Freitag, 20. November 2015

Geburtstagsgottesdienst für die Stockerauer Truhenorgel


Anna Bolyos
Geburtstagstorte
G. Schuster fecit.
Es ist bereits wieder 2 Jahre her, dass die Pfarrgemeinde von Stockerau die Truhenorgel von der Orgelbaufirma Steinhoff erhielt. Am 8. November wurde mit der Sonntagabendmesse der Geburtstag gefeiert. Musikalisch stand dabei das Instrument im Mittelpunkt, indem eine Auswahl an geeingeten Werken für eine kleine Musikerbesetzung erklangen. Es ertönten Instrumentalwerke - wie z.B. eine Kirchensonate von W. A. Mozart und ein Satz aus einem Orgelkonzert von J. Haydn, - und auch geistliche Vokalwerke - die Kurz-Kantate Herr, wenn ich nur dich hab" von D. Buxthude und dem Psalmsololied Du, meine Seele, singe. Thematisch passte die Auswahl gut mit dem Evangeliumstext zusammen: Es war da die Erzählung von der Witwe, die lediglich zwei Münzen hergeben konnte, die - obwohl nur ein Bruchteil der Gaben der Reichen - ein größeres Opfer war als das der Reichen. Pfarrer Markus Beranek stellte dazu auch einen Bezug zur musikalischen Gestaltung her: Wie groß muss Gottes Lob sein? Dieses Thema wurde nach der Predigt mit einer Sopranarie aus einer Kantata von J. S. Bach angestimmt: Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen wird Gottes Majestät erhört.
Pfarrer Markus Beranek mit der CD
Gesungen wurde das von Anna Bolyos, stilvoll und harmonisch begleitet von Katharina Kreuz, Marlies Guthauer mit Violinen und Martin Marte-Singer am Kontrabass. Alle Musikerinnen und Musiker haben einen Stockerau Bezug, und haben schon einige Male in Pfarrkirche gespielt. An der Orgel saß (und spielte - Anm. der Redaktion) Johannes Lenius, der auch nach dem Gottesdienst zur Nachfeier überleitete. Hier überreichte er erstens ein Geburtstagsgeschenk: Eine Beschreibung der Stockerauer Truhenorgel mit ein paar Hörproben auf einer CD. Und zweites gab es selbstverständlich eine Geburtstagstorte. Diese wurde freundlicherweise von Gerhard Schuster gespendet, war hübsch anzusehen und unübertrefflich im Geschmack. Damit ist dem wunderbaren Instrument eine glückliche und lange Zukunft zu wünschen.
Johannes Lenius

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