Donnerstag, 10. September 2015

Flüchtlinge - Willkommen in Stockerau

Karl Hochfelsner, der als Mitarbeiter der Pfarrcaritas auch jeden Dienstag mit Monika Böckmann in der Caritassprechstunde anzutreffen ist, war dieser Tage auch sehr beschäftigt, organisatorische und praktische Hilfe bei der Ankunft zweier syrischer Familien zu leisten. Bemerkenswert ist in unserem Stockerau, dass die längeren Vorarbeiten zum Thema Interreligiöser Dialog auch zu einer hervorragenden Zusammenarbeit der evangelischen, katholischen und moslemischen Gemeinde führten. Karl hat uns einen interessanten Bericht geschickt:
Karl Hochfelsner
Am Mittwoch, dem 2. September kamen die zwei, von uns seit langem erwarteten Familien in Stockerau an. Sie wurden von der evangelischen und katholischen Gemeinde recht herzlich begrüßt. Am Abend bekochte die islamische Gemeinde die Familien. Die angelieferten Möbeln wurden dann von vielen Männern der islamischen, evangelischen und katholischen Gemeinde gemeinsam zusammengebaut. Auch die Kinder der Familien waren sehr geschickt und eine richtige Hilfe. Da es einige schulpflichtige Kinder in den Familien gibt wurden sie zur Schuleinschreibung in die Volksschule und in die Neue Mittelschule begleitet. Auch eine Begleitung zum Arzt gab es bereits mit einer sehr schönen Begegnung. Eine anwesende Patientin übergab mir spontan das von ihrem Sohn für Flüchtlinge zu Verfügung gestellte Taschengeld. Wir haben diesen Betrag zur Anschaffung von Schulartikel zugesagt und verwendet und es ist gut, dieses "Willkommen" der Bevölkerung zu spüren.
Wenn man ganz nahe mit diesen Familien in Berührung kommt, dann erkennt man die Dankbarkeit, die in ihren Gesichtern steht – besonders die Kinder strahlen eine Herzlichkeit aus –,  und es ist schön, so viele helfende Hände zu sehen. Erzählen sie von diesem Bericht, damit nicht nur lauter negative Infos und Gerüchte in unserer Stadt verbreitet werden.

Karl Hochfelsner
Caritas Stockerau

1 Kommentar:

  1. Gester nhabe ich in der KRONE gelesen- da kann man nicht sagen, das stimmt nicht- dass Altabt Henckel-Donnersmark gesagt hat, in sechs Generationen gibt es keine Europäer mehr. Will die Kirche diese Entwicklung? Und warum? Der intereligiöse Dialog führt nicht zu mehr Kirchenbesuchern. Die Frau Stadtamtsdirektor liegt völlig falsch. Integration hat wenig mit Glauben zu tun. Der Zuwanderer muss unsere Rechtsordnung für richtig anerkennen und sich mit unserer Kultur und unseren Werten identifizieren. Das ist der richtige Weg. Wenn er weiterhin sich im Herzen an die Scharia klammert, nach aussen hin anpaßt führt das zu Parallelgesellschaften.

    Auf der selben Seite war auch zu lesen, dass eine deutsche Polizistin ein Buch geschrieben hat. Demnach sind die Zuwanderer respektlos gegenüber der Polizei und fast immer für es hiet es zu Aggressivität und Gewalt. Tja, wenn man ihnen das nicht gibt, was sie wollen. Nehmen sie es sich so...
    Waru msagt das keiner? Auch das gemisname Fußballspiekl oder der geinsame Esseenan einem Tischk fdührt nicht zu Integartion.Das müßte sich im kOp und im Herzen abspielen. Nicht abe an Ausserlicheiten manifestiern...

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