Samstag, 21. Juli 2018

Ponovno se sastati oder до побачення

Morgen, am Sonntag, den 22. Juli 2018 verabschieden wir in der Halbzehnuhrmesse Kaplan Ivan Babjak, der 3 Jahre in Stockerau als Kaplan zugeteilt war und jetzt wieder in seine Diözese Zadar in Kroatien zurückkehrt. Er wird wieder auf einer Insel Pfarrer sein, aber diesmal im Ort Ugljan auf der Insel Ugljan. Warum wir im Titel Auf Wiedersehn auf kroatisch und ukrainisch sagen, liegt daran, dass Ivan aus der Ukraine stammt, nicht weit weg von Czernovitz.

Fußwallfahrt der Katholischen Frauenbewegung

Elisabeth Weber, Pfarrleiterin der Katholischen Frauenbewegung kfb erinnert uns an die traditionelle Wallfahrt der kfb am 15. August von Sierndorf nach Oberhautzenthal.

Wir werden wieder um 13.30 Uhr von der Peter-Brabenetz-Kapelle in Sierndorf in die Wallfahrtskirche Oberhautzenthal marschieren. Wer nicht bei Fußmarsch dabei sein kann, ist herzlich um 15 Uhr zur Andacht in der Kirche eingeladen.

Als Prediger wird Pfarrer Mag. Andreas Guganeder zu uns sprechen. Außerdem werden wir uns beim bisherigen Pfarrer von Sierndorf Anton Höfer bedanken und ihm für die Pension alles Gute wünschen.

Freitag, 13. Juli 2018

Karl Ritter von Stockerau

Können Sie sich noch daran erinnern? Am Freitag, den 21. August 2015 fand in unserer Pfarrkirche eine Aufführung des Soundrituals vom Stockerauer Musiker Karl Ritter statt. Wir hatten damals davon berichtet.

Und warum kommen wir heute darauf zurück? Weil heute die Stockerauer Premiere des Filmes "Guitar Driver" im Apollo Kino Stockerau im vollbesetzten Saal 5 stattfand. Der Regisseur Walter Größbauer war  anwesend und leitete die Vorführung dieses in den USA ausgezeichneten Filmes ein.

Ein wunderbarer Film über einen bedeutenden, aber bescheidenen Stockerauer (und in weiten Teilen auch über seine Frau Hermine), der mit seiner Musik, seinen Tönen, aber auch mit vielen Geschichten aus seinem Werdegang und auch klaren (kritischen) Statements zum politischen Dauerthema Flüchtlinge zu Gitarre und Wort kam. Ein Mann mit großen musikalischen Ideen. Walter Größbauer illustrierte die beeindruckenden Klänge mit ebenso beeindruckenden Bilder - fast zur Gänze aus unserer Heimatstadt und der näheren Umgebung. Auch das Konzert vom 21.8.2015 in der Pfarrkirche kommt ausführlich im Film zu Klang und Bild.

Es lohnt sich unbedingt, diesen Film anzusehen und einen  begeisterten Stockerauer mit seiner Frau kennen zu lernen. Allein seine eMail-Adresse ist schon für ihn charakteristisch: freigeist(at)karlritter.at

Link zum Trailer und Link zur Webseite von Karl Ritter,

Die zwei Bilder stammen von dieser Seite.

Samstag, 7. Juli 2018

Südsudan in Trümmern

Flagge des Südsudan
Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman hat uns diesen Beitrag geschickt. Gleich nach der Unabhängikleit des eher "christlichen" Südsudan vom islamischen Sudan gründeten die Schwestern ihres Ordens eine Niederlassung im neuen Staat Südsudan. Als dann die Bürgerkriege in diesem Land begannen, musste auch diese Ordensniederlassung ihr erstes Todesopfer beklagen, die Ärztin Schwester Veronika. Die Schwestern zogen sich dann aus dem gefährlichen Staat zurück über die Grenze nach Uganda , um wenigsten bei den
Flüchtenden zu helfen. Lesen Sie, was Schwester Christa Petra schreibt:

Am 9.7. jährt sich der Unabhängigkeitstag des Südsudan. Was mit so viel Begeisterung begonnen wurde, ist jetzt ein Trümmerhaufen, ein Kampfplatz unterschiedlichster Interessen aufgrund der Rohstoffe in diesem Land.

Die Menschen dort sollen von der Stockerauer Koloman-Pfarre nicht vergessen sein, wenn wir auch wenig tun können. Sr. Beni ist in Uganda und hilft im Settlement, wo vor allem Südsudanesen Zuflucht gefunden haben. Das ist wie
ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Zeichen, Hoffnung und Mut nicht zu verlieren. Wir selbst können darauf achten, wie wir über andere, besonders über Flüchtlinge und Migranten sprechen, uns für einen humanitären Umgang mit Hilfesuchenden einsetzen. Wenn einige dabei mitmachen, setzen wir schon kleine, aber wichtige Schritte – auch in unserem Europa.

Sr. Christa Petra SSpS


Sie können alle Artikel in diesem Blog über den Südsudan hier lesen.

