Dienstag, 22. Mai 2018

Menschenkette für Frauenrechte

Die Katholische Frauenbewegung lädt ein.

Mach mit bei der Menschenkette für Frauenrechte am Samstag, 26. Mai 2018!

Das Ziel ist, entlang der Ringstraße eine Menschenkette zu bilden, die ein deutliches Zeichen für Solidarität statt Hetze setzt.

Die kfb (Katholische Frauenbewegung, die größte Frauenorganisation Österreichs) trifft sich um 14.30 Uhr bei der Oper am Karlsplatz (beim rosa Kaninchen). Auch Männer sind willkommen!



Mehr Infos zur Veranstaltung hier.

Deutsch lernen mit Asylwerbern – Ehrenamtliche Lehrer gesucht

Es gibt im ehemaligen “Bezirksgericht Stockerau” zur Zeit Asylwerber, die aufgrund der geänderten politischen Realität in Österreich keine Deutschkurse mehr besuchen können.
Da Sprache den wichtigsten Baustein der Integration darstellt, ist es uns ein großes Anliegen, den Deutschunterricht mit ehrenamtlichen Helfern weiter anzubieten.

Geplant ist Kleingruppenunterricht an mindestens zwei, besser drei Tagen pro Woche und zwar für alle Sprachniveaus von der Alphabetisierung bis B1.
Wer über Zeit und viel Geduld verfügt und darüberhinaus gerne mit anderen Menschen kommuniziert und lernt, ist herzlich willkommen, hier mitzuarbeiten.

Kontaktadressen: brigitta.pitzer@aon.at, Tel: 02265/20037
                             otto@knell.at, Tel: 0664/9925397

Bild: Begegnungscafe im evangelischen Gemeindezentrum Stockerau


Montag, 21. Mai 2018

Spielplatzmesse

Am Pfingstmontag findet nach alter Tradition die Halbzehnuhrmesse am Spielplatz in der Wiesnersiedlung neben dem Senningbach statt. Papierflieger wurden als Zeichen dafür verwendet, um zu zeigen, was neben der Taube und dem Hauch alles Symbol für den Geist Gottes dienen kann.
Der Familienmessenchor in kleiner Ausführung mit einem unplugged Orchester sorgte für die geist-liche Musik. Nach der Messe konnte man noch bei Saftln zusammenstehn und plaudern.

Ein paar Fotos gibt es hier.

Sonntag, 20. Mai 2018

Atme in uns, Heiliger Geist

Der Gottesdienst um 9:30 am Pfingstsonntag war ganz dem Hl. Geist und seinem Wirken gewidmet. Der Kirchenchor unter Beate Kokits gestaltete die  Musik und Pfarrer Markus Beranek gestaltete seine Predigt auch entlang einiger Strophen aus dem "Veni, Sancte Spiritus" - "Komm Heiliger Geist" - siehe weiter unten.. Etwas besonders war eine Erwachsenenfirmung, die nach dem Taufversprechen mit dem Firmling Michelle stattfand.

Hier ist noch die Predigt von Pfarrer Markus Beranek am Pfingstsonntag

1.

  • Nicht nur aber ganz besonders zu Pfingsten bitten wir um Gottes Heiligen Geist. Die entscheidende Frage dabei ist: was ist meine Sehnsucht? Wo möchte ich in meinem Leben weiterkommen? Wo möchte ich wachsen? Wo möchte ich alte Muster hinter mir lassen? Gott nimmt uns als Partner ernst. Wenn wir Gott nicht bitten, werden wir nichts bekommen – nicht weil er uns nicht schenken will, sondern weil die Bitte, die aus der Sehnsucht herauskommt und vor Gott offen macht.  Die Sehnsucht formt eine innere Schale der Offenheit für Gott.
2.


  • Gottes Heiliger Geist setzt bei unserer Sehnsucht an, er läutert diese Sehnsucht und reinigt sie führt uns auf dieser Spur Gott entgegen. Wer also seiner Sehnsucht folgt, sie ins Gebet bringt wird merken, dass sie sich vielleicht verändert, dass klarer wird, an Tiefe gewinnt.
  • Ein ganz klassisches Gebet um den Heiligen Geist ist die Pfingstsequenz, ein mittelalterliches Gebet aus dem zwölften/ dreizehnten Jahrhundert, die wir vor dem Evangelium gehört haben und die sie auch auf den Textblättern aufgelegt finden. In einer sehr bildhaften Sprache erzählt sie vom Wirken des Geistes Gottes.

Er ist das Licht, dass die finstre Nacht zerreißt

Er ist der Geist, der die Armen liebt – und deshalb liebt er auch unsere Armut. Vielleicht deshalb, weil arme sein ganz das Wesen des Geistes ausmacht – der Hl. Geist empfängt sich ganz als Geschenk von Gott und er setzt in seinem Wirken überall dort an, wo Menschen vor Gott arm sind – sehnsüchtig, empfangsbereit.

Der Geist macht lebendig.

Der Geist bringt die Dinge ins rechte Lot und gibt das rechte Maß – Sünde ist ja oft Verlust des rechten Maßes, die Maßlosigkeit, also wenn einzelne Bereiche des Lebens übertrieben und einseitig werden.

3.

  • Die Einladung ist, dass sie sich die Pfingtssequenz mit nach Hause nehmen. Lesen und beten sie sie für sich in Ruhe. Und vielleicht finden sie die eine oder andere Formulierung wo sie sagen: ja genau das hilft mir, hier und heute für mein Leben um Gottes Heiligen Geist zu beten.





