Sonntag, 30. September 2018

Abschied von Markus Beranek

Bei der Halbzehnuhrmesse feierte die Kirchengemeinde Abschied von Pfarrer Dr. Markus Beranek. In seiner Abschiedspredigt ließ er seine ganze Pfarrerzeit Revue passieren und bedankte sich bei vielen Personen und Gruppen, die versuchten, ihm sein Pfarrer-Leben leicht zu machen. Die Beschäftigung mit der Gemeindeerneuerung, viele neue Dinge - wie zielgruppengerechte Gottesdienstgestaltung -, religions- und bekenntnisübergreifendes Denken, das neue Pfarrzentrum, der neue Pfarrverband und vieles mehr waren Themen, die Markus Beranek ansprach.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedeten sich noch in der Kirche:




  • Erika Trabauer und Geri und Sigi Braunsteiner stellvertretend für die Pfarrgemeinde mit einem Psalm und einem Buch, das die Beiträge vieler Gruppen und Personen der Pfarre Stockerau enthielt
  • Die Vertreter von den Pfarren Hausleiten, Niederhollabrunn, Haselbach und Leitzersdorf mit originellen Geschenken und Dankesworten
  • Der Vertreter der evangelischen Gemeinde, der die wunderbare Zusammenarbeit über die Konfessionsgrenzen hervorhob
  • Die Vertreterin der evangelikalen Freikirche in Stockerau, die mit einem Psalm den Dank für die Zusammenarbeit ausdrückte
  • Die Vertreterinnen des Vereines punkt_um, der Markus ein großes Anliegen war
  • Der Vertreter der islamischen Gemeinde, der leider nicht dabei sein konnte
  • Die Vertreterin des Teams der Arche mit dem Dank für seine Arbeit in diesem Heim
  • Derr Bürgermeister in Vertretung des gesamten Gemeinderates, der Markus die Ehrennadel der Stadt Stockerau überreichte.
Zum Segen stellten sich alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher hinter und rundum Markus auf, um mit einer Auflegung der Hand und einem stillen Gebet Markus den Segen Gottes zuzusprechen.

Den Abschluß des Gottesdienstes machte das Lied "Auf Wiedersehn", für das Erika Trabauer und Christina Mölzer einen neuen Text verfasst hatten.

Nach dem Gottesdienst stand Markus noch "stundenlang" vor der Kirche und später in seinem P2, um Hände zu schütteln und Abschied zu nehmen. Im P2 gab es zum Fest gute Mehlspeisen, Kaffee und Getränke - eine Schwerarbeit bei diesen "Menschenmassen" für die Familienrunde, die diesen Dienst übernommen hatte.

Auch die Redaktion des Pfarrblogs wünscht Dir, lieber Markus, alles Gute und Gottes Segen für dein neues Wirken. Danke für dein Verständnis und dein Interesse für dieses und die andern Pfarrmedien. 




Samstag, 29. September 2018

Orgelmesse Sonntag, 30. September 2018 18:30 Uhr


Nach der Lesung: Johann Gottfried Walther (1684-1748), Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist. Walther wirkte lange Zeit in Weimar, wo er auch mit Joh. Seb. Bach in Verbindung kam. Seine Orgelwerke dienten in erster Linie der Liturgie. Das Werk deutet hier die vorgausgegange Lesung aus: Zwei Stimmen bewegen sich im Kanon vorwärts, mit Verzierungen angereichert. Sie erzählen ganz begeistert. Und das über der Basis von dem Hymnus des Heilig-Geist-Festes – der Heilige Geist hält diese Stimmen beisammen. 
 







Zur Gabenbereitung: Theodor Grünberger (1756-1820), „Unter dem Offerstorium (aus der 3. Orgelmesse). Grünberger war Ordensmann und Musik im Augustiner-Kloster München. Für die damalige Praxis der Kirchenmusik komponierte er insgesamt 6 Orgelmess-Zyklen. Das Werk ist ein Teil eines Sonatinen-Satzes und trägt unverkennbar die Stilistik des Biedermeier in sich. Es löst sich von der Kontrapunktik des Barock und spielt mit Echowirkungen. 
 