Pfarrmedien - ein unerwartet mächtiges Ding

Nach 5 Jahren wurde wieder eine Umfrage in allen Pfarren der Erzdiözese Wien bezüglich der Pfarrmedien (Print und Web) durch das Medienhaus der Erzdiözese gemacht. Daraus ein paar interessante Daten (ergänzt um Daten aus unserem Pfarrverband):

30 Prozent der Pfarren (2013: 26 %) haben bei der Umfrage mitgemacht, das ergibt schon ein gutes Bild. Die Pfarren sind gut verteilt über die drei Vikariate: Nord hat 30 % der Teilnehmer, Süd 31 %, Stadt Wien 39 %.

Die rund 640 Pfarren in der Erzdiözese Wien geben über 1.000 Medien heraus: etwa 600 Pfarrblätter, 580 Websites und über 230 Auftritte in sozialen Netzwerken. Je 94 % der Pfarren haben Pfarrzeitung und Schaukasten, 91 % Website und 37 % Auftritte in sozialen Medien. 84 % der Pfarren arbeiten bei ihren Medien mit anderen Pfarren zusammen (z.B. im Entwicklungsraum oder Pfarrverband - wie bei uns).

Pfarrzeitung
Im Durchschnitt werden 4,9 Ausgaben pro Jahr (bei uns 4) mit durchschnittlich 11,2 Seiten (bei uns ab September 24) und einer durchschnittlichen Auflage von 2.604 Exemplaren (bei uns 10.000) verteilt.. Besonders schön ist, dass die Pfarrzeitungen eine Auflage von 440.000 Stück pro Ausgabe erreichen und damit mehr als die größte Tageszeitung in diesem Gebiet!
Glaubensthemen gewinnen an Bedeutung (28 statt 23 %), der dominierende Anteil "Pfarrleben" gibt leicht nach (61 statt 64%). Die neue Pfarrverbandszeitung unseres Pfarrverbandes wird ca. 40-50% Glaubensthemen haben.

Pfarr-Website
76 % der Pfarren mit Website betreiben eine eigenproduzierte, 23 % nützen die Micropage Premium des Medienhauses der Erzdiözese (wie wir in Stockerau, die anderen Pfarren des Pfarrverbandes haben eigenproduzierte Seiten, eine gemeinsame Webseite ist das nächste Projekt im Pfarrverband nach der Pfarrzeitung). Auch im Web gewinnen Glaubensthemen an Boden (25 statt 17 %), auf Kosten des beherrschenden Pfarrlebens (66 statt 72 %).
Die monatlichen Zugriffe auf alle Pfarr-Websites betragen (hochgerechnet) 673.000 Menschen. Auf das Stockerauer PfarrBlog und die Webseite gibt es pro Monat etwa 5000 Zugriffe. 

Soziale Netzwerke
Die Verwendung von Social Media steigt rasant. 34 % der Pfarren (2013: 27 %) haben einen Facebook-Auftritt. 43 % verwenden in ihrer Kommunikation Dienste wie WhatsApp.

Fast auf den Phillippinen

Unsere Pastoralassistentin Nina Högler ist derzeit auf einer "Sommerschule" und schreibt uns von dort samt 2 Fotos. Diese Summerschool ist nicht, wie man vermuten könnte, auf den Philippinen, sondern im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten (St. Hippolit hat St.Pölten den Namen gegeben).

Nina: Ein Teil unseres Pfarrverband-Teams ist derzeit auf der Bukal- Summerschool mit dem Team vom philippinischen Pastoralinstitut BUKAL NG  TIPAN und lässt sich zum Thema "die eigene Vision entdecken und einer  gemeinsamen Verheißung  folgen" inspirieren.


Bei den einzelnen Diskussionen kann es zwar heiß her gehen, aber auch ganz entspannt sein ;-)

Ein Text aus dem Veranstaltungsfolder: Wo es leidenschaftliches Engagement gibt, findet sich Wachstum und Sinnstiftung. Wer sich engagiert, möchte wissen: Warum? Wofür? Auch für das pfarrliche Leben muss klar sein, wofür ich mich einsetzen will.  Wie kann ich meine persönliche Vision entdecken und den Plan Gottes für mich kennenlernen? Welcher Verheißung folgen wir gemeinsam?

Sonntag, 1. Juli 2018

Weisser Rauch steigt auf

Pfarrvikar Tom Kruczynski
2017 in der Pfarre Liesing
 Des Spekulierens ist ein Ende.

Es ist die Entscheidung gefallen, dass Tom Kruczynski als Pfarrer (kirchenrechtlich exakt: als Pfarrmoderator) der 5 Pfarren des Pfarrverbandes unserem jetzigen Pfarrer Markus Beranek nachfolgen wird. Unser jetziger Pfarrer Markus Beranek übernimmt am 1. September 2018 die Leitung des Pastoralamtes der Erzdiözesen Wien.

