Sonntag, 7. Mai 2017

Messe für den Südsudan

Am 7. Mai war die Sonntagsmesse um 9:30 dem Südsudan gewidmet. Schwestern des Ordens von St. Koloman versuchen dort unter schwierigsten Bedingungen der Bevölkerung zu helfen. Die Ärztin Schwester Veronika büßte letztes Jahr diesen Einsatz mit ihrem Leben, da sie von einem Soldaten erschossen worden war. Wir haben hier darüber berichtet. Der Südsuden mit einer christlichen Mehrheitsbevölkerung hat sich vor einigen Jahren vom Sudan getrennt und ist der jüngste Staat der Erde. Stämme bekämpfen sich jetzt nach jahrzentelangem Trennungskämpfen in blutigen Auseinandersetzungen im neuen Staat. Christlich hilft da offenbar auch nicht...

Unsere Klosterschwestern bemühe sich, die Traumata des jahrzehntelangen Krieges aufzuarbeiten
Hier ist der Südsudan
und im Gesundheitsbereich mitzuhelfen, dass es den Menschen besser geht. Jeder Euro für diese Projekte vermeidet, dass Menschen dieses Land verlassen und in ihrer Not nach Europa emigrieren.

Die Musik für die Messgestaltung steuerte unser Chor 20th century Vox, geleitet von Manfred Bohn und begleitet auf der Orgel von Beate Kokits, bei. Nach der Messe verteilten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreisen, den Walter Pusch jun. leitet, Informationsmaterial und baten um Spenden.

Im Pfarrcafé hatten heute die Damen der Mütterrunde Dienst und betreuten ihre Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Köstlichkeiten. Es war besonders viel los, denn die Erstkommunionkinder bereiteten sich mit ihren Eltern auf die Erstkommunionmesse um 11 Uhr vor.

Hier gibt es ein paar Bilder im Album.

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