Dienstag, 3. November 2015

Requiem aeternam dona eis Domine

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe - so lautet übersetzt aus dem Lateinischen ein bekannter Text aus der Messe für unsere Verstorbenen, der auch vielen grandiosen Musikwerken den Titel Requiem geliehen hat.  Wir haben am Abend des Allerseelentages in einem Requiem der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Die Pfarre hatte dazu die Hinterbliebenen eingeladen und viele, viele sind gekommen. 
Zu Beginn war der Altarraum in Dunkelheit getaucht, aber symbolisch brachte das Evangelium vom Licht ("Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt", Evangelium nach Johannes 1,9) auch das Licht im Altarraum zum Leuchten. Vor dem Altar war für jeden Verstorbenen des vergangenen Jahres ein Lichtlein entzündet worden. Und alle Kerzen zusammen bildeten die Form eines Herzens. Anschließend an das Requiem lud Pfarrer Markus Beranek noch zur Stunde der Barmherzigkeit in der Kirche ein - eine besinnliche Stunde mit Stille, Gebet und Taize-Gesängen - Warum? Am 8. Dezember 2015 beginnt auf Wunsch unseres Papstes Franziskus das Jahr der Barmherzigkeit. Und dieses Wort ist für ihn nicht nur ein Wort, sondern ein zentrales Anliegen. Und das tut uns Menschen gut. Gerade bei soviel Haß-Predigern nicht nur bei fundamentalistischen Moslems, sondern auch bei den so christlichen Abendländern zum Beispiel in den sozialen Medien..


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