Tom 2011 als
Pfarrpraktikant
in Stockerau
Markus Beranek:  "Ich freue mich sehr über diese Entscheidung, da Tom die Situation der Pfarre Stockerau und des Dekanates ja bereits aus seinem Praktikums- und Diakonatsjahr in Stockerau (Herbst 2011 – Sommer 2013) kennt. Tom war anschließend Kurat (= Kaplan)  in der Dompfarre Wiener Neustadt bei dem uns auch recht gut bekannten Domprobst Karl Pichelbauer. Die Dompfarre besteht  schon seit langer Zeit aus mehreren Teilgemeinden.
Tom war die letzten beiden Jahre Pfarrvikar im PfarrverbandKaRoLiebe“, der die Pfarren Kalksburg, Rodaun und Liesing umfasst. Er bringt damit auch eine Reihe an Erfahrungen im Blick auf den Pfarrverband mit. Ich schätze seine klare Art des Denkens, seine geistliche Verwurzelung und seine Freude, Zukunft von Kirche zu gestalten. Wir sind in den letzten Jahren immer in Verbindung und im Austausch geblieben und ich bin auch deshalb sehr zuversichtlich, dass Tom all die Dinge, die bei uns begonnen haben aufgreifen und behutsam und mutig weiterführen wird. Ich bitte Euch um Euer Gebet für ihn und um viel Wohlwollen und freue mich gewaltig, dass ich meine Aufgabe mit 1. September an ihn übergeben kann".

Für Facebook-Freunde: https://www.facebook.com/tom.kruczynski.1
2013 - Abschied nach
Wiener Neustadt.
Pi lockt bereits.
Tom ist Jahrgang 1974 (44 Jahre alt) und wurde am 15. Juni 2013 von Kardinal Schönborn in Wien zum Priester geweiht. Trotz seines überaus polnisch klingenden und schwer zu schreibenden Familien-Namens ist Tom waschechter Ottakringer.
Wenn Sie nachlesen wollen, was Tom in unserer Pfarre alles gemacht hat, dann hilft dieser Link zu allen Artikeln, in denen er vorkommt. Und auch eine Karikatur von unserer Chef-Karikaturistin
Dagmar Ungrad war ihm gewidmet. Ahnten wir damals schon etwas?

Noch zu den Abschieds- und Willkommensfeiern:

Den Abschied von Kaplan Ivan Babjak werden wir in Stockerau am 22. Juli um 9.30 Uhr feiern, mit 1. September folgt ihm als Kaplan für den ganze Pfarrverband Anton Istuk nach, der ja schon als Praktikant und Diakon die letzten beiden Jahre in Stockerau verbracht hat.

Die Einführung des neuen Pfarrers Tom Kruczynski erfolgt bei der 9:30 Messe am Sonntag, den 22. September 2018.

Den Abschied von Pfarrer Markus Beranek feiern wir in der Pfarrkirche Stockerau am Sonntag, 30. September um 9.30 Uhr, der Termin der Amtseinführung des neuen Pfarrers wird in den nächsten Tagen fixiert.

Samstag, 30. Juni 2018

Jetzt beginnt sie...

Die Ferien haben begonnen und Sie haben jetzt mehr Zeit unser PfarrBlog zu lesen und zu "verfolgen" - und vielleicht sogar zu kommentieren?. Daher gibt es bei uns keine Sommerpause.

Redaktion und Pfarrteam wünschen Ihnen einen erholsamen Urlaub und allen Schülerinnen und Schülern spannende Ferien. Und nicht auf den lieben Gott vergessen...

Vielleicht unsere Stockerauer Festspiele geniessen? Oder einen Sonnenuntergang? Auch das blaue Meer wird so manche(n) reizen...



Fotos: W. Flandorfer

Ein Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Peter und Paul freuten sich
über Blumen und Kerzen und
dürfen endlich einmal an ihrem
Fest nebeneinander stehen.
Jedes Jahr lädt die Pfarre am Ende des Arbeitsjahres zum
Mitarbeiterfest ein. Die halbe Pfarrkirche war am Fest Peter und Paul (29.6.) mit Menschen gefüllt, die in irgend einer Weise hauptamtlich und ehrenamtlich etwas für die Pfarre tun. Und es waren wahrscheinlich nur die Hälfte dieser Menschen zum Fest gekommen.

Der Abend, am Fest von Peter und Paul, begann mit einer Dank-Messe und einer Predigt von Pfarrer Markus Beranek, die schon ein wenig nach Abschied klang. Durchaus bemerkenswert war, dass auf der Hitliste der Aktivitäten ganz oben nicht die P2-Renovierung oder auch die Gründung des Pfarrverbandes war - also "kommerzielle" oder "organisatorische" Dinge - sondern z.B. der Erfolg der Alpha-Glaubens-Kurse oder des Bibelkurses 2018, also Themen des Lebens im Glauben.
Auch ging Pfarrer Markus Beranek auf das Evangelium ein, wo Petrus von Jesus gefragt wird:
"Liebst du mich?". Die Antwort "Ja ich habe dich lieb" sei die wahre Karriere in unserer Kirche, nicht das Erreichen eines neuen Amtes.

Gestaltet wurde die Messe von unserer Schola (geleitet von Johannes Lenius) und von Beate Kokits an der Orgel, wo besonders der Vesperhymnus "Sanctorum meritis" von Claudio Monteverdi ein musikalischer Genuß und Höhepunkt war.

