Sonntag, 16. Oktober 2016

Eine ganz normale Sonntagsmesse

Und doch mit "Glanzpunkt", nämlich einer musikalischen Gestaltung durch den Chor 20th Century Vox geleitet von Manfred Bohn und einer Predigt über die von Pfarrer Markus Beranek zurecht als "wüst" bezeichnete Lesung des heutigen Tages aus dem alten Testament, wo Moses am Berg zu seinem Gott betet, dass die Israeliten die Schlacht gegen den Heerführer Amalek gewinnen. Und überhaupt ging es heute auch im Evangelium um das Bitten und die Erfüllung der Bitten. Das Evangelium endet mit der etwas pessimistischen Frage Jesu an die Jünger:  "Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?" (Evangelium nach Lukas 18,1-8).
Buch Exodus 17,8-13.In jenen Tagen kam Amalek und suchte in Refidim den Kampf mit Israel, da sagte Mose zu Josua: Wähl uns Männer aus, und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Hügels stellen und den Gottesstab mitnehmen. Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen. Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Mose, und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, so daß seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging. So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.
Ubrigens weiß Wikipedia allerhand über Amalek:  Die Amalekiter waren ein Stamm im Land Kanaan, der in der Frühzeit Israels mit den Hebräern um den Landbesitz kämpfte. Sie gelten in der Bibel als Nachkommen Esaus, des Sohnes von Isaak und älteren Zwillingsbruders von Jakob (Buch Genesis 36,12). Amalek soll der Enkel Esaus gewesen sein. Ist aber alles schon lange her, etwa 4800 Jahre...

Zum Ende der Messe lud Pfarrer Markus Beranek noch zur Halbzehnuhrmesse am nächsten Sonntag, dem Sonntag der Weltmission, aber auch zu einer Führung durch die Baustelle des Pfarrzentrums durch Geri Braunsteiner. In den zwei Bildern machen Sie einen Blick in die neue Küche im alten Gwölb. Wir sind schon auf die g'wölbten Küchenkastln gespannt.




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