Freitag, 24. November 2017

Weihnachten feiern

Darum geht's in diesem abendlichen Vortrag und Gespräch im P2, das am Montag, den 18. Dezember um 19:30 stattfindet.  Es thematisiert die jährliche Sehnsucht nach einem gelingenden Weihnachtsfest.  Unser Pastoralassistent und Psychotherapeut Geri Braunsteiner begleitet Sie durch den Abend.


Die Kärntner können so schön singen

Am Sonntag, den 17. Dezember gibt es um 15 Uhr wieder in unserer Kirche das beliebt Kärntner Adventkonzert. Details finden Sie am Plakat, das sie zum Lesen einfach anklicken.

Donnerstag, 23. November 2017

Hl. Barbara bitte für uns

Am Samstag vor dem ersten Adventsonntag findet um 11 Uhr in der Stadtpfarrkirche die traditionelle Barbarafeier statt, bei der der Gefallenen der Kriege und der Toten von unseren Hilfsorganisationen gedacht wird. Barbara ist ja die Patronin der Artillerie, der Bergwerksarbeiter und vieler anderer Berufe wie  Feuerwerker, Goldschmiede, Sprengmeister, Salpetersieder, Büchsenmacher, Waffenschmiede, Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker sowie der Glöckner, Türmer und Glockengießer. Und sie ist eine der 14 Nothelfer.  Eine umfassende Aufgabe.

Dazu lädt Sie der Österreichische Kameradschaftsbund und die Stadtpfarre Stockerau ein.

Durchatmen

Kennen Sie die Stunde der Barmherzigkeit? Das ist jeden Monat eine ruhige Stunde am ersten Donnerstag des Monats nach der Abendmesse, in der über die Barmherzigkeit Gottes nachgedacht wird. Solches Nachdenken und Beten wird einen wohl auch zu einem barmherzigeren Menschen machen, denn es fehlt viel Barmherzigkeit in unserer kleinen und großen Welt. Wie wir mit Fehlern unseres Partners oder unserer Partnerin , unserer Kinder, unserer Eltern, Mitarbeiter etc. umgehen - darüber darf man in dieser Stunde auch nachdenken...

7.12., 4.1., 1.2., 1.3., 5.4., 4.5. und 7.6. um ca. 19:30 in der Stadtpfarrkirche sind die Termine 2017 und 2018.

Der Fotograf ist nur zufällig auf dem Plakat - er bittet um Barmherzigkeit.

Predigen im Advent - Aufatmen

Im Advent gibt es wieder eine Predigtreihe, die sich um das Thema Hoffnung rankt. "Warum wir die Hoffnung nicht aufgeben müssen und aufatmen können" heißt der Titel.

  • Gott wartet auf dich
  • Gott traut dir was zu
  • Gott tröstet dich
  • Gott erfreut dich
  • Gott überrascht dich
sind die Titel der 5 Predigten an den 4 Adventsonntagen und am Festtag Maria Empfängnis.

Die sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste zu besuchen, zuzuhören und ausgerüstet mit neuer Hoffnung auf das Weihnachtsfest von der Geburt Jesu zuzusteuern.






Mittwoch, 22. November 2017

70 Jahre - ein gutes Alter

Bereits im Jahre 1947 wurde nach dem Krieg in Stockerau eine Gruppe der Katholischen Frauenbewegung (kfb) gegründet. Heute wurde in der Kirche mit einer Dankmesse und im P2 - Pfarrzentrum Stockerau mit einer Agape dieses bemerkenswerte Jubiläum gefeiert.

Sie finden einige Fotos von der Agape in unserem Fotoalbum.

Foto: M. Satra

Junge Stimmen

Unser Jugendchor hat am 12. November sein zweites Konzert im P2 gegeben. Die zahlreichen Proben  haben sich ausgezahlt, denn es war ein voller Erfolg. Das Programm war vielseitig: Bekannte Popnummern, Filmmusik, aber auch A‑cappella Stücke wurden zum Besten gegeben. Eines ist sicher! Das war bestimmt nicht das letzte Konzert.

