Samstag, 9. Januar 2016

Entänstigt Euch!

Ein eigenwilliger Titel. Aber auch ein bekannter Referent.
Am 18. Februar (einem Donnerstag) um 19:30 kommt Prof. Paul Zulehner zu uns ins Pfarrzentrum Stockerau auf Besuch und spricht über das Thema

Entängstigt Euch. Die Flüchtlinge und das christliche Abendland.

Er hat auch ein gleichlautendes Buch geschrieben. Zugleich soll da auch eine kleine Eröffnungsfeier für das Haus "Ibrahim" in der Manhartsstraße stattfinden.

Foto: „Paul Michael Zulehner 2008“ von Ruecki aus der deutschsprachigen Wikipedia. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons -

Zitat aus der Buchbeschreibung:

Seit Monaten kommen Flüchtlinge in großen Scharen zu uns: Frauen, Männer, kleine Kinder, Alte. Das ruft bei der Bevölkerung Gefühle wach, die in ganz unterschiedliche Richtung gehen: Die einen fühlen Ärger, andere Sorge, wieder andere Zuversicht. Wer Ärger fühlt, tendiert zur Abwehr. Die Zuversichtlichen hingegen sind bereit zum Einsatz. Man findet sie als Freiwillige auf Bahnhöfen, sie arbeiten in zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden mit. Wie aber kommt es, dass die einen abwehren und die anderen sich einsetzen, die einen zu Wutbürgerinnen, die anderen zu Gutbürgerinnen werden, die einen hetzen, die anderen helfen? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Entscheidung fällt auf Grund der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur. Es sind die Ängste eines Menschen, welche zur Abwehr oder zum Einsatz veranlassen. Immer deutlicher wird am Beispiel der Flüchtlinge, dass wir in einer Angstgesellschaft leben. Paul M. Zulehner geht in diesem aktuellen Zwischenruf den Ursachen dieser Ängste nach und den Möglichkeiten, sie zu überwinden. Er tritt Pauschalisierungen entschieden entgegen und entwickelt eine Vorstellung davon, was Christsein in der Flüchtlingszeit heißen kann. Und er geht der Frage nach, welche Rolle die Kirchen spielen und was sie tun können, um von der Angst zu heilen. Denn: Wird die Angst kleiner, kann der solidarische Einsatz größer werden

Kommentare:

  1. Ich hoffe der Herr Altprofessor spricht auch über die aktuellen Ereignisse in Köln. Und vielleicht auch wie er den dort begrapschten Frauen die Angst nehmen kann...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der "Herr Altprofessor" will v.a. auch eine andere Katholische Kirche, deshalb seine vielen Vorträge. Durch solche Soziologen-Theologen wird die Situation innerhalb der Katholischen Kirche wirklich prekär. Da hatte etwa eine Hl. Maria Goretti mit ihren 11 oder 12 Jahren ein weit tieferes bzw. wahrhafigeres Verständnis der Hl. Katholischen Kirche!

      Löschen
  2. Er kann Bücher schreiben und Vorträge halten soviel er will. Eines bringt er nicht zustande:
    Er kann weder die Zahl der Arbeitsplätze noch die Zahl der Wohnungen für die Flüchtlinge erhöhen, wenn die Volkswirtschaft in Österreich das nicht hergibt und dies ist schon jetzt der Fall. Das wissen aber viele in der röm. kath. Kirche nicht, weil deren Schlagwort, das alles übertüncht lautet: Barmherzigkeit.

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.