Am Ende der Messe dankte Markus allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rief, dann besonders einige ehemalige Chormitglieder der Rhyth.Mix heraus, um ihnen für 20 Jahre Musik zu danken.

Dann ging es in den Pfarrgarten zum gemütlichen Teil des Abends, an dem natürlich auch über die diversen Gerüchte diskutiert wurde, wer denn der neue Pfarrer werden könnte. Bewerbungen gibt es schon...

Ein paar Fotos gibt es hier.

20 Jahre Rhyth.Mix

Im Rahmen des Dankgottesdienstes anläßlich des Mitarbeiterfestes am 29. Juni 2018 dankte Pfarrer Markus Beranek besonders dem Chor Rhyth.Mix für 20 Jahre Musikmachen und Gottesdienste musikalisch gestalten.  2017 beendete der Chor seine Tätigkeit. Markus Beranek überreichte Manfred ein Buch und eine Kiste besten Pfarrweines. Lesen Sie dazu den Beitrag, den Chorleiter Manfred Bohn, im Juni 2018 - Pfarrblatt geschrieben hatte:

Einige ehemalige Chormitglieder
Eine Generation Kirchenmusik – die Anfänge sind aus einer von Ingrid Jandl geleiteten Messgestaltungs-Gruppe hervorgegangen, aus 1997 stammen die ersten Probenaufzeichnungen eines eigenständigen Chores.
Wir durften zahlreiche Sonntagsmessen mitgestalten, insbesondere Festmessen zu besonderen Anlässen, Feuerwehrmessen in Stockerau und Zögersdorf, Firmungsmessen,
Hochzeiten, Taufen, vorweihnachtliche Singabende im Pfarrzentrum, bis hin zur Langen Nacht der Kirchen.
Besondere Höhepunkte waren sicher eine live übertragene Radiomesse 2001, die Sendungsfeier für die Pastoralassistenten im Stephansdom 2011, Kirchenkonzerte gemeinsam mit Partner-Chören aus Spillern und Wien Favoriten, die Messe von Manfred Porsch, die wir gemeinsam mit dem Komponisten aufführen konnten. 
Zeitweise waren wir bis zu 20 Sängerinnen und Sänger, im Jahr 2017 waren dann nicht mehr genug Stimmen für eine Chorgruppe beisammen, Zeit für die Staffelübergabe an die Nächsten.
Die technischen Anschaffungen aus dieser Zeit, Verstärkeranlagen, Mikrofone, Notenständer, etc. überlassen wir gerne den Ensembles, die sich nunmehr für die musikalischen Beiträge zur Gottesdienstgestaltung einbringen.
Danke allen, die viele Jahre - teilweise von Anbeginn - mitgewirkt haben, danke allen, die uns gerne zugehört und gerne mitgesungen haben – weiterhin viel Freude mit der Musik.
Manfred Bohn


Eine Orgel-Johannis-Nacht

Orgelmusik zur Sonnenwende gab es am Samstag, den 23. Juni in der Pfarrkirche Stockerau. Genau am Vorabend zum Johannisfest (Geburt Johannes des Täufers) stellte Johannes Lenius ein Programm für ein "Orgel-Nacht-Konzert zusammen. Es erklangen Kompositionen zum Thema "Sommer" (Herzlich tut mich erfreuen die schöne Sommerzeit) und "Nacht" (Wachet auf ruft uns die Stimme). Und - speziell zur Johannisnacht passend - alle Werke stammten von Komponisten mit dem Vornamen Johannes: Speth, Haapasalo, Zundel, Brahms, Michel, etc. Auch von Lenius war eine Choralbearbeitung dabei, und fehlen durfte auch nicht Johann-S. Bach.
Die Bedingungen für das Konzert waren leider nicht die besten. Vor der Kirche wurde Shakespeare auf der Festspielbühne geprobt, nebenan im Pfarrsaal war ein Kärntnerlied-Konzert. So waren beim Orgelkonzert immerhin 12 Zuhörerinnen und Zuhörer, aber es gab nach dem Konzert noch nette Plaudereien bei Johannisbeersaft. Damit hatte die Johannisnacht sowohl musikalische als auch kulinarische Noten.

Montag, 25. Juni 2018

Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Wussten Sie, dass dieser Tage in Stockerau der neue Film von Regisseur Wim Wenders über Papst Franziskus im Kino läuft? Der Titel des Films ziert auch unseren Beitrag als Titel. Es zahlt sich aus, diesen Film zu sehen, in dem Wenders Szenen aus Besuchen des Papstes bei Regierungen, in Gefängnissen, Slums, bei Flüchtlingen, bei den Oberhäuptern anderer Religionen, usw.  mit dem Auftritt des Papstes direkt im Film mischt. Hört sich vielleicht langwierig an, aber die 1 1/4 Stunden vergehen wie im Flug.
Und was der Papst sagt, ist bemerkenswert und vielfach überraschend, klar und deutlich. Man wünscht sich beim Verlassen des Kinos durchaus, dass auch unsere ganze Regierung eine Vorführung besucht.
Und man kann sich leicht vorstellen, dass dieser Mann bei manchen katholischen Insidern nicht ganz so beliebt ist, aber bei Menschen, die mit Kirche und unserem Glauben nicht mehr viel anfangen können, gehört und geschätzt wird.
Dass "katholisch" vom griechischen καθολικός katholikós ‚allumfassend‘ kommt, wird im Film sehr deutlich. Vieles, das wir in unserer Angst vor dem und den Fremden und der Veränderung mit realen oder gedanklichen Zäunen absperren wollen, sieht man vielleicht nach diesem Film in einem anderen Licht. Armut, eine ungerechte Verteilung der Güter, die Zerstörung unserer Mutter Erde sind Schlüsselthemen.

