Mittwoch, 7. Dezember 2016

Morgen ist Feiertag

Und der Name des Feiertages ist Mariä Empfängnis. Am 8. Dezember feiern Katholiken das "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" (Mariä Empfängnis). Dabei wird nicht - wie irrtümlich oft angenommen - die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung der Kirche, dass Maria ähnlich wie Jesus Christus seit Beginn ihrer leiblichen Existenz ohne Sünde gewesen ist.

In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine jahrhundertealte Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückreicht. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember abgeschafft. Nach Ende des Krieges führte eine von Hunderttausenden Österreichern getragene Unterschriften-Aktion zur Wiedereinführung. Der Beschluss des Nationalrats im Jahr 1955 ist auch Ausdruck des Dankes für die wiedererlangte Freiheit Österreichs. In den vergangenen Jahren sorgte die Erlaubnis zum Offenhalten der Geschäfte am 8. Dezember immer wieder für Debatten.

In unserer Kirche sind die Gottesdienste wie an Sonntagen um 8:00, 9:30 und 18:30. Und auch, wenn Sie vom Shopping oder/und dem Punschtrinken erhitzt und erschlafft sind, dann ist ein Besuch in unserer offenen Pfarrkirche eine wahre Erholung für Körper und Seele.

Bild: Peter Paul Rubens (ca. 1628 gemalt, "Unbefleckte Empfängnis"), Foto von Jean-Pol GRANDMONT (Wikipedia). Das Bild befindet sich im Prado in Madrid. Text des ersten und zweiten Absatzes: Abgeschrieben aus dem Web der Erzdiözese Wien.

Papst Franziskus über Weihnachten

Die Adventzeit ist nicht nur Shoppingzeit, sondern nach altem christlichem Verständnis vor allem Vorbereitungszeit auf Weihnachten und Zeit des Umkehrens und Umdenkens, Deshalb feiern wir in Stockerau auch am Freitag, den 16. Dezember um 18:30 einen Bußgottesdienst, bei dem man auch das Sakrament der Buße empfangen kann. Der Ansturm auf die Beichtstühle wird wohl bewältigbar sein.

Auch Papst Franziskus hat in seinem Engel der Herrn - Gebet ("Angelus") am 4. Dezember in Vorbereitung auf Weihnachten zur Abkehr von Konsum- und Erfolgssucht aufgerufen. Jesus sei gekommen, um die Menschen von Egoismus, Sünde und Korruption zu befreien,

"Erfolg, koste es, was es wolle, Macht zum Nachteil der Schwächsten, Gier nach Reichtum, Vergnügen um jeden Preis sind irreleitende Wege der Götzen dieser Welt", sagte er unter anderem in seiner Ansprache.

Hier ist ein link auf den Artikel im Web unserer Erzdiözese Wien.

Was ist Weihnachten?

Jeden Abend wirbt unser ORF-Fernsehprogramm für Weihnachten. Das Fest der Familie, der Fest des Schenkens, das Fest des Friedens und noch viele andere Anlässe gibt es, Weihnachten zu feiern.

Nur einer geht uns sehr ab: Dass wir Weihnachten deswegen feiern, weil der Sohn Gottes, Jesus,  als Mensch, als unscheinbares kleines Kind in die Welt gekommen ist, von dessen Geburt zuerst nur die ganz einfachen Menschen, die Hirten auf dem Felde, erfahren haben, das fehlt schon sehr in dieser Aufzählung.

Aber wahrscheinlich ist das eh ganz selbstverständlich?

Das Bild zeigt übrigens die Weihnachtskrippe in der Stockerauer Stadtpfarrkirche, die man wieder ab dem 24. Dezember besuchen kann.

Der Nikolo war da

In der Kirche.
Viele meinen, der Nikolo kommt nur zu den Kindern. Ganz gefehlt: In Stockerau kam er auch zu den ganz alten Menschen ins Landespflegeheim Arche. Und dort wurde er sogar von den zukünftigen Firmlingen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung begleitet. Wie Manfred Plattner, der dabei war und uns das Bild schickte, schreibt: "Wie jedes Jahr sehr berührende Momente!".
In der Arche.

