Sonntag, 2. Oktober 2016

Oktober - Rosenkranzmonat

Wer's eilig hat, liest gleich den letzten Absatz.

Zum ersten Mal wird in schriftlicher Form der Rosenkranz der Lady Godiva erwähnt, die 1085 gestorben ist. Die heute gebräuchliche Form des Rosenkranzes entstand im Advent 1409. Der Trierer Kartäuser Dominikus von Preußen († 1460) fasste die Ereignisse des Lebens Jesu in fünfzig Schlusssätzen (clausulae) zusammen, die sich an den (damals allein üblichen) ersten Teil des Ave Maria anschlossen. Adolf von Essen, ebenfalls aus dieser Kartause, verkürzte die Clausulae auf fünfzehn. Weit verbreitet ist die von Alanus de Rupe um 1468 zuerst verbreitete Legende, dass der heilige Dominikus, Gründer des Dominikanerordens, die heutige Form des Rosenkranzes 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und sie in seinem Orden eingeführt haben soll. Die Legende erzählt, dass Maria den Rosenkranz dem hl. Dominikus als Waffe im Kampf gegen die Albigenser geschenkt habe. In seiner Bulle Ea quae vom 9. Mai 1479 empfiehlt Papst Sixtus IV. das tägliche Beten des Rosenkranzes. 1508 wurde dem „Ave Maria“ die Bitte „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder“ hinzugefügt. In seinem Breve Consueverunt vom 17. September 1569 legte Papst Pius V. den Text des Ave Marias endgültig fest und regelte die Form des Rosenkranzgebets für die ganze Kirche.

(Zitiert aus Wikipedia, Bild aus Wikipedia, Copyright: Peter Crossman of the Mary Rose Trust, Hölzerner Rosenkranz, gefunden auf dem Schiff Mary Rose (England, 16.Jh.))

Warum diese lange Einleitung? Diesen Rosenkranz, der ein so altes Gebet der Kirche ist, können Sie besonders im Oktober, dem Rosenkranzmonat, jeden Mittwoch und Freitag um 18:30 in der Pfarrkirche mitbeten.

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