Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntagsarbeit

Schon im Evangelium tadelten die Pharisäer Jesus, weil er am Sabbat (unserem Sonntag) eine Frau heilte (Lukas 13, ab Vers 14):

Und er legte ihr die Hände auf (... und heilte sie). Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Tochter Abrahams aber, die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen?  Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.

Vielleicht haben sich das auch manche wie der Synagogenvorsteher gedacht, als sie eine Gruppe von Männern Säcke und Schachteln heute am Tag des Herrn nach der Halbzehnuhrmesse schleppen sahen. Auch das war zwar kein Wunder, aber für einen guten Zweck und zwar für unsere Freundinnen und Freunde von der ungarischen Caritas, die mit einem großen LKW gekommen waren, um die gesammelten Schätze aus unserem Caritaslager abzuholen. Ein Teil davon kommt zum Beispiel einer jungen ungarischen Frau zugute, die hochschwanger vom zweiten Kind gerade in den Weihnachtstagen ihren Mann verlor, der bei einer schweren Herzoperation verstarb.

Danke der Helferin, den vielen Helfern, dem Schofför und den zwei ungarischen Caritas-Mitarbeiterinnen.

Hier gibt es ein paar Bilder in unserem Fotoalbum. Leider sind nicht alle, die geholfen haben, auf den Fotos, denn auch der Fotograf hat nicht nur fotografiert...

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