Sonntag, 23. November 2014

Christ-Königliches

Lenius, Bernsteiner, Mares, Plattner
 Am heutigen Sonntag (23. November) feiert die Kirche den letzten Sonntag im Kirchenjahr, das ja mit dem 1. Adventsonntag beginnt. Und dieser Sonntag ist das Fest Christkönig. Ein fordernder König, wie wir dem heutigen Sonntagsevangelium entnehmen können, das das jüngste Gericht schildert.
Jesus, der Richter, fragt nicht, ob du im Beruf erfolgreich warst, ob du ein schönes Haus hattest, ob du in netter Gesellschaft ohnedies recht brav warst. Er fragt nicht einmal, ob du unberechtigt wiederverheiratet die Kommunion empfangen hast oder eine Sonntagsmesse versäumt hast. Er erklärt nur denen, die er vom Himmel ausschliesst, warum sie dort nichts zu suchen haben: Ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. Und als sie sich nicht erklären können, wann sie das an Jesus nicht gemacht hätten, dann sagt er ihnen: Was ihr dem Geringsten unter Euch nicht gemacht habt, das habt ihr auch mir nicht gemacht.
Beate Kokits

So einfach und so schwer ist es, beim jüngsten Gericht zu bestehen...

Da aber auch dieser Gottesdienst den Reigen der Kirchenmusik im Monat der Patronin der Kirchenmusik, Cäcilia (ihr Namenstag war gestern am 22.11), abschliesst, fand sich eine Schola mit Maria Mares, Peter Bernsteiner, Manfred Plattner und Johannes Lenius bgeleitet von Beate Kokits an der Orgel zusammen und machte aus einfachen Liedern aus dem Gotteslob mit Musikalität, schönen Stimmen, variantenreichem Orgelspiel und phantasievollen Sätzen einen kleinen Musikgenuss.

(Schnappschüsse: W. Flandorfer)

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