Zur Kommunion: Justin Heinrich Knecht (1752-1817): Cantabile in G. Knecht wurde in Würtenberg geboren, wo er auch sein ganzes Leben auch musikalisch wirkte. Er war kompositorisch recht vielseitig tätig, berühmt wurde auch seine Orgelschule. Zum vorliegenden Werk gibt er die Anweisung: „Das Solo in diesem Cantabile für ein schöne, fertigansprechende Flötenstimme bestimmt, wozu die Begleitung stille gehen muß.“ 
 
Zum Schluss: Albert Lister Peace (1844-1912), Allegro Alla Marcia. Das Schlussstück stammt von einem englischen Organisten und Komponisten, der es zu großem Ansehen in Glasgow brachte, und er schaffte es in Liverpool bis zum höchsten Organistenrang des Königreiches. Das Werk stammt aus der Erbauerzeit dieser Orgel und entspricht sehr gut diesem Klangaufbau. Die rhythmisch punktierten Unisono-Medodien des Beginns nehmen schon fast die Jazz-Anklänge vorweg, wogegen sich im Mittelteil zwei volkstümliche Melodien um die Vorherrschaft streiten.
JL

Klausur des Pfarrgemeinderats

Beratungsrunde im Klausurraum


Der erste Abend der heurigen Klausur des Pfarrgemeinderats der Pfarre Stockerau stand ganz unter dem Aspekt des Einander-Kennenlernens.

Nicht nur für den neuen Pfarrer, sondern auch für alle anderen Haupt- und Ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarrgemeinderats sollte sich die spannende Möglichkeit ergeben, mehr über sich und die anderen aufgrund folgender zwei Fragen zu erfahren:

  • Für wen bist Du im Pfarrgemeinderat? Wer hat Dich gewählt, wessen Anliegen vertrittst Du?
  • Stell Dir vor, Du würdest im Lotto gewinnen und würdest Stockerau verlassen. Welche drei Werte sollte ein Dir nachfolgender Pfarrgemeinderat vertreten?






















Nach dieser formellen Vorstellrunde bestand dann noch die Möglichkeit, sich im Kaminzimmer zu unterhalten.


























Am Samstag wurden dann die Werte des Vorabends mit den Richtlinien unserer Vision in Einklang zu bringen versucht. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren eingeladen die Werte ihres rechten Nachbarn/ihrer rechten Nachbarin möglichst passend bei den acht Richtlinien zu verorten.
Dabei zeigte sich, dass für alle Werte bis auf einen, ein Platz gefunden werden konnte: Nur für die Sorge um die Pfarrfinanzen konnte keine passende Richtlinie gefunden werden (aber keine Angst: dieses Thema wird uns das Jahr hindurch bestimmt begleiten!).

Die meisten Werte konnten bei folgenden zwei Richtlinien verortet werden:



In der darauffolgenden Diskussion wurde jedoch die Entscheidung hin zu einer jener beiden Richtlinien verschoben, die das Neue betont.



Wir konnten uns schlussendlich auf die beiden folgenden Richtlinien einigen, die wir im kommenden Jahr besonders, aber nicht ausschließlich betonen wollen:
Das persönliche und gemeinsame Gebet und Lesen der Heiligen Schrift sind uns dabei Kraftquelle und Inspiration.
    Wir gehen offen auf Menschen zu und bieten ihnen zeitgemäße Gelegenheiten, den christlichen Glauben kennen zu lernen.

Von Pastoralassisten Geri Braunsteiner stammt der Vergleich mit den zwei Beinen eines Menschen. Ohne die beiden werden wir nicht vorankommen, wird unser Gang hadschert werden.


Weitere Fotos zur Klausur finden sich in folgendem -> Fotoalbum.

Donnerstag, 27. September 2018

Sprechen Sie polnisch?

Pfarrvikar Tomasz Iwandowski
Dann werden Sie das Folgendes verstehen:

KOCHANI POLACY!
Serdecznie zapraszamy na kolejne msze święte w języku polskim w Stockerau. Kolejne terminy 2018-19 (początek o 16:00)

16.09.; 21.10.; 18.11.;09.12.; 20.01.19.

Ciasto i inne łakocie zawsze mile widziane do kawy po Mszy św.
Do milego zobaczenia! ks. Tomasz Iwandowski (0664 621 70 86)

Eine automatische (nicht veränderte) Google Übersetzung, die bis auf die Anrede - die ist auch irgendwie schön - gut gelungen ist, löst das Rätsel für alle, die nicht polnisch verstehen:

GELIEBTE POLES!
Wir laden Sie herzlich zu den nächsten heiligen Messen in Stockerau ein. Nächste Termine 2018-19 (ab 16:00 Uhr)

16.09. 21.10. 18.11. 09.12. 20.01.19.

