Montag, 26. Februar 2018

Predigt 2. Sonntag der österlichen Bußzeit - KLARER SEHEN

Heute gibt es nur ein kurze Zusammenfassung der Predigt aus Pfarrer Markus Beraneks Fastenzeit-Predigtzyklus.

Abraham glaubt, dass Gott von ihm als Opfer seinen eigenen Sohn möchte. Die alte Erzählung aus dem Buch Genesis erzählt davon, dass Gott nicht das Liebste von Abraham möchte, nicht seinen Sohn, sondern sein eigenes Vertrauen, sein Herz.

Das Evangelium erzählt von den Jüngern, die ganz vom Anblick Jesu am Berg der Verklärung fasziniert sind. Und das Evangelium erzählt, dass sie nicht in diesem schönen Moment stehen bleiben dürfen. Die Stimme aus dem Himmel sagt „Ihr sollt auf meinen geliebten Sohn hören“.

Die biblischen Texte des heutigen Sonntags laden uns ein, dass wir unsere Sorgen, unsere Fragen, die Dinge und Menschen, die uns beschäftigen in das Licht Gottes hineinstellen. Manchmal geschieht dann das Wunder, dass sie in einem neuen Licht erscheinen. Ich mache mir etwa Sorgen um liebe Menschen – und auf einmal entdecke ich: es ist gut, dass ich für sie bete, aber indem ich für sie bete, darf ich sie Gott anvertrauen und darf ich auch darauf vertrauen, dass sie ihren eigenen Weg gehen werden.

Umkehr kann uns helfen unser Leben, unsere Beziehungen zu anderen Menschen, unsere Sorgen und Probleme klarer zu sehen. Sie im Licht Gottes zu sehen.

Jesus hat das gemacht und deshalb konnte er seinen Lebensweg mit großem Vertrauen gehen.

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