Freitag, 21. September 2018

Eine neue Bibel?

Ab dem 1. Adventsonntag 2018 wird in den katholischen Kirchen die neue Einheitsübersetzung der Bibel verwendet. Wenn Sie mehr über die Hintergründe und Gründe für diese neue Version lernen wollen, kann dieser Vortrag im Kloster St. Koloman für Sie nützlich sein. Danke an Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman für den Hinweis.


Sprechen Sie Tamil?

Maria Groll hat uns einen Bericht vom Fortbildungskurs in Tamil für Vorschullehrerinnen und Katechistinnen der Diözese Ratnapura in Sri Lanka, August 2018 geschickt, der von Rev. Fr. Romesh und von Gabi Groll zusammengestellt worden ist.

Dieses Programm wurde mit Ihren Spenden vom Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt.

Den ganzen Bericht können Sie sich hier herunterladen oder ansehen (Format PDF).


Donnerstag, 20. September 2018

Trauer begleiten

Auch in diesem Arbeitsjahr gibt es wieder Angebote zur Trauerbegleitung. Das eine spezialisiert auf Menschen, die man durch Suizid verloren hat, das andere für alle anderen Trauerfälle unter dem Titel: "Du fehlst mir". Hier finden Sie die beiden Informations-Flyer. Wenn Sie draufklicken, dann können Sie den Inhalt lesen.



Altbekanntes für Kleinkinder

Der Babytreff am Mittwoch von 9-12 im P2 - Pfarrzentrum Stockerau ist seit Jahren beliebt.
Und es gibt ihn auch in diesem Arbeitsjahr wieder. Kommen Sie doch vorbei und tauschen Sie und Ihre Kinder Neuigkeiten mit Gleichgesinnten aus.

Orgelmusik am Sonntagabend

Am Sonntag den 30. Oktober gibt es als Abendmesse um 18:30 wieder eine Orgelmesse mit Johannes Lenius an Manualen und Pedal.


Dienstag, 18. September 2018

Ungrad für P2

 Ein eigenartiger Titel, aber es geht um die Karikaturistin Dagmar Ungrad. In der vorletzten Ausgabe der Wochenzeitschrift NÖN erschien einerseits ein Interview mit Dagmar Ungrad. Andererseits gab es einen Artikel von Redakteurin Michaela Höbarth zum bald erscheinenden Kalender mit oben genanntem Titel.

In wenigen Wochen können Sie den Bildkalender im A3-Format mit 13 Karikaturen der Künstlerin und einem Selbstportrait wohlfeil erstehen. Auch zum Beispiel ein nettes Weihnachtsgeschenk, aber auf jeden Fall ein Beitrag zur Renovierung unseres P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Freuen Sie sich auf den Kalender. Wir halten Sie auf dem laufenden.
Die Zeitungsartikel können Sie lesen, wen Sie darauf klicken.

Eine Einladung für Sie

Sigi Braunsteiner, Pfarrgemeinderätin in der Pfarre Stockerau, engagiert sich unter vielem anderen auch für die Alpha- Glaubenskurse, bei uns Treffpunkt Glaube genannt. Sie schreibt:

Ich möchte Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Durchgang Treffpunkt Glaube - Alpha einladen, der am Mittwoch 26. September 2018 um 19 Uhr startet und dann auch die nächsten 8 Mittwoch-Abende weitergeht, jeweils von 19 bis 21 Uhr.
Die Abende starten mit einem gemeinsamen Essen in Kleingruppen, dann folgt ein Impuls ca. 30 Minuten über zentrale Themen unseres Glaubens wie: Jesus, warum starb er, der Hl. Geist, wie beten...... und dann folgt ein Austausch in den Kleingruppen.
Ich habe die Abende jedes Mal als große Bereicherung für meinen Glauben und als Kraftquelle und Freude für mein Leben erlebt und so würde ich mich freuen, Sie bei diesen Abenden im Pfarrzentrum zu treffen!

Junge Kirche

Einmal pro Monat trifft sich die Junge Kirche bei der Sonntagabendmesse um 18:30  im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Marion Satra war dabei und hat einige stimmungsvolle Fotos geschickt. Man muss nicht unbedingt an Jahren jung sein, um dabei zu sein.

Hier gibt es mehr Fotos.

Gelobt ist gelobt

Diesmal geht es nicht um Lob, sondern um ein Gelöbnis. Die 305. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn fand wieder am 16. September statt. Marion Satra und viele andere waren dabei. Marion hat uns mit ihrem neuen Smartphone viele schöne Bilder geschickt.

Hier finden Sie die Einladung dazu und hier gibt es einige Fotos.

