Freitag, 28. August 2015

Schauplatz Kloster

Derzeit macht ein offener Brief des Priors des Benediktinerstiftes Göttweig, Pater Maximillian Krenn,  die Runde durch die Medien, den er an die Redaktion der ORF-Sendung "Am Schauplatz" geschrieben hat. Interessant zu lesen und zu bedenken.

Hier können Sie den Brief lesen.

Eines der Argumente des Schreibers, dass die Orden ja besonders in den Ursprungländern der Flüchtenden viel dazu tun, dass nicht mehr Menschen verzweifelt ihrer Heimat den Rücken kehren, hat natürlich etwas für sich. Auch unser Missionsorden in Stockerau tut hier wahrscheinlich in aller Stille mehr, als wir alle wahrnehmen können. Zum Beispiel fällt uns hier die Arbeit unseres Stockerauer Ordens im Südsudan ein. Marketing und Lobbyismus sind nicht gerade die Stärken der katholischen Kirche.

Foto: Aus der Webseite der Benediktinerabtei Göttweig.
Novizenmeister Prior P. Mag. Maximilian Krenn OSB 

(OSB steht für Ordo Sancti Benedicti, Orden des Hl. Benedikt)


So beginnt der Brief:
 "Ich war wirklich sehr verwundert, dass der Bericht über das Tun, besser ,Nichts-Tun' der Klöster war. Sie zeigen - noch dazu sehr unvorteilhaft - einen Pater ,hinter Schulstühlen verschanzt', einen leeren Klassentrakt, der logischerweise gar nicht als Flüchtlingsherberge dienen könnte (müssten doch die Flüchtlinge mit Schulbeginn wieder das Quartier räumen und würden so neuerlich auf die Flucht geschickt werden). Abgesehen davon würde das Kloster wieder eine schlechte Presse bekommen, weil sie die Flüchtlinge ja weiterschicken müsste. Der Eindruck soll erweckt werden: die Klöster Österreichs haben zwar riesige Räume, tun aber nichts....."

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