Freitag, 31. August 2018

Frauen fahren Wall

Mit dem Thema "Als Christin wirken" laden die Frauen der Dekanate Stockerau und Korneuburg zu einer Wallfahrt nach Maria Schutz und Maria Moos ein. Datum ist der 24. September und alles weitere steht am Plakat.

Fake News - nicht mit mir!

Fake-News sind in allen Diskussionen ein heißes Thema. Das sind Meldungen, die irgendwer absichtlich erfunden hat, um uns Leser, Hörerin oder Seherin zu manipulieren. Das katholische Bildungswerk hat einen Vortrag von Verena Resch dazu im Programm, den Sie zum Beispiel am 20. September im Pfarrheim Hausleiten, aber auch am 3. Oktober im Pfarrzentrum Oberrohrbach,  jeweils um 19:00, besuchen können.

Hier ist das Plakat von Oberrohrbach.


Donnerstag, 30. August 2018

Wind of Change im Sonntag

Klingt irgendwie grammatikalisch falsch. Gemeint ist dass die Auswirkungen der Veränderungen in unserem Pfarrverband auch die Zeitung "Der Sonntag" der Erzdiözese Wien prägen.

Unser in wenigen Tagen "Altpfarrer" Markus Beranek wird am Titelbild
groß herausgestellt und seinem Lebensweg und seinen Ideen  ist auch eine ganze Doppelseite der Zeitung gewidmet.

Sie finden einige Gratisexemplare der Zeitung auf unserem Schriftenstand im Eingangsbereich der Kirche - auf der rechten Seite des Standes. Auf der linken Seite können Sie sich die neue Pfarrverbandszeitung abholen, wenn sie Ihnen noch nicht zugestellt worden ist - und Sie sehr
neugierig sind.

Sonntag, 26. August 2018

Ehre, wem Ehre gebührt

Pfarrer Markus Beranek ehrte heute in der Halbzehnuhrmesse Helene Bratusa und Frau Kellner für die Betreung des Seniorenclubs der Pfarre mit zwei wunderschönen Blumensträussen und ehrenden Worten. Der Seniorenclub hat jetzt seinen Betrieb eingestellt und wurde über viele, viele Jahre von den beiden und auch anderen Helferinnen betreut. Wer in den letzten Jahren zufällig am Mittwoch Nachmittag in den alten Pfarrsaal schaute, war immer wieder erstaunt über die kreativen und lieben Tischdekorationen für den Senioren-Nachmittag.

Wir haben ein paar Bilder von der Ehrung in unser Fotoalbum gestellt.

Predigt vom 21. Sonntag

Markus Beranek hat uns seine Predigt vom heutigen Sonntag, dem 26. August, geschickt. Langsam wird es mit dem "Wind of Change" ernst - es war seine letzte Sonntagspredigt als Pfarrer von Stockerau. Aber der wahre Abschied ist erst am 30. September bei der Halbzehnuhrmesse.

Predigt 21. Sonntag im Jahreskreis

Die biblischen Texte dieses Sonntags reden von zwei Entscheidungssituationen. Einmal ist es Ende der Wüstenwanderung des Volkes Israel, dass Josua am Ende seines Lebens die Menschen einlädt, sich für diesen Gott zu entscheiden, der sie aus dem unfreien Leben in Ägypten herausgeführt hat. Im Evangelium ist es Jesus, der seine Jünger in einer Krisensituation, wo er bei vielen Menschen auf Unverständnis stößt,  ermutigt, klare Position zu beziehen.

