Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ein couragierter Propst, denn Christlich geht anders

Karl Pichelbauer, unser Altpfarrer und jetzt Dompropst in Wiener Neustadt, ist in den Medien, weil er sich gegen ein geplantes Bettelverbot in Wiener Neustadt ausspricht. Hier ein kurzer Auszug aus einem Artikel über dieses Thema mit einem Link zur NÖN vom Generalsekretär der Katholischen Aktion Christoph Watz. 

"Stille Bettler“ vertreiben und einsperren?!
von Christoph Watz am 01. Dezember 2016, 14:55 Uhr

Mit dem Bettelverbot überschreitet die Politik in NÖ eine „rote Linie“. Christliche Politik geht anders.

Ein Landtagsbeschluss vom September ermöglicht Gemeinden in NÖ mittlerweile sogar "Stilles Betteln" zu verbieten! Der couragierte Wiener Neustädter Propst Karl Pichelbauer hat sich in der NÖN Ende November klar gegen ein geplantes "Bettelverbot" ausgesprochen, welches ÖVP und FPÖ im Frühjahr in Wr. Neustadt beschließen wollen....


Die Katholische Aktion hat zu all diesen Themen rund um die Sorge um die Ärmsten im Lande eine Initiative gestartet, die sich Christlich geht anders nennt. Natürlich, aber nicht nur, geht es auch um die Kürzung der Mindestsicherung und wie weit wir dabei sind, die Solidarität zu verlieren. 

Hier ist das  Kurzvideo zum Start der Initiative. Links im Bild sehen Sie auch eine Schwester von unserem Kloster St. Koloman.



Viel mehr dazu zu lesen gibt es auf den Seiten der Katholischen Sozialakademie, unter anderem auch einen Aufruf gemeinsam mit evangelischen und muslimischen Organisationen, am 4.12. vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

1 Kommentar:

  1. Geht auf keine Kuhhaut mehr...
    Der Grund für die Initiative der Wienr Neustädter Bürger für das Bettelverbot ist darin begründet, dass man nicht unbehelligt auf die Straße gehen kann. Das ist in allen Städten so Die christlich bewegten Menschen sollen einmal nach Wien schauen und vorher mit der Schnellbahn fahren. Dort wird im Zug einmal gebettelt, ohne dass der Bettler einen Fahrschein hat. Das zahlen vorweg wir.

    Dann steigt man in Wien aus und wird am Bahnhof fünfmal angebettelt. Dann geht man in ein Wirtshaus. Dort kommt der Augustinverkäufer und läßt sie nicht Ruhe, auch wen Sie gerade das Schnitzel verzehren.

    Als Lösung schlage ich vor, die Bettler sollen die Adressen aller Pfarrhöfe, aller Pfarrgemeinderäte und sonstiger chrislicher bewegter Sehlen auf eine Zettel geschrieben bekommen und sich dorthin setzen und betteln. Dann werden wir weitersehen. Ob die Betroffenen das lange durchhalten werden oder spenden werden?

    Im übrigen die Kirche betreibt Panikmache und schürt Ängste. Es wird kein Bettler a priori eingesperrt.

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