Donnerstag, 15. Januar 2015

Pfarrmedienabend des Vikariates Nord

In den Jahren, als der damals noch nicht heilige Koloman von Irland ins damals schon Heilige Land zog - also so um das Jahr 1000 - war die Katholische Kirche bezüglich der Medienarbeit an vorderster Front. Die Mönche in den Klöstern kopierten die Schriften, hatten Bibliotheken, konnten vielfach lesen und schreiben und verbreiteten damit den Glauben an Jesus Christus in der damaligen Welt mit großem Engagement.

Heute nach 1000 Jahren ist die Katholische Kirche in ihrer Medienarbeit eher ein Nachzügler, der nur langsam die neuen Medien als Werkzeug des Verkündigungsauftrages integriert. Unsere Kirche tut sich sichtbar mit dem Social Media Thema schwer.

Dennoch hat die Kirche mit Ihren Medien Gewicht. Auch kleine Pfarren haben Ihr Pfarrblatt und gestalten ihren online Auftritt und viele anderen Medien, die in Summe schon eine Stimme im Mediengetümmel haben. Um diese Pfarrmedien im Print- und online Bereich voranzubringen gibt es in unserer Erzdiözese eine Reihe von Initiativen. Eine davon ist der Arbeitskreis Pfarrmedien des Vikariates Nord, in dem sich auch unsere Pfarre Stockerau befindet (die Erzdiözese Wien ist in 3 Vikariate gegliedert, die Stadt Wien, der Südosten Niederösterreichs als Vikariat Süd und der Nordosten eben als Vikariat Nord). 

Heute, Donnerstag 15. Januar,  war im Bildungshaus Großrußbach der Vikariats-Pfarrmedienabend, bei dem sich die "Macherinnern und Macher" der vielen Pfarrmedien zum Gedankenaustausch treffen.  Unter anderem stellten auch wir aus Stockerau unseren Online Auftritt als Beispiel so eines Pfarr-Mediums als Praxisbericht vor. 




(Foto: pfarrbriefservice.de)

Das Kreuz war eine
Gemeinschaftsproduktion

Inhalt des Abends waren die Gestaltungsmöglichkeiten in der Pfarrmedien für die Fastenzeit. Nach einer mitreißenden Einleitung von Pfarrer Christoph Pelczar „Das Kreuz mit dem Kreuz“ ("Die Welt hat sich alle großen religiösen Feste angeeignet, z. B auch das Fasten, die Entschlackung..., aber uns bleibt das Kreuz als Provokation...") wurde in 2 Gruppen über die Gestaltung in Print- und Online Medien gesprochen. Anschließend brachte der Verantwortliche für Pfarrmedien in der gesamten Diözese Diakon Peter Morawetz einen Impuls, wir berichteten über unseren online Auftritt und Wolfgang Linhardt, Redakteur  der Kirchenzeitung "Der Sonntag", berichtete von den Neuerungen in seiner Zeitung und den geplanten Aktionen für die Fastenzeit. Ein beruhigendes Gebet, das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen, beendete den interessanten Abend.


1 Kommentar:

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.