Freitag, 16. Februar 2018

Wir verteilen Henndis, keine Handies

Wir zitieren aus einer Meldung auf der Webseite der Erzdiözese Wien. Thema Caritas und Flüchtlinge:

Wiener Caritas-Generalsekretär Schwertner: "Diese Klage war notwendig und wir können heute sagen: Sie war auch erfolgreich". Im Moment rund zehn weitere Verfahren offen. Die Politik ist gefordert, stärker gegen Hass im Netz vorzugehen.

 Der Caritas reicht es: Die Organisation hat sich dazu entschieden, in einzelnen Fällen nun auch rechtlich gegen bewusst verbreitete Falschmeldungen im Internet vorzugehen und konnte kürzlich einen ersten Erfolg vor Gericht verbuchen: Das Handelsgericht Wien gab der Klage gegen einen Mann statt, der in online-Foren bewusst die Falschmeldung verbreitet hatte, die Organisation verschenke neue teure Handys an Flüchtlinge. "Diese Klage war notwendig und wir können heute sagen: Sie war auch erfolgreich", erklärte der Wiener Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner am Freitag, 16. Februar 2018.

Caritas entschied sich für Vergleich
Am Ende des Verfahrens steht nun ein Vergleich: Die Caritas verzichtet auf eine öffentliche Gegendarstellung des Mannes, dieser wird im Gegenzug in den nächsten Wochen einen Tag in einer Flüchtlingseinrichtung der Organisation als freiwilliger Helfer verbringen. Entschieden hat sich die Hilfsorganisation für den Vergleich, "weil wir glauben, dass Vorurteile am besten durch Begegnungen abgebaut werden können", so Schwertner.

Den ganzen Text finden Sie hier, auch was es mit den Henndis auf sich hat...

Bild. Klaus Schwertner von der Wiener Caritas. Web der Erzdiözese Wien. kathbild.at/Rupprecht

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