Mittwoch, 27. Januar 2016

Pressekonferenz zur Barmherzigkeit

Die katholischen Pfarrmedien in Österreich haben in Summe eine höhere Reichweite als zum Beispiel die reichweitenstärkste Tageszeitung, die Krone. Diese erstaunliche Tatsache war auch der Grund, warum man in Richtung der Pfarrmedienmacherinnen und -macher neue Wege geht. Einer dieser neuen Wege wurde am Dienstag, 26. Jänner 2016 im Cafe Caspar beschritten.

Cafe Caspar "at night"
Übrigens ist auch das Cafe Caspar so ein neuer Weg. Im Gebäude der Katholischen Hochschulgemeinde in der Ebendorferstrasse 8 (Eingang von der Grillparzerstrasse, hinter der Universität) untergebracht, ist es ein Versuch eines gemütlichen Lokales zum Essen, Trinken und Diskutieren - von engagierten Katholikinnen gemanaged. Probieren Sie es aus, wenn Sie einmal in der Nähe der Universität sind. Es hat Atmosphäre.

Haselsteiner, Prüller, Sinnhuber, Cornaro
Zurück zur Pressekonferenz für die Medienmacherinnen und - macher, zumeist natürlich wie wir in Stockerau engagierte Laien und sogenannte Dilettanten. Diesmal ging es um das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für 2016 ausgerufen hat. Er hat dazu in der ganzen Welt tausende Missionare der Barmherzigkeit berufen - in unserer Diözese sind es 42. Zwei davon (Johannes Cornaro, Pfarrer dreier Gemeinden im Entwicklungsraum Laa-Gaubitsch/Süd, und Martin Sinnhuber, Kaplan in Wien) waren da und erzählten von ihrer Aufgabe, nicht nur in der eigenen Pfarre, sondern überall in der Diözese von Gottes und von unserer Barmherzigkeit zu berichten. Dazu werden Sie am Faschingsdienstag in Rom von Papst Franziskus empfangen und dann am Aschermittwoch in die Welt gesandt. Michael Prüller, der Pressechef der Erzdiözese Wien begrüßte und Niki Haselsteiner vom Team des Hl. Jahres informierte über das Unterstützungsangebot für die Medienarbeit.

Interessant war die Idee, das Gegenteil der Barmherzigkeit heute zu finden: Zum Beispiel Hasspostings, Shit Storms oder ein Spruch, den Schüler gerne sagen "Selber schuld, kein Mitleid".

Unser nächstes Pfarrblatt (Verteilung Ende Februar) wird sich übrigens dem Thema Barmherzigkeit widmen. Sie dürfen schon neugierig sein.


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