Montag, 14. Juli 2014

Post aus Indien

Aus dem Nordosten Indiens zwischen den Ländern Bangladesh und Myanmar bekam unser Arbeitskreis Weltkirche Post von Schwester Prabha George (vom Orden der Schwestern aus St. Koloman) über ein Hostel (SchülerInnenheim) in Prahmer und eine Schule in Tripura. Beide Projekte werden von Ihren Stockerauer Spenden unterstützt:

Die Wassertanks entstehen
"Mithilfe des Hostels in Phramer ermöglichen die Schwestern Kindern, insbesondere Mädchen, aus entlegenen Gebieten Zugang zu einer guten Schulbildung. Es handelt sich bei den Schülern vor allem um die Kinder von Kohleminenarbeitern. Zurzeit nimmt die Regierung illegale Minen in der Region in Beschlag und viele Eltern verlieren ihren Job. Deshalb haben sie kein Geld, um ihre Kinder in die Schule zu schicken. Die Herberge wird in Zusammenarbeit mit der Provinz geführt. Schüler, die im Hostel wohnen, leisten nach ihren Möglichkeiten einen geringfügigen Beitrag für ihre Unterbringung.
Eine Szene aus dem Hostel


Tanzen ist in Indien wichtig
Gesundheitsprogramme und die kleine Apotheke der Schwestern tragen dazu bei, die Gemeinde gut zu versorgen.  Durch die Unterstützung von Spendern aus Österreich, darunter von Ihrer Pfarre, konnten Wassertanks für das Hostel angeschafft werden, die dazu beigetragen haben, das Wasserproblem einigermaßen in den Griff zu bekommen. Auch der finanzierte Jeep – vermnittelt durch Miva (1000 Euro von der Pfarre Stockerau)- stellt einen großen Segen für die Schwestern dar. Im Zuge der Pastoralarbeit sind große Strecken zurück zu legen.
In Tripura wurde eine Schule errichtet. Das Generalat der Steyler Schwestern finanzierte den Kauf des Baulands. Die Grundstruktur des Erdgeschosses ist bereits errichtet und an der Fertigstellung des Fußbodens wird gearbeitet (Project Flooring class rooms).
Weiter müssen noch dringend Türen und Fenster eingebaut, sowie die Räume ausgemalt werden. Ein zweiter Stock soll das Schulgebäude abschließen. Es wird notwendig sein die Decke für den zweiten Stock in naher Zukunft zu legen, da in der Regenzeit Wasser durch die Decke des ersten Stocks in das Gebäude eindringt. Gerade jetzt regnet es sehr stark in dem Gebiet.
Soweit einige Information für die Spender. Wir sind sehr dankbar, dass Ihr in Österreich an uns denkt und mithelft, den Grundstein für eine bessere Zukunft hier im hohen Nordosten Indiens zu legen. Die Menschen, vor allem auch die Frauen und Mädchen und mit ihnen die Familie profitieren davon. Es ist noch immer so, dass Männer sehr schnell das Geld für andere Dinge ausgeben und der Lebensunterhalt dann sehr schwierig  zu schaffen ist. Deshalb nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe!"

Sr. Prabha George
Leiterin der Region Indien Nordost der Steyler Missionsschwestern

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