Wer mehr über den Chor erfahren möchte, kann eine kleine Biographie in der „Musikecke“ des neuen Pfarrblattes Dezember 2017 nachlesen. Oder gleich hier...


Der Jugendchor existiert seit 2011 als Teil der pfarrlichen Jugendarbeit und Kirchenmusik. Erst mit Beate Kokits hatte der Chor regelmäßige Proben und durfte unter anderem die Firmung musikalisch gestalten.
Seit 2013 leitet Nikolaus Pesl den Jugendchor. Die Ge­stal­tung der mo­nat­lichen Jugend­mes­sen ist ein fixer Bestandteil der musikalischen Aktivitäten. Darüber hinaus singt das Ensemble auch bei Jugendmessen im Umfeld, auch Hochzeiten, Taufen und ein Begräbnis waren schon auf der Tagesordnung und im Juni hat der Chor bei der Veranstaltung “Junge Chorleiter stellen sich vor” der Musikuni Wien gesungen. Außerdem durfte der Chor die live übertragene ORF-Fernsehmesse in Stockerau musikalisch mitgestalten. Im Jänner 2016 fand das erste Konzert zugunsten der Pfarrzentrumsrenovierung statt. Am 12. November sang der Chor sein 2. Konzert im P2.  Der Chor besteht aktuell aus den Sängerinnen: Antonia Heinz, Hannah Braunsteiner, Lea Pröstler, Lisa Redl, Melissa Buresch, Stefanie Jungmayer, Teresa Bruckner und dem Chorleiter Nikolaus Pesl.
Stefanie Jungmayer


Der Kräuterpfarrer Benedikt war da

Wolfgang Bruckner hat uns einen Bericht vom Besuch des Kräuterpfarrers im P2 zugesandt:

Der bekannte Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger war am 21.11.2017 Gast im Pfarrzentrum Stockerau. Unter dem Titel "Heilkräuter für Leib und Seele" gab er einem Überblick über die Welt der Kräuter und deren Wirkung. Heilkräuter sind aber mehr als ein Mittel zur Zweckerfüllung für unsere Gesundheit. Sie bingen uns zum Staunen und das Wunder der Schöpfung näher.

Der Kräuterpfarrer mit
Wolfgang Bruckner
Den etwa 70 BesucherInnen bot Herr Benedikt im Anschluss an den Vortrag Gelegenheit zur persönlichen Beratung. Eine Agape mit Kräuteraufstrichen und Wein rundete den Abend ab."

Dienstag, 21. November 2017

Ein neues Pfarrblatt - frisch aus der Presse

Bald ist Weihnachten  und es beginnt die Adventzeit. Wie jedes Jahr kommt um diese Zeit auch das letzte Pfarrblatt des alten Jahres unserer Pfarre namens unterwegs  heraus. Es wird wieder an fast 7000 Haushalte in der Gemeinde Stockerau verteilt werden. Am Donnerstag den 23. November wird Mesner i.R. Hans Kleedorfer bereits die einzelnen Pakete für die über 100 Pfarrblattverteilerinnen und Pfarrblattverteiler geschnürt haben und die Verteilung zu Ihnen nach Hause wird am Wochenende beginnen. Herzlichen Dank an Hans, dass er trotz seines Mesner-Ruhestandes die Aufgaben des Pfarrblatt-Logistikers (Job klingt super) weiter macht.

Online Leserinnen und Leser sind natürlich schneller und können das neue Pfarrblatt im Pfarrblattarchiv aufstöbern und als PDF lesen oder herunterladen. Dort gibt es auch die Doppelseite mit den Terminen und der Chronik als PDF im A3 Format. Das Lesen des PDF funktioniert gut auf größeren Bildschirmen - auch 10"-Tablets im Hochformat.

Wer nur die wichtigsten Artikel lesen möchte, kommt über diesen Link auf eine Seite, die man auch am Smartphone komfortabel lesen kann.

