Sonntag, 29. März 2015

Jesus wird noch bejubelt

Heute feierte die Pfarre den Palmsonntag. Viele Menschen hatten sich am Rennerplatz für die Palmweihe eingefunden. Pfarrer Markus Beranek betonte, dass Jesus absichtlich für seinen Einzug in Jerusalem den Esel als Reittier gewählt hatte, denn das war das Arbeitstier des armen Mannes, nicht das Reittier der Herrscher oder der Kriegsleute.
Unser Kinderliturgieteam hatte einen sehr zahmen Esel aufgeboten, der durchaus der Mittelpunkt des Geschehens und der Predigt war. Samt dem Esel zogen Ministranten, Diakon, Priester, Musikkapelle, Kinder und Erwachsene dann in einer langen Prozession in die Kirche, die dann bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war.
Die Katholische Jugend gestaltete und las dann die Leidensgeschichte oder Passion aus dem Markusevangelium, der ältesten Beschreibung des Leidens Christi. Als besonderes "Zuckerl" hatte unsere Organistin Beate Kokits zu den Abschnitten Flucht, Schuld, Ohnmacht, Gnade und Sehnsucht fünf sehr ausdrucksvolle Orgelmeditationen geschrieben, die sie auch selbst auf unserer Orgel spielte.
Die Kinder hatten einen eigens gestalteten Wortgottesdienst im
Pfarrzentrum und kamen dann zur Präfation in die Kirche, wo sie rund um den Altar Aufstellung genommen haben. Es tat sich was...

Bilder gibt es im Album.

Hinweis: Die Pfarre Weiz in der Steiermark hat einen echten Esel aufgeboten.... Mehr im Fotoalbum der Pfarre.






Eine kleine Nebenbemerkung: Schade war nur, dass man von der Gestaltung der einzelnen Themen durch einige Jugendliche sehr wenig sehen konnte, da der Platz vor dem Altar von den meisten Kirchenplätzen nicht gesehen werden kann.

1 Kommentar:

  1. Die Weihe der Palmkätzchen am Rennerplatz war heuer besonders schön. Pfarrer Markus Beranek lud die Gemeinde ein, den traditionellen Halbkreis enger zu machen und so ging man auf sich zu und stand sich einander näher.
    In der Mitte wurde ein Esel aus Holz aufgestellt und Kinder versammelten sich um ihn. Nach dem Evangelium ging der Pfarrer auf diesen Esel ein und erklärte verständlich den Sinn und Gebrauch eines Esels in der damaligen Zeit.
    So wurde einem noch besser bewusst, warum sich Jesus gerade für einen Esel zum Einzug in Jerusalem entschieden hat.
    Es ist ein Aufruf für uns alle, zu mehr Bescheidenheit.

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