Assisi und der Sohn der Stadt Franz ist einer der Angelpunkte des Filmes. Franziskus sagte Jesus vom Kreuz „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“ Und er meinte auch damals nicht nur die Kirche, sondern die ganze Welt.

Ein Video aus der ARD-Mediathek über den Film und mit Ausschnitten aus dem Film finden Sie hier.

Link zum Apollo Kino in Stockerau, wo der Film täglich bis 5. Juli läuft (Zeiten hier).

Sonntag, 24. Juni 2018

Unsere Kirche in anderen Ländern

Im mittelamerikanischen Staat Nicaragua gibt es schon längere Zeit Unruhen, die sich gegen die immer autoritärere Vorgangsweise des Präsidenten, Sandinisten und ehemaligen Revolutionäres Daniel Ortega richten. Die katholische Kirche im Land bemüht sich sehr um Vermittlung in diesem Konflikt, der schon viele Tote gefordert hat.

Hier die Übersetzung eines in Facebook publizierten Textes:

Nicaragua ist das Land, wo die Priester machen, was die Polizei machen sollte. Auf sein Volk aufpassen. Danke Katholische Kirche!


Menschen - Leben - Paten

Karim Bloms vom Verein menschen.leben hat die Pfarre um Werbung für folgendes Anliegen gebeten:

Der Verein menschen.leben sucht ab sofort freiwillige/ehrenamtliche Paten für Jugendliche in Stockerau. Bei diesem Projekt geht es nicht um irgendwelche Geld-Sachspenden oder Verpflichtungen sondern darum, gemeinsam mit dem Jugendlichen ein wenig Zeit zu verbringen. Sie können zum Beispiel gemeinsame Ausflüge machen, Spiele spielen, Sport betreiben, Kochen, Lernen oder einfach nur Reden.

Voraussetzungen: Kinder/Jugendfreundlicher Umgang Regelmäßigkeit

Wir laden Sie herzlich zum „Tag der offenen Tür“ ein. Für Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Wann: Do, 28.Juni 2018, 17:00 Uhr
Wo: Czedikstraße 23, 2000 Stockerau

Um Voranmeldung wird gebeten unter: bloms@menschen-leben.at

Mittwoch, 20. Juni 2018

Abschied und Achtzig

Sandra Bauer aus Unterzögersdorf schreibt uns: Die Verabschiedungsmesse von Ivan wurde mit viel Schwung eingeläutet. Bei der anschließenden Agape wurde Schwester Bernadette zu Ihrem 80. Geburtstag gratuliert.


Montag, 18. Juni 2018

Primiz von Anton

Nach der Priesterweihe gestern im Stephansdom, siehe Priesterweihe 2018, feierte Anton Istuk in unserer Pfarrkirche St. Stephan Stockerau heute die Primiz.



Bei der Primizmesse, seiner ersten Messfeier als Priester, war der Kirchraum bis zum letzten Platz gefüllt. Seiner Familie feierte mit, aber auch der Priester aus seiner Heimat Nürnberg, der ihn als Priester am längsten kennt - so hat er in der Predigt angeführt, feierten mit. Die zahlreichen Priester, die mitzelebrierten, könen in unserem Fotoalbum bewundert werden, darunter von der Gemeinschaft Emmanuel, einer katholischen Erneuerungsbewegung, der Anton angehört, und vom Wiener Priesterseminar. Auch Vertreter der Stadtgemeinde mit dem Herrn Bürgermeister an der Spitze feierten mit.












Der Chor samt Musikbegleitung, von Anton aus Wien mitgebracht, brachte sehr schwungvoll moderne Kirchenlieder. Erst beim abschließenden Großer Gott kam die altehrwürdige Orgel zum Einsatz (genau genommen bildete aber ein Marienlied den Abschluss).






Anton hat sich im letzten Jahr um die Betreuung der Ministranten und die Mini-Stunden gekümmert. Von "seinen" Minis gab es am Ende ein Geschenk.






Anschließend waren alle zur Agape eingeladen. Am Platz vor dem Pfarrzentrum konnte man sich bei Kaiserwetter gemeinsam mit Anton freuen, alte Bekanntschaften pflegen und gemeinsam singen. Den Abschluss bildete um 15 Uhr eine Dankandacht. Nach Liedern des Lobpreises und dem gemeinsamen Gebet in Form einer Segenstraube gab es den dann den ersehnten Primizsegen.



