Samstag, 4. Januar 2014

Hör-Wege Nummer 15

Am Freitag, den 17. Jänner gibt es wieder einen meditativen, musikalischen Abend in unserer Pfarrkirche. Dazu hat uns Herbert Lauermann, der Initiator dieser Reihe von Gottesdiensten eine Einführung zum Musikstück geschickt. Die Predigt wird diesmal unsere Passtoralassistent-Praktikantin Nina Högler machen. Das macht doch Lust, hinzugehen!


HÖR-WEGE zu GOTT
Freitag, 17.Jänner 2014
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Eingangschor aus:  „Christus unser Herr zum Jordan kam“ BWV 7 
Kantate für Soli, Chor , Orchester und Basso continuo (1724)

Christ unser Herr zum Jordan kam (BWV 7) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb die Choralkantate in Leipzig für den Johannistag und führte sie am 24. Juni 1724 dort zum ersten Mal auf.  Dem Werk liegt das gleichnamige Tauflied von Martin Luther zugrunde. Das Lied, das von der Taufe Jesu im Jordan ausgeht, war Hauptlied für diesen Festtag.  Die Kantate ist besetzt mit drei Solisten, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigem Chor, zwei Oboe d'amore, zwei Violinen, Viola und Basso continuo. Der Text des Eingangschores (=1.Strophe des Taufliedes):

Christ unser Herr zum Jordan kam
Nach seines Vaters Willen,
Von Sankt Johanns die Taufe nahm,
Sein Werk und Amt zu erfüllen;
Da wollt er stiften uns ein Bad,
Zu waschen uns von Sünden,
Ersäufen auch den bittern Tod
Durch sein selbst Blut und Wunden;
Es galt ein neues Leben.

Der Eingangschor ist in Form einer festlichen Choralfantasie komponiert. Die Tenöre singen die Choralmelodie als Hauptstimme, während die anderen Stimmen in freier Polyphonie dazugesetzt sind.

Anmerkung der Redaktion: Zum Vorhören der ganzen Kantate gibt es mehrere Versionen in Youtube. BWV heisst "Bach-Werke-Verzeichnis.

Hier das Plakat.


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