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Es werden Posts vom Februar, 2013 angezeigt.

Letzte Grußworte aus Castel Gandolfo

Ein ReBlog vom deutschsprachigen Blog von >Radio Vatikan.

Letzte Grußworte aus Castelgandolfo


Danke, von Herzen Danke! Liebe Freunde, ich freue mich, dass ich bei euch bin, umgeben von der Schönheit der Schöpfung und eurer Sympathie, die mir so viel Gutes getan hat. Danke für eure Freundschaft, eure Zuneigung. Ich wisst, dass mein Weg heute verschieden ist von den bisherigen Wegen, ich bin nicht mehr Papst der Katholischen Kirche, ab acht Uhr heute Abend bin ich es nicht mehr. Ich bin nur noch einfach ein Pilger, der die letzte Etappe seiner Pilgerreise auf dieser Erde beginnt. Aber ich möchte noch einmal mit meinem Herzen, mit meiner Liebe, meinem Gebet, meiner Meditation und allen meinen inneren Kräften für das Wohl aller und der Kirche, ja für die Menschheit arbeiten. Und dabei fühle ich mich getragen von eurer Sympathie. Gehen wir gemeinsam weiter, mit dem Herrn, für das Wohl der Kirche und der Welt. Danke. Von Herzen spende ich euch nun meinen Segen.
Gepriesen sei der allmächtige Got…

Erbarme dich, mein Gott

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Seit April des vergangenen Jahres finden unter dem Titel HÖRWEGE zu GOTT regelmäßig abendliche, meditative Gottesdienste in unserer Pfarrkirche statt.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die das Wort Gottes in Verbindung mit großer Musik (über Lautsprecher in den Kirchenraum eingespielt) erleben wollen.

Die ungeheure Kraft der Musik eröffnet dem Hörenden eine Chance, zusammen mit dem Predigt-Impuls eines Mitgliedes unseres Pfarrteams, in die Tiefe des Wortes Gottes vorzudringen.

Die Gottesdienste dauern, je nach Thema und Musikauswahl, zwischen 30 und 45 Minuten.

Der nächste HÖRWEGE Gottesdienst findet am  Freitag, den 8.März um 20:00 in der Pfarrkirche statt. 
Thematisch im Mittelpunkt stehen das Evangelium des 4.Fastensonntags, das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lk 15, 11-32) und Musik von Johann Sebastian Bach (Arie: „Erbarme dich, mein Gott“ aus der Matthäus-Passion). Predigt: Pfarrer Dr. Markus Beranek.

Alle sind dazu ganz herzlich eingeladen!

Weitere Termine: 12.April , …

Sedisvakanz und Konklave

Am 28.2.2013 um 20:00 Uhr tritt Papst Benedikt XVI zurück. Die damit beginnende Zeit bis zur Wahl eines neuen Papstes nennt man Sedisvakanz.  Zum Eintritt der Sedisvakanz werden in allen Pfarr- und Klosterkirchen in Österreich die Glocken 15 Minuten geläutet. Darin mischt sich wohl der Dank an Benedikt XVI für sein Pontifikat, als auch die Bitte an Gott, uns bei der Findung eines neuen Papstes beizustehen. Hier steht "Findung" und nicht "Wahl"; denn Kardinal Christroph Schönborn hat unlängst in einem ZIB-Interview so treffend gesagt: nicht wir (die Kardinäle) erwählen uns einen Papst, sondern Gott hat ihn schon länst erwählt und unsere Aufgabe ist es, denjenigen zu finden.

Die Sedisvakanz wird auch in den Gottesdiensten (und Stundengebeten) sichtbar werden: in den Hochgebeten wird nur mehr der örtliche Bischof genannt, nicht mehr jedoch der Papst. Seitens der Bischofskonferenz gibt es die Einladung, die im Konklave versammelten Kardinäle mit dem Gebet besonders in …

Fernsehmesse und Suppenessen am Familienfasttag

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Das Thema der Fernsehmesse, die heute in ORF2 und ZDF live gesendet wurde, lautet "Der offene Himmel". Ein Motto, den wir ob unseres Kirchenpatrons Stephanus ja gut kennen: am Hochaltar steht "video coelos apertos - ich sehe die Himmel offen".