Kuchen und andere Süßigkeiten sind immer nach der Messe zum Kaffeetrinken willkommen.
Um eine gute Zeit zu haben! Fr. Tomasz Iwandowski (0664 621 70 86)

Mittwoch, 26. September 2018

Erntedank-Vorbereitungen

Im Oktober feiern wir wieder das Erntedankfest - nach einem trockenen Sommer. Aber vor dem Feiern kommt die Arbeit. Maria Denner lädt wie jedes Jahr zum Flechten der Erntekrone ein:

"Herzliche Einladung zum Flechten der Erntedankkrone am Freitag, den 12. Oktober 2018 im P2 ab 8 Uhr 😊 bitte nehmen sie eine Schere mit 😊 DANKE!"

Ein Bild aus früheren Jahren...

Offene Türen

Bei den Bürozeiten des Pfarrbüros gibt es eine Änderung. Hier sind die aktuelle Zeiten ab 1. Oktober:

  • Montag 9-12
  • Dienstag 10-12
  • Mittwoch 9-12
  • Donnerstag 16-18
  • Freitag 9-12

Pfarrheurigen-Saison

In der Pfarre St. Agatha in Hausleiten, die zu unserem Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel gehört, gibt es auch einen Pfarrheurigen, der am Samstag, den 7.10. und Sonntag, den 8.10. veranstaltet wird. Hier ist das Plakat dazu:



Sonntag, 23. September 2018

Die erste zweite Familienmesse

In Stockerau gibt es in der katholischen Pfarrkirche seit 1. September statt einer zwei Familienmessen pro Monat. In der zweiten dieses Monats tummelten sich schon viele Kinder im Altarraum und machten es sich auf den Pölstern bequem.
Inhalt war Streit und Versöhnung (aus der Lesung) und "Die ersten werden die letzten sein" aus dem Evangelium. Zwei junge Damen spielten den Streit so perfekt, dass man Spiel und Ernst nur schwer herauslesen konnte. Unser seit gestern "installierte" Pfarrer Tom Kruczynski (wir werden ihn meist nur Tom nennen, denn seinen Namen richtig zu schreiben gelingt wahrscheinlich erst nach einigen Jahren) gestaltete mit Nina Högler und Antonia Kainz den Gottesdienst und ein Ministrant erlangte bei einer der schwierigen Fragen sogar "100 Punkte". Für die Fürbitten wurden ein paar Fotos gezeigt, zu denen Tom freie Bitten formulierte.
Beate Kokits gestaltete die Messe mit vielen flotten, neueren Liedern auf der Orgel - nicht leicht mit der Königin der Instrumente die synkopierten Rhythmen zu begleiten.

Einige wenige Bilder gibt es in unserem Album. 

Amtseinführung Tom Kruczynski



Die Amsteinführung unseres Pfarrers Tom Kruczynski als Pfarrprovisor des Pfarrverbands Am Jakobsweg Weinviertel erfolgte am Samstagabend, dem 22.9. durch Bischofsvikar Stephan Turnovszky, der auch der Festmesse vorstand.

Am Kirchentor wurde Tom Kruczynski von Bürgermeister Helmut Laab als Vertreter der Stadtgemeinde Stockerau und von der stellv. Vorsitzenden Erika Trabauer für den Pfarrgemeinderat Stockerau begrüßt. Neben Bischofsvikar Turnovszky waren "Altpfarrer" Markus Beranek, unser "Stockerauer" Subregens Markus Muth, Univ.Prof. Matthias Beck, sowie die Priester und Diakone des Pfarrverbandes als Konzelebranten dabei.


Zu Beginn der Messfeier verlas der Diakon das Ernennungsschreiben vom Erzbischof Kardinal Schönborn. Wie Bischof Turnovszky betonte, sei die Bezeichnung Pfarrprovisor des Pfarrverbands aus der Amstsprache der Kirche heraus zu verstehen, die wiederspiegelt, dass Tom gerade erst in sein Amt eingeführt wird und der entsprechende Kurs noch am Laufen ist. Wir sollen uns nicht scheuen, so Bischof Turnovszky, Tom einfach als unseren Pfarrer anzusprechen.





