Montag, 6. Januar 2014

Dreikönigstag und Sternsinger


Am Ende des Gottesdienstes waren die
königlichen Hoheiten am Wort
Seit 2. Jänner sind die Sternsinger bis heute ununterbrochen in Stockerau unterwegs. Bei der heutigen Festmesse gab es für diesen Einsatz heftigen Applaus. Nach den diversen Touren durch die Stadt hatte am Dreikönigstag bei jeder Messe eine Gruppe ihren großen Auftritt.

So konnten die Gottesdienstbesucher, die beim Besuch der Sternsinger in den vergangenen Tagen nicht zu Hause waren, für die Projekte der heurigen Sternsingeraktion spenden.

Einen herzlichen Dank an alle, die durch ihren Einsatz am Gelingen der Dreikönigsaktion beigetragen haben! 








Nach dem KiGoDi im Pfarrzentrum weiter in der Kirche ...

Nach dem Urlaub in seiner Heimat wieder zurückgekehrt, zelebrierte Kaplan Tomasz die heutige Festmesse. Seine Predigt begann er damit, dass man heutzutage nur sein Ziel in ein Navi einzugeben und dann den Ansagen folgen zu braucht. Dem Navi kann man aber nicht 100prozentig vertrauen, es können Fehler auftreten. Anders das Navi, das Gott den Weisen aus dem Morgenlang gesendet hat: es war ohne Fehler und hat ihnen den richtigen Weg zum König der Juden gezeigt. Sie mussten dazu nur nach oben schauen.


Kaplan Tomasz
Es seien drei Dinge, so in der Predigt, die wir von den Magiern lernen können:

  • Nur wenn wir zum Himmel schauen, kann uns Gott einen Stern schicken, der uns unseren Weg zeigt.
  • Wenn so intellektuelle, gelehrte Leute vor Gott niederfallen und ihm huldigen, so sollten auch wir heute uns vor Gott klein machen und demütig sein.
  • Wir sollten Ihm alles schenken, was wir haben und alles, was wir sind. So wie den Magiern bei der Rückreise wird Gott uns dann einen anderen, besseren Weg zeigen.


Auf die häufig gestellte Frage, welcher Stern das gewesen sein mag, wurde durch folgende Hyothese (ein Erklärungsmodell, wie es logisch gedacht gewesen sein könnte) eingegangen: es handelte sich um eine Überdeckung der Planeten Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische (diese tritt nur etwa alle 800 Jahre auf). In der babylonischen Astronomie ist nun Jupiter der Stern des Weltenherrschers, Saturn der Stern für Palästina und das Tierkreiszeichen der Fische ein Zeichen für die Endzeit. Daraus haben die Sterndeuter wohl geschlossen, dass der endzeitliche Weltenherrscher in Palästina geboren wird.


Die KoloMänner in königlicher Pracht
Die KoloMänner, eine Männergruppe unserer Pfarre, half traditionell am Dreikönigstag beim Sternsingen aus. Beim Abklappern der Gaststätten Stockeraus freuten sie sich immer wieder über die Großzügigkeit der Gäste. In ihren prachtvollen Gewändern und und mit königlichem Gesang warben sie für die Projekte der diesjähigen Dreikönigsaktion. Mit ihrem Auftreten konnten sie aber sicher auch die Freude von Weihnachten vermitteln.




Weitere Fotos zum Dreikönigstag finden sie hier im ->Fotoalbum.


Fotos: F. Bauer

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