Wenn dies auf den Familienfasttag fällt, so muss man dies unter einem speziellen Blickwinkel sehen: wer dies tut, in den offenen Himmel zu blicken, der ist nicht im Ich gefangen, dessen Blick weitet sich und nimmt den Anderen wahr. Der erkennt dessen Sorgen und Nöte, erkennt, wie wichtig Solidarität ist. Um dies zu sehen, brauchen wir den Gottesdienst. Und Räume wie unsere Pfarrkirche, wo das Altarbild uns den offenen Himmel vorzeigt.

Sinngemäß so verkündigte Pfarrer Markus Beranek in der Predigt. Sie können die volle Predigt auf der Homepage des ->ORF lesen.

Es war eine würdige, wunderbare Messfeier mit Pfarrer Markus Beranek, den Kaplänen Tomasz Iwandowski und Joseph Kun Yao sowie Diakon Tom Kruczyinsky. Die Schola der P…

Ausnahmesituation

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Es ist schon erstaunlich, wieviel Aufwand hinter 45 Minuten Übertragung im Fernsehen stecken. Da sind mal die eigenen Vorbereitungen in der Pfarre, die seit Monaten laufen, bis zu einer 1:1 Generalprobe in der Vorabendmesse am Samstag. Bei den Vorbereitungen involviert waren aber auch die Erzdiözese, das Medienreferat der Bischofskonferenz und die Abteilung Religion im ORF.

Auch der Aufbau der technischen Anlagen des ORF brauchte mehrere Tage - hier ein paar Eindrücke dazu. Von der Fernsehmesse und dem anschließenden Suppenfasten selbst wird in Kürze in einem getrennten Artikel berichtet werden.

Pferdefleisch im Vatikan aufgetaucht!

Hier ein ReBlog eines ->Artikels auf dem Blog "Echo Romeo" vom 20.2.2013. Ich konnte nicht widerstehen, ihn wiederzugeben. Ist zwar auf deutsche Promis zugeschnitten und nicht ernstzunehmen, regt aber zum Schmunzeln an:

[Von Bastian]
Eine Lasagne aus einem römischen Supermarkt, die in den Vatikanküchen zubereitet werden sollte, enthielt Pferdefleisch. Sie wurde weggeworfen. 
Nach Bekanntwerden dieses Skandals überschlugen sich die Nachrichten in der Presse und dem Internet.

So twitterte Claudia Roth: „An die vatikanische Männerriege: Ich bin sehr betroffen!“ Auf Facebook schrieb sie, sie verstehe nicht „mit welchem Recht Männer mit Moral um sich werfen, die so weltfremd sind, dass sie keine Kuh von einem Pferd unterscheiden können“.


Der Theologe Hans Küng meinte im Spiegel-Interview, damit sei zu rechnen gewesen. Unter Benedikt habe der Vatikan zwar nachdrücklich alle Fehler und Missstände bei anderen verfolgt, jedoch der eigenen Situation keinerlei Augenmerk geschenkt. „Auch …

Vatikanum II: Toni Kalkbrenner in Aktion

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Das Thema Gotteswort in Menschenworten - das Konzil und die Bibel war dies bereits der vierte Vortrag der Reihe Vatikanum II. Der Vortragende Toni Kalkbrenner, Theologe und Bibelreferent des Katholischen Bildungswerks, brachte das Thema, bei dem sich alles um die Bibel drehte, mit viel Wortwitz. Den zahlreichen Teilnehmern kam im Pfarrzentrum öfter mal ein Lächeln über die Lippen.