Fotos: M. Satra, W. Flandorfer





Veni, Sancte Spiritus

Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst Du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.


Komm, o Du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne Dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile Du, wo Krankheit quält.


Wärme Du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das Dir vertraut,
das auf Deine Hilfe baut,
Deine Gaben zum Geleit
Lass es in der Zeit bestehn,
Deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen.
Paris um 1200,

Freitag, 18. Mai 2018

Open Air Maiandachten

Neben den Maiandachten in der Pfarrkirche gibt es auch jedes Jahr Maiandachten an anderen Plätzen Stockeraus. Wir möchten Sie noch auf zwei Termine hinweisen, die bald sein werden.

Die erste Maiandacht ist am Sonntag, den 27. Mai um 16 Uhr beim Abgang von "Unter den Linden" zur Anton Schlinger-Gasse, wo sich die kleine Kapelle mit der gläsernen, blauen  Marienstatue des gebürtigen Stockerauers Adi Holzer befindet.

Am Dienstag darauf, dem 29. Mai um 18:30 ist die Maiandacht im Garten von Familie Krapfenbauer (Dort ist auch s'Toni Cafe) in der Schießstattgasse.
Für Neo-Stockerauer noch ein Lageplan.


Donnerstag, 17. Mai 2018

Das letzte Stockerauer Pfarrblatt

Das Pfarrblatt Juni 2018 ist in der Druckerei und wird Mitte nächster Woche in der Sakristei für unserer 100-köpfige Pfarrblattverteilergruppe zum Abholen sein. Online Leserinnen und Leser haben den Vorteil, diese neue Ausgabe bereits jetzt im Internet zu lesen zu können. Das Thema des Pfarrblattes ist "Jugend im Blick". Die Redaktion hofft, dass Sie wieder interessanten Lesestoff finden. Mehr als 25 Menschen tragen mit ihren Beiträgen zu diesem Pfarrblatt bei.

Hier gehts zum Juni-Pfarrblatt im PDF Format. Und hier geht es zum Pfarrblattarchiv.

Unser Stockerauer Pfarrblatt unterwegs wird mit dieser Juni-Nummer endgültig eingestellt. Aus, vorbei.

Und das geht so: Seit dem 1. April 2017 ist die Pfarre Stockerau Teil des Pfarrverbandes Am Jakobsweg-Weinviertel mit seinen insgesamt fünf Pfarren entlang des Jakobsweges. Viel hat sich für unsere Leserinnen und Leser dadurch nicht verändert. Ein paar Logos des Pfarrverbandes ("die Jakobsmuschel") fand man auf der Titelseite und hie und da im Inneren. Die Änderungen sind bisher eher für die "Insider" spürbar geworden. Ab Herbst ändert sich das, denn es wird eine Pfarrzeitung für alle fünf Pfarren geben - in neuem Gewand, mit neuen Inhalten, mehr Umfang und größerer Auflage. Vieles soll sich verändern: das fordern wir gerne in vielen Gebieten des Lebens. Wenn es dann soweit ist, dann trauern wir dem Vergangenen nach. Das wird auch hier in allen Pfarren so sein.

Gehen Sie bitte mit uns den Veränderungsweg.  Denn, was sich nicht ändern soll, ist das Ziel, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser interessanten Lesestoff zu Gott und der Welt zu bieten und auch ein bisserl Tratsch aus dem Pfarrumfeld Stockerau, aber auch unserer Nachbarpfarren - das weitet den Blick, denn auch andere Mütter haben schöne Kinder.
Wir haben uns für diese Abschieds-Ausgabe nicht das Thema "Sterben und Tod" sondern das Thema "Jugend im Blick" ausgesucht, und das absichtlich...

Dazu wird es ein Pfarrverbands-Redaktionsteam mit Mitgliedern aus allen 5 Pfarren geben, das dafür sorgt, dass Interessantes für alle in der neuen Zeitung zu finden ist, aber es wird auch je Pfarre Seiten geben, die Pfarre-Stockerau-Spezifisches beeinhalten.

Lassen Sie sich überrraschen.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Bibel-Fest

Heute, Mittwoch 16. Mai, war der sechste und letzte der Abende,  die sich mit dem Lesen der Bibel beschäftigten. Geri und Sigi Braunsteiner gestalteten die Mittwochabende, an denen pro Abend etwa 40 Interessierte teilnahmen. Der letzte Abend war unter anderem dem Nutzen der diversen (vielen) Übersetzungen der Bibel und Tipps zum Umgang mit "schweren Bibelstellen" gewidmet und klang mit einem kleinen Imbiß und Umtrunk aus.

Viele meinten, dass die Abende ein sehr nützliches Werkzeug zum Umgang mit dem Wort Gottes gewesen seien und Lust auf häufigeres Lesen der Bibel machen.

Sigi und Geri Braunsteiner.
Und wie man auf dem Foto rechts bemerken kann, hat Geri auch einen Heiligenschein spendiert bekommen.



Dienstag, 15. Mai 2018

Eine Zeitung namens - Der Pilger

Das Kloster St. Koloman in Stockerau ist auch die Zentrale des Ordens für Österreich, Südtirol und Rumänien. Es gibt für die Schwestern in diesen Ländern und für alle Freunde des Ordens auch eine Zeitung "Der Pilger", die uns Schwester Hemma und Schwester Petra Maria anlässlich des großen Festes des Ordens - Pfingsten, da sie den Namen des Hl. Geistes in ihrem Ordensnamen tragen - zugeschickt haben.

Sie können die PDF-Version hier ansehen oder herunterladen. Viel interessanter Lesestoff.