Manchmal stehen auch in unserem Leben große Entscheidungen an: welche Ausbildung wir machen, ob wir ein Stellenangebot annehmen – dass ich mich für die Leitung des Pastoralamtes beworben habe. Aber der Alltag unseres Lebens spielt sich viel banaler ab. Gehe ich ins Kino, setze ich mich vor den Fernseher, wie antworte ich auf diese oder jene Bemerkung?
Ich erlebe, dass viel Ausrichtung des Lebens daran liegt, diese kleinen Entscheidungen des Alltags bewusst zu treffen. Bewusst meint für mich, achtsam zu sein. Es geht um keinen Perfektionismus. Wenn ich eine Entscheidung fälle und sie falsch ist, kann ich ja immer noch etwas fürs nächste Mal lernen. Aber wenn ich in meinem Leben nicht einfach nur Dinge geschehen lasse, andere über mich bestimmen lasse sondern bewusste Entscheidungen treffe, dann werde ich erleben, dass ich selber Steuermann meines Lebens bin. Wenn ich diese Entscheidungen im Blick auf Gott treffe, werde ich darin erfahren, dass ich auch in komplexen und vielschichtigen Lebenssituationen zu guten Entscheidungen finden kann, die in mir eine innere Klarheit und eine Spur des Trostes und des Friedens hinterlassen. Das heißt auch manchmal neue Situationen ausprobieren, das heißt auch aus Fehlern zu lernen, das heißt auch demütig um die eigenen Grenzen zu wissen. Mich für eine Zeit der Erholung und der Ruhe zu entscheiden kann ja auch ein Dienst an den Menschen sein, weil ich dann wieder freier und offener für meine Familie oder Arbeitskollegen da bin.

Für mich sind Gebet und Gottesdienst ganz wichtige Orte dieser täglichen Entscheidungsfindung. Zeiten, wo ich versuche, meine Frage für den Tag und die Woche im Blick auf Gott zu klären und ich merke sehr oft, wie ich hier zu sehr deutlichen Einsichten komme.
Die biblischen Texte dieses Sonntags können uns auch dazu inspirieren, die ganz banalen und die ganz großen Entscheidungen unseres Leben im Blick auf Gott zu treffen, auf diese Weise in der Freiheit und der inneren Lebendigkeit zu wachsen und zu erfahren, dass Gott uns jeden Tag ein Stück mehr in das Land des Lebens führt.

Hier geht es zu den Lesungen des Sonntages.

Freitag, 24. August 2018

Auch die Rasenmäher treffen sich

Und zwar im P2.
Ein schöner Schnappschuss von einem Rasenmähertreffen am Platz vor dem P2 - Pfarrzentrum Stockerau.

Drei Veranstaltungshinweise

Vielleicht ist für Sie was dabei?
  • Am 8. und 9. September ist in Wien im Stephansdom die "Maria Namen Feier"
  • Am 15.9. gibt es eine Schienenwallfahrt nach Gloggnitz 
  • Und am 16. 9. lädt das "Radlland" zum Rad'ln in die Kirche ein.
Klicken Sie auf ein Plakat und Sie können alles lesen.



Ein Kindergottesdienst im Sommer

Antonia Heinz hat bei einem Kindergottesdienst (am 19. August) im Pfarrgarten ein paar Fotos gemacht.

Hier gehts zum Album.

Dienstag, 21. August 2018

Eine Zeitung erblickt das Licht der Welt

Heute ist die erste Ausgabe der neuen Pfarrverbandszeitung in Druck gegangen und ab nächster Woche wird sie verteilt werden. 10.000 Exemplare werden in den 22 Ortschaften des Pfarrverbandes Am Jakobsweg-Weinviertel, in dem über 14.000 Katholikinnen und Katholiken wohnen,  an alle Haushalte verteilt.

Die Zeitung kommt mit 24 Seiten, in neuem Design mit neuen Inhalten und mehr zum Lesen zu Ihnen. Sie wird vier Mal pro Jahr erscheinen und das im September, Dezember, März und Juni. Und sie wird von einem Redaktionsteam aus allen 5 Pfarren gemacht.

Wir freuen uns, wenn sie Ihnen gefällt. Aber wir freuen uns auch über Rückmeldung, wie sich die Zeitung weiterentwickeln soll. Zum Beispiel könnte Sie Ihre Meinung als Kommentar zu diesem Artikel schreiben...

Online Leserinnen und Leser sind schneller dran, drum können Sie diese Zeitung auch schon heute im Internet (als PDF) lesen. Idealerweise mit einem Programm, das die Zeitung zweiseitig mit dem Deckblatt als Einzelseite präsentiert (z.B. Adobe Reader mit Zweiseitenanzeige und einem Haker bei Deckblatt im Zweiseitenmodus)

Wir wünschen viele Verngügen beim Lesen.