Ausgangspunkt war das II. Vatikanum mit seiner Dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung (nach den Anfangsworten auch Dei Verbum genannt). Sie wurde zu Konzilsende hin im November 1965 mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Folgende drei Hauptsäulen sind darin enthalten:


die göttliche Offenbarungdie BibelVerhältnis der Bibel zum Menschen, Tradition

Der Titel Gotteswort durch Menschenworte wurde so erklärt, dass Gott der Urheber der Bibel ist, der Schreiber hingegen der Autor. Es ist also nicht so, dass Gottes Wort in den Schreiber hineingetrichtert wird und 1:1 bei der Schreibfeder wie…

Das neue Pfarrblatt ist online

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Wie immer haben die online Leserinnen und Leser unseres Pfarr-Magazines einen Vorsprung gegenüber den Papiersurferinnen und - surfern. Denn das neue Pfarrblatt Februar 2013, das erste von vier im Jahr 2013,  finden Sie hier in unserem Pfarrweb schon heute.

Morgen erst schleppt  Mesner Hans die 6500 gedruckten Exemplare aus der Druckerei Bösmüller in Stockerau in die Pfarre, bündelt sie in die Pakete der Austrägerinnen und Austräger (20-120 Stück) und ab dem Wochenende der Fernsehmesse werden die ersten das neue Blatt in den Händen halten können.
Ein Leitartikel zur Fastenzeit, zwei Interviews, zwei sechzigste Jubiläen und wie immer eine Menge von Berichten mit zu kleinen Fotos sollten ein interessantes Informationsangebot sein. Auch unsere begabte Karikaturistin Dagmar Ungrad hat sich wieder etwas nettes ausgedacht.

Sie, unsere online Leserinnen und Leser, werden natürlich bemerken, dass viele Artikel im gedruckten Pfarrblatt aus dem Internet stammen und im allgemeinen ein wenig gek…

Was macht eigentlich ein Kaplan den ganzen Tag?

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Was macht ein Kaplan in Stockerau den ganzen Tag?
Wir haben unseren Kaplan Tomasz Iwandowski gefragt, was er denn so den ganzen Tag macht. Lesen Sie hier seine originelle Antwort. Er hat einfach aufgezählt, was er am 22. Jänner dieses Jahres gemacht hat.


05.34 - Aufstehen. Um fit und hübsch zu bleiben, laufe ich täglich in der Früh 15 bis 30 Minuten
05.55 - duschen, Kaffee, Laudes
07.00 - Frühmesse, die für mich immer die Quelle der Kraft für den ganzen Tag ist (große Beteiligung – über 20 Personen!)
7.45 - nettes Frühstück mit dem neuen Aushilfskaplan Joseph
8.15 - 9.30 wöchentliche Dienstbesprechung des Pfarrteams
9.55 - 13.40 Unterricht im Gymnasium (Diese Erfahrung gefällt mir immer besser, mehr dazu können sicher meine Schüler sagen).
13.45 - Ein schnelles Mittagessen (Käsesuppe und Topf „Gratin“), ausgezeichnet gekocht durch unsere Köchin Frau Maria, die beste in der Welt oder mindestens in Niederösterreich. Mittagsgebet und Espresso italiano
14.00 – Begräbnis.
15.30 – Start der Vorb…

Gedanken zu Demut und Selbstbewusstsein

Beim Rücktritt von Benedikt XVI war öfter von Demut die Rede. Dieser Schritt komme aus dem Wesen dieses bescheidenen und demütigen (sic!) Menschen. Auch ist zu lesen, dass dieser Schritt nicht zufällig mit dem Beginn der Fastenzeit zusammenfällt. Und tatsächlich ist Demut auch ein Begriff der Fastenzeit.

