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Es werden Posts vom Juli, 2015 angezeigt.

Wohnungen für Flüchtlinge weiterhin gesucht

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In Stockerau wurden bisher zwei Wohnungen für Flüchtlinge von der Caritas angemietet. Die Caritas sucht aber weiterhin geeignete Wohnungen. Sollten Sie einen Wohnmöglichkeit bereitstellen können, kontaktieren Sie bitte am besten direkt:

DSA Hermann Schuster
Caritas der Erzdiözese Wien
Betreute Startwohnungen Wien + NÖ Wiedner Hauptstraße 105
A-1050 Wien
Tel. ++43 1 545 36 06/21
hermann.schuster@caritas-wien.at
www.caritas-wien.at
Immer wieder wird angemerkt, dass die kirchlichen Einrichtungen wie Pfarren und Klöster einmal anfangen sollten, ihre leerstehenden Räume für Flüchtlinge herzugeben. Dazu gibt es hier einen informativen Artikel im Web der Erzdiözese Wien.

Hier ist noch ein Aufzählung, die die Rahmenbedingungen für solche Wohnungen beschreibt:
Infrastruktur: S-Bahn-Anbindung in Gehdistanz; erreichbarer Kindergarten, Schule, Nahversorger etc. Zustand der Wohnungen: bezugsfertig - zeitgemäße Ausstattung (Heizung, Bad, Elektrik,…) guter Zustand der Wohnungen (Feuchtigkeit, Fenster, etc.)G…

Bibelweg 2015

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Wir möchten Sie noch auf den Bibelweg 2015 hinweisen. Die Bibelwege wurden noch vom damaligen Bischofsvikar und früheren Stockerauer Pfarrer Matthias Roch eingeführt. Alles rankt sich um den Standort Bildungshaus Großrussbach. Der heurige Bibelweg startet bald, nämlich am 4. August und läuft im Ziel am 8. August ein.



Das Programm und die Anmeldeinformationen finden sie hier.

Sonntagspredigt am 26. Juli 2015

Ab und zu gibt es Predigten von unserem Pfarrer Markus Beranek zum Nachlesen. Vorher wurde das Evangelium von der wunderbaren Brotvermehrung vorgelesen. Nur 5 Brote und 2 Fische,und doch sind über 5000 satt geworden. Aber unser Pfarrer hat auch einen Text für den passenden Segensspruch geschrieben. Der kommt dann im Anschluß an die Predigt. Und dann sind Sie liebe Leserin, lieber Leser mit dem Entlassungsspruch der Hl. Messe "entlassen": Gehet hin in Frieden!


Predigt 17. Sonntag im Jahreskreis B Wie hat Jesus das gemacht, dass für so viele genug da war? Ich weiß es nicht. Aber die Brotvermehrung bleibt für mich eine wunderbare Geschichte: es ist genug für alle da. Wie auch immer das dann in den einzelnen Situationen funktioniert: aber das haben Menschen unzählige Male erfahren: in der Nähe Jesu wird Ungeahntes möglich, regieren nicht Kleinkariertheit und Überlebensängste sondern bricht eine Stimmung der Freude und des Feierns an.

Das Gegenbild sind die, die immer einen Grund…

Lob auf Stockerau

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In unserer Pfarrkirche liegt beim Schriftenstand das Pilgerbuch für den Jakobsweg Weinviertel bereit. Immer wieder gibt es interessante Einträge. Diesmal voller Lobes über Kirche und Stadt. Sogar in englischer Sprache. Janet und David aus Norfolk (GB) meinen: "Fantastic Church". Na also.

Im ersten Bild ganz unten heißt es: "A lovely Church and a lovely city!" Eine liebenswerte Kirche und einen liebenswerte Stadt! Wissen wir das eigentlich auch? Oder halten wir es mit Matthäus 13,57, der Geschichte vom Propheten im eigenen Land?

Heiliger Christophorus, bitte für uns!

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Da der Anblick seines Bildes vor einem plötzlichen Tod bewahren soll, wurden an zahlreichen Kirchen und anderen Gebäuden außen riesige Christophorus-Bildnisse angebracht. Das kann man überall in Österreich , besonders aber an den Kirchen Kärntens und der Steiermark beobachten. Doch am heutigen Sonntag dient er, der Patron der Reisenden,  als Symbol einer Sammlung für die MIVA, einer Gesellschaft die Geld für Fahrzeuge und Infrastrukturprojekte in der Mission organisiert. Auch in Stockerau wurde beim Kirchenausgang gesammelt, aber das Plakat war viel kleiner...Früher sollte man einen Groschen je unfallfrei gefahrenem Kilometer spenden. Heute darf es auch ein Cent sein.