Auch im kommenden Arbeitsjahr bleibt uns Anton erhalten, dann als der Kaplan unserer Pfarre. Wir kennen ihn schon seit zwei Jahren; Ein Jahr war er bei uns als Pfarrpraktikant und dieses Jahr als Diakon war er bereits in Stockerau. Damit ist mit Anton für Kontinuität in der bewegten Zeit gesorgt, in der wir gespannt einem neuen Pfarrer entgegen blicken.

Wir freuen uns mit Anton und gratulieren herzlich. Gottes reichen Segen für Deinen pristerlichen Dienst!


Weitere Eindrücke finden Sie in diesem Fotoalbum.


(fjb)

Mittwoch, 13. Juni 2018

Abschied

Kaplan Ivan Babjak, der aus der Ukraine stammt, aber sein Priesterleben in Kroatien verbrachte, wird uns mit Ende dieses Arbeitsjahres wieder verlassen, weil ihn sein Bischof aus Zadar (Kroatien) wieder angefordert hat.

Er kam im September 2015 zu uns und wirkte als Kaplan vor allem in Stockerau, Niederhollabrunn und Haselbach.  Wer noch einmal alles über seine interessante Geschichte wissen möchte, sollte das Pfarrblatt Dezember 2016 mit dem "großen Interview" hervorkramen (oder als online Leserin oder Leser einfach auf den Lnk klicken).

Er kehrt in die Diözese Zadar zurück, die mit 150.000 Katholiken in 100
Pfarren, die von 80 Welt- und Ordenspriestern betreut werden, eher klein ist. Ivan wird wieder Pfarrer einer schönen Insel - wie vor seinem Stockerauer Einsatz, aber diesmal auf Ugljan -  auch ein Grund  für ein Wiedersehn..

Herzlichen Dank, lieber Ivan, für Deinen Einsatz im Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel! Du bist jetzt reif für die Insel!
Bog blagoslovi! Zbogom! Благослови ти Бог! До побачення!

Anton wird Priester

Diakon Anton Ištuk wird am 16. Juni zum Priester geweiht und feiert am 17. Juni bei der Halbzehnuhrmesse sein erstes Messopfer - seine Primiz.

Doch von Anfang an:
Anton kam als "Pfarrerlehrbub" (Pfarrpraktikant) im September 2016 zu uns, wurde im Sommer 2017 zum Diakon geweiht und wird nun nach seiner soliden Ausbildung in der Pfarre und natürlich im Priesterseminar am  16. Juni 2018, um 9:30  im Stephansdom mit 4 anderen zum Priester geweiht (siehe auch www.priesterweihe.at). Er wird als Kaplan weiter bei uns im Pfarrverband tätig sein. Er ist Mitglied der Gemeinschaft Emmanuel (hier auch auf Wikipedia).

Seine Primizfeiern (erste Heilige Messen) sind eine kleine Weltreise:

  • 17.6.2018, 09.30 in der Pfarre St. Stephan Stockerau 
  • 24.6.2018, 15.00 in der Pfarre Heilig-Kreuz, Nürnberg (Deutschland, seine Heimatpfarre) 
  • 1.7.2018, 18.30 in der Pfarre Sv. Brcko, Dugo Selo, Zagreb (Kroatien, Heimatpfarre seiner Eltern) 
  • 8.7.2018, 09.00 in der Pfarre Nossa Senhora dos Alagados e São João Paulo II., Salvador da Bahia (Brasilien, dort war Anton zur Ausbildung als Mitglied der Gemeinschaft Emmanuel) 
Sein Primizspruch lautet:
„Die Armen sollen essen und sich sättigen; den HERRN sollen loben, die ihn suchen. Aufleben soll euer Herz für immer.“
(Ps 22,27)

Wir wünschen Anton für seinen weiteren Weg Gottes reichen Segen und freuen uns auf sein Wirken als Kaplan im Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel!

Dienstag, 12. Juni 2018

Klarstellung

Unter dem Titel "Klarstellung der Caritas zu Aussagen von Landesrat Waldhäusl" schreibt die Caritas auf ihrer Webseite:

Seit mehr als 25 Jahren betreut die Caritas in St. Gabriel in Maria Enzersdorf Menschen auf der Flucht. Darüber hinaus wohnen seit 2009 rund 45 physisch und psychisch kranke Menschen in dem Missionshaus der Steyler Missionare. Schon in der Vergangenheit ist die Betreuung nur durch zusätzliche Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, und dank der Hilfe von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch durch eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Polizei möglich gewesen. Entgegen den Aussagen des Landesrates gibt es schon seit Bestehen der Caritas Einrichtung eine 24 Stundenbetreuung in St. Gabriel.
....

Bitte lesen Sie hier weiter.

Montag, 11. Juni 2018

Die Radiomesse 2018 ist Geschichte


Am 10. Juni 2018 zur ungewöhnlichen Zeit um 10 Uhr fand in Stockerau eine Radiomesse statt. Die messe wurde live im Regionalradio übertragen. Live ist immer etwas aufregend...
Wir haben einige Bilder von den Vorbereitungen gemacht.

Die ganze Messe können Sie im Internet hier nachhören.

