Freitag, 21. August 2015

Caritas Aufruf zum Flüchtlingsthema

Die Caritas hat uns um folgenden Aufruf gebeten:

In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich die Situation der in Österreich Zuflucht suchenden Menschen dramatisch verschärft. Die Erstaufnahmestelle in Traiskirchen platzt aus allen Nähten und die künftige Unterbringung der vielen Menschen, die momentan obdachlos sind, ist großteils immer noch ungeklärt.
Aus der Bevölkerung und auch von vielen Pfarren ist eine enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Flüchtlingen zu spüren. Neben den zahlreichen Sachspenden, die beim Caritas Omni.bus abgegeben werden, ist auch die finanzielle Unterstützung eine tragende Säule für unsere Hilfe in Traiskirchen.

Spendenkonto
Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT47 2011 1890 8900 0000
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe

Aufgrund der großen Spendenbereitschaft ändern sich die Aufrufe für Sachspenden laufend.
Die aktuell benötigten Spenden für Traiskirchen finden Sie auf der Omni.bus Facebook-Seite „Wir helfen“ oder auf der Caritas Seite. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns oder direkt an die E-Mailadresse omnibus@caritas-wien.at wenden.

Wohnungen für Flüchtlinge
Wir sind weiterhin auf der Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge. Sollten Sie oder oder Personen aus Ihrem Bekanntenkreis Wohnraum an Flüchtlinge vermieten wollen, so freuen wir uns über Ihren Anruf unter 01/515 52-3096.

Containerstellplätze 
Ebenso sind wir auf der Suche nach freien Grundstücken, auf denen wir Container als Unterkünfte für Flüchtlinge aufstellen könnten. Sollten Sie Kontakt zu Personen mit geeigneten Grundstücken haben, so bitten wir Sie Kontakt mit Bettina Erl unter bettina.erl@caritas-wien.at aufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Caritas

Kommentare:

  1. Bei der Flüchtlingsdiskussion wird ein Fehler gemacht. Alle gehen davon aus, dass es sich um anerkannte Flüchtlinge handelt. Die Wahrheit schaut so aus, dass ca. 80 Prozent Wirtschaftsflüchtlinge sind und nur 20 % als Konventionsflüchtlinge anerkannt.werden.

    Warum - wie im Artikel behauptet - wird ein Wirtschaftsflüchtling gezwungen seine Heimat zu verlassen? Bei uns hat es zwei Weltkriege gegeben. Mein Großvater und mein Vater sind nicht ausgewandert!

    Haben sich die Österreicher und insbesondere die Katholiken schon Gedanken gemacht, wie man die Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unterbringt (man braucht nicht nur Leute zum Laubrechen) und wo die wohnen werden. Wenn es soviele Landsleute von uns gibt, die keine Arbeit und keine Wohnung haben?

    Darüber soll man reden! Der Herr Landau und der Herr Schwertner sitzen in gesicherten Positionen und haben das ja alles. Diese Personen stellen dann Forderungen auf!

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  2. Ergänzend möchte ich noch anführen: In Wien auf dem Haus Lilla Villa (müsste der Kirche ein Anliegen sein- siehe Fall Stützenhofen) steht auf einem Transparent "Wir bleiben alle hier! Und wir werden täglich mehr!" Wenn das so ist, muss man sich fragen, gibt es kein Verfahren zur Klärung des Status, wenn ohnedies alle hier bleiben?

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  3. Für mich stellt sich viel mehr die Frage, warum die katholische Kirche die Ansiedlung von Moslems so vehement unterstützt! Glaubt irgendjemand von Euch, dass es bei uns noch Christen geben wird, wenn die Anhänger dieser radikalen Religion einmal in der Überzahl sein werden? Und das geht schnell, wenn man die durchschnittliche Kinderzahl betrachtet. Weiss die katholische Kirche nicht, was mit Christen in muslimischen Ländern passiert, oder sind wir ihr egal?

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  4. Man muß sich schon jedes einzelne Flüchtlingsschicksal angesehen haben, wenn man so pauschal Zahlen niederschreibt. Tatsache ist, dass niemand sein Land verläßt, wenn es nicht unerträglich ist, dort zu bleiben. Und Tatsache ist auch, dass man den Menschen helfen muß, wenn sie in ihrer Not da sind, unabhängig, welcher Religion sie angehören.

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  5. Das Entscheidende ist, dass die r.k. Kirche und andere Gutmenschen die beste Promotion Organisation für die Schlepper sind. Weil diese Schlepper wissen, dass den Geschleppten geholfen wird haben diese Elemente einen gesicherten Markt.

    Warum wehren sich die christlichen Kreise gegen das Zerbomben der Uraltschiffe, in die die Schlepper die Flüchtlinge hineinsetzen? Man muss das Problem bei der Wurzel
    packen! Man soll vor lauter Nächstenliebe nicht die reale Sicht der Dinge vergessen ..

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