Krieg und Frieden ist das Generalthema dieses Pfarrblattes, nachdem die Idee, unser Pfarrblatt jeweils mit einem Schwerpunkt herauszugeben, positiv beurteilt worden ist. Der viel gepriesene Weihnachtsfriede kontrastiert ja sehr stark mit den grauslichen Meldungen über die Toten von Terror und Krieg  Wir hoffen, dass auch Sie für Sie Interessantes lesen können.

Wie immer freut es uns, wenn Sie ihre Freude oder ihren Unmut über das Pfarrblatt hier als Kommentar abladen.

Nebenbei: Der schon ein halbes Jahr alte Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel gibt auch den Medien-Verantwortlichen der 5 Pfarren Stoff zum Nachdenken, ob sich diese neue Organisationsform auch auf die Medien der Pfarren auswirken wird. Seien Sie gespannt, was da herauskommt.

Sonntag, 19. November 2017

Sonntagspredigt von den Talenten

Manfred Plattner war am heutigen Sonntag der Prediger des Tages.in der November Predigtreihe "Es ist wirklich Liebe". Wem der ganze Text der Predigt zu lange ist, sollte sich wenigstens die Humorapotheke zu Herzen nehmen:
  • Gewähre deinen Ängsten ihren Auftritt, aber bleibe du selbst der Regisseur deines Lebens.
  • Lass Raum und achte auf die Liebe in allen Dingen. Dir ist von Gott nur soviel zugemutet, wie du auch tragen kannst. Mach was draus, versteck dich nicht, riskiere, trau es dir zu!
  • Bringe heute jemanden zum Lachen (caritativer Dienst!) und lache mit ihm, nicht über ihn.
  • Lach ab und zu auch mal über dich selbst!
Für Lesefaule  gibt es die Predigt auch als Audio (Sie brauchen sich bei Dropbox nicht anmelden, einfach auf den blauen Pfeil klicken - schon beginnt Manfred mit dem Hall des Kirchenfeelings zu predigen).


Predigtreihe: Es ist wirklich Liebe - Gott lieben
Liebe vertreibt Angst

Manfred Plattner
Foto: E. Henk
Ein heftiges Evangelium, finden Sie nicht? In unserer Predigtreihe wollen wir heute einen weiteren Blick auf Gottes Liebe versuchen. An den vergangenen Sonntagen haben wir immer andere Aspekte hervorgehoben. Heute geht es um den Aspekt der Angst.

Ein Meister sagte zu seinen Schülern: Was ihr Liebe nennt, ist in Wirklichkeit ein Geschäft. Entsprich meinen Erwartungen, gib mir was ich möchte, und ich werde dich lieben. Weise mich ab, und meine Liebe schlägt in Groll und Gleichgültigkeit um. Und er erzählte von dem Familienvater, der nach einem anstrengenden Arbeitstag  zu seiner Frau und seinem niedlichen, drei Jahre alten Töchterchen nach Hause kam.

"Bekommt Papa einen Kuss?"
"Nein!"
"Schäm dich. Dein Papa muss den ganzen Tag hart arbeiten um Geld nach Hause zu bringen und du behandelst ihn so. Wo ist der Kuss?"
Das niedliche, drei Jahre alte Töchterchen schaute ihm in die Augen:
"Und wo ist das Geld?"

In dieser kleinen Weisheitsgeschichte von dem Schriftsteller und Jesuitenpater Anthony de Mello zeigt sich eine verzerrte Vorstellung von Liebe: Liebe als Geschäft. Wirkliche Liebe aber ist kein Geschäft. Der Vater des Kindes wird sich wohl Zeit für seine Tochter nehmen müssen, mit ihm spielen um so den ersehnten Kuss freiwillig von seiner Tochter zu erhalten. Dann ist es wirklich Liebe, aber nicht, wenn er vom Geld spricht.

Auch im Gleichnis vom anvertrauten Geld geht es eigentlich um die Frage nach der wertschätzenden Liebe, die dem, der sie annimmt, Anteil an der Freude des Herrn gibt.