Das Evangelium erzählte heute von der wunderbaren Brotvermehrung und Pfarrer Markus Beranek betonte in seiner Predigt: "Es ist genug für alle da". Nur für Raunzerinnen und Raunzer (darf man auch hier die weibliche Form benützen?) ist das Boot voll und das Glas halbleer. Man muss nur teilen wollen, dann ist gen…

Gebet für Flüchtlinge

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Heute fand um 18 Uhr in der stillen kühlen Kirche das angekündigte Gebet für Flüchtlinge statt. Fast 30 Beterinnen und Beter hatten sich eingefunden und beteiligten sich an den schön gestalteten Gebets-Zwanzig-Minuten. Einen Eindruck der Texte kann vielleicht das Friedensbekenntnis von Seoul (Korea) geben, das 1990 im Rahmen der Ökumenischen Weltversammlung entstanden ist. Übrigens: Wussten Sie, dass die Caritas gemeinsam mit Pfarren und Klöstern derzeit 4.400 der insgesamt 43.000 Asylwerber versorgt.

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist
und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,
an die Stärke der Waffen.
an die Macht der Unterdrückung.
Ich glaube an Jesus Christus.
Der gekommen ist, uns zu heilen,
und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.
Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,
dass Friede unerreichbar ist.
Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,
dass der Tod das Ende ist,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt …

Wallfahrtsnachwirkungen

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Karl Hochfelsner hat uns trotz fast 38 Grad Hochsommertemperatur einen kleinen Bericht zukommen lassen. Es geht um unserer Mariazeller Fußwallfahrt, bei der wir am ersten Tag (immer am Christi Himmelfahrtsfest) bei der Familie Tomaso zur Nachmittagsjause und anschließender Nachmittagsandacht beherbergt und bewirtet werden. Es ist fast schon Tradition, dass eine Gruppe nimmermüder Fußwallfahrerinnen und -Fußwallfahrer ausnahmsweise das Rad besteigt und im Juli zum Heurigen der Famile Tomaso radelt. Heuer wurde dabei auch ein Geheimnis gelüftet. Denn unser Wallfahrtsleiter Gerhard Schuster hatte am Ende der Wallfahrt in Mariazell eine Marienstatue besorgt, die bei der Schlußandacht am silbernen Gnadenaltar von Pfarrer Markus Beranek geweiht wurde (siehe Bild rechts oben mit unserer schönen seit Jahrzehnten von Helene Bratusa gestalteten Wallfahrtskerze. Übrigens: Auch der Kerzenständer ist eine "Originalarbeit" des Wallfahrers Franz Gutmann). Wofür war diese Statue vorgesehen?…

Gebet für Flüchtlinge

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Am Donnerstag, 23. Juli, wird in unserer Pfarrkirche wieder um 18:00 das Gebet für Flüchtlinge stattfinden. Pfarrer Markus Beranek schreibt uns:

Herzliche Einladung zum Gebet für Flüchtlinge

An jedem Donnerstag um 18 Uhr wird in einer oder mehreren Kirchen der Erzdiözese Wien für dieses Anliegen gebetet.

Donnerstag, 23. Juli 2015
18 – 18.20 Uhr Pfarrkirche Stockerau

Heute ist Predigt-Tag

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Unser Pfarrer Markus Beranek hat heute in der Halbzehnuhrmesse gepredigt. Aber wie, werden Sie vielleicht fragen. Die Frage kann beantwortet werden und hier ist die Predigt vom Sonntag, 19. Juli 2015. Übrigens: ganz wortgetreu ist der Text nicht, denn er hat uns auch aufgetragen oder vorgeschlagen, den heute gelesenen Psalm 23 vom Guten Hirten einfach auswendig zu lernen, damit wir ihn wie das Vater Unser in unserem Gebets-Repertoir immer mithaben. Waren deshalb heute nachmittags so wenig Menschen auf den Straßen unserer Stadt zu sehen, weil alle im kühlen Wohnzimmer den Psalm memorierten?