Freitag, 8. Juni 2018

Hinaus in (fast) alle Welt

Am kommenden Sonntag, den 10. Juni 2018, wird die Radiomesse in Ö-Regional ab 10 Uhr aus der Pfarrkirche Stockerau übertragen. 600.000 Menschen hören bei diesen Radiomessen und wahrscheinlich auch bei dieser Messe aus Stockerau zu.

Nach der Messe besteht auch die Möglichkeit, in der Pfarre anzurufen (02266 62771) und seine Sorgen, Anliegen, vielleicht auch sein Lob loszuwerden. Die musikalische Gestaltung liegt in den bewährten Mündern und Händen des Famillienmessenchores samt seinem kleinen Orchester (3 Gitarren und Klavier), denn der ganze Gottesdienst ist als Familienmesse gestaltet. Das Motto des Gottesdienstes heißt: Die neue Familie Jesu.

Es ist die Chance für alle Niederösterreicher, den neu ernannten Pastoralamtsleiter noch (bis 31.8.) als Pfarrer von Stockerau mitzuerleben.

Hier finden Sie die Lieder aus dem Gotteslob zum Mitsingen zuhause.


Dienstag, 5. Juni 2018

Veranstaltungshinweis

Elisabeth Weber hat im Internet über die neue Aufgabe unseres Pfarrers Markus Beranek gelesen und dabei eine andere interessante Information gefunden, die sie uns zugesandt hat. Es passt übrigen auch gut zum Thema des Juni-Pfarrblattes - Jugend:

Ist es möglich… junge Menschen heutzutage zu erreichen? Sie für den Glauben zu begeistern? Ja! Und Mike Pilavachi weiß wie.
Mike Pilavachi hat die größte christliche Jugendbewegung Großbritanniens aufgebaut und
Rechts im Bild Mike Pilavachi
organisiert jedes Jahr Sommerwochen, an denen 30.000 Jugendliche teilnehmen.


Pilavachi ist am 29. Juni Gastredner in der Pfarre St. Florian (eigentlich heute Teilgemeinde) in der Wiedner Hauptstraße. St. Florian ist eine Teilgemeinde der neuen Pfarre Zur Frohen Botschaft. Der unglaublich inspirierende Pastor wird dort ab 19:00 Uhr im Rahmen eines „Let‘s make it real“- Gottesdienstes als Redner sein Wissen und seine Erfahrung offen teilen. Also eine einzigartige Chance für alle Mitglieder der Wiener und niederösterreichischen Pfarrgemeinden, die Jugendliche erreichen wollen, um sich wertvolle Experten-Tipps von Pilavachi zu holen.

Mehr Informationen unter https://soulsurvivor.com/

Turmreinigung

Ein Team von Fünf Männern aus der Pfarre ließ sich vom Wind of Change nicht abhalten, bei der  Tagesordnung zu bleiben: Und die hieß Turmreinigung. Alle Jahre ist es notwendig Stiegen, Türmerstube, Turmmuseum und vieles andere in unserem Kirchturm zu reinigen und u.a. anderem für die Turmbesteigungen im Sommer fit zu machen. Rudi Friedreich hat uns dazu 2 Fotos zugesandt. Er war der Fotograf. Der Rest des Teams ist auf den Fotos.
Nach getaner Arbeit ist ein Imbiss in der Türmerstube hoch oben über Stockerau einer Freude.

Wann gibt es Turmbesteigungen? Hier eine Übersicht:

Zur Festspielzeit
Kirchenführung mit Turmbesteigung jeden Freitag von 29.6. bis 3.8. von 18-19 Uhr

Während des Stadtfestes
Samstag 1.9. und Sonntag 2.9.  jeweils 15-17 Uhr  Möglichkeit zur Turmbesteigung

Montag, 4. Juni 2018

Wind of Change

Ein schon altes Lied der deutsche Band  Scorpions aus dem Jahr 1990 heißt Wind of Change. Aber dieser Wind blies heute auch in der Stadtpfarrkirche in den Predigten von Pfarrer Markus Beranek. Schon die Vorbemerkung zu Beginn des Gottesdienstes "Heute ist einmal ein ganz gewöhnlicher Sonntag ohne besondere Aktionen" hätte einen stutzig machen müssen. Und in der Predigt blies dann der Wind of Change kräftig. Aber lesen Sie selbst den Originalton:

Predigt 9. Sonntag im Jahreskreis


Mit Beginn des neuen Arbeitsjahres werde ich die Leitung des Pastoralamtes unserer Diözese übernehmen. Ich bin in den vergangenen Monaten mehrmals gefragt worden, ob ich mich für diese Aufgabe bewerben werde. Ich habe immer abgelehnt, weil ich gerne Pfarrer bin und diesen Weg im Pfarrverband, den wir begonnen haben, auch weitergehen wollte. Schließlich hatte ich den Eindruck, dass hinter dieser Anfrage aber für mich doch auch der Anruf Gottes stehen könnte. So habe ich schließlich zugesagt.  Mich erinnert die Situation an die Geschichte von Petrus, der auf dem Wasser geht. Ich spüre in mir eine Trauer, von unseren Pfarren Abschied zu nehmen. Da sind viele Beziehungen gewachsen, haben viele Begegnungen stattgefunden. Ich spüre Unsicherheit im Blick auf die vielen Erwartungen in unserem diözesanen Erneuerungsprozess.  Wenn ich auf den Herbst schau, bereitet mir das  aber auch viel Freude, weil ich in der neuen Aufgabe die Möglichkeit habe, die Pfarren unserer Diözese in ihrem Entwicklungs- und Veränderungsprozess zu unterstützen.

