Sonntag, 23. September 2018

Die erste zweite Familienmesse

In Stockerau gibt es in der katholischen Pfarrkirche seit 1. September statt einer zwei Familienmessen pro Monat. In der zweiten dieses Monats tummelten sich schon viele Kinder im Altarraum und machten es sich auf den Pölstern bequem.
Inhalt war Streit und Versöhnung (aus der Lesung) und "Die ersten werden die letzten sein" aus dem Evangelium. Zwei junge Damen spielten den Streit so perfekt, dass man Spiel und Ernst nur schwer herauslesen konnte. Unser seit gestern "installierte" Pfarrer Tom Kruczynski (wir werden ihn meist nur Tom nennen, denn seinen Namen richtig zu schreiben gelingt wahrscheinlich erst nach einigen Jahren) gestaltete mit Nina Högler und Antonia Kainz den Gottesdienst und ein Ministrant erlangte bei einer der schwierigen Fragen sogar "100 Punkte". Für die Fürbitten wurden ein paar Fotos gezeigt, zu denen Tom freie Bitten formulierte.
Beate Kokits gestaltete die Messe mit vielen flotten, neueren Liedern auf der Orgel - nicht leicht mit der Königin der Instrumente die synkopierten Rhythmen zu begleiten.

Einige wenige Bilder gibt es in unserem Album. 

Amtseinführung Tom Kruczynski



Die Amsteinführung unseres Pfarrers Tom Kruczynski als Pfarrprovisor des Pfarrverbands Am Jakobsweg Weinviertel erfolgte am Samstagabend, dem 22.9. durch Bischofsvikar Stephan Turnovszky, der auch der Festmesse vorstand.

Am Kirchentor wurde Tom Kruczynski von Bürgermeister Helmut Laab als Vertreter der Stadtgemeinde Stockerau und von der stellv. Vorsitzenden Erika Trabauer für den Pfarrgemeinderat Stockerau begrüßt. Neben Bischofsvikar Turnovszky waren "Altpfarrer" Markus Beranek, unser "Stockerauer" Subregens Markus Muth, Univ.Prof. Matthias Beck, sowie die Priester und Diakone des Pfarrverbandes als Konzelebranten dabei.


Zu Beginn der Messfeier verlas der Diakon das Ernennungsschreiben vom Erzbischof Kardinal Schönborn. Wie Bischof Turnovszky betonte, sei die Bezeichnung Pfarrprovisor des Pfarrverbands aus der Amstsprache der Kirche heraus zu verstehen, die wiederspiegelt, dass Tom gerade erst in sein Amt eingeführt wird und der entsprechende Kurs noch am Laufen ist. Wir sollen uns nicht scheuen, so Bischof Turnovszky, Tom einfach als unseren Pfarrer anzusprechen.





Zwischen Wortgottesdienst und Eucharistiefeier erfolgte die symbolsche Amtsübergabe. Vor der Gasbenbereitung übergaben Stellvertreter von jeder der fünf Pfarren ein Symbol ihrer Pfarre, die vom neuen Pfarrer  vor dem Altar dargebracht wurden. Sie können auch im Online Fotoalbum betrachtet werden.

Als sichtbares Zeichen entzündete Tom für jede Pfarre des Pfarrverbands eine Kerze. In jeder Pfarrkirche wird eine Kerze aufgestellt.



Am Ende des Gottesdienstes überbrachte unsere Stockerauer evangelische Geschwistergemeinde ein Grußwort. Schließlich bedankte sich unser neuer Pfarrer Tom für die freundliche Aufnahme bei den vielen Begegnungen seit dem 1. September, dem Tag des offiziellen Amtsantritts und wies darauf hin, dass wir gemeinsam auf dem Weg sind.

Im Anschluss an die Festmesse fand eine Agape im neuen Pfarrzentrum P2 statt. Bei Wein und Brot gab es noch viele schöne Begegnungen und Gespräche bis tief in die Nacht.

Für uns ist insofern die neue Zeit erlebbar geworden, als erstmals ein neuer Pfarrer für den Pfarrverband und nicht nur als Stadtpfarrer von Stockerau eingeführt wurde. Die Bilder der Amtseinführung können uns freudig in die Zukunft blicken lassen, wir freuen uns mit Tom diesen Weg zu gehen!

Weitere Fotos finden sich in folgendem ->Fotoalbum unserer Pfarre.

(fjb)

(tk)

Freitag, 21. September 2018

Eine neue Bibel?

Ab dem 1. Adventsonntag 2018 wird in den katholischen Kirchen die neue Einheitsübersetzung der Bibel verwendet. Wenn Sie mehr über die Hintergründe und Gründe für diese neue Version lernen wollen, kann dieser Vortrag im Kloster St. Koloman für Sie nützlich sein. Danke an Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman für den Hinweis.


Sprechen Sie Tamil?

Maria Groll hat uns einen Bericht vom Fortbildungskurs in Tamil für Vorschullehrerinnen und Katechistinnen der Diözese Ratnapura in Sri Lanka, August 2018 geschickt, der von Rev. Fr. Romesh und von Gabi Groll zusammengestellt worden ist.