Hier gehts zum Pfarrverbandszeitungsarchiv, wo Sie auch diese Ausgabe - noch etwas einsam -  finden.

Sonntag, 19. August 2018

Predigt vom Sonntag, 19. August

Die Predigt von Pfarrer Markus Beranek am 20. Sonntag im Jahreskreis - schon mit viel Abschiedsgedanken in die neue Aufgabe.

Predigt 20. Sonntag im Jahreskreis
In der Lesung aus dem Buch der Sprichwörter wird die Weisheit mit einer vornehmen Frau identifiziert, die sich ausgewählte Gäste zu einem vorzüglichen Festessen eingeladen hat. Der Braten ist fertig, der Wein steht bereit und die Stadtburg ist ein äußerst ansprechender Ort für ein Festessen.
Wie das so ist: ein gepflegtes Essen dient ja nicht nur der Nahrungsaufnahme, es nährt zugleich unseres Seele. In einer angenehmen Tischgemeinschaft erleben wir, dass unsere Beziehungen und Freundschaften gestärkt werden, können wir entspannen und ein angeregtes Tischgespräch macht den Horizont unseres Denkens weiter.
Die biblische Weisheitsliteratur lässt sich von der Weisheit und Lebenserfahrung der Menschen unterschiedlichster Kulturen inspirieren. Gleichzeitig ist sie davon überzeugt, dass der Glaube an den Gott Israels einen vorzüglichen Zugang auf der Suche nach Lebensweisheit und einem weiten Herz bietet. Die biblischen Weisheitstexte reden von der Kunst des guten Lebens und sie wollen Hilfestellungen bieten, um glücklich zu werden.
Auch dieses Bild der Frau Weisheit in der Lesung aus dem Buch der Sprichwörter erzählt davon, dass Menschen in der Gemeinschaft der Glaubenden jene Lebensweisheit entdecken, die ihre Seele nährt, die ihrem Leben Geschmack gibt. Das ist, wie wenn ich ein gutes Buch lese, das mich durch Tage und Wochen hindurch beschäftigt, das mir Dinge aufschließet und das mir hilft, mein eigenes Leben besser zu verstehen.
Unter dem Vorzeichen dieser sinnlichen Suche nach Lebensweisheit, nach Zufriedenheit, nach dem, was die Seele nährt redet Jesus davon, dass wir sein Fleisch und Blut essen und trinken müssen. Das sind ja ganz starke Bilder, die wieder einmal typisch für das Johannesevangelium sind. Die Verheißung, die darin steckt, knüpft genau an diese Weisheitsliteratur an: wenn du ins Jesus eintauchst, wenn du Jesus verinnerlichst, wenn du Jesus in dich aufnimmst und dir sein Lebensgefühl, sein Denken, seines Herzensweite immer mehr aneignest, dann wird das deine Seele nähren und dein Herz weiter machen. Du wirst erleben, dass du in den Herausforderungen deines Lebens und auch auf den trockenen Pfaden Nahrung und Kraft für dein Leben findest.
Ich erlebe das jeden Tag, gerade jetzt in dieser Übergangssituation wo ich am Abschiednehmen bin und wo die neue Aufgabe durch einzelne Besprechungen und Mails schon immer näher rückt. Das bringt ein ganzes Gemisch von Gefühlen mit sich: viele praktische Dinge, die zu denken sind, ein Stück Abschiedsschmerz, die Frage und auch Sorge, wie wird das?, wie werde ich den vielfältigen Ansprüchen gerecht?. Das persönliche Beten und die Eucharistiefeier helfen mir, in all dem immer wieder den Focus zu finden. Ich tue es, weil ich glaube, dass dieser Jesus mich ruft. Ich kann nur eines nach dem anderen tun, kann nur jeden Tag neu entscheiden, was jetzt Priorität hat, kann mich nur drum bemühen von einer Begegnung zur nächsten, von einer Aufgabe zur anderen zugehen. Das ist aufregend, phasenweise viel, das ist mit Anspannung verbunden und gleichzeitig erlebe ich, dass es die Seele nährt, das ich dabei Freude und Dankbarkeit empfinde, dass diese Rückbindung an Jesus mich hilft, mich nicht in irgendwelchen Details zu verlieren.
Jesu Fleisch essen und sein Blut trinken – das sind starke Bilder dafür, dass unser Glaube uns wirkliche Nahrung und Stärkung auf unserer Suche nach einem guten, erfüllten und glücklichen Leben sein kann.