Zwischen Wortgottesdienst und Eucharistiefeier erfolgte die symbolsche Amtsübergabe. Vor der Gasbenbereitung übergaben Stellvertreter von jeder der fünf Pfarren ein Symbol ihrer Pfarre, die vom neuen Pfarrer  vor dem Altar dargebracht wurden. Sie können auch im Online Fotoalbum betrachtet werden.

Als sichtbares Zeichen entzündete Tom für jede Pfarre des Pfarrverbands eine Kerze. In jeder Pfarrkirche wird eine Kerze aufgestellt.



Am Ende des Gottesdienstes überbrachte unsere Stockerauer evangelische Geschwistergemeinde ein Grußwort. Schließlich bedankte sich unser neuer Pfarrer Tom für die freundliche Aufnahme bei den vielen Begegnungen seit dem 1. September, dem Tag des offiziellen Amtsantritts und wies darauf hin, dass wir gemeinsam auf dem Weg sind.

Im Anschluss an die Festmesse fand eine Agape im neuen Pfarrzentrum P2 statt. Bei Wein und Brot gab es noch viele schöne Begegnungen und Gespräche bis tief in die Nacht.

Für uns ist insofern die neue Zeit erlebbar geworden, als erstmals ein neuer Pfarrer für den Pfarrverband und nicht nur als Stadtpfarrer von Stockerau eingeführt wurde. Die Bilder der Amtseinführung können uns freudig in die Zukunft blicken lassen, wir freuen uns mit Tom diesen Weg zu gehen!

Weitere Fotos finden sich in folgendem ->Fotoalbum unserer Pfarre.

(fjb)

(tk)

Freitag, 21. September 2018

Eine neue Bibel?

Ab dem 1. Adventsonntag 2018 wird in den katholischen Kirchen die neue Einheitsübersetzung der Bibel verwendet. Wenn Sie mehr über die Hintergründe und Gründe für diese neue Version lernen wollen, kann dieser Vortrag im Kloster St. Koloman für Sie nützlich sein. Danke an Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman für den Hinweis.


Sprechen Sie Tamil?

Maria Groll hat uns einen Bericht vom Fortbildungskurs in Tamil für Vorschullehrerinnen und Katechistinnen der Diözese Ratnapura in Sri Lanka, August 2018 geschickt, der von Rev. Fr. Romesh und von Gabi Groll zusammengestellt worden ist.

Dieses Programm wurde mit Ihren Spenden vom Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt.

Den ganzen Bericht können Sie sich hier herunterladen oder ansehen (Format PDF).


Donnerstag, 20. September 2018

Trauer begleiten

Auch in diesem Arbeitsjahr gibt es wieder Angebote zur Trauerbegleitung. Das eine spezialisiert auf Menschen, die man durch Suizid verloren hat, das andere für alle anderen Trauerfälle unter dem Titel: "Du fehlst mir". Hier finden Sie die beiden Informations-Flyer. Wenn Sie draufklicken, dann können Sie den Inhalt lesen.



Altbekanntes für Kleinkinder

Der Babytreff am Mittwoch von 9-12 im P2 - Pfarrzentrum Stockerau ist seit Jahren beliebt.
Und es gibt ihn auch in diesem Arbeitsjahr wieder. Kommen Sie doch vorbei und tauschen Sie und Ihre Kinder Neuigkeiten mit Gleichgesinnten aus.

Orgelmusik am Sonntagabend

Am Sonntag den 30. Oktober gibt es als Abendmesse um 18:30 wieder eine Orgelmesse mit Johannes Lenius an Manualen und Pedal.


Dienstag, 18. September 2018

Ungrad für P2

 Ein eigenartiger Titel, aber es geht um die Karikaturistin Dagmar Ungrad. In der vorletzten Ausgabe der Wochenzeitschrift NÖN erschien einerseits ein Interview mit Dagmar Ungrad. Andererseits gab es einen Artikel von Redakteurin Michaela Höbarth zum bald erscheinenden Kalender mit oben genanntem Titel.

In wenigen Wochen können Sie den Bildkalender im A3-Format mit 13 Karikaturen der Künstlerin und einem Selbstportrait wohlfeil erstehen. Auch zum Beispiel ein nettes Weihnachtsgeschenk, aber auf jeden Fall ein Beitrag zur Renovierung unseres P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Freuen Sie sich auf den Kalender. Wir halten Sie auf dem laufenden.
Die Zeitungsartikel können Sie lesen, wen Sie darauf klicken.