Dieses Programm wurde mit Ihren Spenden vom Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt.

Den ganzen Bericht können Sie sich hier herunterladen oder ansehen (Format PDF).


Donnerstag, 20. September 2018

Trauer begleiten

Auch in diesem Arbeitsjahr gibt es wieder Angebote zur Trauerbegleitung. Das eine spezialisiert auf Menschen, die man durch Suizid verloren hat, das andere für alle anderen Trauerfälle unter dem Titel: "Du fehlst mir". Hier finden Sie die beiden Informations-Flyer. Wenn Sie draufklicken, dann können Sie den Inhalt lesen.



Altbekanntes für Kleinkinder

Der Babytreff am Mittwoch von 9-12 im P2 - Pfarrzentrum Stockerau ist seit Jahren beliebt.
Und es gibt ihn auch in diesem Arbeitsjahr wieder. Kommen Sie doch vorbei und tauschen Sie und Ihre Kinder Neuigkeiten mit Gleichgesinnten aus.

Orgelmusik am Sonntagabend

Am Sonntag den 30. Oktober gibt es als Abendmesse um 18:30 wieder eine Orgelmesse mit Johannes Lenius an Manualen und Pedal.


Dienstag, 18. September 2018

Ungrad für P2

 Ein eigenartiger Titel, aber es geht um die Karikaturistin Dagmar Ungrad. In der vorletzten Ausgabe der Wochenzeitschrift NÖN erschien einerseits ein Interview mit Dagmar Ungrad. Andererseits gab es einen Artikel von Redakteurin Michaela Höbarth zum bald erscheinenden Kalender mit oben genanntem Titel.

In wenigen Wochen können Sie den Bildkalender im A3-Format mit 13 Karikaturen der Künstlerin und einem Selbstportrait wohlfeil erstehen. Auch zum Beispiel ein nettes Weihnachtsgeschenk, aber auf jeden Fall ein Beitrag zur Renovierung unseres P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Freuen Sie sich auf den Kalender. Wir halten Sie auf dem laufenden.
Die Zeitungsartikel können Sie lesen, wen Sie darauf klicken.

Eine Einladung für Sie

Sigi Braunsteiner, Pfarrgemeinderätin in der Pfarre Stockerau, engagiert sich unter vielem anderen auch für die Alpha- Glaubenskurse, bei uns Treffpunkt Glaube genannt. Sie schreibt:

Ich möchte Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Durchgang Treffpunkt Glaube - Alpha einladen, der am Mittwoch 26. September 2018 um 19 Uhr startet und dann auch die nächsten 8 Mittwoch-Abende weitergeht, jeweils von 19 bis 21 Uhr.
Die Abende starten mit einem gemeinsamen Essen in Kleingruppen, dann folgt ein Impuls ca. 30 Minuten über zentrale Themen unseres Glaubens wie: Jesus, warum starb er, der Hl. Geist, wie beten...... und dann folgt ein Austausch in den Kleingruppen.
Ich habe die Abende jedes Mal als große Bereicherung für meinen Glauben und als Kraftquelle und Freude für mein Leben erlebt und so würde ich mich freuen, Sie bei diesen Abenden im Pfarrzentrum zu treffen!

Junge Kirche

Einmal pro Monat trifft sich die Junge Kirche bei der Sonntagabendmesse um 18:30  im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Marion Satra war dabei und hat einige stimmungsvolle Fotos geschickt. Man muss nicht unbedingt an Jahren jung sein, um dabei zu sein.

Hier gibt es mehr Fotos.

Gelobt ist gelobt

Diesmal geht es nicht um Lob, sondern um ein Gelöbnis. Die 305. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn fand wieder am 16. September statt. Marion Satra und viele andere waren dabei. Marion hat uns mit ihrem neuen Smartphone viele schöne Bilder geschickt.

Hier finden Sie die Einladung dazu und hier gibt es einige Fotos.

Samstag, 15. September 2018

Eine Missionsandacht in St. Koloman

Arnold Jansen
Unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman laden Sie ein:
J. Freinadametz

Missionsandacht
An der Harfe: Gerda Müller

15 Jahre Heiligsprechung von Arnold Janssen, Daniele Comboni, J. Freinademetz

Mittwoch 3.Oktober 2018
17:00 bis 18:00 Uhr, Kloster St. Koloman

Freitag, 14. September 2018

14. September: Fest Kreuzerhöhung? Welche Bedeutung will das Fest Kreuzerhöhung für unser Leben haben ...

Um das Fest Kreuzerhöhung besser verstehen zu lernen, hilft es die Schriftstellen des Tags genau zu betrachten:
1. Lesung:

Lesung aus dem Buch Numeri 4. Kapitel
In jenen Tagen
4brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
5es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
6Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
7Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
8Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
9Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.
 
