Dienstag, 6. Oktober 2015

Apropos Rosenkranz

Das katholische Rosenkranzgebet entwickelte sich aus frühmittelalterlichen Gebeten, bei denen zunächst das Vater unser („Paternosterschnur“) und ab dem 11. Jahrhundert zunehmend das Ave Maria einhundertfünfzigmal in Zehnergruppen gegliedert wiederholt und mit Glaubensgeheimnissen und biblischen Texten über das Leben und Heilswerk Jesu Christi verbunden wurde.
Die älteste schriftliche Erwähnung einer Schnur mit aufgezogenen Steinen als Zählkette für wiederholt gesprochene Gebete in der Lateinischen Kirche schreibt diese Gebetsschnur der angelsächsischen Adligen Lady Godiva († um 1085) zu.

So schreibt Wikipedia.

Der Oktober wird auch als Rosenkranzmonat bezeichnet, weil auch wir in Stockerau am Mittwoch und Freitag um 18:30 in der Kirche dieses Gebet beten. Viele von uns tun sich mit dieser "Gebetsmühle" schwer, obwohl sie von ähnlichen "monotonen" Gebeten in anderen Kulturen, z.B. in den Ländern des Buddhismus,  recht angetan sind.

Für Zweiflerinnen und Zweifler ist zum Beispiel als Übung die Fußwallfahrt nach Mariazell zu empfehlen, wo auf leicht abschüssigen Wegen einmal am Tag ein ganzer Rosenkranz (etwa 20 Minuten) in Zweierreihen abwechselnd links und recht gebetet wird. Wenn es nicht regnet oder stürmt, kann das ein ganz meditatives Erlebnis mit Hilfe dieses Gebetes sein.

Wir laden Sie aber auch herzlich ein, an einem der obigen Tage einmal dieses alte Gebet in der Kirche mitzubeten. Da kann man dabei sitzen.

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