Freitag, 24. Juni 2016

Die Kirche zum Ausgang des Referendums im Vereinigten Königreich

Man könnte ja sagen: "Es wurde bereits alles gesagt, aber nicht von jedem". Wir möchten aber hier auf Kommentare von Kirchenmännern zu diesem doch unerwarteten  Rückschritt in der Geschichte der europäischen Einigung und des europäischen Friedensprojektes hinweisen.

Hier sind zwei links zu Artikeln, die auch Aspekte der Spiritualität und des Christentums behandeln, die der heutigen EU trotz ihrer aus christlichen Motiven handelnden Gründungsväter wohl abhanden gekommen sind.
Foto: Aus dem Internet der Erzdiözese Wien - Kardinal Vincent Nichols (Westminster)

Kommentare:

  1. Was habe wir schon von der EU? Die Briten sind da klüger.

    Dass es heute einen Energieausweis um viel Geld in Österreich gibt, dass die Landwirte mit EU Bestimmungen gequält werden, dass die ÖNOMRM B 1300 für Hausbesitzer gilt, dass die Allergeneverordung ausgehängt wrden muss und diese kein Mensch liest, dass es keine Waffenpaässe mehr gibt usw. all das verdanken wir der EU.

    Und die Probleme unserer Zeit wie Flüchtlingsgfragen kann sie nicht lösen. Wen wundert dann dieses Ergebnis?

    Übrigens das Wort Katholisch wurde in die EU Verfassung gar nicht hineingenommen.

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  2. Dass es heute viele einheitliche Vorschriften zur Kennzeichnung von importierten Lebensmitteln gibt, dass ich frei von Grenzen reisen kann, dass ich in vielen Ferienländern meinen Euro verwenden kann und weiß, was die Dinge wirklich kosten, dass ich in den EURO-Ländern ohne Aufschläge Geld abheben kann, dass ich heute sehr billig und bald wie im Inland in alle EU-Länder und in allen EU-Ländern telephonieren und surfen kann, dass meine Altersversorgung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung über alle EU-Staaten geregelt ist, dass ich nur mehr ein Netzkabel und Netzgerät für alle Marken von Handies brauche, dass mein Führerschein ohne Umtausch in allen EU-Staaten gilt, dass auch in fernen Ländern mein EURO was zählt, dass ich durch die Regeln der EU in vielen Dingen mehr Rechtssicherheit in einer globaleren Welt als früher habe, dass ich, obwohl die Länder Europas über Jahrhunderte grausame Kriege untereinander führten, seit 70 Jahren in Frieden und Wohlstand lebe, dass die Unterschiede in der Wohlhabenheit der verschiedenen EU-Länder durch das einzigartige System des freiwilligen Ausgleichs in der EU immer geringer werden, dass unsere Kinder fantastische Möglichkeiten von Ausbildungen in der ganzen EU haben, - das sind nur ein paar Argumente, was mir persönlich die EU bringt - von den Vorteilen für Firmen und Geschäftsleute gar nicht zu reden...

    Und die Bewohner von Großbrittanien bemerken schon jetzt mit Schrecken, was sie durch den Austritt verlieren werden, besonders die Jüngeren bis 44 Jahre, denn die haben nicht für den Austritt gestimmt...

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    1. IN welcher Welt lebt der Herr Flandorfer?
      Vieles was er aufzählt hat es schon im EWR gegegeben.Das seine Welt fast nur aus handytelefonieren und Bankomatabhebungen besteht eine andere Facette. Lt. AK sollen Kartenbehebungen im EU Raum gar nicht so billig sein.

      Die Rechtssicherheit reizt zum Lachen: Genau bei der Flüchtlingskrise hat man gesehen wie man unkontrolliert und undokumentiert auch als Terrorist in Östrreich ein- und durchreisen kann.

      Wo ist der Ederer Tausender geblieben? Was die Wirtschaft anlangt, hat er noch nie etwas von der importierten Arbeitslosigkeit gehört? Hat er noch nie das Buch von Portisch "Friede durch Angst gelesen"? Vor 70 Jahren gab es noch keine EU.

      Die Schweiz, die damals alle verdammt haben,war schon klüger.

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  3. Salzburger Agrarlandesrat:
    Der ländliche Raum ist kein ZOO. Die auf Grund eines EU Projektes ausgesetzen und geförderten Wölfe reißen Schafe, dass es existenzbedrohend für die Berg- und Almbauern wird. Auch für den Tourismus. Na, was ist jetzt?


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  4. http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/newsletter/4761384/Warum-ein-EUAustritt-eine-ganz-dumme-Idee-waere

    Vielleicht findet Anonym hier ein paar Antworten?

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