Samstag, 15. September 2018

Eine Missionsandacht in St. Koloman

Arnold Jansen
Unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman laden Sie ein:
J. Freinadametz

Missionsandacht
An der Harfe: Gerda Müller

15 Jahre Heiligsprechung von Arnold Janssen, Daniele Comboni, J. Freinademetz

Mittwoch 3.Oktober 2018
17:00 bis 18:00 Uhr, Kloster St. Koloman

Freitag, 14. September 2018

14. September: Fest Kreuzerhöhung? Welche Bedeutung will das Fest Kreuzerhöhung für unser Leben haben ...

Um das Fest Kreuzerhöhung besser verstehen zu lernen, hilft es die Schriftstellen des Tags genau zu betrachten:
1. Lesung:

Lesung aus dem Buch Numeri 4. Kapitel
In jenen Tagen
4brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
5es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
6Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
7Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
8Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
9Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.
 
Evangelium:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 3. Kapitel
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:
13Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Quelle (Schott)

Hinführung / Predigt von Pfarrer Tom Kruczynski:

Donnerstag, 13. September 2018

Mission mit neuem Schwung

Seit 2 Jahren ist Pater Karl Wallner aus dem Stift Heiligenkreuz Direktor von Missio Österreich. Vieles wurde in dieser Zeit verändert, vieles ist neu. Nicht geändert hat sich das Ziel dieser weltweiten Organisation der katholischen Kirche. Aber auch die Aufgaben von Missio Österreich wurden neu formuliert und "fokussiert" - wie man gerne sagt.

Die 5 Aufgaben wurden so formuliert:

  • Wir stärken die wachsende Weltkirche. 
  • Wir retten die Ärmsten vor Ort. 
  • Wir helfen Kindern in die Zukunft. 
  • Wir sorgen für die Priester von morgen. 
  • Wir wirken selbst missionarisch
Mehr dazu finden Sie hier auf der neuen Webseite,

Und am 21. Oktober ist dann auch wieder der Sonntag der Weltmission.

Zum Bild:
„Der Sonntag der Weltmission entzünde in jedem den Wunsch, das Evangelium zu verkünden.“
Papst Franziskus

305 Jahre Wallfahren

Hoffentlich nicht so..
 Am Sonntag, den 16. September, gehen wir Stockerauerinnen und Stockerauer zum 305. Mal zur Dreifaltigkeits-Wallfahrts-Kirche in Karnabrunn. Um 6 Uhr früh treffen sich die Pilgerinnen und Pilger in der Stadtpfarrkirche Stockerau und dann geht's von der Kirche durch die Manhartstrasse und Dr. Fuchsgasse bis zum Senningbach und weiter nach Leitzersdorf (1. Station), Wollmannsberg, Haselbach (2. Station) nach Niederhollabrunn, wo Pause gemacht wird und nach der Pause die 3. Station gestaltet wird. Der Wirt in Niederhollabrunn hat leider zugesperrt, aber es wird wahrscheinlich eine Möglichkeit geben, sich etwas zu kaufen.

In der Wallfahrtskirche
Dann geht's hinaus aus Niederhollabrunn und der nächste Ort ist schon Karnabrunn, wo in der Wallfahrtskirche am Berg etwa um 11 Uhr die Hl. Messe gefeiert wird.
Anschließend ist die Toriser-Hütte zur Stärkung geöffnet. Eine kleinere Gruppe macht sich dann wieder zu Fuß auf den Heimweg nach Stockerau. Die meisten werden aber abgeholt.

Alles zusammen ist eine Richtung ca. 20 km.
Die Wallfahrt wurde von unseren Vorfahren gelobt, wenn die Pest vorübergeht. Und in all den 305 Jahren seither soll sie jedes jahr stattgefunden haben.


Predigt: Effata! Öffne Dich!

Predigt von Tom Kruczynski am 23. Sonntag im Jahreskreis B:
Wenn Gott einem Menschen nahe kommt, dann wird der Mensch weit.“ 