Weil der Pfarrgarten noch nicht ganz fertig ist, kam der Nikolaus heuer zu den Kindern in die Pfarrkirche. Marion Satra, unsere Mesnerin, hat ihn mit ein paar Fotos und einem kurzen Video bei seinem Besuch beobachtet. Eine Ähnlichkeit mit bekannten Personen ist .natürlich rein zufällig und nicht beabsichtigt.👀

Hier sind alle Bilder und das Video.

Montag, 5. Dezember 2016

Morgen Kinder wird's was geben...

Unser Kinderliturgieteam erinnert wieder an die nächsten "Events":
  • Dienstag, 6.12. Nikolausfeier für Kinder um 17:00 in der Kirche
  • Sonntag, 11.12. Familienmesse um 9:30 in der Kirche


Das Bild zeigt den Nikolaus 2014 im Landespflegeheim Arche.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Der zweite Adventsonntag

Ganz im Zeichen des Friedens und der Gerechtigkeit steht der zweite Adventsonntag. Beim Kircheneingang konnte man noch die beiden Kränze bewundern, die bei der Barbarafeier am 3. Dezember von den Abordnungen bei den beiden Gedenksteinen an die Gefallenen der Weltkriege aufgestellt worden waren.

Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib. Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

So heißt es im Buch Jesaja 11,1-10.

In der Halbzehnuhrmesse gestaltete unser Pastoralassistent Manfred Plattner ein Gespräch zwischen einer Kirchenbesucherin und einem Kirchenbesucher über diesen Text und den Text des Evangeliums über Johannes den Täufer ("Schon hält er die Schaufel in der Hand und wird die Spreu vom Weizen trennen..."). "Friede ist wie ein süßes Stück Schokolade nach dem guten Mittagessen", sagte unsere Mesnerin Marion Satra, die die Kirchenbesucherin mimte, im Zwiegespräch mit dem Kirchenbesucher, der von Manfred Plattner gespielt wurde. "Nicht (nur) die Tiere meint das Wort der Lesung, es meint uns. Und ist es dir nicht aufgefallen, dass Menschen, die sich draussen nicht so gut sind, hier in der Kirche friedlich auskommen?", meinte der Kirchenbesucher im Gespräch.

Samstag, 3. Dezember 2016

Hallo Dienstmann

Schon ganz traditionell besteigt auch 2017 wieder unser Bundesgymnasium die Bühne. Diesmal ist die Bühnenfassung eines Filmes von Franz Antel auf dem Programm: Hallo Dienstmann! 
Spielen werden wieder unter der Gesamtleitung von Ernst Rehberger die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums , die auch für das Bühnenbild und die Musik verantwortlich zeichnen. Schauen Sie sich bald um Karten um, denn erfahrungsgemäß sind bald alle Vorstellungen ausverkauft. Und es ist auch eine gute Gelegenheit, die neuen Sessel im Saal des P2 zu testen...

Gespielt wird von Montag 30.1. bis Donnerstag 2.2.2017 im frisch renovierten P2 - Pfarrzentrum. Alle Details finden Sie am Plakat, das Sie mit einem Mausklick noch vergrößern können.


Hier gibt es allerhand Wissenswertes zum Film von Franz Antel in Wikipedia. Und hier zum Komponisten der Musik Hans Lang. Das berühmteste Lied aus dem Film singen hier auf Youtube als Ausschnitt aus dem Film Hans Moser und Attila Hörbiger - 1951.




Freitag, 2. Dezember 2016

Alles für das P2

Am 15. Jänner wird das neue P2 - Pfarrzentrum Stockerau nach einer umfangreichen Renovierung eröffnet und gesegnet. Aber weiterhin muss unsere Pfarre noch etliches Geld sammeln, um den Anteil der Pfarre am Werk finanzieren zu können. Dazu hat unser P2-Team wieder eine Reihe von Veranstaltungen organisiert, die uns Christina Mölzer zugeschickt hat. Sie finden die Veranstaltungen auch immer aktualisiert  in einem eigenen Teil dieses online PfarrMagazines. Aber, um Ihnen einen Klick zu ersparen - hier sind die Termine extra für Sie:



06.01.2017, 10:30 Heiligen-Drei-Königs-Frühstück
Genießen Sie um € 15,00 nach dem 9-Uhr-30-Gottesdienst ein königliches Frühstück in angenehmer Atmosphäre im neuen P2. Karten sind ab sofort sonntags nach den Gottesdiensten erhältlich.
TIPP: Vielleicht ein nettes Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde?