Dazu die Lesungen von diesem Sonntag.

Fußwallfahren in Hausleiten

Hausleiten gehört ja zum Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel, zu dem auch die Pfarre Stockerau gehört. Auch in Hausleiten gibt es schon zum 16. Mal eine Fußwallfahrt nach Mariazell, von der wir einen originellen Bericht bekommen haben, den Gerda Ollatsberger verfasst hat.

16. Fußwallfahrt Hausleiten – Do, 5.7. – So, 8.7.2018

  Thema:
                    Mariazel      loslassen             
                                        leiden
                                        lachen
                                        loben

3:30 Uhr, der Wecker läutete!!! So früh???
Na es war der 5. Juli!!!, der Beginn der 16. Fußwallfahrt nach Mariazell!
Um 4:15 Uhr war‘s soweit, das Gepäck samt Torte im Auto verstaut (jaaaaaa, heuer kam auch eine Geburtstagstorte mit, aber davon erzähle ich dann später ) und los ging‘s nach Schmida, wo wir noch meine Schwester samt Gepäck und Geburtstagstortendeko einluden und weiter zum Treffpunkt nach Hausleiten zur Fam. Eder düsten.

Nach einer flotten Begrüßungsrunde starteten wir die heurige Wallfahrt mit dem traditionellen Morgenlob kurz nach 4:30 Uhr.
Unsere erste Tagesetappe führte uns, die aufgehende Sonne im Rücken, vorbei an duftenden Getreide- und sattgrünen Kukuruzfeldern nach Tulln zur Donaulände, wo wir bei dampfendem Kaffee und frischen Topfengolatschen und Nusskipferln unsere erste Pause einlegten.
Weiter ging es danach flotten Schrittes nach Judenau, wo wir unter dem schattigen Blätterdach des Baumes vor dem Schloss unser Mittagslob abhielten.
Unser Tagesziel, eine Schule in St. Christophen, erreichten wir um ca. 17:00 Uhr nach insgesamt 39,8 zurückgelegten Kilometern.
Schnell ein gemütliches Schlafplätzchen eingerichtet und den Staub des Tages runtergeduscht – nach dem gemeinsamen Abendlob  wartete schon ein leckeres Abendessen im  GH Schmölz auf uns.
Und danach? Da hatte die mittlerweile von Hermi dekorierte und mit Wunderkerzen und Sternspritzern gespickte Geburtstagstorte ihren fulminanten Auftritt!
Auf insgesamt 235 anwesende Geburtstagsjahre (die Runden und Halbrunden von 2018) stießen wir mit einem Gläschen Sekt an. 70 Lenze zählte unser ältestes Geburtstagskind!  ̶  Mein Wunsch an dieser Stelle? So fit wie Veronika wäre ich mit 70 bitte auch noch gerne!