An diese Worte Pater Antonio Sagardoys, die ich vor vielen Jahren im Seminar gehört habe, kann ich mich immer noch gut erinnern. Die Nähe Gottes, im besonderem die Begegnung mit ihm, heilt den Menschen und das bedeutet auch, dass er sich öffnet. Dort, wo Enge herrschte, wird Weite möglich.
Am Beispiel eines Mannes, „der taub war und stammelte“ (neue Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift), zeigt uns Jesus, dass durch die Begegnung mit ihm Kommunikation und damit Gemeinschaft untereinander wieder möglich wird. Situationen, in denen ich regelmäßig die Ohren verschließe oder nicht zu sprechen vermag, sind mir vertraut. „Öffne Dich“, sagt Jesus auch zu mir, „mach Dich auf! Damit mein Geist in Dir wirksam werden kann“.
Ob Sie dem Anruf Gottes sich zu öffnen auch folgen werden, hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie sehr Sie mitvollziehen können, dass wir als Menschen aufeinander hin geschaffen sind. Jesus hat Menschen um sich gesammelt, Menschen, die wie die Apostel auch nicht immer offen füreinander waren, und zeigt uns damit, wie sehr er sich Gemeinschaft unter uns wünscht. Dazu will er unsere freie Zustimmung.
Vielleicht ist auch Ihnen gerade eingefallen, dass sich Jesus immer wieder zurückgezogen hat, um sich zu sammeln. Aber auch dieses Zurückziehen Jesu war kein In-Sich-Selbst-Zurückziehen, sondern eine besondere Öffnung hin zu Gott, zu der wichtigsten Beziehung aus der heraus er sein Leben gestaltet hat.
Somit erinnert uns das heutige Evangelium an die wichtige und heilsame Öffnung hin zu unseren Mitmenschen und die ebenso wichtige Öffnung hin auf Gott im Gebet. Beides zusammen ist ein Schritt auf die Verwirklichung unserer Vision hin: Vom Geist Gottes bewegt gemeinsam das Leben gestalten.

Sonntag, 9. September 2018

Plakate, Plakate...

Allen Fans der virtuellen Welt können wir wieder 3 Plakate von Veranstaltungen ins Haus liefern, die in nächster Zeitin Stockerau und in Wien  stattfinden. Klicken Sie auf die Plakate und man kann sie schon lesen...

Das erste wirbt für den Alpha-Kurs für die Jugend, ein neuer Typ von Glaubenskurs, der für Erwachsene schon einige Male stattgefunden hat.


Das zweite wirbt für Ihr Kommen bei der Einführung unseres neuen Pfarrers Tom Kruczynski, der alle 5 Pfarren des Pfarrverbandes "Am Jakobsweg-Weinviertel" leitet, und den Abschiedgottesdienst von "Altpfarrer" Markus Beranek.


Und das dritte Plakat verspricht einen hohen Kunstgenuss, allein wenn Sie an einen der Mitsingenden beim Wiener Lehrer a capella-Chor denken - Pastoralassistent Manfred Plattner, dessen wunderschönen Bariton Sie immer wieder in unserer Kirche hören können, aber beim Konzert nicht heraushören werden...


Der erste Familiengottesdienst mit unserem neuen Pfarrer

Am 9. September fand um 9:30 die erste Familienmesse mit unserem neuen Pfarrer Tom Kruczynski statt. Nach einer kurzen Vorstellung erfüllte langer Willkommensapplaus die Kirche. Musikalisch wurde der Gottesdienst schwungvoll - sehr schwungvoll sogar - von unserem Familienmessenchor samt kleinem Orchester gestaltet. Unverzichtbar ist Franz Christian als perfekter Tonmeister am neuen Yamaha-Mischpult wieder dabei.

Christina Mölzer sprach die Lesung und Diakon Ossi Wolf das Evangelium.Die Predigt gestalteten Geri und Sigi  Braunsteiner und Pfarrer Tom rund um das Evangelium von "Taubstummen". Auch Zeugnisse des eigenen "Geheilt werdens" wurden von Karl Hochfelsner und Sigi Braunsteiner vorgetragen. Tom wagte sich bei der Predigt weit in den Kirchraum hinein vor.

Am Ende konnten Einzelne, Paare und Familien wieder den beliebten Paarsegen bekommen.

Als Besonderheit war bei der Messe auch ein Team im Auftrag der Erzdiözese dabei, das Ausschnitte des Gottesdienstes und Interviews mit einzelnen Personen machte, die dann in einen Film für das nächste Treffen der Diözesanversammlung des Entwicklungsprozesses APG 2.1. vorkommen werden. Die Pfarre Stockerau als Muster für eine gute Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen sein wird.

Alle Bilder zum Gottesdienst finden Sie hier.

Montag, 3. September 2018

Fake News - noch einmal

Wir haben schon auf den Vortrag in Hausleiten hingewiesen, aber leider mit dem falschen Datum (das leider auch unentdeckt in der neuen Pfarrverbandszeitung schlummert). Richtig ist, dass der Vortrag zu Fake News und Dirty Campaigning am Donnerstag, den 20. September um 19 Uhr im Pfarrheim Hausleiten stattfindet.
Wie schon berichtet, gibt es auch in Oberrohrbach eine 2. Chance am 3. Oktober auch um 19 Uhr im Pfarrzentrum Oberrohrbach.