Da lohnt es sich somit doppelt, den Begriff Demut mal auf der Zunge zergehen zu lassen. Volkstümlich meint man mit Demut ein sich klein machen, sich unbedeutend halten, vielleicht auch ein sich für schecht halten. Ein Demütiger verleugnet sich selbst und wird dadurch ein besserer Mensch.

Ich möchte dem entgegenhalten, dass Demut vielmehr Selbstbewusstsein, genauer angemessenes Selbstbewusstsein bedeuten kann. Nur oberflächlich erscheint Selbstbewusstsein das Gegenteil von Demut zu sein: stark zu sein, von seinen Meinungen überzeugt zu sein, seine Interessen durchsetzen zu können. Tatsächlich meint Selbstbewusstsein aber, ein Bewusstsein für das eigene Selbst zu entwickeln. Und aus die…

Fragwürdiges aus China

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Eine Veranstaltungsreihe der Pfarre Stockerau findet nicht im Pfarrzentrum, im Kloster oder in einer der Filialkirchen statt, sondern "bei den Menschen draussen in der Welt"  - wie Bruno Kreisky formuliert hätte.  Das heisst konkret im TRAtelier, einem Stockerauer Lokal im Gewerbehof. Diesmal ist das Thema der Serie "? fragwürdig"   Kirche in China.Unser Aushilfskaplan Joseph Kun Yao, der in Shanghai geboren ist, den ersten Teil der Priesterausbildung im Seminar in Shanghai gemacht hat und auch dort in der Kathedrale zum Diakon geweiht wurde, wird davon authentisch berichten.

Zu lesen gibt es in Wikipedia ja einiges, sowohl über die Kirche in China als auch speziell über die Kirche in Shanghai. Aber es wird doch etwas anderes sein, von Joseph direkt informiert zu werden.

Alles Nähere entnehmen Sie am besten dem Plakat zur Veranstaltung.


Suppenfernsehsonntag

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Und am Sonntag, dem 24.Februar ist es soweit. Die Achtuhrmesse entfällt, die Halbzehnuhrmesse wird für mehr als 500.000 Zuseher in Deutschland und Österreich aus unserer Kirche übertragen und anschliessend findet im Pfarrzentrum ab 11:00 das Suppenessen zum Familienfasttag statt. "Suppe essen und Schnitzel zahlen" ist die Devise - und denken Sie dabei am besten an ein Kalbsschnitzerl in einem feinen Restaurant. Das Suppenessen organisiert die Katholische Frauenbewegung im Rahmen des Familienfasttages, der immer unter dem Generalmotto TEILEN steht. Entsprechend heißt auch der Link zur Webseite www.teilen.at. Dort finden Sie alle Informationen zu den heurigen Themen und Projekten.


Wenn Sie den kleinen Film, der in der Vorschau des Fernsehgottesdienstes gesendet wird, aufmerksam ansehen (Sie können ruhig in die Messe gehen, er ist im Internet zum "Nachschauen" mindestens eine Woche gespeichert), dann werden Sie auch unsere lieben Frauen beim Suppenkochen bewundern kö…

Dienstag, Tag der Entscheidung

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Am Dienstag, dem 19. Februar, müssen Sie sich entscheiden.
Um 19:00 Uhr ist im Kloster kfb-Frauenabend: Die Katholische Frauenbewegung (kfb) des Dekanates Stockerau lädt zu einem Vortrag über  "Lebensfreude und Glaube im Alltag" ein.  Referentin ist die Erwachsenenbildnerin Anna Schodl.Schon eine halbe Stunde später um 19:30 ist im Pfarrzentrum eine weitere Folge der Serie Vaticanum II.  Mag. Toni Kalkbrenner spricht über das Thema „Gotteswort in Menschenworten – das Konzil und die Bibel".