Die Predigt

„Und Herr Pfarrer, sind sie mit ihren Schäfchen zufrieden?“ Das ist tatsächlich eine ganz gute Frage, um ins Gespräch zu kommen. Dann erzähle ich von dem, was mir bei meiner Arbeit Freude macht, was ich als Herausforderung erlebe.
„Und Herr Pfarrer, sind sie mit ihren Schäfchen zufrieden?“ Zugleich merke ich dann immer auch, dass mir bei dieser Frage nicht ganz wohl ist. Oben am Berg ist…

Erfrischende Orgelmusik

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Von einem Aperitif erwartet man sich, dass er einen erfrischt. Von einem Aperitifkonzert erwartet man erfrischende Musik. Und als Draufgabe bekommt man bei 37 Grad im Freien höchst erfrischende 24 Grad in unserer Kirche.
Heute spielte Alexander Prem ein Orgelkonzert mit einem erfrischenden Programm, denn er sieht - wie es im Programm heißt, die Orgel als Sound Machine.
Geschätzte 8% der Festspielbesucher horchten zu und applaudierten begeistert. Die Aperitifkonzerte sind ein Teil der Stockerauer Festspiele. Einen Überblick über das Programm (man spielt noch bis 1. August) bekommt man hier. Gehn Sie hin, es lohnt sich. Und als Draufgabe bekommen Sie bei den Konzerten in der Kirchen einen herrlich kühlen Raum ohne Klimaanlage. Hier ist noch das einstündige Programm, das Alexander Prem virtuos am Freitag, den 17. Juli spielte. Wenn Sie drauf klicken, können Sie es sogar lesen.


Kurz nach dem Aperitifkonzert wird die hervorragende und fast immer ausverkaufte Hauptspeise Don Camillo und Pep…

Manager-Schelte

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Wenn Sie vielleicht nach einem anstrengenden Arbeitsjahr jetzt im Urlaub sind, dann lohnt es sich, Ausschnitte aus einer Rede zu lesen, die Papst Franziskus an seine Führungskräfte richtete. "Die Firma" Kirchenverwaltung im Vatikan heißt Kurie und vermutlich zurecht vermutet unser Papst, dass in seiner Führungsmannschaft einiges verbesserungswürdig ist. Und daher zählt er 15 "Krankheiten" auf, an denen es liegen könnte, dass manches nicht so funktioniert, wie es sollte. Zum Nachdenken lohnt sich das auch, wenn man nicht Kardinal, Bischof oder Preister im Vatikan ist, sondern wenn man das ganze auf sein eigenes Arbeitsleben projiziert, wo es das natürlich alles nicht gibt.

Die 15 Krankheiten der Kurie. Ein Spiegel für Führungskräfte.

Papst Franziskus hat bei seiner Weihnachtsbotschaft an Kardinäle, Bischöfe und Priester im Vatikan Mängel aufgezählt und diese mit Krankheiten gleichgesetzt.

1) Sich unsterblich, immun oder unersetzbar zu fühlen: “Eine Kurie, die sich ni…

Sonntag - ein Tag der Taufen

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Am 12. Juli war ein Tag der Taufen. Julia wurde in der Halbzehnuhrmesse mit Wasser und Musik des Familienmessenchores getauft, gleich nachher hat John Rhino vor dem Täufer, unserem ständigen Diakon Johann Wolf, dem Bösen widersagt und am Nachmittag wurde Elie (Elias), der Sohn der jungen irakischen Flüchtlingsfamilie, die in Stockerau auf die Genehmigung des Asyls wartet, mit der musikalischen Begleitung des Familienmessenchores getauft. Wir wünschen allen drei Täuflingen und ihren Eltern viel Freude im Leben und vor allem Elie, dass er in Sicherheit und Frieden aufwachsen und leben darf.

Karl Hochfelsner hat uns Fotos von Elie's Taufe geschickt.

1000 Jahre Pfarre Stockerau, die Jahre 1600 - 1700

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In unserer Stadtzeitung gab es 2012 eine Serie von Berichten über die Geschichte der Stadt Stockerau im letzten Jahrtausend, die natürlich auch den Hintergrund der Pfarrgeschichte unserer im Jahr 2014 1000-jährigen Pfarre bildet. Wir haben freundlicherweise von der Redaktion der Stadtzeitung und der Autorin Gabriele Gruber-Redl die Freigabe zur Veröffentlichung in unseren Medien bekommen. Hier ist wieder ein Jahrhundert. Alle bisherigen sieben Jahrhunderte finden Sie unter dem Tag "Stadtgeschichte".

