Montag, 8. Dezember 2014

Wir feiern Maria

Am 8. Dezember feiert die Kirche die Erinnerung an die Empfängnis Mariä ohne Erbsünde. Eine der Lesungen im heutigen Hochamt in einer nach Weihrauch duftenden Stadtpfarrkirche erklärt mit der Geschichte von Adam, Eva, der Schlange und dem verbotenen Baum die Vertreibung des Menschengeschlechtes aus dem Paradies (d.h. der totalen Abwesenheit des Bösen). Diese Vertreibung darf man vielleicht auch als Beginn der "Erbsünde" deuten. Maria, die Mutter von Jesus - er war Mensch und Gott zugleich - war von Beginn an von dieser Last befreit. Vielleicht ist Erbsünde das, was viele Leute fragen lässt: Warum lässt Gott das zu? Den frühen Tod meines Kindes, den grauslichen Terror in Syrien und vieles andere.


Da die Bibel von der Empfängnis des Kindes Maria nichts berichtet, wurde im Lesejahr B, in dem wir jetzt sind, als Evangelium die Geschichte von der Empfängnis des Kindes Jesus gewählt. Das trägt sicher zur Verwirrung bei, um welche Empfängnis es sich beim heutigen Fest handelt.

Musikalisch wurde die Messe von unserem Kirchenchor, geleitet von Beate Kokits, gestaltet. Die Orgel spielte Johannes Lenius. Zur Gabenbereitung sang der kleine Kirchenchor ein Salve Regina von Franz Schubert und nach der Kommunion ein Ave Maria von Chales Gounod - nicht das "klassische" mit der Begleitung durch das Präludium in C von J.S. Bach, sondern ein Chorwerk.

Sehr schön. Und der Gottesdienst war sehr gut besucht.




Ein kleiner Ausschnitt aus dem Ave Maria von Charles Gounod, das wir mit einer Kompaktkamera belauscht haben. Wenn Sie das gelbe Ding im Vordergrund irritiert, dann hilft vielleicht der Hinweis, dass es die Lampe für den Organisten ist.

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