Beten für Stockerau

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Jeden Monat findet am 3. Montag im Kloster St. Koloman ein Gebetstag für unsere Stadt und die Welt statt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es mit Stadt und Welt schlecht steht, dann gehen Sie doch hin und beten dafür ein Bittgebet, dass es besser wird. Wenn Sie aber zufrieden sind, wie es uns in Stadt und Welt geht, dann gehen Sie doch hin und beten ein Dankgebet. Die Klosterkirche ist dazu von 7 Uhr früh bis 18 Uhr bereit.

Der nächste Termin ist am Montag, dem 18. Februar.  Hornerstrasse 75 ist ein guter Tip.

St. Valentin

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Am 14. Februar ist der Tag des Hl. Valentin. Ein Fest für Blumengeschäfte und Liebende. Das heisst, hoffentlich für uns alle.  Da passt der Hinweis auf die Katholische Partnerbörse kathtreff.org ins Magazin. Was es nicht alles gibt...

Dier Erklärungen zum Valentinstag  auf Wikipedia sind durchaus lesenswert. Der Hl. Valentin war nämlich ein Märtyrer.

In Stockerau ist übrigens der Sonntag der Beziehungen am 26. Mai 2013. Um 9:30 wird die Sonntagsmesse ganz speziell für alle Paare gefeiert. Es gibt auch eine Paarsegnung und einen kleinen Empfang für alle, die mitfeiern, durch unseren Herrn Pfarrer Markus Beranek. Viele werden im Mai geheiratet haben, da passt dieser Termin wunderbar.

Aschermittwoch 2013 in Stockerau

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Ein schneeverhangener Wintertag war heuer der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. In der gut besuchten Abendmesse spendeten Pfarrer Markus Beranek, Aushilfskaplan Joseph Yao und die beiden Diakone Tom Kruczynski und Johann Wolf den Messbesuchern das Aschenkreuz. Markus Beranek sagte in seiner Einstimmung, dass man wohl vom "spektakulären" Rücktritt des Papstes lernen könnte, Umkehr - das ist ja immer das Thema der Fastenzeit - zu üben. Nämlich auch Abkehr vom gewohnten, immer gleichen Ablauf und Mut zu einem neuen Weg. In seiner Predigt wählte er dazu als ein Beispiel den Auftritt Johannes des Täufers in der Wüste mit einem Endzeitszenario eines strafenden Gottes und als "Umkehr" und alternativen Weg Jesus, der seinen ganz anderen Weg als Lehrmeister im freundlichen Galilea rund um den See von Genesareth mit der Botschaft vom Heil, der Freude und Barmherzigkeit begann.  Die Schola der Pfarre verschönerte mit schlichten Gesängen und zurückgenommener Orgelbegleitung de…

Aschermittwoch

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Die Fastenzeit ist die Vorbereitungszeit auf das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten an Ostern. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und dauert 40 Tage. Dabei werden die Sonntage jedoch nicht gezählt, weil wir an jedem Sonntag die Auferstehung Jesu Christi feiern und der Sonntag somit kein Fasttag ist.

Asche ist das Symbol der Vergänglichkeit. Wir lassen uns das Aschenkreuz im Gottesdienst vom Priester auf die Stirn zeichnen, mit den Worten:

Gedenke Mensch, dass du aus Staub bist und zum Staub wirst du zurückkehren.

Das Aschenkreuz soll ein Zeichen für Umkehr und einen Neubeginn sein. Sich durch Fasten einschränken, beim Essen und Trinken wie auch beim Konsum von Genussmitteln sowie anderen Genüssen (die vielleicht schon alltäglich geworden sind) ist eine Grundvoraussetzung zur Gesundung von Leib und Seele. Siehe dazu etwa auch ->Autofasten.

