Mittwoch, 28. September 2016

PGR Klausur: Gastfreundschaft

Letztes Wochenende fand Freitag abends und Samstag die Herbstklausur des Pfarrgemeinderats statt, diesmal in Tulln. Das Motto Gastfreundschaft als Chance zum Wachsen gab auch schon die Themen vor, zukunftsgerichtete Themen.


Freitag gab es nach dem Abendlob und Bibelteilen eine Präsentation von Pfarrer Markus Beranek zu seinen Eindrücken von den Reisen auf die Philippinen und London. Dort wird Kirche auf unterschiedliche Weisen ganz anders gelebt als bei uns.



Samstag vormittag wurden in Gruppen die folgend dargestellten Themen bearbeitet, am Nachmittag wurde dann konkretisiert, zu Arbeitspaketen verdichtet und die Arbeitspakete für dieses Arbeitsjahr priorisiert.

Ankerpunkt war das Motto Gastfreundschaft als Chance zum Wachsen mit folgenden Fragen für die Gruppenarbeiten:

  • Rund um den Sonntagsgottesdienst
    Was braucht es, dass ich Freunde am Sonntag zum Gottesdienst einlade?
  • Kirche face to face
  • Was braucht es, dass im Raum der Pfarre Freundschaften entstehen können?

  • Hinführung zum Glauben
  • Was braucht es, dass Menschen im Kontext der Pfarre den Glauben/ Christus neu bzw. tiefer entdecken?

  • Caritas

  • Das neue Pfarrzentrum P2

Klarerweise gibt es zum neuen Pfarrzentrum P2 einiges zu tun. Die Renovierung schreitet voran und wird im Advent abgeschlossen sein. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.Für die Eröffnung und den Betrieb gilt es ebenfalls zu planen und vorzubereiten. Das P2 ist schon in Richtung Gastfreundschaft geplant worden, mit einem einladenden, offenen Ambiente und etwa einem Caferaum für Begegnung und Gespräche.


Als zweites wichtiges Thema ergab sich die Gottesdienstgestaltung: wie können Gottesdienste in unterschiedlichsten, auch neuen Formen attraktive Angebote für neue und treue Kirchenbesucher aller Altersstufen sein. Das Thema Sonntagsgottesdienst wurde bereits im vergangenen Jahr diskutiert, es gab zwei öffentliche Diskussionen im Pfarrhofsaal. Dieses Jahr soll es in eine stärkere Differenzierung mit neuen Formen (Gottesdienst hat mehrere Formen, nicht nur Eucharistie) geben, die auch für distanziertere Bevölkerungskreise attraktiv sein können.



Vor dem Abschluss teilte Sr. Maria Florkova vom Kloster St. Koloman mit, dass sie mit Oktober von ihrer Kongregation in ihre Heimat Slowakei in die Kommunität nach Nitra gerufen wurde und sie daher aus dem PGR ausscheiden muss. Ihr Aufenthalt in Österreich war immer zeitlich begrenzt geplant gewesen. Es ist für uns ein Abschied schweren Herzens. Wir wünschen Sr. Maria alles Gute für ihre neuen Aufgaben!



Alles in allem wurde die Klausur von allen Teilnehmern als sehr intensiv in herzlichem Umfeld wahrgenommen. Es ist wohl immer intensiv, wenn es nicht um den Alltagstrott geht, sondern Neues fassbar zu machen. Aber der Ausblick auf eine neue zeitgemäßen Kirche mit Christus im Zentrum macht einfach Lust etwas Neues auszuprobieren.

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