 Inmitten dieser Veränderungen nun ein Blick auf die biblischen Texte dieses Sonntags:

In der Lesung aus dem zweiten Korintherbrief beschreibt Paulus die Spannung, in der er sich befindet. In seiner starken Glaubenserfahrung vor den Toren von Damaskus hat er entdeckt, dass ihm in Jesus der Glanz und die Gegenwart des lebendigen Gottes begegnet. Dieses Licht hat er ein Leben lang in seinem Herzen getragen. Aber er hat gemerkt, dass diese Erfahrung kein Besitz ist, über den er beliebig verfügen kann. „Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen“. Er vergleicht sein Herz mit einem Tongefäß, das leicht zu Bruch gehen kann. Und dann spricht er von allen mühsamen Dingen seines Lebens. Er verwendet hier wohl das Stilmittel der Übertreibung, aber er will deutlich machen, dass er in allen Herausforderungen seines Lebens erlebt, wie die Verbundenheit mit Jesus ihn gerade dort auch trägt und ermutigt.

Und das ist wohl auch seine Ermutigung für uns: in allen Veränderungen und Umbrüchen unseres Lebens dürfen wir mit der Zusage leben, das dieser göttliche Glanz Jesu Christi auch in allen Brüchen, Umbrüchen und Herausforderungen aufleuchten kann.

Jetzt ist die Sache heraußen. Erst seit letzten Mittwoch ist es fix.
Es war ja schon länger kommuniziert, dass die jetzige Leiterin des Pastoralamtes Veronika Prüller-Jagenteufel auf eigenen Wunsch in ihre Heimat-Diözese St. Pölten wechselt.
Eine schöne Zeit seit September 2010 mit unserem Pfarrer Markus geht mit Ende August zu Ende. Wenn man fast nicht nachdenkt, dann fallen einem schon 2 große Werke in dieser Zeit ein: Das 1,6 Millionenprojekt der Renovierung des Pfarrzentrums und die Gründung unseres Pfarrverbandes. Wie geht es weiter: Jetzt erst wird die Pfarrerstelle in Stockerau und den vier weiteren Gemeinden des Pfarrverbandes neu ausgeschrieben. Aufregend, wer kommen wird - aber eines ist wohl gewiss, wir werden uns auch über unseren nächsten Pfarrer freuen können.

Wer mehr über den neuen Wirkungskreis unseres Pfarrers, das Pastoralamt, wissen möchte, kann hier weiterlesen. Sitz des Amtes ist der Stephansplatz in Wien,  nur 28,7 km und 5 Stunden 51 Minuten zu Fuß vom Pfarrhof in Stockerau entfernt....

Und hier gibt es die offizielle Verlautbarung der Erzdiözese.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Ein typischer Fronleichnamstag

Bei strahlendem Sonnenschein und immer heißer werdenden Temperaturen erlebte Stockerau die Fronleichnamsprozession von der Kirche in die Arche. Am Sparkassaplatz war die erste Zwischenstation. Musikalisch gestaltet wurde die Prozession von der Schützenkapelle Stockerau, die auch beim anschließenden Frühschoppen im wunderschönen Garten der Arche aufspielte.
Pfarrer Markus Beranek dankte besonders den Männern der Feuerwehr, die den schweren Himmel trugen, den vielen helfenden Händen aus der Pfarre und der großen Abordnung der Herulia, der katholischen Studentenverbindung Stockeraus, die im September ihr 110. Stiftungsfest feiern wird. Sein Dank galt auch dem Landespflegeheim Arche, das für Speis und Trank unter schattenspendenden Bäumen sorgte.

Hier gibt es eine Menge Bilder.


Der Geist des Herrn hat mich gesandt

Aloisius-Kapell
Unter diesem Motto trafen sich Gläubige aus den 5 Pfarren des Pfarrverbandes Am Jakobsweg-Weinviertel, um den 1. Geburtstag des Pfarrverbandes zu feiern. Das Fest begann mit einem Wort-Gottesdienst. Anschließend konnte man bei der Wahl des Namens der neuen Pfarrverbandszeitung, die im September 2018 erstmals erscheinen wird, mitmachen und die acht neuen Leitsätze des Pfarrverbandes kommentieren. Die Pfarre Hausleiten lud anschließend an diesem lauen Sommerabend zum Umtrunk und Aufstrichbrot-Essem ein.
Besonders Neugierige konnten auch eine Blick in den feudalen Pfarrhof und die Aloisius-Kapelle werfen.


Ein paar Bilder gibt es hier.

Von Gottes Geist bewegt gemeinsam unser Leben gestalten.

so heißt die Zusammenfassung und Überschrift der 8 Leitsätze. Die endgültige Fassung wird im September-Blatt der Pfarrverbandszeitung zu lesen sein.