Eine Einladung für Sie

Sigi Braunsteiner, Pfarrgemeinderätin in der Pfarre Stockerau, engagiert sich unter vielem anderen auch für die Alpha- Glaubenskurse, bei uns Treffpunkt Glaube genannt. Sie schreibt:

Ich möchte Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Durchgang Treffpunkt Glaube - Alpha einladen, der am Mittwoch 26. September 2018 um 19 Uhr startet und dann auch die nächsten 8 Mittwoch-Abende weitergeht, jeweils von 19 bis 21 Uhr.
Die Abende starten mit einem gemeinsamen Essen in Kleingruppen, dann folgt ein Impuls ca. 30 Minuten über zentrale Themen unseres Glaubens wie: Jesus, warum starb er, der Hl. Geist, wie beten...... und dann folgt ein Austausch in den Kleingruppen.
Ich habe die Abende jedes Mal als große Bereicherung für meinen Glauben und als Kraftquelle und Freude für mein Leben erlebt und so würde ich mich freuen, Sie bei diesen Abenden im Pfarrzentrum zu treffen!

Junge Kirche

Einmal pro Monat trifft sich die Junge Kirche bei der Sonntagabendmesse um 18:30  im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Marion Satra war dabei und hat einige stimmungsvolle Fotos geschickt. Man muss nicht unbedingt an Jahren jung sein, um dabei zu sein.

Hier gibt es mehr Fotos.

Gelobt ist gelobt

Diesmal geht es nicht um Lob, sondern um ein Gelöbnis. Die 305. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn fand wieder am 16. September statt. Marion Satra und viele andere waren dabei. Marion hat uns mit ihrem neuen Smartphone viele schöne Bilder geschickt.

Hier finden Sie die Einladung dazu und hier gibt es einige Fotos.

Samstag, 15. September 2018

Eine Missionsandacht in St. Koloman

Arnold Jansen
Unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman laden Sie ein:
J. Freinadametz

Missionsandacht
An der Harfe: Gerda Müller

15 Jahre Heiligsprechung von Arnold Janssen, Daniele Comboni, J. Freinademetz

Mittwoch 3.Oktober 2018
17:00 bis 18:00 Uhr, Kloster St. Koloman

Freitag, 14. September 2018

14. September: Fest Kreuzerhöhung? Welche Bedeutung will das Fest Kreuzerhöhung für unser Leben haben ...

Um das Fest Kreuzerhöhung besser verstehen zu lernen, hilft es die Schriftstellen des Tags genau zu betrachten:
1. Lesung:

Lesung aus dem Buch Numeri 4. Kapitel
In jenen Tagen
4brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
5es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
6Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
7Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
8Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
9Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.
 
Evangelium:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes 3. Kapitel
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:
13Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Quelle (Schott)

Hinführung / Predigt von Pfarrer Tom Kruczynski:

Donnerstag, 13. September 2018

Mission mit neuem Schwung

Seit 2 Jahren ist Pater Karl Wallner aus dem Stift Heiligenkreuz Direktor von Missio Österreich. Vieles wurde in dieser Zeit verändert, vieles ist neu. Nicht geändert hat sich das Ziel dieser weltweiten Organisation der katholischen Kirche. Aber auch die Aufgaben von Missio Österreich wurden neu formuliert und "fokussiert" - wie man gerne sagt.

Die 5 Aufgaben wurden so formuliert:

  • Wir stärken die wachsende Weltkirche. 
  • Wir retten die Ärmsten vor Ort. 
  • Wir helfen Kindern in die Zukunft. 
  • Wir sorgen für die Priester von morgen. 
  • Wir wirken selbst missionarisch
Mehr dazu finden Sie hier auf der neuen Webseite,

Und am 21. Oktober ist dann auch wieder der Sonntag der Weltmission.

Zum Bild:
„Der Sonntag der Weltmission entzünde in jedem den Wunsch, das Evangelium zu verkünden.“
Papst Franziskus

305 Jahre Wallfahren

Hoffentlich nicht so..
 Am Sonntag, den 16. September, gehen wir Stockerauerinnen und Stockerauer zum 305. Mal zur Dreifaltigkeits-Wallfahrts-Kirche in Karnabrunn. Um 6 Uhr früh treffen sich die Pilgerinnen und Pilger in der Stadtpfarrkirche Stockerau und dann geht's von der Kirche durch die Manhartstrasse und Dr. Fuchsgasse bis zum Senningbach und weiter nach Leitzersdorf (1. Station), Wollmannsberg, Haselbach (2. Station) nach Niederhollabrunn, wo Pause gemacht wird und nach der Pause die 3. Station gestaltet wird. Der Wirt in Niederhollabrunn hat leider zugesperrt, aber es wird wahrscheinlich eine Möglichkeit geben, sich etwas zu kaufen.