Der Brauch des Aschermittwoch wurde von Papst Urban II. im 11 Jhdt. eingeführt. Im 12. Jhdt. wurde festgelegt, dass die Asche von den gewei…

Priesterchronik

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Kennen Sie schon die Priesterchronik der Pfarre Stockerau, die anlässlich der Langen Nacht der Kirche 2011 Franz Hochfelsner zusammengestellt hatte? Sie stand längere Zeit als Ausstellung in der Kirche. Anschliessend wurde die Chronik ins Pfarr-Web übertragen und die Redaktion bemüht sich redlich, die Chronik aktuell zu halten. Dieser Tage wurde wieder eine Aktualisierung auf den neuesten Stand vorgenommen. 

Hier ist der Link auf die Chronik.

Wer Fehler findet, zusätzliche nette Bilder und Informationen hat, wird gebeten, diese an redaktion@pfarrestockerau.at zu senden.

Kirche, die Medien und öffentliche Meinung

Hellhörig wurde ich durch ein Interview von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, dem Präfekten der Römischen Glaubenskongregation, in dem er von Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche spricht und dabei auch das Wort Pogromstimmung verwendet (im letzten Satz des Interviews, siehe folgender Absatz):

Gezielte Diskreditierungskampagnen gegen die katholische Kirche in Nordamerika und auch bei uns in Europa haben erreicht, dass Geistliche in manchen Bereichen schon jetzt ganz öffentlich angepöbelt werden. Die daraus entstandene Stimmung sieht man in vielen Blogs. Auch im Fernsehen werden Attacken gegen die katholische Kirche geritten, deren Rüstzeug zurückgeht auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum. Hier wächst eine künstlich erzeugte Wut, die gelegentlich schon heute an eine Pogromstimmung erinnert. (Quelle: DIE WELT).

Irritierend ist dabei, dass ein derartig ranghoher Kirchenvertreter das Wort "Pogrom" in den Mund nimmt, ein Unwort der Jetztze…

Papst Benedikt XVI tritt mit 28.2. zurück

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Für Alle, die die Rücktrittsrede des Papstes noch nicht gelesen haben (er hat sie auf lateinisch gehalten) hier der Text, den er laut Radio Vatikan den Kardinälen mitgeteilt hat:

"Liebe Mitbrüder! Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch, um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewusst, dass dieser Dienst wegen seines geistlichen Wesens nicht nur durch Taten und Worte ausgeübt werden darf, sondern nicht weniger durch Leiden und durch Gebet.

Aber die Welt, die sich so schnell verändert, wird heute durch Fragen, die für das Leben des Glaubens von großer Bedeutung sind, hin- und hergeworfen. Um trotzdem das Schifflein Petri zu steuern und d…

1700 Jahre Mailänder Toleranzedikt

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In den  kommenden Tagen werden die katholischen und orthodoxen Kirchen daran erinnern, dass im Februar des Jahres 313 unter Kaiser Konstantin in Mailand das Toleranzedikt erlassen wurde (gemeinsam mit dem einzigen noch verbliebenen Mitkaiser). Es sicherte im Römischen Reich die Religionsfreiheit, speziell auch für die Christen nach Jahrhunderten der Christenverfolgung. Mit diesem als Konstantinische Wende bezeichneten Ereignis begann der Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion, die aber erst im Jahre 380 durch Kaiser Theodosius I erfolgte.

Das Christentum als staatliche Religion gibt es seitdem bis heute, wobei die Diskussion darüber wieder leise beginnt. So tauchte in Kommentaren zum Diözesanen Erneuerungsprozess mehrmals der Begriff "Ende der Konstantinischen Reform" auf. Und wenn man die Anliegen des kommenden Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien nimmt, dann könnte man schon glauben, manche wollen das Rad der Zeit wieder vor das Jahr 380 stellen.

