Sonntag, 30. April 2017

Neuem eine Chance geben

Wir haben die am 19.März neu gewählten Pfarrgemeinderätinnen und -räte unserer Pfarre gebeten, ihre Meinung zum neuen Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel zu sagen. Hier ist ein neuer Beitrag dazu, diesmal von Monika Böckmann. Monika Böckmann schreibt:

Um zum Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel Stellung zu nehmen, fiel mir zuerst die Diözesanversammlung im Oktober 2013 ein, damals für mich eine erste Begegnung mit den angedachten, notwendigen Veränderungen in unserer Diözese.

Ein Blick in meine Notizen von damals zeigte mir Vorbehalte, Anliegen und so manche Uneinsichtigkeit auf, die dieser Erneuerungsprozess in den Dekanaten hervorrief und die damals ausgesprochen werden konnten, die von Turbulenzen, von Mut fassen und vor allem aber auf das Gebet für die Gemeindeerneuerung nicht zu vergessen, zeugten.

Nun, vier Jahre später ist für fünf Pfarren ein erster großer Schritt geschafft und der Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel vom Kardinal per Dekret bestätigt. In den Gemeinden gibt es wie gewohnt Gottesdienste und an örtlichen Traditionen kann und soll ja wie bisher festgehalten werden. Organisatorisches wurde zum Teil schon verbessert. Das Miteinander innerhalb des Verbandes muss noch wachsen. Der Prozess ist noch nicht beendet, denn die Aufmerksamkeit sollte nun einer Erneuerung gelten, die jene Menschen anspricht, die keinen für sie stimmigen Zugang zu bisherigen Formen innerhalb der Kirche finden konnten.

Ich möchte nicht missverstanden werden, das Bisherige soll nicht schlecht geredet werden, aber auch Neuem muss eine Chance gegeben werden. Wir sind ja angehalten, Vorschläge zur Gestaltung mitzuteilen. Manches wird uns bestimmt eine gewisse Flexibilität abverlangen, aber unsere Mobilität erlaubt es uns ja schließlich innerhalb (oder auch außerhalb) des Verbandes Gottesdienste zu besuchen, die unserem Wunsch der Messgestaltung entsprechen.

Mit dem Gebet für die Pfarre Stockerau bitte ich Sie, diesen Erneuerungsprozess zu unterstützen. Das Gebet finden Sie hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.