Sonntag, 20. März 2016

Menschenliebe und Politik

Foto: Erzdiözese Wien
Caritas heisst auf Lateinisch "Liebe", darum diese Überschrift. Es geht um gleich zwei interessante Artikel in der Presse vom Samstag und Sonntag, in denen Caritas Direktor Michael Landau eine Rolle spielt. Auf der Politikerseite sitzt ihm in einem der Artikel Aussenminister Sebastian Kurz gegenüber.

Hier ist der link zu beiden lesenswerten Artikeln aus der "Presse":

Aus Ersterem zum Schnuppern ein Zitat von Michael Landau:

Widerspruch wagen. Was bedeutet das konkret? Irgendwann wird der Tag kom­men, da die Zahl der Flüchtlinge wieder zurückgehen wird, da hoffentlich viel­leicht wieder weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Wir soll­ten an jenem Tag X in naher oder ferner Zukunft auf das Hier und Heute in dem Wissen zurückblicken können, unser Bestes für Menschen in Not getan zu haben. Wir dürfen nicht schweigen, wo Menschen durch Menschen Unrecht geschieht. Nicht Unrecht mit Weih­rauch beduften, sondern Widerspruch wagen, darum geht es. Auch, um die Welt ein Stück schöner, gerechter, men­schenfreundlicher zurückzulassen, als wir sie vorgefunden haben.
Zum Leben gehören Versuch und Scheitern, Sieg und Niederlage dazu. Ich bin mir sicher, dass Gott mit beidem etwas anfangen kann, dass auch die Fragmente gelten, der Versuch im Heu­te anständig zu leben, so gut wir es eben können. Das ist ja auch der Kern der Osterbotschaft: dass das Leben am Ende stärker als der Tod ist, das Licht stärker als die Dunkelheit, dass nicht das Leid das letzte Wort hat, sondern das Leben und die Auferstehung. 
Den Hinweis auf diesen Artikel hat uns freundlicherweise Monika Böckmann, Pfarrgemeinderätin und Vertreterin der Caritas in diesem Gremium in Stockerau, gegeben.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.