Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Ende von Weihnachten

Traditionell beendet das Fest der Darstellung des Herrn oder volkstümlich Maria Lichtmeß die Weihnachtszeit. Das ist natürlich in einer Zeit, wo jetzt schon die Osterhasen die Supermärkte zieren, eine schon sehr entschleunigte Denkweise. Aber in unserer Pfarrkirche gilt das noch, den die nächste Zeit im Jahreskreis ist nicht Ostern, sondern jetzt ab nächstem Mittwoch einmal die Fastenzeit.
Zurück zum Fest, das wir am Dienstag, dem 2. Februar gefeiert haben. Einem besinnlichen Beginn bei der Krippe folgte die Lichtfeier und das Evangelium von der Darstellung des Herrn im Tempel, wo der greise Simeon sagt:
"Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird".
Dann bat Diakon Kolo alle Messbesucher in den Altarraum, wo das Licht der vielen Kerzen und die Weihnachtsbäume zum letzten Mal eine weihnachtliche Stimmung verbreiteten. Am Ende der Messe stellten sich die Messbesucherinnen und Messbesucher in Doppelreihe fast bis zum Kirchenausgang auf, um den Blasiussegen zu bekommen.
"Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist".
Anschließend bauten fleißige Hände die Weihnachtskrippe ab und auch die Weihnachtsbäume fanden ihre endgültige Bestimmung.

1 Kommentar:

  1. Bei uns in Furth im Wald steht der Christbaum ebenfalls bis an Maria Lichtmess in der Kirche. Da wir "noch" Kirchgänger sind, haben wir uns an Maria Lichtmess den Blasiussegen geben lassen.

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