni 2017

Ein Wochenende mit dem Hl. Geist



Im vorangehenden Beitrag wird ausführlich über Alpha-Kurse berichtet und dass derzeit in unserer Pfarre ein Alpha-Kurs unter dem Namen Treffpunkt Glaube läuft. Dieser besteht aus neun Abenden und einem Wochenende.

Genau dieses Treffpunkt Glaube Wochenende hat dieses Wochenende stattgefunden, genauer gesagt ist es am Freitag, den 16. Juni, um 18 Uhr gestartet und ist am Samstag nach dem Mittagessen zu Ende gegangen.



Das Ambiente von Stift Göttweig bildete den pefekten Hintergrund, um uns nochmals - wir hatten schon vor zwei Wochen einen Abend zu diesem Thema - mit dem Hl. Geist auseinanderzusetzen. Wie auf dem Bild nebenan schön zu sehen ist, bildeten dabei Bibelfiguren als Puppen den Aufhänger: jeder konnte sich eine Figur aussuchen und mit dieser, seiner Figur bei verschiedenen Fragestellungen sich dem Hl Geist nähern. Es war nicht so sehr eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Hl. Geist, es ging viel mehr um das Erfahren des Hl. Geistes, auch in der Gruppe. Das gemeinsame Erleben in der Gruppe war wirklich berührend.




Mit den nächsten beiden Mittwoch Abenden geht der erste Block der Treffpunkt Glaube Veranstaltungen zu Ende. Aber in der heutigen Sonntagsmesse wurde bereits verlautbart, dass er im Herbst wieder stattfinden wird, für alle, die beim ersten mal nicht dabei waren. Die Einladungen dazu sind bereits am Schriftenstand zu finden.

Samstag, 17. Juni 2017

Alpha

Das ist bekannterweise der erste Buchstabe des griechischen Alphabethes α. Aber es hat noch eine Bedeutung: Ein Kurs hat diesen Namen, der in London "erfunden" wurde. Bei uns heißt er auch "Treffpunkt Glauben". Und auch in Stockerau gibt es diesen Kurs um die Fragen des Lebens und die Fragen des Glaubens zu bedenken und vielleicht manche zu beantworten. Am 28. Juni ist der letzte Abend des ersten Kurses in Stockerau. Wenn Sie Interesse haben, dann gibt es den nächsten Alpha-Kurs schon ab Mittwoch 27. September 2017.
Ein kurzer Auszug aus der Webseite von alphakurs.at:

Mehr als 29 Millionen Menschen haben Alpha bis jetzt besucht und das in 169 Ländern dieser Welt und in über 113 verschiedenen Sprachen.
Als kleiner Kurs in der Holy Trininty Brompton Kirche (HTB) in London entwickelt, hat Nicky Gumbel 1990 die Leitung von Alpha übernommen und bemerkt, dass viele Menschen außerhalb der Kirche Fragen haben und den christlichen Glauben entdecken möchten. Alpha läuft nun in allen Teilen der globalen Kirche - der Katholischen Kirche, Orthodoxen Kirche, in Freikirchen und der Evangelischen Kirche.

Und hier das Video (deutsch synchronisiert, 22 Minuten lang) von obiger Alpha-Webseite:

Donnerstag, 15. Juni 2017

Ich bin das Brot des Lebens

So sagt Jesus zu seinen Jüngern. Und dieses Brot, Symbol für den Leib Christi, feiern wir am Fronleichnamstag und zeigen unseren Glauben daran der ganzen Stadt.
Das Fest begann um 9 Uhr in der Kirche mit einer festlichen Messe und setzte sich in einer Prozession von der Kirche zum Pflegeheim der Stadt und zurück zur Kirche über die Hauptstraße  fort. Unsere Polizei sorgte wie jedes Jahr dafür, dass der Weg autofrei war, vier Feuerwehrleute trugen den Himmel, unter dem Pfarrer Markus Beranek mit der Monstranz ging, drei Chargierte unserer Stockerauer Herulia beschützten uns mit ihrem blanken Säbel und unsere Minis führten den Zug nach dem Kreuz an.
Die Schützenkapelle spielte zur Prozession getragene Kirchenlieder, aber dann beim Frühschoppen beschwingte Märsche und Walzer.
Bei der Station Pflegeheim predigte unser Pastoralassistent Manfred Plattner sehr persönlich und beeindruckend. Die mobilen Patienten des Heimes warteten schon in ihren Rollstühlen, gewappnet mit Strohhüten, auf die Prozession. Die zweite Station war vor dem Pfarrzentrumseingang aufgebaut und der neue Platz eignete sich hervorragend für die Feier und auch dann mit vielen schattigen Plätzen für den Frühschoppen.