Dechantenkonferenz in Passau

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Wie auch auf dem Blog der Erzdiözese zu lesen ist (-> hier), fand vorige Woche eine Konferenz aller Dechanten unserer Diözese in Passau statt. Im Mittelpunkt stand die Kirchen- und Struktur-Entwicklung der Erzdiözese Wien. Der Regens in der Diözese Hildesheim (Deutschland), Christian Hennecke, hat in seinen Impulsen zwischen diesen beiden Begriffen unterschieden:

Kirchenentwicklung meint das Wirken des Geistes Gottes, der die Kirche auch in unserer Zeit führt und formt, der Menschen berührt und sie zu einem Leben aus der Botschaft Jesu ermutigt.
Strukturentwicklung meint die notwendigen Anpassungen der Organisationsform der Kirche an diese Veränderungen, damit dieses Wirken Gottes unterstützt und begünstigt wird.

Unser Pfarrer und Dechant Markus Beranek schreibt dazu:

Ziel aller Überlegungen soll es sein, Menschen weiterhin, ja sogar auf neue Weise zu einem christlichen Leben einzuladen. Eine wichtige Fähigkeit dabei ist es, wahrzunehmen, wo kleine und große Initiativen sichtbar werd…

Konzil und Bibel?

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Die sehr erfolgreiche Vortragsserie über das Zweite Vatikanische Konzil, das im Oktober 1962 - vor 50 Jahren -, eröffnet wurde, wird mit einem Vortrag vom beliebten Bibelexperten Mag. Toni Kalkbrenner fortgesetzt.

Thema ist "Gotteswort in Menschenworten - das Konzil und die Bibel". Kommen auch Sie am Dienstag, dem 19. Februar um 19:30 in das Pfarrzentrum Stockerau, Kirchenplatz 3 - es gibt noch Sitzplätze und der Eintritt ist frei.

Maß nehmen

Wie schon mehrfach berichtet, wird am Sonntag, dem 24. Februar, um 9:30 der Fernsehgottesdienst aus unserer Stadtpfarrkirche in ORF und ZDF übertragen. Am letzten Sonntag war Heiligenkreuz dran, das Motto war "Das Maß der Liebe". Es ist ganz interessant zu sehen, was auch rund um den Gottesdienst an Information über den Gottesdienstort und seine Kirche gesendet wird. Wenn Sie der letzte Gottesdienst aus Heiligenkreuz interessiert, dann gibt es hier im ORF-Internet alles Wissenswerte und natürlich auch das Video zum Nachschauen. Da kann man Maß nehmen für den bereits seit Oktober in Vorbereitung befindlichen Stockerauer Gottesdienst, der unter dem Motto "Der offene Himmel" steht. Vielleicht ist ihnen schon aufgefallen, dass oberhalb unseres Hochaltarbildes der Ausspruch des Diakons Stephanus steht: "Video coelos apertos" - "Ich sehe den (oder die) Himmel offen". Zur Stockerauer Messe ist auch schon eine Menge Information hier  im Internet online,…

Wussten Sie...

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dass das Gebet- und Liederbuch Gotteslob, das wir im deutschen Sprachraum in der katholischen Kirche verwenden schon 38 Jahre alt geworden ist. Zeit, ein aggiornamento, eine Anpassung an die neuere Zeit zu machen. So erfolgte der Andruck des neuen Gotteslobes dieser Tage in Nördlingen. 3,6 Millionen Bücher werden gedruckt, 534.00 davon sind für Österreich reserviert. Johannes Lenius hat schon Informationen über das neue Buch vorbereitet, über die wir hier berichtet haben.
Lesen Sie hier mehr über den feierlichen Andruck
2051 wird es dann wieder ein neues Gotteslob, eines der 3. Generation geben, wahrscheinlich nicht mehr auf Papier und fein gebunden - oder doch? Was glauben Sie? Gotteslob als ebook wäre doch auch heute schon eine gute Sache, oder?