Die Stadt

Die Häuser des Marktes waren klein, hatten nur wenige Räume und mit Stroh gedeckte Dächer. Die Bewohner waren meist Handwerker, Händler und Kaufleute. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) kamen die Schweden 1645 und 1646 auch bis nach Stockerau, wo der schwedische Feldherr Lennart Torstensson sein Hauptquartier aufschlagen ließ. Das Land verarmte, das Leben kam zum Stillstand und, um noch ärgeres zu verhindern, mussten die Bewohner eine „Brandsteuer“ bezahlen.…

Aufbruch mit Musik

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Wie wir schon berichtet haben, findet am 18. September 2015 um 19 Uhr im Z 2000 in Stockerau das große Benefiz-Galakonzert zu Gunsten der Renovierung des Pfarrzentrums - Projekt Aufbruch - statt. Veranstalter ist dankenswerter Weise die Bezirksorganisation des Niederösterreichischen Pensionistenverbandes. Ab sofort gibt es die Karten im Pfarrbüro, Kirchenplatz 3 und im Kulturamt der Stadt Stockerau (im Rathaus).
Ein Änderung gibt es auch (gegenüber der Ankündigung im letzten Pfarrblatt): Statt der Militärmusik Niederösterreich spielt die Big Band der Polizei Niederösterreich.


Gebet für Flüchtlinge

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Das Pfarrnetzwerk Asyl  hat ein wöchentliches Gebet für Flüchtlinge initiiert, das jeden Donnerstag um 18 Uhr in einer anderen Kirche stattfindet, Dauer ca. 20 min. Es geht dabei darum, ein Zeichen der Solidarität mit den unzähligen Flüchtlingen weltweit zu setzen und ganz einfach auch für sie zu beten.

Am 23. Juli um 18 Uhr findet dies Gebet wieder bei uns in der Pfarrkirche vor der Abendmesse statt.

Im Alten Testament heißt es im Buch Levitikus, das spätestens 450 vor Christi Geburt geschrieben wurde:

„Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der Herr, euer Gott.“ (Lev 19, 33-34)

Da war man schon etwas weiter als manche unserer Zeitgenossen.....

Ferien

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Der letzte Schultag naht und wir wünschen allen, die jetzt Ferien machen eine gute Erholung und viele schöne Erlebnisse. Unser Kinderliturgieteam ist auch in den Ferien aktiv und lädt am Sonntag, 19.7. zum  Ferien-Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrhof-Garten herzlichst ein.

(Foto: W. Flandorfer, Blick vom Pfarrhofgarten auf den Kirchturm)

Don Markus und Helmut

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Am 30. Juni konnte man in ORF 2 in der Reihe Heute leben erleben, was unser lokaler (wie der Moderator - wohl als Versprecher - sagte "kommunistischer Pfarrer")  Don Camillo Markus und unser Peppone Helmut  zu ihren Rollen in der Gemeinde zu sagen haben.

Hier kann man es noch eine Woche "nachsehen".




Die Zeiten ändern sich

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Seit heute sind die personellen Veränderungen in unserer Pfarre Stockerau ab 1. September 2015 fixiert.
Unser bisheriger Kaplan Tomasz Iwandowski, der in diesem Jahr sowohl Jugendseelsorger des Vikariates Nord als auch Kaplan in Stockerau war,  wird ganz Jugendseelsorger sein, aber weiterhin im Pfarrhof wohnenAushilfskaplan Joseph Yun Kao wird Kaplan in Wien, und zwar in der Pfarre Ober St. VeitNina Högler wird als Pastoralassistentin nach Wien, in die Pfarre Gatterhölzl wechselnMichael Kreuzer, derzeit Kaplan in Wien, und zwar in der Pfarre Hernasl-Kalvarienbergkirche wird neuer Kaplan in Stockerau
Bernd Kolodziejczak ("Kolo") bleibt - wie schon berichtet -im kommenden Arbeitsjahr als Diakon bei uns.

Wir wünschen heute schon Tomasz, Joseph und Nina viel Freude in ihren Arbeitsfeldern und freuen uns schon auf unseren neuen Kaplan Michael Kreuzer, der sich in seiner bisherigen Pfarre besonders auch um die Caritas gekümmert hat.

(Foto Michael Kreuzer: http://www.kalvarienbergkir…