Man sollte man beim Lesen dieser Bibelstelle 3 Dinge beachten:

  • sie ist keine Anweisung für Menschen, die an chronischer Angst und Depression leiden
  • sie erteilt keine Berechtigung, andere in Tüchtige und Untüchtige einzuteilen
  • sie enthält verschiedene Perspektiven: 


  1. der vermögende Herr, der auf Reisen geht: Er traut seinen Dienern etwas zu, jedem nach seinen Fähigkeiten
  2. die beiden Diener, die tüchtig sind, die Talente vermehren und das ihnen Anvertraute verdoppeln und erhalten Anteil an der Freude des Herrn, sie erhalten größere Aufgaben
  3. der dritte Diener: er erhält am wenigsten und ist vor allem auf den strengen Herr fixiert, er Angst das eine Talent zu verlieren und dann bei der Rückkunft des Herrn am Ende ohne 


    • etwas dazustehen, die anderen haben mehr - ich sowenig. 
    • Vielleicht ist es auch die späte Erkenntnis, das eine Talent nicht genutzt zu haben, das in ihm Tränen und Wut, Heulen und Zähneknirschen auslöst. Er fühlt sich  hinausgeworfen, ausgegrenzt und isoliert. 


Sie kennen das: Ein Hund schnappt nach einem Ast. Er verbeißt sich und sie können den Hund mit dem Ast - wenn sie stark genug sind, hochheben. Er wird ihn nicht loslassen und erst nach langem Kampf knurrend aufgeben. So erscheint mir das Handeln des dritten Dieners zu sein: festgefahren, verbissen in seiner Angst, fixiert auf die Strafe des Herrn.

Das Problem liegt tatsächlich in der Angst. Die Angst des Dieners besteht darin, dass er sich einem übermächtigen Herrn gegenüber sieht, ihm gegenüber ohnmächtig und in Angst erstarrt. Er hat das Geld eingegraben! Am besten ist es, sich tot zu stellen und alles unverändert zu lassen, damit der Herr nicht schimpft.

Diese Haltung gibt es leider bei uns Menschen oft in ziemlich vielen Lebensbereichen, in Partnerschaften, Ehen, Familien, im öffentlichen Leben, im Berufsleben, im Umgang mit sich selbst  und auch im Glauben an Gott. Ich denke da nur an jene Verzerrungen von Frömmigkeit, die jede Veränderung als böses Werk beurteilen und Erneuerungen in ihrem Entstehen festhalten und verhindern.

Ich hab jetzt eine gute und eine schlechte Nachricht:
Die gute: Gottes Liebe ist viel größer, als wir es uns je vorstellen können!
Die schlechte: diese 3 Diener leben auch in jedem von uns. Ihr Verhalten ist auch unsere Praxis.

Oft wird uns etwas anvertraut, wir haben mehr oder weniger Talent und es gelingt uns etwas, weil wir riskieren und etwas draus machen. Da entsteht Freude über das Gelingen und wir wachsen in und an unserer Aufgabe.

Aber es gibt auch die Situation, dass wir nichts zusammenbekommen. Wir haben Angst zu versagen, glauben zu wenig Talent zu haben, geben uns auf und fixieren uns aufs Versagen. Im Nachhinein tut es uns dann oft leid, oft ärgern wir uns auch über uns selbst und hegen einen heimlichen Groll in uns, über die verpasste Chance. Andere sind dann Schuld, ober wir selbst vergraben uns im Opfersein.

Aber wir müssen nicht in Angst erstarren! Wir können uns der Angst entgegenstellen!
Eine Möglichkeit ist für mich persönlich der Humor. Ich erlebe ihn als ein Schutzschild gegen Angst, als Ausdruck von Liebe durch heilsames Lachen. Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
Allerdings muss man auch hier unterscheiden:

Es gibt ein HEILSAMES LACHEN und ein VERNICHTENDES LACHEN:
Nur das heilsame Lachen stellt die Balance im Leben wirklich wieder her, indem es ernste Dinge absurd erscheinen lässt. Humorvolle Menschen bringen einen zum Lachen - vielleicht auch eine Tat der Nächstenliebe: das zum Lachen "Bringen"! Echter Humor hat auch etwas mit Loslassen zu tun.