Abenteuer Afrika

Christine Fenböck.
Christine Fenböck, Gründerin und Präsidentin der „Helping Hands Family“,  kümmert sich um verwaiste Kinder und verlassene und erkrankte Mütter in Uganda.

Am Donnerstag, den 20. September um 17:00 ist sie in Stockerau und hält im P2 - Pfarrzentrum Stockerau einen Vortrag „Abenteuer Afrika“ .

Sonntag, 2. September 2018

Unterstützung für den Papst

Unser Papst Franziskus ist vielfach sehr beliebt, hat aber auch eine Menge mächtiger Gegner - auch mitten in der Kirche und im Klerus. Ein österreichischer und ein tschechischer katholischer Theologe haben schon vor einiger Zeit eine Aktion "pro-Pope" gestartet, die jetzt mit der Überreichung der Unterschriften und etlichen Büchern und e-Books an den Papst zu Ende geht. Die Bücher kann man auch schon bestellen - auch ohne Papst zu sein...

Hier geht es zur Webseite der Aktion und hier ist ein Zitat von dieser Seite:

Hochgeschätzter Papst Franziskus!

Ihre pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert. Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck, dass wir für Ihre mutige und theologisch wohl begründete Amtsführung dankbar sind.
Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren. Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch. Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben. Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen, und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

Die 74.350 Unterzeichnenden

Hier geht es zu einem Artikel zum selben Thema oder auch hier.

Kindersegen

Der Schluss der Geschichte
Am Nachmittag des Stockerauer Stadtfestes gibt es schon viele Jahre die beliebte Kindersegnung. Heuer hat es immer wieder geregnet, daher fand diese Zeremonie nicht im Garten des Belvedere-Schlössl sondern im Saal des P2 statt.
Marion Satra hat uns einige Fotios geschickt. Der Text der Biblischen Geschichte wurde den Kindern von Line Feder vorgelesen.

Hier ist der Link zu den Fotos.

Stadtfest-Gottesdienst

Seit vielen Jahren ist es eine schöne Tradition, am Stockerauer Stadtfest - dem Erdäpfelfest - einen ökumenischen Gottesdienst zu feierm. Seit vielen Jahren war der Gottesdienst immer im Freien am Rennerplatz, heute aber wegen des Stadtfest-inkompatiblen Wetters musste er in die katholischen Pfarrkirche verlegt werden.
Es war doch ein besonderer Gottesdienst, denn nach 8 Jahren nahmen die Pfarrer der beiden Konfessionen voneinander Abschied - mit doch spürbarer Wehmut.

Die Dialog-Predigt beschäftige sich mit dem Abschied, aber auch mit dem heutigen Evangelium von den 10 Aussätzigen, die Jesus heilt. Aber nur einer - der Fremde - bedankt sich dafür bei Jesus.
Beide Pfarrer - einer davon war ja offiziell heute nur mehr "Aushilfspriester" 😄 - gedachten anlässlich dieses Textes, was alles - auch gemeinsam mit der muslimischen Gemeinde - in Stockerau von den kirchlichen Organisationen für unsere Flüchtlinge gemacht wurde. Und die Kritik an der heutigen "Kälte" im Umgang mit den Menschen, die bei uns vor Krieg und Not Zuflucht gesucht haben, war auch zu hören. Nach der Predigt betete die ganze Gemeinde ein "modernes" Glaubensbekenntnis. Den schönen Text finden Sie weiter unten zum Nachlesen.

Vor dem Gottesdienst wird man ja seit einiger Zeit von lieben und fröhlichen Menschen begrüßt und mit dem neuesten Verlautbarungszettel ausgestattet - siehe Bild rechts.

Der Familienmessenchor - alle Damen in Dirndln - sang schöne Lieder und es war fast schon ein erster Abschiedsgottesdienst von Markus Beranek - der richtige ist erst am 30. September bei der Halbzehnuhrmesse.

BEKENNTNIS zu Frieden und Gerechtigkeit 

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist, und der die Welt allen Menschen geschenkt hat.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren, an die Stärke der Waffen, die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus, der gekommen ist, uns zu heilen, und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.
Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind, dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen, die berufen ist, im Dienste der Menschheit zu stehen.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss, dass der Tod das Ende ist, dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will, die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet, und dass alle Männer und Frauen gleichberechtigte Menschen sind.
Ich glaube an Gottes Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde, wo Gerechtigkeit und Friede sich küssen.
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an die Liebe mit offenen Händen, an den Frieden auf Erden.
Amen.