In der Wallfahrtskirche
Dann geht's hinaus aus Niederhollabrunn und der nächste Ort ist schon Karnabrunn, wo in der Wallfahrtskirche am Berg etwa um 11 Uhr die Hl. Messe gefeiert wird.
Anschließend ist die Toriser-Hütte zur Stärkung geöffnet. Eine kleinere Gruppe macht sich dann wieder zu Fuß auf den Heimweg nach Stockerau. Die meisten werden aber abgeholt.

Alles zusammen ist eine Richtung ca. 20 km.
Die Wallfahrt wurde von unseren Vorfahren gelobt, wenn die Pest vorübergeht. Und in all den 305 Jahren seither soll sie jedes jahr stattgefunden haben.


Predigt: Effata! Öffne Dich!

Predigt von Tom Kruczynski am 23. Sonntag im Jahreskreis B:
Wenn Gott einem Menschen nahe kommt, dann wird der Mensch weit.“ 

An diese Worte Pater Antonio Sagardoys, die ich vor vielen Jahren im Seminar gehört habe, kann ich mich immer noch gut erinnern. Die Nähe Gottes, im besonderem die Begegnung mit ihm, heilt den Menschen und das bedeutet auch, dass er sich öffnet. Dort, wo Enge herrschte, wird Weite möglich.
Am Beispiel eines Mannes, „der taub war und stammelte“ (neue Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift), zeigt uns Jesus, dass durch die Begegnung mit ihm Kommunikation und damit Gemeinschaft untereinander wieder möglich wird. Situationen, in denen ich regelmäßig die Ohren verschließe oder nicht zu sprechen vermag, sind mir vertraut. „Öffne Dich“, sagt Jesus auch zu mir, „mach Dich auf! Damit mein Geist in Dir wirksam werden kann“.
Ob Sie dem Anruf Gottes sich zu öffnen auch folgen werden, hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie sehr Sie mitvollziehen können, dass wir als Menschen aufeinander hin geschaffen sind. Jesus hat Menschen um sich gesammelt, Menschen, die wie die Apostel auch nicht immer offen füreinander waren, und zeigt uns damit, wie sehr er sich Gemeinschaft unter uns wünscht. Dazu will er unsere freie Zustimmung.
Vielleicht ist auch Ihnen gerade eingefallen, dass sich Jesus immer wieder zurückgezogen hat, um sich zu sammeln. Aber auch dieses Zurückziehen Jesu war kein In-Sich-Selbst-Zurückziehen, sondern eine besondere Öffnung hin zu Gott, zu der wichtigsten Beziehung aus der heraus er sein Leben gestaltet hat.
Somit erinnert uns das heutige Evangelium an die wichtige und heilsame Öffnung hin zu unseren Mitmenschen und die ebenso wichtige Öffnung hin auf Gott im Gebet. Beides zusammen ist ein Schritt auf die Verwirklichung unserer Vision hin: Vom Geist Gottes bewegt gemeinsam das Leben gestalten.

Sonntag, 9. September 2018

Plakate, Plakate...

Allen Fans der virtuellen Welt können wir wieder 3 Plakate von Veranstaltungen ins Haus liefern, die in nächster Zeitin Stockerau und in Wien  stattfinden. Klicken Sie auf die Plakate und man kann sie schon lesen...

Das erste wirbt für den Alpha-Kurs für die Jugend, ein neuer Typ von Glaubenskurs, der für Erwachsene schon einige Male stattgefunden hat.


Das zweite wirbt für Ihr Kommen bei der Einführung unseres neuen Pfarrers Tom Kruczynski, der alle 5 Pfarren des Pfarrverbandes "Am Jakobsweg-Weinviertel" leitet, und den Abschiedgottesdienst von "Altpfarrer" Markus Beranek.


