Sonntag, 30. Oktober 2016

Ein lesenswerter Disput zur Willkommenskultur

R. Mitlöhner
P. Zulehner
 Im Web der Erzdiözese Wien gibt es dieser Tage einen lesenswerten Artikel, der aus einem Disput zwischen dem Chefredakteur der Furche (einer katholischen Wochenzeitschrift) Rudolf Mitlöhner  und dem Jesuiten Paul M. Zulehner entstanden ist. Vor allem sind die beiden Original-Artikel, auf die rechts oben auf dieser Seite der Diözeses verlinkt wird, lesenswert.



Ein kurzes Zitat:
"Man kann sich an den Fremden und Obdachlosen vorbei nicht ins Heil retten, sagt Jesus unmissverständlich (Mt 25,40)", ist ein Zitat aus der (längeren) Antwort Zulehners auf die Formulierung Mitlöhners in seinem Leitartikel "Die christlichen Kirchen – und insbesondere die katholische Kirche als größte Denomination – werden sich fragen müssen, wo und wofür sie stehen. Sie – und jeder einzelne Gläubige in ihnen – werden wieder verstärkt zum Leuchten bringen müssen, worum es ihnen zu tun ist: ihren Glauben, ihre Riten, ihre Tradition, ihre Werte. Sie werden sich aber auch selbstkritisch fragen müssen, ob sie nicht aus falsch verstandener Nächstenliebe oder aus Naivität oder aus dem Bedürfnis, einmal auf der „richtigen Seite“ zu stehen, dem Vorschub geleistet haben, was als „Willkommenskultur“ für jene Verwerfungen mitverantwortlich war, mit denen wir jetzt konfrontiert sind"

Aber am besten lesen Sie selbst.

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