Tag 2: Frühstück um 5:30 Uhr
Es gab heuer Frühstück mit Bedienung, das hatten wir in St. Christophen noch NIE! Na ja, das hatte dann auch gleich relevante Auswirkungen auf unser Zeitmanagement. Punkt 6:00 Uhr lauschten wir den Glockenklängen der nahe liegenden Kirche beim Frühstückskaffee. DAS hatten wir auch noch nie! Normalerweise standen wir um diese Zeit schon bei dieser Kirche und warteten auf den letzten Glockenschlag um unser Morgenlob zu beginnen.
Nach dem leicht verspäteten Start machten wir uns bei bewölktem Himmel auf in einen weiteren Wallfahrtstag durch eine traumhaft schöne Voralpenlandschaft. Eine 80%ige Regenwahrscheinlichkeit war für diesen Tag angesagt, noch war´s aber trocken.
So blieb es dann natürlich nicht, am Vormittag griffen die 80% erfolgreich durch und wir setzten unseren Weg bei zeitweise recht ausgiebigem Regen fort, was unserer guten Laune aber keinerlei Abbruch tat. Phasenweise kam noch recht kräftiger Wind hinzu … in mir machte sich eine gewisse Erwartungshaltung breit – ob meine windgebeutelte und aufgeblähte Pellerine wohl als Segel brauchbar wäre und ich ein Stück des Weges fliegend zurücklegen könnte?
Im Anbetracht der üppigen Strauch- und Baumvegetation in der Umgebung war es letztendlich vermutlich eh besser, dass es dann doch nicht dazu kam.
Um 16:30 Uhr erwartete uns an diesem Tag nochmal eine besondere Herausforderung – der anspruchsvolle Aufstieg vom Steinbruch in Hainfeld auf die Ebenwaldhütte. 3½ Stunden später war auch diese Etappe geschafft und wir schleppten unsere müden Knochen samt Gepäck (für das letzte Stück bis zur Hütte existierte für unseren Begleitbus keine befahrbare Straße mehr) in unser Quartier. 40,4 zurückgelegte Kilometer waren es an diesem Tag, 9¾ Stunden reine Gehzeit – das Gefühl angekommen zu sein war echt schön!

Tag 3: „Morgenstund‘  hat Gold im Mund!“ und so ließen wir uns um 5:30 Uhr schon unser Frühstück gut schmecken.
Mit wollig vollem Magen schulterten wir danach wieder unser Gepäck und machten uns damit zum Begleitbus auf. Bergab ging‘s damit viel flotter als am Vorabend bergauf und es fühlte sich auch viel leichter an! - Am Abend sollte ich dann feststellen, dass dieses Gefühl echt war – mein Duschgel und das Haarshampoo hatte ich auf der Ebenwaldhütte zurückgelassen.
Das schwere Gepäck wieder im Begleitbus verstaut, ging´s weiter in Richtung Unterberg.
In Unterberg trafen wir dann auch wieder Carli, der uns kurz vorher beim Gehöft „Zum Stadl“,  zwecks einem Shoppingausflug nach Lilienfeld mit Sepp unserem Fahrer des Begleitbusses, verlassen hatte.
Man sieht, bei der Wallfahrt ist für jeden etwas dabei – wenn gewünscht sogar ein Einkaufsbummel. Aber um jetzt nicht irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen: Es ist mittlerweile Tradition, dass auf dem Weg nach Mariazell jedes Jahr 1 Paar Wanderschuhe das Zeitliche segnet.
Heuer hat es Carli erwischt – ich bin schon gespannt, wer sich nächstes Jahr neue Treter kaufen darf.
Unser weiterer Weg führte uns über St. Ägyd nach insgesamt 38,5 km aufs Gscheid zum GH Gruber.
Lagerbezug, ‘ne flotte Dusche (danke an dieser Stelle an Elisabeth für das Duschgel!) und auf ging‘s zum Abendessen. Das Abendlob gestalteten wir in gemütlicher Runde im Lager, wo wir danach auch noch nett den Abend ausklingen ließen.

Tag 4 - Sonntag, der 8.7.18: Wir gingen es entspannt an, bis Mariazell waren es nur mehr 20,5 km.
Unbeschreibliche Naturimpressionen entlang der Walster - auf diesem Weg entstand dann auch wieder unter Elisabeths geschickten Fingern der wunderschöne Walster Blumenkranz für unser Wallfahrerkreuz. Knapp 8 km nach dem Start  kam dann schon das sehnlichst erwartete zweite Frühstück bei der Wuchtlwirtin. Ob Kaiserwuchtl mit Schokosauce und Eierlikör oder ganz normal mit Vanillesauce, die Dinger waren ein Gedicht! Mindestens 1/2  kg schwerer setzten wir dann unseren Weg fort. Der Weg entlang des Nordufers des Hubertussees ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken. Diesem See mit seiner spiegelglatten Oberfläche wohnt ein ganz besonderer Zauber inne, nur das Zwitschern der Vögel und die Gespräche der Wallfahrer waren zu hören, sogar ein Blick auf einen Graureiher war uns vergönnt. Zeit auch für einen Besuch der wunderschönen Bruder Klaus Kirche am Ufer des Hubertussees -  innehalten, ein Gebet, ein Kerzerl anzünden …..

