Samstag, 7. Juli 2018

Südsudan in Trümmern

Flagge des Südsudan
Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman hat uns diesen Beitrag geschickt. Gleich nach der Unabhängikleit des eher "christlichen" Südsudan vom islamischen Sudan gründeten die Schwestern ihres Ordens eine Niederlassung im neuen Staat Südsudan. Als dann die Bürgerkriege in diesem Land begannen, musste auch diese Ordensniederlassung ihr erstes Todesopfer beklagen, die Ärztin Schwester Veronika. Die Schwestern zogen sich dann aus dem gefährlichen Staat zurück über die Grenze nach Uganda , um wenigsten bei den
Flüchtenden zu helfen. Lesen Sie, was Schwester Christa Petra schreibt:

Am 9.7. jährt sich der Unabhängigkeitstag des Südsudan. Was mit so viel Begeisterung begonnen wurde, ist jetzt ein Trümmerhaufen, ein Kampfplatz unterschiedlichster Interessen aufgrund der Rohstoffe in diesem Land.

Die Menschen dort sollen von der Stockerauer Koloman-Pfarre nicht vergessen sein, wenn wir auch wenig tun können. Sr. Beni ist in Uganda und hilft im Settlement, wo vor allem Südsudanesen Zuflucht gefunden haben. Das ist wie
ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein Zeichen, Hoffnung und Mut nicht zu verlieren. Wir selbst können darauf achten, wie wir über andere, besonders über Flüchtlinge und Migranten sprechen, uns für einen humanitären Umgang mit Hilfesuchenden einsetzen. Wenn einige dabei mitmachen, setzen wir schon kleine, aber wichtige Schritte – auch in unserem Europa.

Sr. Christa Petra SSpS


Sie können alle Artikel in diesem Blog über den Südsudan hier lesen.

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