Montag, 9. Februar 2015

Von der Pfarre in die Moschee

Monika Böckmann war auch heuer wieder bei der interreligiösen Begegnung der Pfarrgemeinderäte dabei, die diesmal in der Pfarre Wien, Neu-Fünfhaus stattfand. Sie berichtet uns:

Der Pfarrer von Neu-Fünfhaus, Martin Ruprecht, pflegt schon lange die Beziehungen zur muslimischen Gemeinde. Er möchte allen Menschen guten Willens offen begegnen, Vertrauen aufbauen und vor allem mit den Muslimen reden und nicht über sie. Er meint, dass man allen Glaubensrichtungen Veränderungsprozesse zugestehen muss.  Man traf dort auch Ramazan Demir, der Generalsekretär der islamischen Seelsorge, Lehrer und Gefängnisseelsorger ist. Herr Demir erklärt den Ezan, den Gebetsruf in arabischer Sprache, mit dem der Muezzin fünf Mal täglich zum verpflichtenden Gebet ruft. Und die Gruppe ist dann auch zu einem dieser Gebete, dem Mittagsgebet eingeladen worden. Wir waren dann im Verein "Wonder" während dieses Gebetes anwesend und Herr Demir und Hurje, eine junge WU Studentin, beantworteten dann bei einem Glas Tee alle unsere Fragen.
Wieder waren es wertvolle Stunden, die uns einiges an Aufschluss gegeben haben. Ich wollte, dass Ramazans Auslegungen viele hören könnten. Das würde manche Vorurteile ausräumen. Erwähnen möchte ich auch noch das U3 Gebet, ein christlich-muslimisches Gebet, das im November bei der U3-Station Ottakring abgehalten wurde und aufzeigte, wie wichtig es ist, Miteinander hinaus zu gehen.

Monika Böckmann hat uns auch mit obigem Foto und zwei interessanten Links versorgt:

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