Evangelium:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 3. Kapitel
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:
13Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Quelle (Schott)

Hinführung / Predigt von Pfarrer Tom Kruczynski:

Donnerstag, 13. September 2018

Mission mit neuem Schwung

Seit 2 Jahren ist Pater Karl Wallner aus dem Stift Heiligenkreuz Direktor von Missio Österreich. Vieles wurde in dieser Zeit verändert, vieles ist neu. Nicht geändert hat sich das Ziel dieser weltweiten Organisation der katholischen Kirche. Aber auch die Aufgaben von Missio Österreich wurden neu formuliert und "fokussiert" - wie man gerne sagt.

Die 5 Aufgaben wurden so formuliert:

  • Wir stärken die wachsende Weltkirche. 
  • Wir retten die Ärmsten vor Ort. 
  • Wir helfen Kindern in die Zukunft. 
  • Wir sorgen für die Priester von morgen. 
  • Wir wirken selbst missionarisch
Mehr dazu finden Sie hier auf der neuen Webseite,

Und am 21. Oktober ist dann auch wieder der Sonntag der Weltmission.

Zum Bild:
„Der Sonntag der Weltmission entzünde in jedem den Wunsch, das Evangelium zu verkünden.“
Papst Franziskus

305 Jahre Wallfahren

Hoffentlich nicht so..
 Am Sonntag, den 16. September, gehen wir Stockerauerinnen und Stockerauer zum 305. Mal zur Dreifaltigkeits-Wallfahrts-Kirche in Karnabrunn. Um 6 Uhr früh treffen sich die Pilgerinnen und Pilger in der Stadtpfarrkirche Stockerau und dann geht's von der Kirche durch die Manhartstrasse und Dr. Fuchsgasse bis zum Senningbach und weiter nach Leitzersdorf (1. Station), Wollmannsberg, Haselbach (2. Station) nach Niederhollabrunn, wo Pause gemacht wird und nach der Pause die 3. Station gestaltet wird. Der Wirt in Niederhollabrunn hat leider zugesperrt, aber es wird wahrscheinlich eine Möglichkeit geben, sich etwas zu kaufen.

In der Wallfahrtskirche
Dann geht's hinaus aus Niederhollabrunn und der nächste Ort ist schon Karnabrunn, wo in der Wallfahrtskirche am Berg etwa um 11 Uhr die Hl. Messe gefeiert wird.
Anschließend ist die Toriser-Hütte zur Stärkung geöffnet. Eine kleinere Gruppe macht sich dann wieder zu Fuß auf den Heimweg nach Stockerau. Die meisten werden aber abgeholt.

Alles zusammen ist eine Richtung ca. 20 km.
Die Wallfahrt wurde von unseren Vorfahren gelobt, wenn die Pest vorübergeht. Und in all den 305 Jahren seither soll sie jedes jahr stattgefunden haben.


Predigt: Effata! Öffne Dich!

Predigt von Tom Kruczynski am 23. Sonntag im Jahreskreis B:
Wenn Gott einem Menschen nahe kommt, dann wird der Mensch weit.“ 

An diese Worte Pater Antonio Sagardoys, die ich vor vielen Jahren im Seminar gehört habe, kann ich mich immer noch gut erinnern. Die Nähe Gottes, im besonderem die Begegnung mit ihm, heilt den Menschen und das bedeutet auch, dass er sich öffnet. Dort, wo Enge herrschte, wird Weite möglich.
Am Beispiel eines Mannes, „der taub war und stammelte“ (neue Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift), zeigt uns Jesus, dass durch die Begegnung mit ihm Kommunikation und damit Gemeinschaft untereinander wieder möglich wird. Situationen, in denen ich regelmäßig die Ohren verschließe oder nicht zu sprechen vermag, sind mir vertraut. „Öffne Dich“, sagt Jesus auch zu mir, „mach Dich auf! Damit mein Geist in Dir wirksam werden kann“.
Ob Sie dem Anruf Gottes sich zu öffnen auch folgen werden, hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie sehr Sie mitvollziehen können, dass wir als Menschen aufeinander hin geschaffen sind. Jesus hat Menschen um sich gesammelt, Menschen, die wie die Apostel auch nicht immer offen füreinander waren, und zeigt uns damit, wie sehr er sich Gemeinschaft unter uns wünscht. Dazu will er unsere freie Zustimmung.
Vielleicht ist auch Ihnen gerade eingefallen, dass sich Jesus immer wieder zurückgezogen hat, um sich zu sammeln. Aber auch dieses Zurückziehen Jesu war kein In-Sich-Selbst-Zurückziehen, sondern eine besondere Öffnung hin zu Gott, zu der wichtigsten Beziehung aus der heraus er sein Leben gestaltet hat.
Somit erinnert uns das heutige Evangelium an die wichtige und heilsame Öffnung hin zu unseren Mitmenschen und die ebenso wichtige Öffnung hin auf Gott im Gebet. Beides zusammen ist ein Schritt auf die Verwirklichung unserer Vision hin: Vom Geist Gottes bewegt gemeinsam das Leben gestalten.