Beim Übergang der Seeschleuse nochmal ein kurzer Blick zurück auf den Hubertussee, gleich darauf entschwindet er unseren Blicken und wir richten unsere Konzentration wieder nach vor, unseren Weg über den Habertheuersattel  zur Sebastiani Holzknechthütte, unseren letzten Rastplatz.
Von der Sebastianihütte war‘s dann nicht mehr weit, noch einmal erwischte uns ein kurzer Regenguss, bei unserem Einzug um 13:30 Uhr in Mariazell wurden wir aber schon wieder bei sonnigem Wetter von vielen Angehörigen ganz herzlich empfangen.
Um 14:00 Uhr feierten wir gemeinsam mit unserem Pfarrer Andreas beim Gnadenaltar in der Basilika eine Messe.
Den Abschluss fand die Wallfahrt um 16:30 Uhr mit einer Andacht im Karner.
Anstrengend, aber echt schön war es wieder!

Danke an das gesamte Organisationsteam, ohne euch gäbe es diese Wallfahrt nicht!
Danke an Carli, dass du uns noch immer sagst  wo‘s lang geht, obwohl du schon gerne das Zepter weitergeben würdest.
Danke an Sepp unseren Fahrer des Begleitbusses, es ist einfach toll, wenn man das schwere Gepäck am Abend aus dem Bus holen kann und es in der Früh auch wieder dorthin verfrachten kann.
Danke an Christian, unser verantwortungsvolles Schlusslicht und seinen Helfer Poldi: So gut aufgepasst hat schon lange keiner mehr auf mich!
Danke euch ALLEN für 4 wunderschöne Tage, wir seh‘n uns im nächsten Jahr wieder!
Nicht vergessen: 17. Fußwallfahrt nach Mariazell 4.-7.7.2019

Gerda Ollatsberger

Samstag, 18. August 2018

Leider geschlossen

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie kommen bei einer Kirche vorbei und möchten auf einen einen Sprung hineingehen. Leider ist das Tor verschlossen oder ein abweisendes Gitter hindert Sie daran, sich niederzusetzen und ein kleines Gebet zu sprechen oder auch nur den schönen Innenraum anzusehen und die Kühle der Kirche zu genießen..
In Stockerau ist Ihnen das noch nicht passiert, denn von 7 Uhr früh bis 19 Uhr abends ist die Kirche offen. Aber auch in unserer Nähe, sogar im Pfarrverband kann Ihnen das leicht passieren. Kardinal Schönborn hat immer wieder dafür plädiert, die Kirchen unter Tags offen zu halten.
Das soll jetzt durch eine Initiative der Erzdiözese Wien besser werden. Unter dem Hashtag #BinHier gibt es in Facebook, Twitter und Instagram Gruppen, die Offene Türen fördern sollen.

Hier gibt es mehr zu dieser Initiative zu lesen.

Der "wind of change" kommt näher

Im Pfarrverband KaRoLiBe (Kalksburg, Rodaun, Liesing, Bergkirche) wurde am Marienfeiertag, am 15. August, das Patrozinium einer der Pfarren gefeiert.  "Die Heilige Messe wurde vom Pfarrvikar Tom Kruczynski, der sich bei dieser Gelegenheit von der KaRoLieBe-Gemeinde offiziell verabschiedet hat, und von auf der Webseite des Pfarrverbandes. Tom beginnt ja am 1. September bei uns im Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel als Leiter des Pfarrverbandes und Pfarrer aller 5 Pfarren.
Hier bekommt Tom den Abschiedssegen.
Kaplan Cyril Nwakamma zelebriert", heißt es

Auf dieser Webseite gibt es einige Bilder vom Gottesdienst und von Tom in voller Aktion - zum Eingewöhnen für uns Weinviertler. Wir freuen uns schon auf unseren neuen Stockerauer Pfarrer.