15.01.2017, 09.30 Uhr – FESTGOTTESDIENST 
mit anschließender Segnung des P2 durch Bischofsvikar Weihbischof Dipl.Ing. Mag. Stephan
Turnovszky – Danach wird zu einer Agape geladen.

17.02.2017, 19.30 Uhr „Willkommen in der Scheinbar“ – ein Kabarettabend
mit Christiane Hangel. Die Sonderkindergartenpädagogin, Supervisorin und Kabarettistin, wohlbekannt auch als Ensemblemitglied des Stockerauer Straßentheaters bringt Neues und Bewährtes aus vergangenen und zukünftigen Programmen.
Eintritt: € 10,00

17.04.2017, 18.00 Uhr Gemeinsam – Kirche & Wein - Wein & Kirche
Verkosten Sie gute Weine bei besonderer Stimmung in der Pfarrkirche Stockerau. Verkostungsjetons sind direkt bei der Veranstaltung erhältlich.

voraussichtlich am 06.05.2017, 20.00 Uhr The Juke Box Club
DJ El Ripo veranstaltet zu Gunsten des P2 „The-Jukebox-Club“. Hits der 70er, 80er und 90er.
Eine Party im Pfarrzentrum für tanzbegeisterte Junggebliebene
Eintritt: Freiwillige Spende

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Weihnachten feiern

Die Katholische Aktion Österreichs hat einen Folder mit Vorschlägen zur Feier einer Stillen Nacht herausgebracht. Hier können Sie ihn im Internet ansehen oder herunterladen. Aber es gibt ihn natürlich auch in Papierform.

Näheres gibt es hier zu lesen.

Das und vieles mehr haben wir im Newsletter der Katholischen Aktion gefunden. Stöbern zahlt sich aus - zum Bespiel Christina Konrad und Mörtel Lugner beim Plankenschiff in der Lugner City...

Tauet Himmel

Rorate Coeli ist die lateinische Originalversion dieser zwei Worte und eine Rorate findet in der Adventzeit jeden Monat, Mittwoch und Freitag in der fast nur von flackernden Kerzen erhellten Stadtpfarrkirche statt. Romantisch, mystisch - aber sehr früh am Morgen, denn die Hl. Messe, genannt Rorate, beginnt schon um 6 Uhr. Wir haben aus der Rorate am Festtag des Hl. Andreas, des zum Beispiel sehr verehrten Landesheiligen von Rumänien und dem Bruder des Apostels Petrus, zwei sehr dunkle Fotos mitgebracht.


Andreas war mit seinem bekannteren Bruder Petrus einer der Fischer am See Genesareth, den der Ruf Jesu so faszinierte, dass er einfach und stehenden Fußes - wie man so schön sagt - sein Boot, seinen Beruf und seine Familie verließ, um mit Jesus in eine für unser Verständnis sehr unsichere Zukunft mitzugehen. Es lohnt sich darüber nachzudenken, was da passiert ist, dass Menschen so eine fundamentale Entscheidung auf den Ruf eines anderen hin treffen.

Und der Glaube trägt das Licht ist das Motto der heurigen Advent und Weihnachtszeit in unserer Pfarre, ein Zitat aus dem Lied "Komm du Heiland aller Welt". Sehnsucht ist das Schlüsselwort und die erste Adventwoche, die bald zu Ende geht, steht unter dem Titel Sehnsucht nach Veränderung. Nächste Woche heißt es dann Sehnsucht nach Frieden - wahrscheinlich ein Zufall, dass es nach der hitzigen Wahlauseinandersetzung auch für die Politik gut passt.

