Sonntag, 13. April 2014

One of Us - Zwei Millionen Unterschriften - im EU Parlament

Seit einiger Zeit gibt es ja die Europäische Bürgerinitiative (EBI), bei der Bürger der EU gemeinsam ein Thema ins Europäische Parlament einbringen können.
Unter dem Titel One of Us war so eine Bürgerinitiative mit 2 Millionen UnterstützerInnen, die die finanzielle Unterstützung einer Embryo-Zerstörung durch die EU beenden wollen, sehr erfolgreich. Es ging nicht, wie vielfach verkürzt berichtet wurde, um das Verbot der Abtreibung, sondern darum, dass das menschliche Leben Respekt ab der Empfängnis verdient.

Lesen Sie hier in einem Artikel der Erzdiözese, wie die Diskussion im Europäischen Parlament verlaufen ist. Die Medien berichten in Österreich ja sehr verhalten darüber.  Über die Initiative hatten wir hier bereits vor langem berichtet.

Generell gibt es zur Zeit zu Themen, bei denen die Katholische Kirche zumindest in Westeuropa nicht im Zeitgeist denkt, einige Initiativen. Interessant ist in diesem Zusammenhang z.B. auch der Aufruf  der internationalen Petitions-Initiative CitizenGo (mit spanischem Ursprung) gegen die US-Firma Mozilla (am bekanntesten ist ihr Browser Firefox). Mozilla hatte ja wegen Protesten der LGBT-Lobby seinen Vorsitzenden des Amtes enthoben, da er eine Initiative finanziell und offen unterstützt hatte, die die rechtliche Auffassung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau gefordert hatte. Um ein Zeichen für die "Meinungsfreiheit" zu setzen, ruft nun CitizenGo ihrerseits zu "No-zilla" statt "Mo-zilla" auf.

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