Sonntag, 6. September 2015

Ein Hinweis auf ein völlig utopisches Märchen

Heiko Kuschel, ein evangelischer Pfarrer in Deutschland, hat auf seiner Seite www.kuschelkirche.de eine schöne und lesenswerte, aber leider ganz utopische Geschichte geposted. Hier nur der Anfang:

Das reichste Land
Ein völlig utopisches Märchen

Es war einmal ein Land, das war eines der reichsten der Welt. Den Menschen ging es gut. Sie waren zufrieden mit ihrem Leben, jedenfalls die meisten. Natürlich gab es auch hier Menschen, die sehr reich waren, und andere, die sehr arm waren. Manche, aber nur wenige, hatten kaum genug, um ihre Miete zu bezahlen, geschweige denn, um genug gutes Essen zu kaufen. Doch es war eines der reichsten Länder der Welt, und wer nicht genug zum Leben hatte, bekam Hilfe, nicht viel, aber immerhin.

Und doch hatte dieses Land ein großes und drängendes Problem: Es war alt. Den Menschen ging es gut, sie waren gesund und lebten immer länger. Gleichzeitig bekamen immer weniger junge Leute Kinder. Keiner hatte eine Idee, wie die wenigen Jungen in naher Zukunft die Renten der vielen Alten bezahlen sollten. Als hätte die Menschen eine Lähmung befallen, dachten alle immer wieder über dieses Problem nach, doch niemand hatte wirklich den Mut, irgend etwas am System zu ändern. Und jedes Jahr starben mehr Menschen als geboren wurden. Die Bevölkerung schrumpfte. Schulen wurden geschlossen. Häuser standen leer und verfielen, ja, ganze Stadtteile blieben unbewohnt und in manchen ehemals stolzen Dörfern wohnten nur noch ein paar Hunde und Katzen und der eine oder andere griesgrämige Einsiedler.

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