Übungen für den Alltag - Mein Weg

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Diese Übungen werden mit dem schönen Namen Exerzitien im Alltag benannt und finden seit vielen Jahren in unserer Pfarre für alle statt, die die Fastenzeit besonders zum Fasten ihrer Seele benutzen wollen.
Heuer ist das Motto: mein Weg.
An 6 Montag-Abenden (ab 18. Februar im Medidationsraum über der Seitenkapelle in der Pfarrkirche) werden von den Exerzitienmeistern Geri Braunsteiner und Manfred Plattner (beide sind als Pastoralassistenen in unserer Pfarre tätig) Impulse für die nächste Woche gegeben. Man sollte sich jeden Tag 30 Minuten Zeit und Stille für sich nehmen können. Näheres finden Sie, wenn Sie auf das Bild klicken oder diesem Link folgen (Sie können das Blatt dort auch als PDF herunterladen).

Tip: Sollten Sie später einmal diesen Beitrag suchen, dann benützen Sie am besten das Suchfeld auf der rechten Seite ziemlich weit oben. Geben Sie z.B. Exerzitien ein und klicken Sie auf Suchen, dann haben Sie den Beitrag samt Link zum Dokument  schon gefunden. Die Suchergebnisse werde…

Noch was zum Hl. Blasius

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Zum Fest der Darstellung des Herren wurde neben dem Altar auch ein kostbares Stück aus unserem Turmmuseum ausgestellt, das in einem barocken, geschnitzten Haus zwei Szenen aus der Bibel zeigt:
Die Darstellung des Herrn undDen 12-jährigen Jesus im Tempel Die Links zu den Bibelstellen erzählen Ihnen, warum es in den beiden Szenen geht. Hier nur kurz die zwei Szenen als Fotos.

Hier die Szene, wo der Greis Simeon, der den kleinen Jesus in den Händen hält, sagt: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.




Und die Szene, wo der 12-jährige Jesus den Bibelexperten im Tempel die Bibel zu ihrem Erstaunen fachmännisch auslegt.









Bei der Sonntagsmesse am Fest des Hl. Blasius (3. Februar) stellte sich die ganze Kirche um den Blasiussegen an. Beachten Sie auch den schönen und praktischen Kerzenhalter.















Übrigens noc…

Brochüre Bildungstreff

Die aktuelle Brochüre für den Bildungstreff der Katholischen Frauenbewegung unserer Pfarre im Frühjahr 2013 finden Sie jetzt hier zum Anschauen oder Herunterladen als PDF. 
Sie liegt aber auch im Pfarrzentrum und in der Pfarrkirche in Papierform, fein gefaltet auf.

Wer findet den Fehler?

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Habe folgendes Bild unter Jugendmessen Weinviertel auf Facebook gefunden: "Wer findet den Fehler?"




Hinweis: Man kann wie bei jedem Artikel Kommentare eingeben. Ist doch eine Gelegenheit?

Maria Lichtmess und Blasiussegen

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Heute ist das Fest Darstellung des Herrn (Maria Lichtmess). In der Abendmesse wird der Blasiussegen gespendet.

Das Fest galt früher traditionell als Ende der Weihnachtszeit, an dem der Christbaum und die Krippen abgebaut wurde. An Lichtmess standen die Kerzenweihe und eine Lichterprozession im Mittelpunkt.
Das Fest Darstellung des Herrn wird 40 Tage nach dem Hochfest der Geburt Jesu (Christtag) gefeiert. Nach den Vorschriften der Torah (Gesetz des Mose) war jeder Erstgeborene im Tempel vor den Herrn zu bringen, d.h. Gott zu weihen (Ex 13,12). Schon im Alten Testament wusste man: Kein Kind ist Besitz der Eltern. Es ist stets auch Gottes Kind, Gottes Schöpfung.
Zu Lichtmess dauert der Tag bereits um eine Stunde länger als zur Wintersonnenwende (kürzester Tag). Es markierte früher den Beginn des Bauernjahres (Die Mägde und Knechte erhielten an diesem Stichtag den Rest ihres Jahreslohnes. Sie bekamen einige Tage Urlaub und durften auf Wunsch den Dienstherren wechseln).
Bei uns wird zu Ma…