Und das dritte Plakat verspricht einen hohen Kunstgenuss, allein wenn Sie an einen der Mitsingenden beim Wiener Lehrer a capella-Chor denken - Pastoralassistent Manfred Plattner, dessen wunderschönen Bariton Sie immer wieder in unserer Kirche hören können, aber beim Konzert nicht heraushören werden...


Der erste Familiengottesdienst mit unserem neuen Pfarrer

Am 9. September fand um 9:30 die erste Familienmesse mit unserem neuen Pfarrer Tom Kruczynski statt. Nach einer kurzen Vorstellung erfüllte langer Willkommensapplaus die Kirche. Musikalisch wurde der Gottesdienst schwungvoll - sehr schwungvoll sogar - von unserem Familienmessenchor samt kleinem Orchester gestaltet. Unverzichtbar ist Franz Christian als perfekter Tonmeister am neuen Yamaha-Mischpult wieder dabei.

Christina Mölzer sprach die Lesung und Diakon Ossi Wolf das Evangelium.Die Predigt gestalteten Geri und Sigi  Braunsteiner und Pfarrer Tom rund um das Evangelium von "Taubstummen". Auch Zeugnisse des eigenen "Geheilt werdens" wurden von Karl Hochfelsner und Sigi Braunsteiner vorgetragen. Tom wagte sich bei der Predigt weit in den Kirchraum hinein vor.

Am Ende konnten Einzelne, Paare und Familien wieder den beliebten Paarsegen bekommen.

Als Besonderheit war bei der Messe auch ein Team im Auftrag der Erzdiözese dabei, das Ausschnitte des Gottesdienstes und Interviews mit einzelnen Personen machte, die dann in einen Film für das nächste Treffen der Diözesanversammlung des Entwicklungsprozesses APG 2.1. vorkommen werden. Die Pfarre Stockerau als Muster für eine gute Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen sein wird.

Alle Bilder zum Gottesdienst finden Sie hier.

Freitag, 7. September 2018

Von Gottes Geist bewegt gemeinsam unser Leben gestalten


Wir wollen uns als Pfarre gemeinsam auf die Vision Von Gottes Geist bewegt gemeinsam unser Leben gestalten zubewegen.
Folgende Leitlinien dienen als Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für unsere Pfarre (und unseren Pfarrverband):

  1. Wir nehmen inmitten vielfältiger Lebenssituationen und gesellschaftlicher Entwicklungen das Wirken des Geistes Gottes wahr und setzen uns dafür ein die Schöpfung zu bewahren um diese Welt gerechter und menschlicher zu gestalten.

  1. Wir gehen offen auf Menschen zu und bieten ihnen zeitgemäße Gelegenheiten, den christlichen Glauben kennen zu lernen.

  1. Wir ermutigen Menschen ihren persönlichen Weg des Glaubens zu gehen, ihre Berufung zu entdecken und ihre Fähigkeiten zu entfalten und einzusetzen.

  1. Wir entwickeln unsere Gruppen, unser Gottesdienstfeiern und unsere Organisationskultur, um im Glauben zu wachsen und daraus Kraft zu schöpfen. Wir haben den Mut Altes zu beenden, damit Neues beginnen kann.
  2. Unsere Pfarren sind Orte der Begegnung. Wir arbeiten an einer Kultur des Umgangs miteinander, die von Wertschätzung, Herzlichkeit, Offenheit und Gastfreundschaft geprägt ist.

  1. Das persönliche und gemeinsame Gebet und Lesen der Heiligen Schrift sind uns dabei Kraftquelle und Inspiration.

  1. Wir sind aktiver Teil der Gesellschaft und setzen durch konkrete Projekte und Hilfestellungen Zeichen der Solidarität mit Menschen in unseren Orten und in der Welt.

  1. Wir setzen Schwerpunkte, um den Glauben an den unterschiedlichen Orten und in den unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen zu verwurzeln.

Montag, 3. September 2018

Fake News - noch einmal

Wir haben schon auf den Vortrag in Hausleiten hingewiesen, aber leider mit dem falschen Datum (das leider auch unentdeckt in der neuen Pfarrverbandszeitung schlummert). Richtig ist, dass der Vortrag zu Fake News und Dirty Campaigning am Donnerstag, den 20. September um 19 Uhr im Pfarrheim Hausleiten stattfindet.
Wie schon berichtet, gibt es auch in Oberrohrbach eine 2. Chance am 3. Oktober auch um 19 Uhr im Pfarrzentrum Oberrohrbach.