Sonntag, 24. Mai 2015

Und jeder hörte sie in seiner Sprache reden

Markus Muth
Das ist (noch) kein Werbespruch von Google Übersetzer, der auch schon 91 Sprachen kann,  sondern ein Zitat aus dem Evangelium von heute, dem Pfingstsonntag. Da, wie man einem Foto entnehmen kann, unser Pfarrer und unser Kaplan Tomasz  derzeit mit Firmlingen in Rom unterwegs sind, zelebrierte Markus Muth, in Stockerau aufgewachsen, heute das Hochamt.
In seiner Pfingspredigt stellte er 2 Fragen: Wie geht es deiner Bibel? Wie geht es deinem Dialog mit Gott, dem Gebet? Und er schloß mit einem Zitat des Hl. Ignatius von Loyola, dem Gründer der Jesuiten: Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.

Hier noch zum Nachlesen das Evangelium:

Das Pfingstwunder

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach
Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

Aus der Apostelgeschichte des Lukas (Apg 2,1-42). Ganz schön international schon damals...

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