Das Frühschoppenteam hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Die Versorgung funktionierte wie am Schnürchen und für das Essen und Trinken sammelte Hedi Grossschopf mit dem Klingelbeutel die freien Spenden ein. Im Pfarrzentrum war eine Bar für Süßes und Kaffee aufgebaut. Für das Süße hatte Frau Schmid gesorgt. Die wunderbaren Schnitten wurden als Pfarrzentrumsbausteine verkauft.

Fotos gibt es hier. Und es werden noch mehr...





Mittwoch, 14. Juni 2017

Wir sind Pfarrverband

Seit 1. April 2017 gibt es den Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel. Und heute, am 14. Juni, wurde seine Geburt gefeiert. In Leitzersdorf, der Mitte der Pfarrverbandorte Hausleiten, Stockerau, Leitzersdorf, Haselbach und Stockerau, wurde dieses Fest mit einer Vesper, der Generalvikar Dr. Nikolaus Krasa vorstand, und einer Agape im Pfarrhofgarten gebührend gefeiert.

In der vollen Kirche musizierten die Schola und die Musikgruppe der Leitzersdorfer Pfarre. Die fünf stellvertretenden Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte Wolfgang Vesely, Erika Trabauer, Leopold Glassl, Robert Wieselmayer und Ludwig Kandler stellten kurzweilig ihre Pfarren vor. In seiner Predigt begann Nikolaus Krasa mit dem Gleichnis eines Pfarrverbandes mit der Mischung von Farben, die, wenn es richtig gemacht wird, ein in die Welt hinausstrahlendes Weiß ergeben können. Mehr Theologie als Physik steckte dann in der Interpretation der Lesung aus einem Paulusbrief, der sich mit den Teilen des Körpers, die zusammen dann einen Leib bilden, beschäftigt.


Der Pfarrer bzw. Moderator aller Pfarren Markus Beranek stellte dann seine Idee vom Weg des Pfarrverbandes und auch seine eigene Rolle vor. Und er freute sich auch, ein so gutes, engagiertes Team von Pfarrvikaren, Kaplan, Diakonen und Pastoralassistentinnen und -assistenten zu haben.

Mit der Einladung zur Agape durch Pfarrvikar Franz Ochenbauer und dem Segen endete die Vesper. Im Pfarrstadl und im Garten wartete schon Speis und Trank und auch die große Pfarrverbandstorte, die Hofzuckerbäcker Gerhard Schuster gebacken hatte, wurde durch den Generalvikar und die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte feierlich angeschnitten.

Hier geht es zum Fotoalbum. (es kommen noch bessere Fotos...)


Den Weg der Bibel gehen

Auch heuer veranstaltet das Vikariat Nord wieder den Bibelweg im Weinviertel. Das detaillierte Programm samt Anmeldemöglichkeit findet man in der Einladung zum Herunterladen.
Er findet von Dienstag, 8. August bis Sonntag, 12. August statt und hat das Motto: David - Mut, Scheitern und Neuanfang. Er beginnt am 8. August um 17 Uhr im Bildungshaus Großrußbach. Begleitet wird der Bildungsweg von Bischofsvikar Stephan Turnovszky und  Matthias Roch, unserem ehemaligen Pfarrer.

Eine Anmeldung ist notwendig: bildungshaus.grossrussbach@edw.or.at