Mittwoch, 5. März 2014

Sonst ist der Weg zu weit für Dich

In der heutigen Aschermittwochmesse hörten wir in der Lesung die Geschichte vom Propheten Elias, der nach dem größten Triumph seines Lebens doch auch am Tiefpunkt seines Lebens ist und am liebsten sterben möchte, sich in der Wüste unter einen Ginsterstrauch legt und schläft. Der Engel rührt ihn an (ist das nicht schön gesagt) und sagt: Iß und trink, sonst ist der Weg zu weit für Dich. Das kann man hier im Alten Testament, Erstes Buch der Könige nachlesen.

Es ist ein weiter Weg, wenn man sich in den 40+6 Tagen bis Ostern tatsächlich aufs Wesentliche besinnen möchte und  Einkehr und Umkehr halten möchte.

Danach wurden die Gläubigen (und auch die Nichtgläubigen) mit dem Aschenkreuz auf der Stirn mit den Worten aus dem Buch Genesis bezeichnet: Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.

Unsere Schola gestaltete mit Johannes Lenius an der Truhenorgel, die diesmal zum Zeichen ihrer Mobilität unter der Kanzel stand, den Gottesdienst musikalisch. Übrigens iregendwie berührend war die Auswahl der Kyrierufe. Denn die Melodie stammt aus der orthodoxen Liturgie der Ukraine, für deren Frieden wir in den Fürbitten Gott baten.

Am Freitag dieser Woche (7.3.)  ist wieder Doppelabend: Um 18 Uhr in der evangelischen Kirche der ökumenische Weltgebetstag der Frauen und um 18:30 in der Pfarrkirche der erste Kreuzweg.

Übrigens war dieser Aschermittwochgottesdienst auch der Startpunkt des Jubiläumsjahres 1000 Jahre Pfarre Stockerau. So alt und dennoch so gesund und jung ist diese Pfarre.


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