Sonntag, 7. September 2014

Der erste Sonntag im neuen Arbeitsjahr

In seiner Predigt ging Pfarrer Markus Beranek heute auch auf Fragen von Teilnehmern am ökumenischen Gottesdienst vom vorigem Sonntag ein. Warum habe man bei diesem Gottesdienst denn die Feier der Eucharistie, also Wandlung und Kommunion, weggelassen?
Die Antwort: Das, was bei der ökumenischen Feier stattgefunden hat, war das, was die beiden christlichen Konfessionen verbindet. Hören des Wort Gottes, darüber predigen, Segnen, Singen und Beten.
Das, was gefehlt hat, ist das, was in den beiden Konfessionen verschieden gelebt und geglaubt wird und was, in der Katholischen Kirche nur dem Priester vorbehalten ist. 
Und diese 2 Aspekte der Gemeinsamkeit und Verschiedenheit sollen natürlich auch ehrlich und bewußt zum Ausdruck kommen. Manche katholische Pfarren, die an etlichen Sonntagen keinen Priester mehr finden, feiern diesen Wortgottesdienst ohne Eucharistiefeier auch regelmässig.

Zum Ende des Gottesdienstes stellte Pfarrer Markus Beranek die zwei Neuen des Tages vor:
Eine nicht mehr ganz Unbekannte in bereits berichteter neuer Funktion, Marion Satra, unsere Mesnerin. Markus Beranek bat auch alle, das Ruhestandstum unseres Altmesners Hans Kleedorfer zu berücksichtigen, auch wenn er ehrenamtlich noch weiter in der Pfarre zu sehen sein wird. Und nicht - wie bisher, ganz gleich, was man brauchte - "Hans, Hans" zu rufen...
Bernd Kolo...

Ein Mann, der beim Gottesdienst an der Seite unseres Pfarrers  stand, war doch vielen neu, aber nicht den Lesern unseres Pfarrblattes oder dieser Seite des online Pfarrmagazines. Es ist Bernd Kolodziejczak, aus verständlichen Gründen kurz Kolo genannt, der dieses Arbeitsjahr in unserer Pfarre als Pfarrpraktikant verbringt, der Vorstufe zum Diakonat und dann zum Priester. Übrigens - der Test wurde von unserer polnischen Gemeinde beim Pfarrcafe gemacht - Kolo... spricht trotz des schwer zu sprechenden und zu buchstabierenden Namens kein Polnisch, seine Familie ist schon vor 160 Jahren nach Oberösterreich gekommen. All das hätten auch Sie erfahren können, wenn Sie beim ersten Pfarrcafe des Arbeitsjahres, den Chorale Totale betreute, dabeigewesen wären.

Doppelbegabung
Sängerin und "Wirtin"
Übrigens: Wer zweckdienliche Hinweise zur Aussprache des Namens sucht, kann hier weiterlesen und hören. Denn der Name würde auf deutsch etwa "Wagner" heissen.

Übrigens, die Zweite: Die Familienmesse am nächsten Sonntag (14. September) in der Dreifaligkeitskirche am Berg von Karnabrunn wird erst um 11:30 beginnen, da auch vorher eine Messe zum Gedenken an Dechant Toriser stattfinden wird. In der Stockerauer Pfarrkirche entfällt die 9:30 Messe, alles andere bleibt wie immer.

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