Bei Humorlosigkeit aber ist es wohl ähnlich wie bei dem Hund der verbissen seinen Stock festhält und nicht hergibt. Das vernichtende Lachen fletscht die Zähne, es bedroht andere in Herabwürdigungen und Beleidigungen. Da kann man meist auch nicht wirklich von Herzen lachen, sondern eher höhnisch grinsen. Dieses schenkelklopfende Hohngelächter befreit nicht wirklich von Angst, sondern schürt sie, weil ihm der Funke die Liebe fehlt.

4 Tipps gegen die Angst (eine Art Humorapotheke)

  • Gewähre deinen Ängsten ihren Auftritt, aber bleibe du selbst der Regisseur deines Lebens.
  • Lass Raum und achte auf die Liebe in allen Dingen. Dir ist von Gott nur soviel zugemutet, wie du auch tragen kannst. Mach was draus, versteck dich nicht, riskiere, trau es dir zu!
  • Bringe heute jemanden zum Lachen (caritativer Dienst!) und lache mit ihm, nicht über ihn.
  • Lach ab und zu auch mal über dich selbst!

Mir ist schon klar, dass es Zeiten gibt, wo das Leben schwer ist, wo es uns schwer fällt zu lachen, weil uns eigentlich zum Weinen ist. Vielleicht geht es heute einigen so. Ich wünsche Ihnen, dass sie einem Menschen begegnen, der Ihnen ein liebevolles Lachen schenkt, das Sie tröstet und ermuntert.

Trotzdem ein humorvoller Ausklang:
Die kleinen Mäusekinder spielen vor dem Mauseloch in der Sonne. Plötzlich ein Schatten: die Katze! Die Mäusekinder sausen ins Loch: "Mama, Mama, die Katze!"
"Kein Problem!", sagt die Mäusemama, steckt den Kopf aus dem Mäuseloch und bellt:
"Wau, Wau ...!" Die Katze kreischt und flüchtet.
"Seht ihr, Kinder", sagt die Maus,
"Wie gut es ist, wenn man Fremdsprachen beherrscht ..."

Ja, die Sprache der Liebe scheint manchmal auch wie eine Fremdsprache für uns.
Aber sie schützt uns gegen die Angst. Wenn wir also nicht in Angst erstarren wollen, die Sprache der Liebe hören, erhaschen wir schon das ein oder andere Lächeln, das uns gut tut und weiterhilft und bekommen Mut zu neuer Tat. Auch wir könnten jene sein, die mit einem Lächeln die Welt verändern.

So erhalten wir Anteil an der Freude des Herrn.
DENN: Seine Liebe ist kein Geschäft. Seine Liebe vertreibt die Angst. Seine Liebe ist wirklich "Liebe".

Samstag, 18. November 2017

Auch eine Flüchtlingsstory

Sr. Christa Petra von unserem Kloster St. Koloman in Stockerau hat uns informiert, dass in Uganda eine neue Niederlassung ihres Ordens (SSpS - Hl. Geist-Schwestern) gegründet wurde. Wir haben immer wieder von der Niederlassung im Südsudan berichtet. Dort ist die Lage durch die Kämpfe der Regierungstruppen gegen die Rebellen so gefährlich, dass unsere Schwestern, nachdem eine von ihnen von Soldaten ermordet wurde,  das Land Richtung Uganda verlassen haben. Aber nicht nur die Schwestern - auch 1 Million Südsudanesen sind bisher nach Uganda geflüchtet und sind nun im weltgrößten Flüchtlingslager (Bidi-Bidi Refugee Settlement) untergebracht. Unsere Schwestern kümmern sich nun gemeinsam mit Patres des Ordens SVD (bei uns ist der Orden in St. Gabriel, Mödling) um Flüchtlinge.

Für ein armes Land wie Uganda mit 40 Millionen Einwohnern ist das in Summe auch keine leichte Aufgabe. Auf Österreich umgelegt wäre das ein Lager mit 200.000 Menschen.

