Samstag, 15. Februar 2014

Segen am Valentinstag

Segen für Liebespaare
Der 14. Februar, der Valentinstag, hat sich im Brauchtum als der Tag der Liebenden etabliert. Wenn es um die Liebe geht, dann fühlen wir uns in der Pfarre natürlich auch dazu berufen, zu diesem Thema was beizutragen.

So fand am Abend eine Segensfeier für alle Liebespaare und Menschen, die sich nach der Liebe Gottes sehnen, statt. Den Einladungsbrief dazu gab es bereits bei den Sonntagsgottesdiensten voriger Woche, wie in diesem Magazin in ->"Etwas für Liebespaare" bereits berichtet wurde.


Entzünden von Bittkerzen
Der Einladungsbrief wurde am Valentinstag auch in den 4. Klassen der Schulen verteilt. Und Mitglieder des Pfarrgemeinderates verteilten die Einladung ab 6 Uhr vor dem Bahnhof. Damit konnten auch viele Menschen erreicht werden, die nicht zu den (regelmäßigen) Kirchgängern zählen; schließlich betrifft die Liebe Gottes ja alle Menschen. Es war eine angenehme Erfahrung, dass die Einladung so gut wie immer freundlich entgegen genommen wurde. So gingen die Exemplare relativ rasch aus und es konnten leider nicht alle Pendler angesprochen werden. Nächstes Jahr werden wir wohl besser bestückt sein.

Beim Taufbrunnen

Die Segensfeier war gut besucht. Neben Paaren waren auch Einzelpersonen unter den Besuchern. Der Jugendchor sorgte für moderne, beswingte Lieder und das Orgelspiel von Johannes Lenius für die meditative Stimmung. Dazupassend wurden auf die große Leinwand stimmungsvolle Bilder projiziert.
Die Meditation bestand aus Bibeltexten und Kurzimpulsen und beleuchteten unterschiedliche Aspekte der Liebe, beginnend mit dem Hohelied der Liebe (1 Kor 13, 1-8).


Liebe zu den Kleinen

In der Predigt ging Stadtpfarrer Markus Beranek darauf ein, dass einer Beziehung zu Gott, bei der man selbst mit Gott eine Beziehung hat, mit Gott also im Reinen ist, etwas fehlt. Es ist die Liebe Gottes zu allen Menschen, an der man auch teilhaben soll. So kann die eigene Liebe zu Gott weiter reifen.

Zum Segen gab es drei Stationen, die man parallel besuchen konnte. Auf der rechten Seite bei den Bittkerzen konnte man als Ausdruck der Fürbitte eine Kerze entzünden (der Opferstock war zugeklebt), rechts beim Taufbrunnen konnte man als Ausdruck des Dankes eine Schwimmkerze in den Brunnen setzen und vorne vor dem Altar spendeten Pfarrer Markus und Kaplan Tomasz Paaren oder Einzelnen einen persönlichen Segen.

Der Jugendchor

Mit dem Vaterunser und gemeinsamen Segen ging dieser Gottesdienst am Valentinstag zu Ende.

(fjb)

Fotos: Bauer

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