Freitag, 9. Januar 2015

Ein großer Chor übt schon...

Manfred Plattner übt auch und berichtet uns:

Johannes Lenius hat für den ökumenischen Gottesdienst am Freitag 23. Jänner um 19 Uhr in der kath. Pfarrkirche Stockerau eine Kantate für Chor, 2 Flöten, Kontrabass und Orgel komponiert: "An Sychars Brunnen".
Dazu hat er die Mühe nicht gescheut, einen ökumenischen Chor zusammenzustellen. Sängerinnen und Sänger aus dem Dekanat Stockerau und sogar aus Unterrohrbach (in der Nähe von Wolkersdorf) haben sich heute erstmals zu einer Probe im Pfarrhof getroffen. Ein wahrlich anschaulicher Chor ist hier zusammengekommen, um diese Kantate im Rahmen des Gottesdienstes als Uraufführung zum Erklingen zu bringen. Ein sehr ansprechendes und interessantes Chorprojekt!
Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Wußten Sie über Sychars Brunnen Bescheid? Aus Wikipedia lernen wir etwas über diesen Brunnen:

Im Johannesevangelium wird erzählt, wie Jesus von Jerusalem nach Galiläa unterwegs ist. Er ruht sich dabei am Jakobsbrunnen bei Sychar aus. Dort kommt es zur Begegnung mit einer samaritanischen Frau, die in ein theologisches Gespräch mündet, wobei die Frau als Repräsentantin ihres Volkes, der Religionsgruppe der Samaritaner, erscheint. Im Gespräch wird neben der Bedeutung Jesu als „lebendigem Wasser“ auch das Verhältnis zwischen Juden und Samaritanern erörtert. Das Südreich Juda und das Nordreich Israel, für das auch der Name „Josef“ als Synonym steht, waren nach der Spaltung des Volkes Israel seit der Zeit nach Salomo verfeindet. Den Juden in neutestamentlicher Zeit galten die Samaritaner wegen der Vermischung mit anderen Religionen als quasi-heidnisch. Oft wird die von Jesus bei Johannes aufgedeckte Beziehung der Frau zu fünf Ehemännern als symbolischer Ausdruck dieses religiös ausschweifenden Lebens gedeutet. Insofern kann auch dem Ort des Geschehens symbolische Qualität beigemessen werden, da der Jakobsbrunnen im Stammvater Jakob (= Israel) die gemeinsame Vergangenheit des ganzen Volkes Israel repräsentiert und Jesus sich der Frau dort als Messias sowohl der Juden als auch der Samaritaner offenbart.

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