Ein couragierter Propst, denn Christlich geht anders

Karl Pichelbauer, unser Altpfarrer und jetzt Dompropst in Wiener Neustadt, ist in den Medien, weil er sich gegen ein geplantes Bettelverbot in Wiener Neustadt ausspricht. Hier ein kurzer Auszug aus einem Artikel über dieses Thema mit einem Link zur NÖN vom Generalsekretär der Katholischen Aktion Christoph Watz. 

"Stille Bettler“ vertreiben und einsperren?!
von Christoph Watz am 01. Dezember 2016, 14:55 Uhr

Mit dem Bettelverbot überschreitet die Politik in NÖ eine „rote Linie“. Christliche Politik geht anders.

Ein Landtagsbeschluss vom September ermöglicht Gemeinden in NÖ mittlerweile sogar "Stilles Betteln" zu verbieten! Der couragierte Wiener Neustädter Propst Karl Pichelbauer hat sich in der NÖN Ende November klar gegen ein geplantes "Bettelverbot" ausgesprochen, welches ÖVP und FPÖ im Frühjahr in Wr. Neustadt beschließen wollen....


Die Katholische Aktion hat zu all diesen Themen rund um die Sorge um die Ärmsten im Lande eine Initiative gestartet, die sich Christlich geht anders nennt. Natürlich, aber nicht nur, geht es auch um die Kürzung der Mindestsicherung und wie weit wir dabei sind, die Solidarität zu verlieren. 

Hier ist das  Kurzvideo zum Start der Initiative. Links im Bild sehen Sie auch eine Schwester von unserem Kloster St. Koloman.



Viel mehr dazu zu lesen gibt es auf den Seiten der Katholischen Sozialakademie, unter anderem auch einen Aufruf gemeinsam mit evangelischen und muslimischen Organisationen, am 4.12. vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Sonntag, 27. November 2016

Tesla statt Leopard

So könnte man - zugegeben etwas holprig - das eindringliche Motto der heutigen Lesung aus dem Alten Testament in die heutige Zeit versetzen: Aus den Teilen des Kampfpanzers vom Typ Leopard ein modernes, umwelt-freundliches, friedliches Fahrzeug zu machen - oder wie es in der Lesung heißt: "Es werden Schwerter zu Pflugscharen und Lanzen zu Winzermessern geschmiedet". Es ging in allen Texten darum wie in die Dunkelheit ein Licht kommt. Geri und Sigi Braunsteiner standen zu den Predigtworten von Pfarrer Markus Beranek vor der Staffelei und malten dieses Motiv, das unser Bild rechts oben zeigt..

Vor der Kanzel steht seit diesem Sonntag das Tor der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus im ewigen Rom schon geschlossen hat. Aber weitab in der Provinz ist es diesen Advent noch geöffnet. Pastoralassistent Manfred Plattner schreibt dazu: "In der Kirche ist vor dem Ort, an dem dann die Krippe stehen wird, das diözesane Tor der Barmherzigkeit aufgestellt. Alle sind eingeladen, dieses Tor bewusst zu durchschreiten, nicht nur äußerlich, sondern auch "glaubend" im Blick auf die Sehnsüchte, die  unser Leben bereithält, durchdringt und begleitet".


Die Halbzehnuhrmesse wurde vom "Coro con spirito" der Musikschule Stockerau unter Beate Kokits musikalisch gestaltet. Einen ganz kurzen Film vom Schlußlied finden Sie im Fotoalbum.

Ein paar Fotos und das Video mehr finden Sie in unserem Fotoalbum.


Adventkranzsegnung für Familien

 Am Samstag vor dem 1. Adventsonntag werden seit Menschengedenken die Adventkränze gesegnet. Unsere Mesnerin und Ehrenredakteurin - Profimesnerin hört sie nicht allzugerne - war natürlich dabei und hat uns ein paar Fotos geschickt, die wegen des adventlichen Lichtes ihr Handy an die Grenze seiner Linse gebracht haben. Dennoch bleibt ein Eindruck, darum bringen wir sie hier.