Sonntag, 5. Januar 2014

Ich steh an deiner Krippen hier

Der heutige Sonntagsgottesdienst, der 2. in der Weihnachtszeit, zeigte mit der Wiederholung des Evangeliums von Christtag - dem Prolog des Johannesevangeliums - dass in der Kirche, auch wenn alle Christbäume bereits entsorgt und die Supermärkte schon für St. Valentin rüsten, die Weihnachtszeit noch lange nicht aus ist.

Foto: Pfarre Stockerau
Überraschend erklomm einer unserer Pastoralassistenten, Manfred Plattner, den Ambo und sprach über Weihnachten und das "Wort, das in die Welt kam". Beginnend mit seinem Erlebnis mit dem wächsernen, wohlriechenden, kleinen Christkind mit den ausgebreiteten Armen, das ein Mitbringsel von einer Weihnachtsfeier war, über das Jesuskind in unserer Pfarr-Krippe, das auch seine Arme nach uns ausstreckt spannte er den Bogen bis zu unsererm staunenden Stehen vor der Krippe. So wie es auch schon die drei Sterndeuter aus dem Osten machten oder wie es Paul Gerhard 1693 im lesenswerten Kirchenlied "Ich steh vor Deiner Krippen hier" formulierte.

Wir haben das schöne Lied dann auch zum Abschluß der Messe gesungen, aber nicht so wie in dieser moderneren Fassung hier in Youtube.

Hier zum Schnuppern die erste und vierte Stroph des Liedtextes:

1. Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohlgefallen.

4. Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen!

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