Samstag, 27. August 2016

Kloster – Kräuter - Koloman

"Lange Nacht der Klostergärten" am 19. August 2016 im Kloster St. Koloman, Stockerau.
Interessant und informativ war die Wanderung von Beet zu Beet, die vergangenen Freitagabend mehr als 40 Interessierte in den Klostergarten von St. Koloman lockte.  Sr. Analucie erklärte die jeweiligen Kräuter und ihre Heilkraft und Klosterköchin, Frau Frieda Lichtenfeld-Einzinger, informierte über ihre Verwendung in der Küche. Sogar mit dem Schreibblock waren manche TeilnehmerInnen dabei, um sich nichts vom reichhaltigen Wissen und der Erfahrung der kräuterkundigen Gastgeberinnen entgehen zu lassen.
Mit Spannung lauschten die Kräuterliebhaber den Erlebnisberichten von Sr. Ada über die Anwendung von Naturmedizin, ganz konkret in Form von Beinwell und Johanniskrautöl, während
ihrer langjährigen Tätigkeit in Indonesien.
Am Holunderbaum, der Marterstelle des hl. Koloman, gab Sr. Anna den BesucherInnen einige Gedanken mit über das Leben als Pilgerweg und ging der Frage nach, was einen Menschen denn zu einem Heiligen macht. Die „Anders-Bank“ (eine Station auf dem Stockerauer Kolomansweg) will daran erinnern, dass der hl. Koloman damals umgebracht wurde, weil er "anders" war, "wegen seiner fremden Kleidung und Sprache". Somit gilt uns heute die Mahnung, allem, was "anders" ist, mit Respekt zu begegnen und Vorschussvertrauen zu schenken.
Zum Schluss klang der Abend bei Holundersaft - angereichert mit Zitrone und Melisse - und Gebäck (natürlich aus der Klosterküche) aus.
A.T.

Artikel von Sr. Anna Trojer SSpS
Fotos vom Handy: Hermann Einzinger

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