Predigt Maria Himmelfahrt

Die Predigt von Pfarrer Markus Beranek am Fest der Aufnahme von Maria in den Himmel (15. August).

Die Offenbarung des Johannes ist ein Buch der Ermutigung für Christen, in der schwierigen Situation von Verfolgung. In diesem Zusammenhang haben wir in der Lesung aus dem 12. Kapitel der Offenbarung von einer Frau gehört, die mit der Sonne bekleidet ist und den Mond unter ihren Füßen hat und einen Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Diese Frau ist wohl zunächst ein Bild für die Kirche. Der Drache, der ihr gegenübersteht, könnte etwa den römischen Kaiser symbolisieren – all die Mächte, die die Kirche verfolgen und unterdrücken.
Wenn ich diese Bilder heute lese, dann deute ich für mich den Drachen als ein Symbol für alles, was im Leben Angst macht und bedrohlich ist. Angst macht uns klein, Angst macht Menschen manipulierbar, wo die Angst in der Kirche regiert macht sie Menschen engstirnig und nimmt ihnen die Freude am Leben.
Die starken Bilder erzählen aber, dass die Frau diesen bedrohlichen Mächten nicht ausgeliefert bleibt, ganz im Gegenteil im Moment höchster Gefahr bringt sie sogar ihren Sohn zur Welt und ermöglicht neues Leben. Die spätere Tradition hat diese Frau mit Maria identifiziert. Das ist das Spannende an den alten biblischen Texten, dass aus unterschiedlichen Perspektiven angeleuchtet immer wieder neu zu funkeln und zu glänzen beginnen.
Im Licht des heutigen Festes sagt uns dann das alte Bild von der Frau und vom Drachen etwa: dass Maria sich ein Leben lang nie der Angst ausgeliefert hat, sondern, dass ihr Herz in allen Herausforderungen und Nöten in Gott geborgen geblieben ist.
Wir feiern am heutigen Fest also die Zuversicht, dass die dunklen Mächte der Angst, des Todes, der Engstirnigkeit nicht über uns Macht gewinnen müssen, sondern dass Gott nicht müde wird, uns weiten Raum zu schaffen.

Und hier die Lesung aus dem Buch der Offenbarung (11,19a.12,1-6a.10ab.), auf die die Predigt eingeht.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar:
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.
Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.
Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.
Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.
Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.

Mittwoch, 15. August 2018

Nächtliches für die Jugend

Jeden ersten Freitag im Monat ist um 20:15 eine Jugendvigil (Vigil meint Nachtwache) im Stift Heiligenkreuz. Unter www.jugendvigil.at gibt es alles Wissenswerte.

Nach der Gebetsstunde gibt es eine Agape und auch die Möglichkeit in der Jugendherberge zu übernachten.

Einmal ein anderes Abenteuer?

Erdäpfelfest und Kirche

Am ersten Wochenende des September feiert Stockerau nicht das Ende der Urlaubssaison oder Ferien, sondern das Erdäpfelfest, da die Erdäpfel im Umland Stockeraus die besten Österreichs, wenn nicht Europas oder gar der Welt, vielleicht sogar des Universums sein sollen.

Im Rahmen des Erdäpfelfestes gibt es am Samstag und Sonntag nachmittag die Möglichkeit den Kirchturm zu besteigen, aber auch Kirchenführungen. Am Sonntag ist am scharfen Eck/Rennerplatz ein ökumenischer Gottesdienst gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde.

Und am Sonntag, den 2.9. ist um 16 Uhr im P2 - Pfarrzentrum Stockerau wieder die beliebte Kindersegnung.

Wallfahrten im Herbst

Der Herbst ist eine Zeit der Wallfahrten. Gleich zwei Einladungen haben uns erricht, die wir gerne an dieser Stelle weitergeben wollen.

  • Am 1. und 8. September - Wallfahrtstage in Oberleis
  • Am 14. September eine Wallfahrt der Legio Mariens nach Maria Dreieichen mit einer Krankensegnung
Bitte klicken Sie auf die Plakate, um sie gut lesen zu können.




