Sonntag, 26. März 2017

Begegnungscafé - Zweite Ausgabe


Heute, am Sonntag, den 26. März, fand im P2 - Pfarrzentrum Stockerau  neben der katholischen Pfarrkirche von 15-17 Uhr das 2. Begegnungscafé statt. Begenungscafès sind  Folgen von Treffen von "Einheimischen" mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan, die zur Zeit in Stockerau wohnen. Es war wie das erste Café letzten Sonntag im evangelischen Gemeindezentrum sehr gut besucht. Einen kleinen Eindruck bietet unser Panoramabild, das Sie durch einen Klick auch vergrößern können.

Viele Bilder hat Mercédesz Konyicsák gemacht, die sie in diesem Fotoalbum ansehen können. Zeit nehmen - es sind wirklich viele Bilder.

Mit vielen jungen Leuten, aber auch mit viele Familien mit Kindern aller Altersstufen kommt man hier, teilweise aus sprachlichen Gründen mühsam, ins Gespräch und lernt ein bisschen etwas über unsere Gäste in Stockerau. Gerade die halbwüchsigen Kinder sprechen schon erstaunlich gut deutsch, weil sie ja hier in die Schule gehen, aber auch mit den Erwachsenen kann man sich ganz gut unterhalten. Denn es gibt ja Gott-sei-Dank genug Menschen in Stockerau, die den Deutsch-Unterricht organisieren oder auch selbst unterrichten.

Für alle, die einmal selbst Erfahrungen nicht mit "den Flüchtlingen", sondern mit den Menschen, die in ihrer Not zu uns gekommen sind, machen wollen ist dieses Begegnungscafé, das abwechselnd jeden Sonntagnachmittag im evangelischen Gemeinde- und im katholischen Pfarrzentrum statfinden wird, eine einfache Möglichkeit.

Den Initiatorinnen dieses Begegnungscafès ist zu ihrer Initiative wirklich zu gratulieren.

Noch eine große Bitte an unsere Leserinnen und Leser vor allem in Stockerau und Umgebung, die sich aus Gesprächen beim Café ergeben hat:

Eine junge afghanische Familie (Eltern 26 Jahre alt,  3 Kinder zwischen 10 und einem halben Jahr) wohnt zur Zeit in Stockerau auf 16 m2. Ihre Betreuer suchen für die Familie eine größere Unterkunft (so um 50 m2), die aber (weil die Familie derzeit den Status des subsidiären Schutzes hat und daher in Niederösterreich nur das Recht auf Grundversorgung hat)  nicht mehr als 300.- € monatlich kosten darf. Wichtig ist auch wegen der Teilnahme an Kursen eine Lage, wo zu Fuß eine Schnellbahnstation erreicht werden kann, also neben Stockerau auch z.B. Oberolberndorf , Sierndorf, etc. Wenn Sie da helfen können, schreiben Sie bitte eine eMail an diese Adresse.

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