Sonntag, 4. Dezember 2016

Der zweite Adventsonntag

Ganz im Zeichen des Friedens und der Gerechtigkeit steht der zweite Adventsonntag. Beim Kircheneingang konnte man noch die beiden Kränze bewundern, die bei der Barbarafeier am 3. Dezember von den Abordnungen bei den beiden Gedenksteinen an die Gefallenen der Weltkriege aufgestellt worden waren. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib. Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

So heißt es im Buch Jesaja 11,1-10.

In der Halbzehnuhrmesse gestaltete unser Pastoralassistent Manfred Plattner ein Gespräch zwischen einer Kirchenbesucherin und einem Kirchenbesucher über diesen Text und den Text des Evangeliums über Johannes den Täufer ("Schon hält er die Schaufel in der Hand und wird die Spreu vom Weizen trennen..."). "Friede ist wie ein süßes Stück Schokolade nach dem guten Mittagessen", sagte unsere Mesnerin Marion Satra, die die Kirchenbesucherin mimte, im Zwiegespräch mit dem Kirchenbesucher, der von Manfred Plattner gespielt wurde. "Nicht (nur) die Tiere meint das Wort der Lesung, es meint uns. Und ist es dir nicht aufgefallen, dass Menschen, die sich draussen nicht so gut sind, hier in der Kirche friedlich auskommen?", meinte der Kirchenbesucher im Gespräch.

Kommentare:

  1. Seit 2 Jahren hat es die Pfarre geschafft die Barbarafeier aus dem Sichtfeld der Kirchenbesucher zu verdrängen. Deshalb findet diese nicht mehr am Sonntag statt. Die Pfarre will das den Kirchenbesuchern nicht mehr zumuten, weil "diese damit nichts anfangen". Die Kirche damit auch nichts mehr. So steht die r.k. Kirche zum Vaterlandsgedanken.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Habe noch einen Link auf einen sehr ausführlichen, schönen Bericht über diese Feier eingefügt. Dort ist von "Verdrängung" keine Rede.

      Löschen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.