Wenn Sie englisch lesen können, gibt es mehr Infos auf dieser Seite des Ordens. Für alle anderen gibt es dort auch interessante Bilder von der Gründung der neuen Ordensniederlassung und dem Riesen-Flüchtlingslager..


Dienstag, 14. November 2017

Eine Bitte der Caritas Sozialberatung

Die Caritas Sozialberatung unterstützt Menschen in existenzgefährdenden Lebenssituationen und Problemlagen. Betroffen sind Familien mit Kinder, Alleinerziehende, Alleinstehende und Menschen mit Migrationshintergrund.  Nicht immer regelmäßig gelingt es Menschen mit wenig Einkommen und vielen Problemen, die wichtigsten Zahlungen wie Miete, Energie…zu leisten. Wir wollen diesen Menschen Hilfe bei der Haushaltsplanung geben,  wo deren eigener Überblick eingeschränkt ist

Wir suchen und freuen uns auf Freiwillige, die uns dabei unterstützen!

Sind Sie interessiert, mehr darüber zu erfahren?
Bitte lesen Sie die weiteren Informationen weiter unten und kontaktieren Sie uns.
Caritas Sozialberatung
Martin Litschauer
02262/ 71069  oder  0664/ 825 22 75
sozialberatung-noenord@caritas-wien.at


HAUSHALTSPLANUNG  ist Ihnen wichtig und kein Fremdwort  für Sie?
Bitte UNTERSTÜTZEN  Sie uns bei der Begleitung von betreuten Menschen in Korneuburg


Beschreibung der Aufgabe
Die Freiwilligen (1-2 Personen)  unterstützen die Arbeit der Sozialberatung bei der Nachbetreuung. Ihre Tätigkeit unterstützt den nachhaltigen Erfolg unserer Beratung .
Wichtige Aufgaben sind dazu regelmässige Gespräche (ca. 1-2 Mal monatlich) mit KlientInnen zu deren finanziellen Haushaltsplänen. Die Sozialarbeiterin erstellt davor diesen Plan mit den KlientInnen, der in den weiteren Monaten eingehalten werden soll.
Als Freiwillige/r MitarbeiterIn sind Sie wichtiger Teil des Teams der Beratungsstellen. Sie werden persönlich und fachlich begleitet und erhalten spannende Einblicke in die Arbeitsfelder von Sozialer Arbeit. Natürlich werden Sie von uns gut eingeschult und auf den Kontakt mit Menschen gut vorbereitet
Zeitlicher Aufwand
Wochentags bis zu 4 Wochenstunden, tagsüber (Gespräche mit KlientInnen in der Beratungsstelle, fallweise Teilnahme an Teambesprechungen, Begleitung zu Behörden)
Dauer des Einsatzes
Wir freuen uns über eine längerfristige Mitarbeit, sinnvoll sind mindestens 6 Monate
Einsatzort
2100 Korneuburg, Donaustraße 3/3
Erwünschte Kenntnisse
Freude an Gesprächen mit betroffenen Menschen und Interesse an der Unterstützung in deren finanziellen Belangen (zB. Hilfe bei der Erstellung von Haushaltsplänen zur besseren Übersicht von Einkommen und Ausgaben). Hilfreich kann dazu Ihre einschlägige Berufserfahrung sein (zB. Bank, Büro..), aber vor allem ist Ihr privat gut praktizierter Umgang mit den eigenen Finanzen wichtig.
Wichtige Eigenschaften, die sie mitbringen sollten
Reflektierte, wertschätzende Haltung und Kommunikation gegenüber KlientInnen; „Ein gutes Gespür“ im Umgang mit Menschen, Teamfähigkeit und  Austausch mit hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Einrichtung.

Ort

Notwendig  ist eigene Mobilität nach Korneuburg. Das Büro liegt zentral in Nähe von Hauptplatz. Wir sind auch in wenigen Minuten vom Bahnhof gut zu Fuß zu erreichen.