Nahe dem Himmel

Am 15. August, dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, lud die Pfarre Haselbach zu einem Festgottesdienst am Michelberg ein.
Der Altar stand dort, wo in der Barockzeit die nur 40 Jahre bestehende neue und große Kirche den Altarraum hatte. Pfarrer Markus Beranek feierte mit der Gemeinde und vielen Gästen den Gottesdienst. Wir sangen rhythmische Lieder, die von 2 Haselbacherinnen mit Gitarre und Altblockflöte begleitet wurden.
In seiner Predigt schlug Pfarrer Markus Beranek vor, die Geschichte von der Frau und dem Drachen aus der Offenbarung des Johannes als Bild zu nehmen, aus dem wir lernen müssen - und die ganze Kirche lernen muss - ohne Angst vor der Zukunft zu leben, weil wir alle des Schutz des Himmels gewiss sein können.

Nach der Messe gab es die Weihe der Gewürzkräuter-Büscherl, die einer Geschichte zu verdanken sind: Alle Apostel kamen zum Begräbnis von der Mutter Gottes Maria. Als sie das Grab besuchen wollten, war es leer und es strömte ihnen ein wunderbarer Duft entgegen. Maria war mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden.

Es wurden auch neue Brochüren angeboten, die die Haselbacher Kirche und die Kapelle am Michelberg beschreiben.

In unserem Fotoalbum finden Sie einige Bilder.

Mittwoch, 8. August 2018

Der gefährliche Dreizehnte

Dieser Tag wird ja von manchen als Unglückstag gemieden, besonders, wenn es ein Freitag ist. Aber an diesem Tag ist damals in Fatima Maria den jungen Leuten erschienen. Daher wird an vielen Orten, bei uns in der Nähe in Maria Roggendorf, dieser Tag des Monats besonders begangen. Jeden 13. findet schon seit vielen Jahren (am 13. August ist es die 581.) eine "Monatswallfahrt" statt, auf die wir doch einmal hinweisen möchten. Diesmal mit Weihbischof Franz Scharl. Und die Gebete zu Maria kreisen um die Themen: Festigung im Glauben, geistliche Berufe, Erneuerung der Kirche und so "einfache Dinge" wie Frieden in der Welt.

Probieren Sie es einmal, dabei zu sein...Es ist nicht weit von Stockerau, knapp 40 km - eine halbe Stunde immer nach Norden.


Ein Kapellenfest bei unseren Nachbarn

Unser Nachbars-Pfarrverband feiert ein dreifaches Fest in Obermallebern, Pfarrer Anton Höfer wird verabschiedet, das neue Pfarrteam stellt sich vor. Und der neue Pfarrverband wird vorgestellt und gefeiert. Das Fest findet am Sonntag, den 9. September statt. Alles Weitere finden Sie am Plakat.


Oberhautzental lädt zu Mariä Himmelfahrt ein


Die Pfarre Oberhautzental lädt Sie zur Wallfahrt und Festmesse in die Wallfahrtskirche ein. Die Pfarre feiert das Bestehen der Wallfahrtskirche seit 625 Jahren mit einem Fackelzug am Vorabend, dem 14. August, von Unterparschenbrunn oder Unterhautzental nach Oberhautzental und einer Festmesse am Marienfeiertag, dem 15. August um 9:30 ein.

Alles finden Sie auf der Einladung weiter unten.


Freitag, 3. August 2018

Ein sommerliches Feinschmecker-Konzert

Unser Organist Johannes Lenius schreibt uns:
Nächsten Freitag ist ein Sommerkonzert, in dem einige kirchenmusikalische Leckerbissen geboten werden. Arien und Motetten von Händel, Mozart, Schubert, Franck, u.a. werden von der Sopranistin Barbara Kajetanowicz vorgetragen, ich werde an der Orgel sitzen und spielen.
Das Bild links zeigt die Künstlerin auf dem Cover einer CD, die gut zu unserem Konzert passt: Voice & Organ.

Merken Sie sich bitte den Termin vor: Freitag, 10. August 2018, 17 Uhr in der Pfarrkirche Stockerau.